Männerschwund: Die verlorene Generation

Im vorigen Beitrag dieser Reihe habe ich versucht das Thema Männlichkeit genauer zu definieren und deklarierte vier Tugenden, welche einen guten Mann ausmachen: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Heute scheinen diese beinahe obsolet und aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden zu sein.

Dieser Beitrag soll klären, wie es dazu kommen konnte. Anfangen kann man nach dem zweiten Weltkrieg. Kaum ein Land erlitt solch massive Verluste und Schäden wie Deutschland. Obendrauf hatten wir auch noch mit dem Nationalsozialismus zu tun, welcher unserer Volksseele ebenfalls massiv zusetzte. Das 20. Jahrhundert verlief für uns Deutsche alles andere als rosig.

Und eine Volksseele ist immer dann schwer verwundet, wenn es die Seelen derer, die es tragen, auch sind. Hier sind zwei Generationen besonders relevant: die Kriegskinder und die Kriegsenkel.

Die Kriegskinder

So nennt man jene Generationen, welche den Krieg als kleine Kinder am eigenen Leibe zu spüren bekamen und nicht selten schwere Wunden in ihren Seelen davon trugen. Manche von ihnen entwickelten auch, je nach Intensität des Erlebten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese Erlebnisse härteten sie dermaßen aus, dass sie emotional kalt wurden, behielten diese Kälte auch nach dem Krieg bei und zogen damit auch die nachfolgenden Generationen, die sogenannten Kriegsenkel auf.

Die Kriegsenkel

Sie sind die erste Generation, welche mit dem Krieg und dem Nationalsozialismus nichts mehr zu tun hatten, da sie weit nach 1945 geboren wurden. Sie sind jedoch die Leidtragenden des Traumas ihrer Eltern, den Kriegskindern.

Die Gefühle der Eltern sollten stets aus einer Position der Fülle kommen. Dies gibt den Kindern in ihren frühen Jahren die emotionale Sicherheit, welche sie benötigen, um später ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und souverän auf eigenen Beinen zu stehen.

Genau dies kann man beim Typus Kriegsenkel oder auch Babyboomer genannt nicht beobachten. Sie benehmen sich selbst im stattlichen Alter noch teils wie kleine Kinder. Wie bereits im vorigen Kapitel angedeutet, wurden die Traumata ihrer Eltern auf sie übertragen. Dies lässt viele nach dem Wunsch streben, es »wieder gut machen« zu wollen. Einige dieser Menschen entwickeln aus dieser Leere in ihrem Inneren einen starken Antrieb zum Karriere machen. Dies nur um etwas retten, was schon vor ihrer Geburt verloren war. Typisch für diesen Typ Babyboomer ist, dass sie keine eigene Familie haben und dazu neigen, sich in die Depression zu arbeiten – auf englischen würde man sie Workaholics nennen.

Und während die einen Karriere machen, brechen wiederum andere unter der Last und entwickeln in vielen Fällen ein introvertiertes Hobbykeller-Leben. Diese emotionale Abwesenheit und Distanzhaltung erhalten sie sogar aufrecht, wenn sie selbst Eltern sind. Infolgedessen gibt es heute ganze Generationen von jungen Männern, welche von ihrem männlichen Kern psychisch getrennt wurden. Einige schaffen es mit eine Menge Disziplin und Zielstrebigkeit sich daraus zu befreien. Sehr viele jedoch werden irgendwann blackpilled (= verlieren jeden Mut und jede Hoffnung) und geben auf.

Beide Typen der Kriegsenkel-Generationen sind sich aber in einem gleich. Keiner der beiden wurde je auf psychischer Ebene erwachsen. Ihre Gefühle entstammen nicht einer inneren Fülle, sondern einer inneren Leere. Dies lässt sich an schneller Aufgebraustheit und schlechtem Egobewusstsein erkennen. Dies kommt dann zum Vorschein, wenn besagter Typ seine Verantwortung versucht auf andere abzuschieben. Sehr häufig zu sehen ist dies heute in der Politik. Aber auch leider in der außenparlamentarischen Opposition: Man möge sich einfach mal die degenerierten Boomer-Demonstrationen zu Gemüte führen, welche letztlich zu nichts führen und man sich nur unnötig zur Zielscheibe für Antifa und Co. macht.

Fazit

Durch diese Konstellation konnte auch niemand der jungen Generation heute beibringen, was es heißt ein erwachsener Mann oder eine erwachsene Frau zu sein. Dies ist eine der Faktoren, warum viele Menschen sich heute wieder auf die Suche begeben sowie dem Wort Erwachsensein eine Definition geben müssen. Und dies sollte nicht alleine dem Ziel dienen, nur die beste Version seiner Selbst zu erschaffen, sondern auch seinen eigenen Kindern später wieder ein gutes Vorbild sein zu können.

Ein sehr zu empfehlendes Buch an dieser Stelle sei »Die Wiedergutmacher« von Raymond Unger, welcher in diesem seine eigene Generation, die Babyboomer, in einem kritischen Bezug auf transgenerationale Traumata der vergangenen Zeiten betrachtet.

60 Tage NoFap Hartmodus

Es ist nach weiteren 30 Tagen soweit: ich habe die 60 Tage NoFap im harten Modus absolviert. Die letzten paar Tage waren wirklich hart und ich habe ein paar Fehler gemacht. So war ich die letzten paar Tage immer mal wieder nahe einem Rückfall. Jedoch konnte ich mich davor bewahren und natürlich fühlte ich mich danach wie ein Häufchen Elend.

Doch zuvor bin ich durch äußerst starke Höhen gegangen, welche mich gefühlt haben fliegen lassen. In diesen Momenten habe ich das Leben richtig gespürt und genossen, sowie produktiv und fokussiert arbeiten lassen.

Doch ich muss noch eine Menge lernen, wenn es um die Tiefphasen geht. Ich lasse mich derzeit eindeutig noch zu sehr runterziehen, anstatt mir vor Augen zu halten, was ich bereits alles erreicht habe. Definitiv habe ich jüngst gelernt, dass es ein schmaler Grad ist zwischen guten Gefühlen, wo sich die angestaute sexuelle Energie sehr gut anfühlt, und negativen Gefühlen, wo sich diese Energie auch negativ anfühlt. Darum ist es mittlerweile auch für mich wichtig zu lernen, selbst zu entscheiden, wie ich mich fühle.

Außerdem legte ich mir neue Langzeitziele fest, von denen nur noch drei für mich von Relevanz sind, da ich sonst meinen Fokus zu sehr streue. Außerdem habe ich angefangen, wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben um meine Erfolge festzuhalten und mir bei Bedarf wieder vor Augen zu halten.

