60 Tage NoFap Hartmodus

Es ist nach weiteren 30 Tagen soweit: ich habe die 60 Tage NoFap im harten Modus absolviert. Die letzten paar Tage waren wirklich hart und ich habe ein paar Fehler gemacht. So war ich die letzten paar Tage immer mal wieder nahe einem Rückfall. Jedoch konnte ich mich davor bewahren und natürlich fühlte ich mich danach wie ein Häufchen Elend.

Doch zuvor bin ich durch äußerst starke Höhen gegangen, welche mich gefühlt haben fliegen lassen. In diesen Momenten habe ich das Leben richtig gespürt und genossen, sowie produktiv und fokussiert arbeiten lassen.

Doch ich muss noch eine Menge lernen, wenn es um die Tiefphasen geht. Ich lasse mich derzeit eindeutig noch zu sehr runterziehen, anstatt mir vor Augen zu halten, was ich bereits alles erreicht habe. Definitiv habe ich jüngst gelernt, dass es ein schmaler Grad ist zwischen guten Gefühlen, wo sich die angestaute sexuelle Energie sehr gut anfühlt, und negativen Gefühlen, wo sich diese Energie auch negativ anfühlt. Darum ist es mittlerweile auch für mich wichtig zu lernen, selbst zu entscheiden, wie ich mich fühle.

Außerdem legte ich mir neue Langzeitziele fest, von denen nur noch drei für mich von Relevanz sind, da ich sonst meinen Fokus zu sehr streue. Außerdem habe ich angefangen, wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben um meine Erfolge festzuhalten und mir bei Bedarf wieder vor Augen zu halten.

Nun, nach dieser Reinventur habe ich wieder neue Courage getankt und kann meinen Weg weitergehen – möge dieser noch so steinig sein.

Euer PretoX

30 Tage NoFap Hartmodus

Somit ist es endlich mal wieder soweit: Ich habe die 30 Tage im harten Modus absolviert. Und diesmal so sauber wie noch nie, auch wenn ich ein- bis zweimal kurz vor einem Rückfall stand, habe ich mich wieder aufgerafft, weitergemacht und eine Menge dazugelernt.

Zuerst einmal gehe ich auf die Situationen ein, welche mich fast in einen Rückfall ziehen wollten. Es sind zumeist die Wochenenden, welche am meisten Disziplin benötigen, da wir nicht selten aus dem eigenen Elternhaus gelernt haben, dass wir uns am Wochenende Entspannung und Ruhe gönnen sollten. Damit hatte ich immer mal wieder zu kämpfen. Am besten ist es wirklich die Wochenenden entweder für das Arbeiten an eigenen Projekten und Draußenaktivitäten zu nutzen, aber nicht für sinnfreies Surfen oder das Totschlagen von Langeweile. Genauere Schlachtpläne werde ich mir für das Wochenende noch erstellen.

In den letzten Wochen zeigte sich außerdem immer mal wieder meine extravertierte Seite, weswegen ich in dieser Zeit mit mehr fremden Menschen in Kontakt kam, als es sonst bei mir der Fall gewesen wäre. Außerdem machte sich in der Zeit auch eine sehr starke Anziehung des weiblichen Geschlechts auf mich bemerkbar. Jedoch flachen beides derzeit wieder etwas ab und meine Prioritäten verschieben sich wieder mehr auf meine eigenen Projekte und Angelegenheiten. Also meine introvertierte Seite wechselt ein.

Außerdem veränderte ich meine mentale Einstellung in dem Punkt, dass ich die aufkommende sexuelle Energie nicht mehr unterdrücke, sondern fließen lasse. Damit meine ich nicht sie zu ejakulieren, sondern sie zu spüren, wahrzunehmen und als ein Teil von mir zu betrachten. Auf diesem Wege hatte ich bisher mehr Erfolg, wie als sie abzulehnen und zu unterdrücken. Dies würde ich maximal 35 Tage mitmachen und dann würde ich gefühlt fast explodieren, weswegen ich mein Mindset wie genannt änderte.

