Männerschwund: Der Konsum

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, wie die heutige Konsumwelt Männer in den Ruin treibt, sie entmännlicht und zu braven Schlafschafen macht. Es ist kein Geheimnis, dass übermäßiger Konsum Gift für den menschlichen Körper ist. Abseits sichtbarer gesundheitlicher Schäden wie z. B. Fettleibigkeit, werden auch schwere Gehirnschäden verursacht, welche bis hin zur kompletten Verwahrlosung und zu Sozialphobien führen.

Wir alle kennen es noch aus der Kindheit: Es ist gerade im jungen Alter oder bei einem Gehirn im Autopilotenmodus wirklich schwierig, die Finger von den Süßigkeiten zu lassen. Jedes Mal, wenn wir ein Stück Schokolade verzehren oder gar weniger triviales tun, dann wird Dopamin freigesetzt – ein Hormon, nachdem alle Menschen auf diesem Planeten süchtig sind. Die einen holen sich ihr Dopamin über den bereits genannten Weg, die anderen haben gelernt, auf den kurzzeitigen Spaß zu verzichten und stattdessen auf ein größeres Ziel hinzuzuarbeiten, was Ausdauer, Ehrgeiz und Disziplin benötigt. Die Belohnung wird am Ende aber umso befriedigender sein und gibt Kraft für die darauffolgenden Ziele.

Sehr viele Menschen – wenn nicht sogar ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt – sind in ihrem Leben eindeutig falsch abgebogen, sitzen in einer Sackgasse fest und drehen sich dort im Kreis. Aber die Wahrheit ist: Sie glauben nur, in dieser Welt gefangen zu sein. Sie tragen eine innere Leere in sich, welche sie versuchen mit anderen Mitteln zu füllen – Konsum eben. Ich rechne zu Konsum alles, was man von extern dem Körper zuführt: z. B. Süßigkeiten, Drogen, Alkohol, Zigaretten, Filme, Serien, Pornos. Und das Problem ist, dies geben sie auch noch an ihre Kinder weiter, was eine direkte Abwärtsspirale in die absolute Degeneration bedeutet.

Fakt ist: Es ist deutlich leichter für den Moment sich den kurzfristigen Belohnungen hinzugeben. Dafür wird es aber langfristig ungemütlich, denn schlechte Ernährung widerspiegelt sich in der körperlichen Physik wie auch eine schlecht entwickelte Psyche in einem schlechten Charakter. Und meine (knapp über 20) – vielleicht sogar unsere Generation – wuchs in einer Welt des Konsums, des Überflusses auf. Ich hingegen habe noch das Privileg, auf dem Lande groß geworden zu sein, wo man mir lehrte, dass dieser Reichtum, in dem wir heute leben, einen riesengroßen Preis hat. Sehr viele unserer Vorfahren bezahlten mit ihrem Blut für die Errichtung sowie der Verteidigung unseres Vaterlandes. Sollen wir wirklich auf dieses Erbe spucken und armselig in der Degeneration dahinsiechen wie vor 2000 Jahren schon das westliche römische Reich?

Der harte Weg

Es muss nicht so kommen. Es gibt Menschen da draußen, die mögen glauben, dass das Schicksal in Stein gemeißelt ist und es keinen Grund gibt, es zu mögen. Darauf würden Stoiker antworten mit »amor fati«: Liebe dein Schicksal – zu jeder Zeit, auch zur dunkelsten Stunde. Das Schicksal ist bis auf gewisse vorgegebene Parameter abänderbar. Jeder kann selbst entscheiden, ob er seiner Lebensaufgabe nachgeht oder das Handtuch schmeißt und doch lieber ein durchschnittliches Leben führen will. Er kann die Themen, die ihn persönlich betreffen, ernst nehmen wie auch ignorieren. Dies sind auch wieder Auswüchse des Liberalismus: die Freiheit zu haben, ob man großartig sein will oder nicht.