Nun, nach dieser Reinventur habe ich wieder neue Courage getankt und kann meinen Weg weitergehen – möge dieser noch so steinig sein.

Euer PretoX

Video

Gutmenschen überwinden

Hallo Kameraden,

zunächst sollte nicht unerwähnt bleiben, dass dies eine komplexe Thematik ist, welche sich von Psychologie, über das Politische, bis hin zum ideologischen Aspekt bewegt. Also werde ich nicht jedes Detail erläutern können.

Ein guter Start in die Thematik sei die Feststellung, dass der Mensch nun einmal ein faules Tier ist und immer den einfachsten Weg sucht. Früher war diese Einstellung einst sehr hilfreich. Oder bei uns Informatikern: Permanent sich wiederholende Tätigkeiten zu automatisieren, anstatt manuelles Durchführen.

Jedoch leben wir heute in einem Zeitalter, wo der Liberalismus alles dominiert und wir uns so ziemlich alles kaufen können, wonach die Seele gerade giert. Das Resultat, auf gut deutsch: Wir müssen uns selbst in den Hintern treten, oder niemand, außer das Schicksal eines Tages, um sich zu rächen.

Das Gutmenschentum

Jedoch sind die, welche heutzutage lieber bequem auf dem Sofa ihr Bierchen trinken anstatt sich mit ihrem Lebenssinn zu befassen, absolut harmlos im Vergleich zu den Gutmenschen. Ich behaupte, dass man es vermeiden sollte, solche Menschen in seinem Freundeskreis zu haben. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich rede nicht von »guten Menschen«, welche anderen gerne aus reinem Herzen helfen und in der Regel keine Gesinnungsethiker sind. Der Begriff ist trotz aller Verteidigung ein Ironiebegriff und bedeutet, dass man es augenscheinlich mit einem guten Menschen zu tun hat; seine Taten jedoch ein komplett anderes Bild abliefern.

Der Gutmensch eifert genau wie ein Drogensüchtiger seinem nächsten Trip hinterher. Er nimmt zwar keine Drogen, es passt jedoch exzellent als Metapher. Der Gutmensch holt sich seinen Dopaminkick durch vorauseilenden Gehorsam, indem er, wie z.B. 2014/15, sich an Bahnhöfen platziert und Flüchtlinge mit Teddybären abwirft und ein Schild hochhält mit der Beschriftung »Refugees Welcome«. Genau bei solchen Aktionen, wo er sich anderen gegenüber als Moralapostel beweisen kann, braucht er für seinen Dopaminhaushalt und kennt dabei ebenfalls keine Gürtellinie.

Die Argumentation eines Laien könnte in etwa wie folgt aussehen:

Sie setzen sich doch für Flüchtlinge ein. Dass sie nach hierhin kommen und nicht in ihrer Heimat ausgebombt werden.

Ganz oberflächlich betrachtet ist diese Argumentation nicht verkehrt, würden viele der Anwesenden bei diesen Veranstaltungen nicht auf der Metaebene etwas ganz anderes kommunizieren. Sehr entlarvend ist an dieser Stelle die Floskel »Mutti Merkel« oder »Mutti Merkel regelt das schon«. Hier versucht man scheinheilig hinter vermeintlich guten Taten den Bettelruf nach nationaler, bis hin zu internationaler Anerkennung zu verbergen.

Und wer jetzt glaubt, dass diese Flüchtlingshelfer werden, den muss ich an dieser Stelle herbe enttäuschen. Ihre eigenen Hände machen sie sich nicht schmutzig. Rein die Gesinnung und die Anerkennung ist ihnen wichtig.

Der Gutmensch ist die Vorstufe zum in Amerika berüchtigten Social Justice Warrior, welcher sich in der Außenwelt leicht triggern lässt, sich sofort in seinem städtischen Safe Space Unterstützung zusichert und mit einer Übermacht beginnt loszupöbeln – Bild und Videomaterial gibt es reichlich auf Youtube, indem man einfach in die Suchleiste SJW eingibt. Jedoch sollte ich als Warnung vorweg sagen, dass diese Menschen durch sind und nicht mehr alle Nadeln am Tannenbaum haben und glauben, dass sich die Welt nur um sie dreht, sowie alles nach ihren Maßstäben auslegen – auch das Gesetz: es habe nur sie zu schützen, niemals anders herum.

Jedoch wird der einfache Gutmensch, sollte er die rote Pille nicht erhalten, – um es im Matrixstil zu formulieren – sich früher oder später radikalisieren und sich bei den SJWs einklinken. Und diese gibt es auch in Deutschland mit meines Erachtens steigender Zahl. Für diejenigen von euch, welche studieren, brauchen sich nur einmal genauer auf ihrem Campus umzusehen und schon blitzen ihnen die ganzen linksprogressiven bis linksextemen Sticker und Plakatierungen ins Auge – wo wir dann auch schon beim folgenden Thema wären.

Heutige Auswüchse

Fragt mich jemand, wie man ein möglichst einfaches Leben ohne die Schmerzen der fehlenden Anerkennung führen kann, so werde ich ihm empfehlen ein Gutmensch zu werden. Auf diesem Wege gibt es viel Anerkennung für kleine Sachen, wie die Teilnahme an Demonstrationen gegen in Anführungszeichen »Nazis« und schon gibt es Anerkennung von allen Seiten: der Medien, der Politik, und kaum Widersacher, denn man bewegt sich mit der Masse.

Dieser Menschentypus lebt nicht am Rande der Gesellschaft, sondern mitten in unserer Gesellschaft. Wie groß die heutigen Auswüchse sind, ist unklar, aber es gibt eine Menge dieser Parasiten da draußen. Jedoch enttarnen sich diese Menschen sehr schnell, wenn gewisse Aussagen, welche einfach nicht getätigt werden dürfen, im Raum stehen. Dies veranschauliche ich mit folgendem Beispiel:

In meiner alten Schule begannen wir in der Pause einmal über den Klimawandel zu reden. Dann meinte ich es sei ausgeschlossen, dass der Mensch mithilfe des Kohlenstoffdioxids das Klima zerstört, wofür ich auch Fakten nennen konnte, welche meine Argumentation untermauerten, worauf einer meiner Diskussionspartner die Nerven verlor und ausrastete, sowie dafür Sorge trug, dass ich die Betitlung des Klimawandelleugners stets bei mir trug.

Also kann ich nur festhalten, dass ihnen die klassischen Keulen, wie »Nazi«, »Verschwörungstheoretiker« oder »Klimawandelleugner« besonders schnell aus dem Mundwerk fallen, wenn eine Aussage sie entlarvt als ein jemand dem schlichtweg die Fakten fehlen, aber ihr Ego es ihnen verbietet, dazu zu stehen, oder sie aber Aussagen weit außerhalb ihrer Komfortzone hören, ohne dies der eigenen Psyche zuordnen zu können.