Nach wie vor ist mein Ziel die 90 Tage zu schaffen – koste es, was es wolle.

Euer PretoX

Raketenstart

Hallo Kameraden,

heute möchte ich euch meine besten Ratschläge geben, wie man sein Leben so richtig auf den Kopf stellen kann und dies mit möglichst viel Erfolg, was definitiv nicht bedeutet, dass es einfach wird. Falls ihr lieber ein ruhiges, gemütliches und bequemes Leben haben wollt, seit ihr jetzt aufgefordert, dieses Video an dieser Stelle zu beenden und nicht mehr weiterzuschauen.

Du bist noch da? Also ich bin jetzt fest der Annahme, dass Du mit Deinem jetzigen Lebensstil nicht zufrieden bist. Keine Sorge, ich war dies früher auch nicht. Dies wandelt sich derzeit rasant und genieße jeden einzelnen Tag dieser Veränderung. In einem meiner vorigen Videos, »3 Dinge zum Durchstarten«, habe ich die drei Kernelemente genannt, welche mein Leben von Grund auf verändert haben. Und auf den letzten Punkt »NoPMO« werde ich in diesem Beitrag genauer eingehen.

NOPMO

Hätte ich eher gewusst, dass dies im Prinzip die Basis der Persönlichkeitsentwicklung überhaupt ist, wäre ich schon eher viel weiter gekommen. Tatsache ist: Dieses Thema ist hochgradig kontrovers und auf viele wirkt es wie ein alberner Scherz; welcher sich als Realität entpuppt, wenn die ersten Tage vollendet sind.

Wir reden hier von bewusster Abstinenz für einen gewissen Zeitraum von Pornographie – wovon man generell die Finger lassen sollte –, Masturbation und einen damit künstlich herbeigeschaffenen Orgasmus. Viele, besonders junge Menschen, haben absolut keinen blassen Schimmer, was dies mit einem macht: Motivationslosigkeit, schwaches Gedächtnis, Gefühlslosigkeit, Antriebslosigkeit können unter anderem Symptome eines ungesunden Sexualverhaltens sein.

Es ist keine Annahme, dass wir in einer hypersexualisierten Epoche leben, sondern die Realität. Dies lässt sich alleine daran festmachen, wenn man recherchiert wie viel Geld die Pornoindustrie regelmäßig umsetzt. Ich spare es mir an dieser Stelle detaillierte Zahlen zu nennen – aber mir würde vermutlich aus Ekel die Zahl im Hals stecken bleiben; vor allem bei der Recherche, wie viele junge Menschen in den Fängen dieser Industrie sitzen, im Vergleich zu, wie viele sich aus diesen Fängen befreien. Bei letzteren reden wir von knapp weniger als 1%.

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich das radikale Gegenbild in mein Leben hole und mich befreie. Ein Fakt vorweg: Ich bin süchtig nach Masturbation, nach kurzfristiger Befriedung und bis 2019 habe ich geglaubt, diese Art der Triebauslebung sei gesund. Bis heute hat mich die Erfahrung eines besseren belehrt: Diese Art der Auslebung ist KRANK! Sie zerstört nicht nur das Leben des Abhängigen, sondern, sofern dieser in einer romantischen Beziehung lebt, auch das des Partners – nachhaltig!

Von daher wird dieses Video sich ab jetzt darum drehen, wie man dieser Industrie und diesem degenerierten Lebensstil den Krieg erklärt und seinen wertvollen Samen für sich und seinen geliebten Partner behält. Wollust ist nicht umsonst eine Todsünde!