Die Antwort unsererseits sollte eigentlich mit einem großen »Ja« in Stein gemeißelt stehen. Natürlich haben wir es uns niemals ausgesucht Deutsche zu sein und das schwierige Erbe unserer Ahnen anzunehmen. Ein Linker würde an diesem Punkt sagen: »Es ist nichts worauf man stolz sein kann.« Wenn man aber etwas quer durch die deutsche Geschichte beobachten kann, dann ist es die Aufopferung für die zukünftigen Generationen: Auf das sie es eines Tages besser haben werden, als wir heute. Und daraus entwickelte sich eine der mächtigsten Nationen Europas; ein Reich, dessen materielle Güter heute immer noch Millionen Touristen wie auch uns begeistern. Tun dies die heute errichteten Glastürme, dessen Anblicke wir heute in vielen Innenstädten erblicken können? – Eher nicht.

Im ersten Beitrag dieser Serie stellte ich heraus, dass es kulturübergreifend vier männliche Grundtugenden gibt: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Diese sollte man willend sein in seinem Leben zu meistern. Das früher solch prächtige Bauten errichtet wurden, lässt darauf schließen, dass kompetente Architekten die Planung sowie kompetente Arbeiter die praktische Arbeit übernahmen und diese selbst die kleinsten Details mit Exzellenz ausarbeiteten. Da das Errichten solcher Bauwerke heute nicht rentabel ist, werden derartige Kompetenzen genannter Berufe nicht mehr benötigt. Jedoch weisen diese Glasbauten keinerlei Ästhetik auf: Sie sind hoch, eckig und werden wieder eingerissen, wenn sie nicht mehr von Nutzen sind. Ein derartiger Verfall von Kompetenzen sind nicht nur im Baugewerbe zu verzeichnen, sondern in ziemlich vielen Berufsgruppen.

Es liegt an uns, dass unser Land wieder zu dem wird, was es einst war. Und der Feind, den es zu besiegen gilt ist kein geringerer, als das liberale Denken, welches in so ziemlich jeden von uns unterschiedlich stark verankert ist und uns meist daran hindert, die besten Versionen unserer Selbst zu entwickeln.

Dies ist jedoch in unerreichbarer Ferne, sollten wir nicht bereit sein, Opfer zu bringen. Dieses Opfer soll die Aufgabe der Konsumentenhaltung sein. Wenn ich höre, dass einige Menschen am Wochenende bis zu sechs Stunden Serien auf Netflix gucken, wird mir schon beim Zuhören speiübel. Dies ist nämlich verschwendete Lebenszeit: Man sieht anderen dabei zu, wie sie ihr Leben leben, wie groß ihre Last ist und wie sie sie bewältigen, während man seine Lasten auf einen Stapel stellt und einfach nur vergessen will.

Dies ist zutiefst unmännlich und obendrein ist man weder produktiv noch kreativ. Wir brauchen aber Männer und im Generellen Menschen, welche produktiv wie kreativ sind, da sie diejenigen sind, welche mit ihrem Tatendrang und Ehrgeiz die Sache nach vorne bringen werden.

Im Prinzip habe ich schon alles wichtige gesagt, wenig Konsum, mehr Entwicklung an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten. Dies klingt jedoch einfacher als es ist, denn im Gehirn wird dies einen gewaltigen Wandel nach sich ziehen. Anstatt immer im Autopilotenmodus den Tag an sich vorbeistreifen zu lassen, wird er nun auseinandergerissen, wie der Löwe es mit einer Gazelle tut. Weniger kurzfristige Belohnungen und mehr Ausdauer und Disziplin. Dies braucht jeder, der aus seinem Leben etwas machen will.

Euer PretoX

60 Tage NoFap Hartmodus

Es ist nach weiteren 30 Tagen soweit: ich habe die 60 Tage NoFap im harten Modus absolviert. Die letzten paar Tage waren wirklich hart und ich habe ein paar Fehler gemacht. So war ich die letzten paar Tage immer mal wieder nahe einem Rückfall. Jedoch konnte ich mich davor bewahren und natürlich fühlte ich mich danach wie ein Häufchen Elend.

Doch zuvor bin ich durch äußerst starke Höhen gegangen, welche mich gefühlt haben fliegen lassen. In diesen Momenten habe ich das Leben richtig gespürt und genossen, sowie produktiv und fokussiert arbeiten lassen.