Die Überwindung

Die Logik der Gutmenschen ist die Logik des Misslingens. Anstatt Dinge ernsthaft besser machen zu wollen, agieren sie aus der Halbherzigkeit heraus. Ein super Beispiel dafür wäre Umweltpolitik heute und wie sie radikal von Parteien wie »Bündnis 90/Die Grünen« forciert wird: Auf der einen Seite lehnen sie die Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe ab, was gut verständlich ist. Auf der anderen Seite jedoch wird alles mit riesigen Großwindkraftanlagen gepflastert, in welcher zahllose Vögel verenden und schlimmsten Falls die Standorte nicht einmal vernünftig geplant werden. So wurde in meinem Heimatdorf eine solche Windkraftanlage aufgebaut inmitten eines Gebietes, wo man weiß, dass dort regelmäßig große Fledermausschwärme entlang ziehen. Ebenso opfert man ganze Waldflächen für diese Anlagen, welches offensichtlich auch den Aktivisten im Hambacher Forst recht ist – aber für Braunkohle? – »Pfui, das geht ja mal gar nicht!«.

Naja gut, man muss schon den Fakt mit einberechnen, dass lediglich Frontal 21 meines Wissens dieses Thema aufgriff. Und diese Quelle habe ich von der Printausgabe 1 von 2019 des Arcadi Magazins.

Anstatt eine vernünftige, ernsthafte Planung zu einer Energiewende in Deutschland herbeizuführen, setzt man heute auf Massenhysterie und den Klimawandel als Ersatzreligion. Dies ist Gutmenschmentalität, wie sie im Buche verewigt werden sollte. Wunderbar lässt sich dies durch das Wahlergebnis der Grünen beschreiben, welche bei der EU-Parlamentswahl mit über 20% abschnitten und damit als zweitstärkste Kraft einziehen werden. Durch Bewegungen, wie Fridays for Future, wurde im Vorfeld ein Klima der Angst gesät, an dem sich die Grünen bedienen konnten, was sie auch taten. Sie griffen die im Unterbewusstsein verankerte Angst vor dem Klimawandel auf und repräsentierten sich als vermeintliche Retter der Katastrophe. Angst kann ein mächtiger Antrieb sein. Ob er ein guter ist wage ich zu bezweifeln.

Sollte ich hier vielleicht auch erwähnen, dass dieser Mai echt ziemlich kalt war? – Vielleicht besser nicht. 😉

Der sauberste Weg um das Gutmenschentum zu überwinden ist die Arbeit an sich selbst, die Weiterbildung in den Themen, die einen beschäftigen. Und bei dieser Tätigkeit, sollte man das eigene Ego so klein wie möglich halten und die mentale Einstellung des Wachstums entwickeln. Vergleichbar wäre dies mit einer Schlange, die sich regelmäßig häutet. So müssen wir uns alle entwickeln, denn das Leben steht nicht still, wir haben nur dies eine. Ich glaube, dass haben die Gutmenschen vergessen.

Und anstatt das zu tun, womit sie der nächsten Generation am meisten helfen, stürzen sie sich auf Themen wie den Klimawandel oder Migrationspolitik, und reißen diese sogar aus ihren eigenen Kontexten. Sie beschützen nicht dieses Land, die Welt oder sonst was oder wen, sondern nur sich selbst und ihren guten Ruf.

Es sollte nicht im Interesse eines Menschen sein, ein solches Dasein zu fristen, sondern sich ernsthaft mal mit dem eigenen Leben und seiner Mission zu beschäftigen und damit wirklich diese Welt einen kleinen Schritt besser machen. Wir alleine können diese Welt auch nicht verändern, aber wir können mit einem ehrlichen Wirken eine Menge bewegen, wenn auch nur lokal. Diese Fähigkeiten schlummern in uns allen, sie müssen trainiert werden, was Disziplin und Willenskraft erfordert. Und somit wird das eigene Leben spannend, wie ein guter Hollywood-Actionfilm.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Raketenstart

Hallo Kameraden,

heute möchte ich euch meine besten Ratschläge geben, wie man sein Leben so richtig auf den Kopf stellen kann und dies mit möglichst viel Erfolg, was definitiv nicht bedeutet, dass es einfach wird. Falls ihr lieber ein ruhiges, gemütliches und bequemes Leben haben wollt, seit ihr jetzt aufgefordert, dieses Video an dieser Stelle zu beenden und nicht mehr weiterzuschauen.

Du bist noch da? Also ich bin jetzt fest der Annahme, dass Du mit Deinem jetzigen Lebensstil nicht zufrieden bist. Keine Sorge, ich war dies früher auch nicht. Dies wandelt sich derzeit rasant und genieße jeden einzelnen Tag dieser Veränderung. In einem meiner vorigen Videos, »3 Dinge zum Durchstarten«, habe ich die drei Kernelemente genannt, welche mein Leben von Grund auf verändert haben. Und auf den letzten Punkt »NoPMO« werde ich in diesem Beitrag genauer eingehen.

NOPMO

Hätte ich eher gewusst, dass dies im Prinzip die Basis der Persönlichkeitsentwicklung überhaupt ist, wäre ich schon eher viel weiter gekommen. Tatsache ist: Dieses Thema ist hochgradig kontrovers und auf viele wirkt es wie ein alberner Scherz; welcher sich als Realität entpuppt, wenn die ersten Tage vollendet sind.

Wir reden hier von bewusster Abstinenz für einen gewissen Zeitraum von Pornographie – wovon man generell die Finger lassen sollte –, Masturbation und einen damit künstlich herbeigeschaffenen Orgasmus. Viele, besonders junge Menschen, haben absolut keinen blassen Schimmer, was dies mit einem macht: Motivationslosigkeit, schwaches Gedächtnis, Gefühlslosigkeit, Antriebslosigkeit können unter anderem Symptome eines ungesunden Sexualverhaltens sein.

Es ist keine Annahme, dass wir in einer hypersexualisierten Epoche leben, sondern die Realität. Dies lässt sich alleine daran festmachen, wenn man recherchiert wie viel Geld die Pornoindustrie regelmäßig umsetzt. Ich spare es mir an dieser Stelle detaillierte Zahlen zu nennen – aber mir würde vermutlich aus Ekel die Zahl im Hals stecken bleiben; vor allem bei der Recherche, wie viele junge Menschen in den Fängen dieser Industrie sitzen, im Vergleich zu, wie viele sich aus diesen Fängen befreien. Bei letzteren reden wir von knapp weniger als 1%.