Der Samen

Damit wieder da draußen ein Gefühl dafür entsteht, wie heilig der männliche Samen ist, werde ich euch nun aufzeigen, wie heilig: Für uns Männer ist der männliche Samen unsere primäre Lebensenergie. Er ist das spirituelle Element, welches uns die Welt mit klaren Augen sehen lässt, uns einen sehr hohen Bewusstseinszustand verleiht und uns in unserer Religion erdet.

Nach etwa 14 Tagen verwendet der eigene Körper den Samen für sich, sollte dieser nicht ejakuliert werden. Somit ist es kein Geheimnis, dass chronische Dauerfapper überhaupt kein Gefühl für Gott und die Welt haben.

Physisch betrachtet ist das permanente Neugenerieren des Spermas für den Körper mit einem hohen Energieaufwand verbunden, da Spermazellen nur aus dem besten Blut gewonnen werden und eine Menge Nährstoffe enthalten. Somit ist es nur natürlich, dass Menschen, welche diesen Trieb bändigen können, mehr Energie, Motivation, Fokus, Belastbarkeit und körperliche Stärke aufweisen. Wer hier nach einem empirischen Beleg sucht braucht nur grob im Internet zu recherchieren und schon werden Namen wie Muhammad Ali, Steve Jobs, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud usw. gefunden. Sie alle verzichteten auf sexuelle Entfaltung für einen gewissen Zeitraum um ihre Ziele zu erreichen.

Die Lösung

Die Lösung hört sich einfacher an, als sie es ist. Wir reden hier von NoFap und dem Einstieg. Selbst, wenn man nur ein mäßiger Fapper war, ist es hart. Das könnt ihr mir glauben.

NoFap oder NoPMO ist die Verpflichtung gegenüber sich selbst, nie wieder Pornos zu schauen, die Masturbation dazu aufzugeben und einen damit einhergehenden Orgasmus zu vermeiden. Die Kraft, die man bei einem solch sinnlosen Akt verliert, lässt sich perfekt in andere Kanäle leiten: in die eigene Weiterbildung, die eigenen Träume und Wünsche.

Ich glaube, dass kein Mensch ohne einen Grund auf die Erde gekommen ist, wie es von materialistischer Seite behauptet wird, sondern es einen Grund hat, warum er existiert und das er sich genau dieses Video ansieht. Zuschauer sind nicht einfach nur Zahlen für mich, sondern Menschen, von denen ich ausgehe, dass sie etwas aus meinen Beiträgen mitnehmen möchten, ohne dabei als großer Guru gesehen zu werden, sondern als ein jemand, der auch nur seine Erfahrung mit der Gemeinschaft teilen möchte. Und genau dies ist auch die Intention hinter diesem Beitrag.

Jedoch wenn man sich immer kurzfristigen Belohnungen hingibt, wie das Ejakulieren zu Pornographie eine sehr starke ist, hat man nicht die nötige Energie die eigene Bestimmung zu erörtern und diese Stück für Stück umzusetzen. Und NoPMO alleine ist auch nicht dafür verantwortlich, dass man die eigene Lebensaufgabe meistert, sondern noch viel mehr Faktoren – aber es ist ein Türöffner, und ein mächtiger sogar noch dazu.

Die ersten Tage wirst Du vermutlich nichts fühlen. Dies wird sich im Laufe ändern. Ab Tag 7 kommt die erste Testosteronspitze, welche Dir ein absolutes Hochgefühl verleihen wird. Aber sei gewarnt: In dieser Phase ist das Rückfallrisiko enorm hoch. Nach ein paar Tagen flacht diese Spitze wieder ab und kommt gelegentlich immer wieder – aber nicht mehr ganz so stark. Und dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit mit sich selbst ist absolut unbeschreiblich.

Aber was macht man, wenn es dennoch zum Rückfall kommt. In der Community gibt es dabei 2 Ansichten:

  • Die einen meinen, dass sie danach auch noch mehrere Rückfälle haben dürfen, denn die Serie an Tagen sei zerstört und ziehen es vor noch einmal ganz frisch anzufangen.
  • Die anderen meinen: Wenn es zum Rückfall kommt, sollte man dies auch bei einem belassen und die Serie sei nicht vollständig zerstört, sondern man sei nach wie vor in der Lage aus der angestauten Energie Profit schlagen zu können.

Ich selbst bin mittlerweile der Anhänger der letzteren Lehre, da man selbst nach einem Rückfall immer noch den Großteil der angestauten Energie in sich hat und fließen lassen kann. Außerdem sollte man sich durch einen Rückfall auch nicht herunterziehen lassen, sondern aus ihm lernen und die Faktoren erörtern, welche diesen herbeigeführt haben. Bei mir handelte es sich 90%ig um mangelnde Disziplin an Wochenenden oder Feiertagen.

Ich kann nur spekulieren, wo Du gerade in Deinem Leben stehst, jedoch möchte ich an Dich appellieren, die Herausforderung anzunehmen. Es ist anfangs hart und vielleicht schaffst Du, genau wie ich, momentan die 90 Tage auch noch nicht, weil irgendetwas nicht passt. Aber ich weiß mit Gewissheit, dass jeder Einzelne von uns das Potenzial hat, sein weißes Gold für sich nutzen zu können, um unser Land und damit auch den Planeten ein Stück weit zu einem besseren, würdevolleren Ort zu machen. Schmeißt die limitierenden Glaubenssätze aus euren Gehirnen, verzichtet auf kurzfristige Belohnungen und seit offen für den größten Wandel eures Lebens.

Ich wünsche euch viel Erfolg und bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX


Quellen

Titelbild: pixabay.com

Vorlagen

Musik

  • Aakash Gandhi – Journeyman

Explosionsgefahr – Woche 4

Achtung! Mein Körper steht gefühlt unter dem Einfluss hochexplosiver Stoffe, welche unbedingt hochgehen wollen. Diese Woche habe ich die ersten 30 Tage geschafft. Mein Motivationslevel ist auf einem Maximum, ich fühle mich einfach super und erlebe derzeit einen Aufstieg auf allen Ebenen meines Lebens.

Ebenfalls veränderte ich diese Woche auch meiner Morgenroutine etwas: Ich verzichtete auf meine morgendlichen Liegestütze und fing am Freitag an, mich vor das Kriegerdenkmal in meiner Nähe zu stellen und meinen Ahnen die Ehre zu Teil werden zu lassen, welche sie verdienen. Sie alle waren es, die Deutschland zu dem gemacht haben, was es ist. Und die Verehrung der eigenen Kriegsveteranen kommt sogar noch vor der ethnischen Frage, was heute viele nicht mehr verstehen.

Und wie fühlt man sich, wenn man vor ihrem Denkmal steht?

Zunächst wirklich komisch, da es uns Deutschen durch kulturelle Zwänge verboten ist, bis außer an Tagen wie dem Volkstrauertag, unsere Kriegsveteranen der vergangenen Jahrhunderte zu ehren. Nachdem ich das Denkmal verließ überkam mich eine Erdung, wie ich sie noch nie gespürt habe. Die Erdung im Eigenen, das Ruhen in sich selbst und zuguterletzt eine veränderte Sichtweise auf meine Mitmenschen: Es fühlte sich so an, als seien sie meine eigenen Schwestern und Brüder, mein eigen Fleisch und Blut.

Außerdem muss ich schon mittlerweile ausgiebig Sport treiben, da mir sonst eine physische Möglichkeit fehlt, diese Energie zu kanalisieren. Also für die Sportskanonen unter euch:

Sexuelle Abstinenz wird sowohl euren inneren Schweinehund töten, als auch eure Trainingserfolge durch die Decke schießen lassen.

Euer PretoX

NoFap – Woche 3

Nun ist die dritte Woche absolviert und möchte meiner selbstauferlegten Pflicht nachkommen und berichten.