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich das radikale Gegenbild in mein Leben hole und mich befreie. Ein Fakt vorweg: Ich bin süchtig nach Masturbation, nach kurzfristiger Befriedung und bis 2019 habe ich geglaubt, diese Art der Triebauslebung sei gesund. Bis heute hat mich die Erfahrung eines besseren belehrt: Diese Art der Auslebung ist KRANK! Sie zerstört nicht nur das Leben des Abhängigen, sondern, sofern dieser in einer romantischen Beziehung lebt, auch das des Partners – nachhaltig!

Von daher wird dieses Video sich ab jetzt darum drehen, wie man dieser Industrie und diesem degenerierten Lebensstil den Krieg erklärt und seinen wertvollen Samen für sich und seinen geliebten Partner behält. Wollust ist nicht umsonst eine Todsünde!

Der Samen

Damit wieder da draußen ein Gefühl dafür entsteht, wie heilig der männliche Samen ist, werde ich euch nun aufzeigen, wie heilig: Für uns Männer ist der männliche Samen unsere primäre Lebensenergie. Er ist das spirituelle Element, welches uns die Welt mit klaren Augen sehen lässt, uns einen sehr hohen Bewusstseinszustand verleiht und uns in unserer Religion erdet.

Nach etwa 14 Tagen verwendet der eigene Körper den Samen für sich, sollte dieser nicht ejakuliert werden. Somit ist es kein Geheimnis, dass chronische Dauerfapper überhaupt kein Gefühl für Gott und die Welt haben.

Physisch betrachtet ist das permanente Neugenerieren des Spermas für den Körper mit einem hohen Energieaufwand verbunden, da Spermazellen nur aus dem besten Blut gewonnen werden und eine Menge Nährstoffe enthalten. Somit ist es nur natürlich, dass Menschen, welche diesen Trieb bändigen können, mehr Energie, Motivation, Fokus, Belastbarkeit und körperliche Stärke aufweisen. Wer hier nach einem empirischen Beleg sucht braucht nur grob im Internet zu recherchieren und schon werden Namen wie Muhammad Ali, Steve Jobs, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud usw. gefunden. Sie alle verzichteten auf sexuelle Entfaltung für einen gewissen Zeitraum um ihre Ziele zu erreichen.

Die Lösung

Die Lösung hört sich einfacher an, als sie es ist. Wir reden hier von NoFap und dem Einstieg. Selbst, wenn man nur ein mäßiger Fapper war, ist es hart. Das könnt ihr mir glauben.

NoFap oder NoPMO ist die Verpflichtung gegenüber sich selbst, nie wieder Pornos zu schauen, die Masturbation dazu aufzugeben und einen damit einhergehenden Orgasmus zu vermeiden. Die Kraft, die man bei einem solch sinnlosen Akt verliert, lässt sich perfekt in andere Kanäle leiten: in die eigene Weiterbildung, die eigenen Träume und Wünsche.

Ich glaube, dass kein Mensch ohne einen Grund auf die Erde gekommen ist, wie es von materialistischer Seite behauptet wird, sondern es einen Grund hat, warum er existiert und das er sich genau dieses Video ansieht. Zuschauer sind nicht einfach nur Zahlen für mich, sondern Menschen, von denen ich ausgehe, dass sie etwas aus meinen Beiträgen mitnehmen möchten, ohne dabei als großer Guru gesehen zu werden, sondern als ein jemand, der auch nur seine Erfahrung mit der Gemeinschaft teilen möchte. Und genau dies ist auch die Intention hinter diesem Beitrag.

Jedoch wenn man sich immer kurzfristigen Belohnungen hingibt, wie das Ejakulieren zu Pornographie eine sehr starke ist, hat man nicht die nötige Energie die eigene Bestimmung zu erörtern und diese Stück für Stück umzusetzen. Und NoPMO alleine ist auch nicht dafür verantwortlich, dass man die eigene Lebensaufgabe meistert, sondern noch viel mehr Faktoren – aber es ist ein Türöffner, und ein mächtiger sogar noch dazu.

Die ersten Tage wirst Du vermutlich nichts fühlen. Dies wird sich im Laufe ändern. Ab Tag 7 kommt die erste Testosteronspitze, welche Dir ein absolutes Hochgefühl verleihen wird. Aber sei gewarnt: In dieser Phase ist das Rückfallrisiko enorm hoch. Nach ein paar Tagen flacht diese Spitze wieder ab und kommt gelegentlich immer wieder – aber nicht mehr ganz so stark. Und dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit mit sich selbst ist absolut unbeschreiblich.

Aber was macht man, wenn es dennoch zum Rückfall kommt. In der Community gibt es dabei 2 Ansichten:

  • Die einen meinen, dass sie danach auch noch mehrere Rückfälle haben dürfen, denn die Serie an Tagen sei zerstört und ziehen es vor noch einmal ganz frisch anzufangen.
  • Die anderen meinen: Wenn es zum Rückfall kommt, sollte man dies auch bei einem belassen und die Serie sei nicht vollständig zerstört, sondern man sei nach wie vor in der Lage aus der angestauten Energie Profit schlagen zu können.

Ich selbst bin mittlerweile der Anhänger der letzteren Lehre, da man selbst nach einem Rückfall immer noch den Großteil der angestauten Energie in sich hat und fließen lassen kann. Außerdem sollte man sich durch einen Rückfall auch nicht herunterziehen lassen, sondern aus ihm lernen und die Faktoren erörtern, welche diesen herbeigeführt haben. Bei mir handelte es sich 90%ig um mangelnde Disziplin an Wochenenden oder Feiertagen.

Ich kann nur spekulieren, wo Du gerade in Deinem Leben stehst, jedoch möchte ich an Dich appellieren, die Herausforderung anzunehmen. Es ist anfangs hart und vielleicht schaffst Du, genau wie ich, momentan die 90 Tage auch noch nicht, weil irgendetwas nicht passt. Aber ich weiß mit Gewissheit, dass jeder Einzelne von uns das Potenzial hat, sein weißes Gold für sich nutzen zu können, um unser Land und damit auch den Planeten ein Stück weit zu einem besseren, würdevolleren Ort zu machen. Schmeißt die limitierenden Glaubenssätze aus euren Gehirnen, verzichtet auf kurzfristige Belohnungen und seit offen für den größten Wandel eures Lebens.

Ich wünsche euch viel Erfolg und bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX


Quellen

Titelbild: pixabay.com

Vorlagen

Musik

  • Aakash Gandhi – Journeyman

3 Dinge zum Durchstarten

Hallo Kameraden,

im letzten Video habe ich nochmal grob unsere momentane Verfassung als Volk beschrieben. Und nun werde ich hauptsächlich von der individuellen Ebene reden: Denn heute lauert der größte Feind nicht mehr draußen, sondern in uns. In diesem Video möchte ich aufzeigen, wie man sinnvoll in die Persönlichkeitsentwicklung einsteigen kann mit den folgenden 3 Dingen.

Meditation

Mein eigener Start wurde durch Meditation geebnet, da ich bei längerer Praxis begann, mehr und mehr Gewohnheiten in meinem Leben zu hinterfragen. Von diesem Standpunkt aus halte ich Meditation für einen ausgezeichneten Start. Im Internet gibt es zu hauf gute Meditationen und Mantras. Eine Suche genügt und ihr werdet mit Material überflutet.

Ich selbst meditiere am liebsten zu sanfter Musik auf die man sich gut konzentrieren kann und widme ihr meine Aufmerksamkeit. Und aufkommende Gedanken lasse ich auch wieder weiterziehen. Dies klingt leichter als es ist.

Sport

Die zweite wichtige Säule für mich ist Sport, weil man hier am schnellsten Resultate generiert, welche sich auch tatsächlich messen lassen. Dies wird Dir vermitteln, dass das alles hier nicht für die Katz ist, sondern auch was bringt. Welche Sportart Du wählst, obliegt dabei Dir, ob Du Dich für Kraft- oder Ausdauersport entscheidest. Ich persönlich entschied mich für Kraftsport, da ich früher zu den Schwächlingen gehörte. Außerdem entlastet Sport auch die Augen, welche heute durch Bildschirmguckerei bei vielen unter Dauerlast stehen.

NoPMO

Zuguterletzt eine Thematik, welche ich erst später integrierte, jedoch für den Beginn empfehle, denn die Auslebung der eigenen Sexualität in Form von täglicher Masturbation ist hochgradig toxisch für die eigene Psyche. Für die Leute denen das nun gar nichts sagt: NoPMO steht für keine Pornos, keine Masturbation und kein Orgasmus. Also es geht um den Verzicht auf jedwede Pornographie und sich darauf einen runterzuholen.

Bei der Praktizierung dessen gibt es 2 Modi: den harten Modus und den normalen Modus. Während der normale Modus einem noch den richtigen Geschlechtsverkehr einräumt, ist auch dieser im harten Modus untersagt.

NoPMO ist jetzt nichts aktives, wie Sport oder Meditation, sondern ein passives Werkzeug, welches in den beiden anderen Bereichen, die Ergebnisse wortwörtlich durch die Decke schießen lässt. Primär ist es ein Lebensstil, welcher Auswirkungen auf die eigene Psyche, sowie Physik, wie auch das soziale Umfeld und den eigenen Charakter hat. Aber zu diesem Themenblock werde ich noch ein gesondertes Video erstellen.

Fazit

Seitdem ich diese drei Dinge in meinem Leben in einer Kombination habe, geht es mir besser denn je.

  • Ich bin meistens hochgradig motiviert, und dies sogar montags. Manche meinten schon, ich solle ihnen was von meinen Drogen abgeben.
  • Ich werde von Tag zu Tag immer selbstbewusster, auch meiner eigenen Bestimmung gegenüber.
  • Ich kann mich viel besser konzentrieren und fokussieren.
  • Und zuguterletzt entwickle ich auch einen sportlichen Körper, in dem ich mich einfach wohl fühle. Dies wiederum spiegelt sich dann auch in meiner Psyche wieder.

Zum Schluss kann ich nur noch sagen: Wenn ihr gerade erst auf einem, zwei oder allen drei Gebieten anfangt an euch zu arbeiten; verlangt nicht zu viel von euch. Ein gutes Klischeebeispiel sind die »Striche in der Landschaft« im Fitnessstudio, welche gleich an die schweren Gewichte möchten. In meinem Studio kassierte bereits jemand die Quittung, indem ihm in der Schulter eine Sehne riss. Diese Schmerzen möchte man sich nicht vorstellen, geschweige denn erleben. Also lautet die Devise: Klein anfangen und die kleinen Erfolge feiern, denn noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Und damit es auch kontinuierlich zu Erfolgen kommt, erfordern Sport und Meditation regelmäßige Ausführung und NoPMO eine Menge Disziplin.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


Quellen

Titelbild: pixabay.com

Musik:

  • Aakash Gandhi – Journeyman

Vorlagen:


Das Problem mit der Maske

Ich nehme mal an, viele von euch erahnen bereits, was ich meine. Diese Maske setzen wir auf, sobald wir das Haus verlassen und uns unter andere Menschen begeben. Es fühlt sich an, wie ein innerer Druck, der unseren Puls lässt in die Höhe schießen, ein Widerstand, gegen welchen Widerstand beinahe zwecklos ist.

Eine Art innerer Konformitätsdruck, welcher uns innerlich auffrisst; während der andere Teil da draußen zeigen will, wer wir sind, ohne die Rücksicht auf andere. Ist es die Angst, was passiert, wenn die anderen sehen und darüber urteilen könnten, wer man selber ist?

Was ist das Ich?

Diese Frage ist bei Weitem nicht leicht zu beantworten – sogar gar nicht leicht. René Descartes formulierte einst den folgenden Satz:

Ich denke, also bin ich.

René Descartes

Hier widerspreche ich Descartes, denn jeder der schon einmal meditiert hat, weiß das Gedanken vergleichbar mit Wolken sind: sie kommen und gehen. Wenn wir uns zu sehr mit unserem Denken identifizieren, entwickeln wir ein dickes Ego drumherum und blockieren uns selbst. Jedoch sollten wir auch achtsam sein, was wir denken.

Dies hört sich vielleicht zunächst wie ein Widerspruch an, ist es aber nicht. Auf der einen Seite meine ich: Unser Denken ist nicht das Ich. Und auf der anderen meine ich: Wir sollten achtsam sein, was wir denken. Denken wir nur negativ über diese Welt, ziehen wir negative Umstände in unser Leben, stimulieren unser Unterbewusstsein negativ. Dies wiederum führt zu einer permanent vorhandenen negativen Einstellung zum Leben.

Eine relativ lange Zeit habe ich in genau jener Opferrolle gelebt, bis ich den Entschluss fasste, mich zu befreien.

Aber was ist denn nun eigentlich das Ich? Das Element, was wir unser Selbst nennen können?

Ein weiterer Vorschlag wäre, dem Materialismus des 21. Jahrhunderts geschuldet:

Du bist, was Du konsumierst.

Diesem Denken unterliegen wohl heute sehr viele Menschen, da sie sich mit dem identifizieren, was sie kaufen, essen und besitzen. Es reicht, sich einmal die sektenartigen Anbiederungen von Steve Jobs und seiner Marke Apple zu Gemüte zu führen, dass es Menschen gibt, welche 3 Tage vor dem Verkaufsstart des neuen iPhones vor dem Apple Store zelten.