Dieses Energiegefühl, von dem ich letzte Woche berichtete, trat nun noch stärker auf und zeigte sich in Form von leidenschaftliche Hingabe zu den eigenen Hobbys; in meinem Fall des Erlernens der Gitarre, neuerdings auch der Entwicklung von Webseiten, was zuvor bei mir gar nicht da war, und den eigenen Körper im Fitnessstudio an seine Grenzen treiben. Außerdem legte sich mein Fokus mehr und mehr von anderen weg: Dies äußert sich darin, dass mir mehr und mehr egal wird, was andere von mir halten.

Und das unangenehme Gefühl in meiner Brust ist nun auch mehr und mehr verschwunden. Es kam hoch, sobald ich mit einer Frau in Kontakt kam, welche ich als attraktiv bewertet habe. Dies bezog sich hauptsächlich auf die nonverbale Kommunikation.

Desweiteren kam ich am Freitag dazu, das allererste Mal seitdem ich wieder in Deutschland bin, die finnische Sauna (Sauna, danach kaltwasserbaden) zu praktizieren, welche jedes sexuelle Verlangen sofort abtötet. Praktisch ist, dass ich dies auch in meinem Fitnessstudio machen kann. Zuerst musste sich jedoch erst einmal wieder mein Kreislauf daran gewöhnen. Dies machte ich nach dem Training ganze drei Einheiten lang und fühlte mich danach wieder, als könnte ich ganze Bäume ausreißen.

Nach wie vor macht mir die Reise eine Menge Spaß, weil ich auch immer mehr aus meinem kopflastigen Denken herauskomme und die Dinge, die mich umgeben, immer mehr wertschätze. Das Sich-Im-Moment-Verlieren nimmt bei mir an Fahrt auf.

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com

NoFap – Woche 2

Nun ist die Woche 2 absolviert. Zum Start der Woche kam ich in eine sogenannte Flatline (dt. Flachlinie). Dies bedeutet, dass man über eine bestimmte Zeit überhaupt kein sexuelles Verlangen verspürt.

Sie ist das Resultat zurück zum Normalzustand des Belohnungssystems. Diese dauerte bei mir lediglich zwei Tage. Sie kann bei einigen unter Umständen auch noch länger dauern, je nachdem, wie lange und wie hart man von PMO (Pornos, Masturbation, Orgasmus) abhängig war.

Außerdem verspürte ich erneut das Feuer in mir auflodern, als wäre es gestern, das ich meine zwölf Jahre alte Gitarre wiedergefunden hätte und mit dem Spielen erneut begonnen hätte. Mit anderen Worten, momentan lasse ich von meiner Gitarre nur ungern die Finger. Es macht mir momentan wirklich mehr Spaß denn je dieses Instrument zu spielen. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, mal ein Instrument zu erlernen, da es wirklich etwas erfüllendes hat und man direkter Resultate des »Übung macht den Meister« kaum bekommen kann.

Mittlerweile spüre ich, wie eine noch nie da gewesene Energie meinen Körper durchströmt und langsam nach oben aufsteigt in Richtung Gehirn. Momentan drückt sie gegen meinen Brustkorb und sorgte dort für einige unangenehme Gefühle. Was dies genau zu bedeuten hat, wird sich wohl noch zeigen.

Die eigene Leidenfähigkeit stieg ebenfalls, was sich dadurch zeigte dass ich mich innerhalb von zwölf Stunden nach zweistündigem Muskeltraining im Fitnessstudio erholte, wofür ich früher 48 Stunden brauchte.

Die Reise macht mir richtig Spaß und das eigene Wachstum geht gefühlt ins Unermessliche. Über das eigene Selbstbewusstsein möchte ich gar nicht erst reden: Ich bewege mich geistig mehr in der realen Welt als im Kopf.