Nein. das echte Ich ist mit all diesen einfachen Herunterbrechungen nicht zu beschreiben. Ich selber berufe mich eher darauf, diesem keine wirkliche Definition beizumessen, da ich sonst dazu neige mir ein undurchdringbares Ego zu erschaffen. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht, jedoch ist dies bei mir so. Ich akzeptiere das Ich als etwas nicht statisches, sondern dynamisches, was sich permanent verändert – genaue Definitionen vermeide ich.

Z.B. begann ich mich zu sehr damit zu identifizieren, wie hoch meine Serie an Tagen in NoFap ist, was dazu führte, dass ich am Sonntag einen Rückfall in alte Verhaltensmuster hatte, bzw. das sich die Energie aufstaute bis zur Explosionsgefahr. Sexuelle Energie will fließen, ob nun in echte, gefälschte oder transmutierte Kanäle. Also werde ichNoFap primär passiv neben meinen eigentlichen Projekten betreiben und die Energie in diese Kanäle fließen lassen.

Wieso also nun eine Maske aufsetzen?

Hier spielen gerade in unserer deutschen Gesellschaft eine Menge Faktoren mit ein: Primär lässt es sich mit dem Bedürfnis des Menschen nach sozialer Interaktion und Integration erklären. Viele Menschen hält der hierzulande vorhandene soziale Druck klein, welcher nicht selten dem eigenen Unterbewusstsein noch aus der Erziehungszeit entstammt. So zumindest bei mir: Ich wurde seitens meines Vaters und meiner Großmutter zum Perfektionisten – Fehler wurden gefühlt unverzeihlich geahndet. Und so eine Unterbewusstseinsprogrammierung wieder loszuwerden ist nicht leicht und betrifft viele junge Menschen heute, weswegen es mehr und mehr an Menschen mangelt, die den Mut haben nach draußen zu gehen und Fehler begehen. Manchmal ist diese Angst schon krankhaft, dass man von einer Phobie sprechen kann.

Wie sich dies auf eine Gesellschaft auswirkt, können sich vermutlich die meisten vorstellen: das Klima wird kühl – zumindest ich nehme dies so wahr. Sich diesem zu widersetzen erfordert eine Menge Mut. Und jeder der diesen Mut hat, verdient meinen vollen Respekt, da ich selber weiß, dass es harte Arbeit an sich selbst bedeutet.

Im Internet

Jedoch gibt es auch rationale Gründe, eine Maske zu tragen. Im Internet trage ich eine. Dies jedoch dient nicht mich zu verstellen, sondern mich und meine Familie vor Menschen zu schützen, welchen ich ein Dorn im Auge bin. Wer um meine vergangenen Beiträge weiß, weiß genau, dass meine Kritik sehr häufig politischen Extremisten des linken Spektrums galt und immer noch gilt: Sie verkörpern all das, was ich nicht sein will und ihre kruden Ideen und Theorien werden immer gesellschaftsfähiger und deswegen gehöre ich zu denen, die einen Gegenpol errichten wollen.

Was dies betrifft, werde ich wohl noch ein wenig länger die Guerillataktik fahren müssen, da Angriffe auf Leib und Leben nun einmal nicht mehr unüblich sind. Vielleicht ist dies auch etwas was einige Menschen unbewusst wahrnehmen und sich deswegen lieber die Maske aufsetzen.

Grundsätzlich bin ich auch kein Freund vom Maske aufsetzen, da ich diese Zwiespaltigkeit eigentlich nicht schätze. Jedoch überwiegt hier mein Bedürfnis, niemanden aus meinem persönlichen Umfeld schaden zu wollen, dem Bedürfnis meine eigene Meinung kundzutun. Also bin und bleib ich ein Verfechter der alten Lehre, seine Identität nicht dem Internet preiszugeben.

Im echten Leben

Wie ich vorhin bereits einmal erwähnte, bekam ich im Laufe meiner Erziehung immer wieder beigebracht, dass mir die Welt da draußen keine Fehler verzeiht, sondern mich dafür eisenhart ahnden wird. Was sich jedoch jedes Mal als Irrtum herausstellt – einen halben Nervenzusammenbruch für nichts. Tja, dies ist zumindest die Bürde die ich für die Zukunft abtragen muss. Aber auch wenn sich dies hart anhört, bin ich nach wie vor dankbar für alles, was meine Eltern und meine Großeltern mir mit auf meine Reise gegeben haben, auch wenn es nicht immer nützlich ist.

Und offensichtlich bin ich nicht der Einzige da draußen, der Altlasten mit sich herumschleppt, sondern nur einer von vielen. Wie wäre es mit dem Klassiker:

Hüte dich vor Menschen, die du nicht kennst.

Als Kind nützlich zu wissen, jedoch nicht als Erwachsener, denn da gehört für mich auch dazu mit Fremden zu interagieren. Und selbst wenn, man sollte in der Lage sein, sich verteidigen zu können.

Diese inneren Unsicherheiten sind nicht selten die unbewussten Auslöser für diese konfliktscheue Haltung, einer möglichst quantitativ großen Menge an Menschen zu gefallen, anstatt einer geringen qualitativen Menge, welche wirklich mit einem kompatibel ist.

Aus rationaler Sicht führt eine solche Haltung einem nur zu Unglück im Leben, im Freundeskreis, in der Partnerschaft.

Die Lösung

Für die Sache mit dem Internet, sollte es die rationale Entscheidung eines jeden sein, sich zu deanonymisieren oder zu anonymisieren. Jedoch gibt es z.B. politische Bewegungen da draußen, die darauf setzen, sich mit Klarnamen und echtem Bild von sich im Internet zu zeigen, wie es die Identitäre Bewegung macht. Jedoch ist dies in ihrem Milieu nicht empfehlenswert, da sie sich direkt ihrem politisch extremistischen Gegner ans Messer liefert – was dieser als direkte Einladung versteht. Also sollte hier jeder seine Entscheidung bewusst und rational treffen.

Im echten Leben sieht es da anders aus, da man sein echtes Gesicht nicht verstecken kann, außer man trägt eine echte, physische Maske – was einfach nur affig aussieht. Und so versucht man dann so wenig, wie nur möglich aufzufallen, oder man wünscht sich gleich ein Geist zu sein, wie ich es früher wünschte.

Hier ist die Lösung kein Mausklick, sondern, wenn ich annehme, dass Du im echten Leben Du sein willst, die Erkenntnis wer man selber ist, sowie die Akzeptanz dessen, was man im Spiegel sieht. Nur wenn man diesen Stand erreicht, errichtet man ein Fundament, die beste Version seiner Selbst zu erschaffen. Doch bis dieser Punkt erreicht ist, wird man es sich mit so vielen Menschen verdorben haben, dass man sie nicht mal an einer Hand abzählen kann. Und das ist vollkommen OK!

Doch in diesem Streben, wird man zweifelsohne sein bester Freund, da man dankbar dafür sein wird, was man bisher erreicht hat. Und diese Menschen werden diejenigen sein, die durch ihre Verrücktheit unser Land – nein, den gesamten Erdball – zu einem besseren Ort machen werden. Und dies haben schon viele Frauen und Männer in der jüngeren Vergangenheit geschafft, dass ich glaubend bin, dass in jedem Menschen genau dieses Potenzial lebt. Und wer mit diesem Glauben durch die Welt geht, denkt auch ganz anders über andere inklusive sich selbst und die gefühlte soziale Kälte verwandelt sich in Wärme und Menschen werden sich wohler in Deiner Umgebung fühlen.

Euer PretoX

Explosionsgefahr – Woche 4

Achtung! Mein Körper steht gefühlt unter dem Einfluss hochexplosiver Stoffe, welche unbedingt hochgehen wollen. Diese Woche habe ich die ersten 30 Tage geschafft. Mein Motivationslevel ist auf einem Maximum, ich fühle mich einfach super und erlebe derzeit einen Aufstieg auf allen Ebenen meines Lebens.

Ebenfalls veränderte ich diese Woche auch meiner Morgenroutine etwas: Ich verzichtete auf meine morgendlichen Liegestütze und fing am Freitag an, mich vor das Kriegerdenkmal in meiner Nähe zu stellen und meinen Ahnen die Ehre zu Teil werden zu lassen, welche sie verdienen. Sie alle waren es, die Deutschland zu dem gemacht haben, was es ist. Und die Verehrung der eigenen Kriegsveteranen kommt sogar noch vor der ethnischen Frage, was heute viele nicht mehr verstehen.

Und wie fühlt man sich, wenn man vor ihrem Denkmal steht?

Zunächst wirklich komisch, da es uns Deutschen durch kulturelle Zwänge verboten ist, bis außer an Tagen wie dem Volkstrauertag, unsere Kriegsveteranen der vergangenen Jahrhunderte zu ehren. Nachdem ich das Denkmal verließ überkam mich eine Erdung, wie ich sie noch nie gespürt habe. Die Erdung im Eigenen, das Ruhen in sich selbst und zuguterletzt eine veränderte Sichtweise auf meine Mitmenschen: Es fühlte sich so an, als seien sie meine eigenen Schwestern und Brüder, mein eigen Fleisch und Blut.

Außerdem muss ich schon mittlerweile ausgiebig Sport treiben, da mir sonst eine physische Möglichkeit fehlt, diese Energie zu kanalisieren. Also für die Sportskanonen unter euch:

Sexuelle Abstinenz wird sowohl euren inneren Schweinehund töten, als auch eure Trainingserfolge durch die Decke schießen lassen.

Euer PretoX

NoFap – Woche 1

Die erste Woche NoFap ist erfolgreich absolviert. Heute ist um genau zu sein Tag 11. In dieser Beitragsrubrik möchte ich nun mehr auf meine Herausforderung eingehen, die 90 Tage zu schaffen. Damit möchte ich erreichen, dass meine eigene Verpflichtung gegenüber mir selbst stärker wird und ich auch resistenter gegenüber einem Rückfall werde.

In der Vergangenheit habe ich bereits die 30 Tage geschafft, sowie die sämtlichen Vorteile, welche mir diese Sache gibt zu spüren bekommen.

In diesen 11 Tagen konnte ich nach dem sechsten bis siebten Tag einen deutlichen Höchstand meines Testosteronhaushaltes beobachten, welcher mich zu Höchstleistungen im Fitnessstudio anspornte, welches ich momentan zweimal die Woche besuche. Außerdem meditiere ich täglich, wo ich ebenfalls einen deutlichen Zuwachs meiner Spiritualität vernehmen konnte. Und natürlich gewann ich in der Zeit auch deutlich an Selbstbewusstsein.

Jedoch bin ich auch schon das ein oder andere Mal nur knapp einem Rückfall entkommen. Um starkes Verlangen ordentlich abbauen zu können habe ich drei Tipps:

  1. Regelmäßig Sport treiben: Insbesondere Kraftsport löst Verlangen auf, da es, gerade bei einem Höhepunkt, die Hormone in Muskelaufbau kanalisiert.
  2. Kalt duschen: Für mich gibt es da keine Ausnahme mehr – auch nicht wenn ich mich danach fühle. Kalt duschen vernichtet auch jedes Verlangen holt einen gewaltsam aus dem eigenen Gedankenkarussell heraus und lässt die eigenen Komfortzone regelrecht zerbersten.
  3. Meditieren: Meditation verschafft einem die Herrschaft über die eigenen Gedanken wieder, da sie mir die Fähigkeit gibt, der einfache Beobachter zu sein, anstatt sich in ihnen zu verlieren.

Euer PretoX

NoFap funktioniert

Der ein oder andere hat bestimmt schon von dieser Bewegung gehört, welche es sich selbst auf die Fahne schrieb, die Finger vom Allerwertesten zu lassen, sowie dem Pornokonsum den Kampf anzusagen.

Spielregeln

Wenn man sich dazu entscheidet, eine solche Herausforderung anzunehmen, muss man in diesem Zeitraum abstinent von Masturbation und vor allem pornographischen Inhalten leben.

Wie lange sollte man?

Das ist jedem selbst überlassen. Ich mache zum Anfang erstmal 30 Tage. Und ich gucke dann für mich, was ist in der Zeit passiert, wie habe ich mich entwickelt.

Meine Motivation

Das moderne Zeitalter mit dem Internet brachte uns auch viele Fallen, besonders im Bereich der Sexualität. Ich nehme an, so ziemlich jeder von uns ist über die Folgen aufgeklärt, wie Motivationslosigkeit, verschwendete Zeit, gestörte Sexualität. Ich möchte für mich herausfinden, was passiert, wenn ich mal einen Monat ohne bin.

Außerdem empfinde ich ein solches Sexualverhalten als zutiefst gestört, da es mir jedwede Kraft in der Vergangenheit geraubt hat. Zusätzlich bekam ich einiges mehr an Zeit, welche ich mit sinnvollen Dingen füllen kann, anstatt mit sexueller Selbstbefriedigung.