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com

NoFap – Woche 1

Die erste Woche NoFap ist erfolgreich absolviert. Heute ist um genau zu sein Tag 11. In dieser Beitragsrubrik möchte ich nun mehr auf meine Herausforderung eingehen, die 90 Tage zu schaffen. Damit möchte ich erreichen, dass meine eigene Verpflichtung gegenüber mir selbst stärker wird und ich auch resistenter gegenüber einem Rückfall werde.

In der Vergangenheit habe ich bereits die 30 Tage geschafft, sowie die sämtlichen Vorteile, welche mir diese Sache gibt zu spüren bekommen.

In diesen 11 Tagen konnte ich nach dem sechsten bis siebten Tag einen deutlichen Höchstand meines Testosteronhaushaltes beobachten, welcher mich zu Höchstleistungen im Fitnessstudio anspornte, welches ich momentan zweimal die Woche besuche. Außerdem meditiere ich täglich, wo ich ebenfalls einen deutlichen Zuwachs meiner Spiritualität vernehmen konnte. Und natürlich gewann ich in der Zeit auch deutlich an Selbstbewusstsein.

Jedoch bin ich auch schon das ein oder andere Mal nur knapp einem Rückfall entkommen. Um starkes Verlangen ordentlich abbauen zu können habe ich drei Tipps:

  1. Regelmäßig Sport treiben: Insbesondere Kraftsport löst Verlangen auf, da es, gerade bei einem Höhepunkt, die Hormone in Muskelaufbau kanalisiert.
  2. Kalt duschen: Für mich gibt es da keine Ausnahme mehr – auch nicht wenn ich mich danach fühle. Kalt duschen vernichtet auch jedes Verlangen holt einen gewaltsam aus dem eigenen Gedankenkarussell heraus und lässt die eigenen Komfortzone regelrecht zerbersten.
  3. Meditieren: Meditation verschafft einem die Herrschaft über die eigenen Gedanken wieder, da sie mir die Fähigkeit gibt, der einfache Beobachter zu sein, anstatt sich in ihnen zu verlieren.

Euer PretoX

NoFap funktioniert

Der ein oder andere hat bestimmt schon von dieser Bewegung gehört, welche es sich selbst auf die Fahne schrieb, die Finger vom Allerwertesten zu lassen, sowie dem Pornokonsum den Kampf anzusagen.

Spielregeln

Wenn man sich dazu entscheidet, eine solche Herausforderung anzunehmen, muss man in diesem Zeitraum abstinent von Masturbation und vor allem pornographischen Inhalten leben.

Wie lange sollte man?

Das ist jedem selbst überlassen. Ich mache zum Anfang erstmal 30 Tage. Und ich gucke dann für mich, was ist in der Zeit passiert, wie habe ich mich entwickelt.

Meine Motivation

Das moderne Zeitalter mit dem Internet brachte uns auch viele Fallen, besonders im Bereich der Sexualität. Ich nehme an, so ziemlich jeder von uns ist über die Folgen aufgeklärt, wie Motivationslosigkeit, verschwendete Zeit, gestörte Sexualität. Ich möchte für mich herausfinden, was passiert, wenn ich mal einen Monat ohne bin.

Außerdem empfinde ich ein solches Sexualverhalten als zutiefst gestört, da es mir jedwede Kraft in der Vergangenheit geraubt hat. Zusätzlich bekam ich einiges mehr an Zeit, welche ich mit sinnvollen Dingen füllen kann, anstatt mit sexueller Selbstbefriedigung.

Obendrein ist eine solche Routine Betrug am Gehirn eigenen Belohnungssystem; denn es handelt sich hierbei um einen der stärksten Belohnungsmechanismen – wenn nicht sogar dem stärksten Belohnungsmechanismus. Eine fortwährende, langfristige Reizung dessen, hat eine Abstumpfung zur Folge, was wiederum zur Folge hat, dass das eigene Sexualverhalten gestört wird.