Obendrein ist eine solche Routine Betrug am Gehirn eigenen Belohnungssystem; denn es handelt sich hierbei um einen der stärksten Belohnungsmechanismen – wenn nicht sogar dem stärksten Belohnungsmechanismus. Eine fortwährende, langfristige Reizung dessen, hat eine Abstumpfung zur Folge, was wiederum zur Folge hat, dass das eigene Sexualverhalten gestört wird.

Die vielen Berichte innerhalb dieser NoFap-Gemeinschaft haben mich dazu inspiriert, jenes auszuprobieren, um zu erkunden, wie ich mich verändere.

Meine Ergebnisse

Tatsächlich tat ich mich anfangs wirklich sehr schwer damit, mir keinen »runterzuholen«. Einer meiner ersten Erfolge war 6 Tage und an Weihnachten nahm ich mich von nun selbst in die Pflicht, das sogenannte noPMO (keine Pornographie, Masturbation und kein Orgasmus) so sauber, wie nur möglich, durchzuziehen.

Tag 6

Mittlerweile ist das neue Jahr bereits erreicht und habe es mir zum Anliegen gemacht, den gesamten Monat Januar über  NoPMO im harten Modus, also auch ohne jeden Sex und der gleichen durchzuführen. Jetzt wo ich das hier schreibe ist Tag 6 erreicht. Zu berichten habe ich, dass ich Emotionen jedweder Art sehr viel heftiger wahrnehme und mein Verlangen nach sozialer Interaktion stieg gewaltig.

Tag 23

Nun sind über 2 Wochen vergangen und ich fühl mich deutlich integerer mit mir und meinen Gefühlen. Außerdem fühle ich sie deutlicher intensiverer, aber dies fühlt sich natürlich an. Im Internet ist sehr häufig die Rede davon, dass man eine stärkere Ausstrahlung auf Frauen hat – wovon ich noch nicht groß etwas mitbekommen habe. Jedoch nehme ich Frauen deutlich mehr als Menschen wahr, als vor meiner NoFap-Challenge. Besonders sticht momentan an manchen Tagen meine Motivation und Leistungsbereitschaft hervor. Ganz besonders, an den Tagen, wenn ich das Fitnessstudio besuche. Auch die Installation neuer Routinen und die Experimentierbereitschaft mit diesen hat bei mir massiv zugenommen.

Ein weiterer Punkt, der in der Zwischenzeit hervorstach: ist meine Konfliktbereitschaft. Dies soll nicht heißen, dass ich eine Bereitschaft für Schlägereien entwickelt habe, sondern eine Bereitschaft zur Verteidigung meiner Werte und Ansichten – selbst wenn es heißt, ich gegen den Rest der Welt; lediglich gute rationale Argumente taugen um meine Ansichten infrage zu stellen.

Tag 30

Jetzt, wo ich dies hier schreibe, ist Tag 30 erfolgreich absolviert. Die Entwicklungen, bis zum 23. Tag blieben bis hier. Hinzu kam, dass trotz Demoralisierung in der Berufsschule abends im Fitnessstudio alles geben konnte – was zuvor unvorstellbar für mich gewesen wäre.

Fazit

Das hier waren jetzt 30 Tage, wo ich meinen Sexualtrieb in den Urlaub geschickt habe. Im Internet liest man allzu häufig etwas von Superkräften. Dies ist lediglich die subjektive Wahrnehmungen derer, die es vor mir schon durchgezogen haben. Was ich jedoch bei mir beobachten konnte, sind die folgenden positiven Effekte:

  • mehr Selbstbewusstsein
  • mehr Energie
  • mehr Motivation
  • mehr Erfüllung in sozialer Interaktion
  • mehr Selbstdisziplin
  • mehr Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht
  • mehr Konzentration, auch für unangenehme Sachen
  • mehr innere Zufriedenheit
  • mehr Lust auf Neues

Eines ist für mich bei einem solchen Resultat klar: Dieser Lebensstil wird ohne weiter zu hinterfragen in mein Leben integriert! Ich kann nur jedem ans Herz legen, dies mal auszuprobieren, denn es ist wahrhaftig ein echter Türöffner. Nachdem ich dann heute, Tag 31, mehrmals einen Rückfall hatte, werde ich mich nun an die 90 wagen. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Thema nochmal was machen werde, ist relativ hoch.

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com

Glaube

Ein unerschütterlicher Glaube ist maßgeblich dafür, was man sich im Leben vornimmt und auch erreicht – vorausgesetzt, es ist realistisch. Glaube ist keine Kopfsache, sondern eine Herzenssache, da genau dieses Gefühl das ist, welches der ebenfalls starken Liebe ebenbürtig ist; ja sogar das eine das andere verursachen kann. So ist es kein Geheimnis, dass nicht selten die Liebe zu einer Frau oder einer Leidenschaft Auslöser für einen unerschütterlichen Glauben ist. Was dies betrifft munkelt man, ob dies nicht auf den ehemaligen, längst verstorbenen US-Präsidenten Abraham Lincoln zutrifft, welcher sich von ganz unten nach ganz oben durcharbeitete.

Glaube entsteht immer im Herzen. Er bringt Dich durch harte Zeiten, er lässt Dich durchhalten. Nun kommt bestimmt die Frage, woher ich das denn wissen kann.

Bevor ich meine duale Ausbildung zum Fachinformatiker anstrebte, drückte ich 4 Jahre in einer Berufsfachschule die Bank, dessen Umgebung nicht wirklich die beste für junge Leute war. Mit anderen Worten: Dort wurde langfristig geprüft, wie weit man bereit ist zu gehen, um die eigenen Anliegen und Träume zu realisieren. Auch ich hatte in der Zeit einige harte Rückschläge einstecken müssen. Jedoch fragte ich mich immer wieder:

Warum?!

Das Warum ist die entscheidende Frage, welches Menschen dazu antreibt bis zum Schluss etwas durchzuziehen. Wer dieses Warum aus den Augen verliert, verirrt sich auf den Weg in Richtung Licht. Mein Warum: Ich lebe für alles was digital ist – ganz besonders die Technik dahinter; und ich bin bereit alles zu lernen was zu lernen ist.

Ebenfalls sollte man aus dem eigenen Unterbewusstseins Kraft schöpfen, da dies die unendliche Intelligenz des Menschen ist. Und Rituale, Glaubenssätze und Anliegen, die einmal dort verankert sind, werden auch dort nicht mehr so schnell verschwinden, sondern bleiben langfristig und man arbeitet stetig daraufhin. Wichtig ist, dass Du ein klares Bild vor Augen hast, wer Du wann sein willst und Dir einen Plan erstellst, wie Du zu dieser Person werden kannst. Eine methodische Hilfestellung kann hier Meditation bieten. Aber vergiss ja nicht, dass ohne echte Arbeit dahinter, der ganze Glaube nichts wert ist. 

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com