Die vielen Berichte innerhalb dieser NoFap-Gemeinschaft haben mich dazu inspiriert, jenes auszuprobieren, um zu erkunden, wie ich mich verändere.

Meine Ergebnisse

Tatsächlich tat ich mich anfangs wirklich sehr schwer damit, mir keinen »runterzuholen«. Einer meiner ersten Erfolge war 6 Tage und an Weihnachten nahm ich mich von nun selbst in die Pflicht, das sogenannte noPMO (keine Pornographie, Masturbation und kein Orgasmus) so sauber, wie nur möglich, durchzuziehen.

Tag 6

Mittlerweile ist das neue Jahr bereits erreicht und habe es mir zum Anliegen gemacht, den gesamten Monat Januar über  NoPMO im harten Modus, also auch ohne jeden Sex und der gleichen durchzuführen. Jetzt wo ich das hier schreibe ist Tag 6 erreicht. Zu berichten habe ich, dass ich Emotionen jedweder Art sehr viel heftiger wahrnehme und mein Verlangen nach sozialer Interaktion stieg gewaltig.

Tag 23

Nun sind über 2 Wochen vergangen und ich fühl mich deutlich integerer mit mir und meinen Gefühlen. Außerdem fühle ich sie deutlicher intensiverer, aber dies fühlt sich natürlich an. Im Internet ist sehr häufig die Rede davon, dass man eine stärkere Ausstrahlung auf Frauen hat – wovon ich noch nicht groß etwas mitbekommen habe. Jedoch nehme ich Frauen deutlich mehr als Menschen wahr, als vor meiner NoFap-Challenge. Besonders sticht momentan an manchen Tagen meine Motivation und Leistungsbereitschaft hervor. Ganz besonders, an den Tagen, wenn ich das Fitnessstudio besuche. Auch die Installation neuer Routinen und die Experimentierbereitschaft mit diesen hat bei mir massiv zugenommen.

Ein weiterer Punkt, der in der Zwischenzeit hervorstach: ist meine Konfliktbereitschaft. Dies soll nicht heißen, dass ich eine Bereitschaft für Schlägereien entwickelt habe, sondern eine Bereitschaft zur Verteidigung meiner Werte und Ansichten – selbst wenn es heißt, ich gegen den Rest der Welt; lediglich gute rationale Argumente taugen um meine Ansichten infrage zu stellen.

Tag 30

Jetzt, wo ich dies hier schreibe, ist Tag 30 erfolgreich absolviert. Die Entwicklungen, bis zum 23. Tag blieben bis hier. Hinzu kam, dass trotz Demoralisierung in der Berufsschule abends im Fitnessstudio alles geben konnte – was zuvor unvorstellbar für mich gewesen wäre.

Fazit

Das hier waren jetzt 30 Tage, wo ich meinen Sexualtrieb in den Urlaub geschickt habe. Im Internet liest man allzu häufig etwas von Superkräften. Dies ist lediglich die subjektive Wahrnehmungen derer, die es vor mir schon durchgezogen haben. Was ich jedoch bei mir beobachten konnte, sind die folgenden positiven Effekte:

  • mehr Selbstbewusstsein
  • mehr Energie
  • mehr Motivation
  • mehr Erfüllung in sozialer Interaktion
  • mehr Selbstdisziplin
  • mehr Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht
  • mehr Konzentration, auch für unangenehme Sachen
  • mehr innere Zufriedenheit
  • mehr Lust auf Neues

Eines ist für mich bei einem solchen Resultat klar: Dieser Lebensstil wird ohne weiter zu hinterfragen in mein Leben integriert! Ich kann nur jedem ans Herz legen, dies mal auszuprobieren, denn es ist wahrhaftig ein echter Türöffner. Nachdem ich dann heute, Tag 31, mehrmals einen Rückfall hatte, werde ich mich nun an die 90 wagen. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Thema nochmal was machen werde, ist relativ hoch.

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com