Doch ich muss noch eine Menge lernen, wenn es um die Tiefphasen geht. Ich lasse mich derzeit eindeutig noch zu sehr runterziehen, anstatt mir vor Augen zu halten, was ich bereits alles erreicht habe. Definitiv habe ich jüngst gelernt, dass es ein schmaler Grad ist zwischen guten Gefühlen, wo sich die angestaute sexuelle Energie sehr gut anfühlt, und negativen Gefühlen, wo sich diese Energie auch negativ anfühlt. Darum ist es mittlerweile auch für mich wichtig zu lernen, selbst zu entscheiden, wie ich mich fühle.

Außerdem legte ich mir neue Langzeitziele fest, von denen nur noch drei für mich von Relevanz sind, da ich sonst meinen Fokus zu sehr streue. Außerdem habe ich angefangen, wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben um meine Erfolge festzuhalten und mir bei Bedarf wieder vor Augen zu halten.

Nun, nach dieser Reinventur habe ich wieder neue Courage getankt und kann meinen Weg weitergehen – möge dieser noch so steinig sein.

Euer PretoX

30 Tage NoFap Hartmodus

Somit ist es endlich mal wieder soweit: Ich habe die 30 Tage im harten Modus absolviert. Und diesmal so sauber wie noch nie, auch wenn ich ein- bis zweimal kurz vor einem Rückfall stand, habe ich mich wieder aufgerafft, weitergemacht und eine Menge dazugelernt.

Zuerst einmal gehe ich auf die Situationen ein, welche mich fast in einen Rückfall ziehen wollten. Es sind zumeist die Wochenenden, welche am meisten Disziplin benötigen, da wir nicht selten aus dem eigenen Elternhaus gelernt haben, dass wir uns am Wochenende Entspannung und Ruhe gönnen sollten. Damit hatte ich immer mal wieder zu kämpfen. Am besten ist es wirklich die Wochenenden entweder für das Arbeiten an eigenen Projekten und Draußenaktivitäten zu nutzen, aber nicht für sinnfreies Surfen oder das Totschlagen von Langeweile. Genauere Schlachtpläne werde ich mir für das Wochenende noch erstellen.

In den letzten Wochen zeigte sich außerdem immer mal wieder meine extravertierte Seite, weswegen ich in dieser Zeit mit mehr fremden Menschen in Kontakt kam, als es sonst bei mir der Fall gewesen wäre. Außerdem machte sich in der Zeit auch eine sehr starke Anziehung des weiblichen Geschlechts auf mich bemerkbar. Jedoch flachen beides derzeit wieder etwas ab und meine Prioritäten verschieben sich wieder mehr auf meine eigenen Projekte und Angelegenheiten. Also meine introvertierte Seite wechselt ein.

Außerdem veränderte ich meine mentale Einstellung in dem Punkt, dass ich die aufkommende sexuelle Energie nicht mehr unterdrücke, sondern fließen lasse. Damit meine ich nicht sie zu ejakulieren, sondern sie zu spüren, wahrzunehmen und als ein Teil von mir zu betrachten. Auf diesem Wege hatte ich bisher mehr Erfolg, wie als sie abzulehnen und zu unterdrücken. Dies würde ich maximal 35 Tage mitmachen und dann würde ich gefühlt fast explodieren, weswegen ich mein Mindset wie genannt änderte.

Nach wie vor ist mein Ziel die 90 Tage zu schaffen – koste es, was es wolle.

Euer PretoX

Raketenstart

Hallo Kameraden,

heute möchte ich euch meine besten Ratschläge geben, wie man sein Leben so richtig auf den Kopf stellen kann und dies mit möglichst viel Erfolg, was definitiv nicht bedeutet, dass es einfach wird. Falls ihr lieber ein ruhiges, gemütliches und bequemes Leben haben wollt, seit ihr jetzt aufgefordert, dieses Video an dieser Stelle zu beenden und nicht mehr weiterzuschauen.

Du bist noch da? Also ich bin jetzt fest der Annahme, dass Du mit Deinem jetzigen Lebensstil nicht zufrieden bist. Keine Sorge, ich war dies früher auch nicht. Dies wandelt sich derzeit rasant und genieße jeden einzelnen Tag dieser Veränderung. In einem meiner vorigen Videos, »3 Dinge zum Durchstarten«, habe ich die drei Kernelemente genannt, welche mein Leben von Grund auf verändert haben. Und auf den letzten Punkt »NoPMO« werde ich in diesem Beitrag genauer eingehen.

NOPMO

Hätte ich eher gewusst, dass dies im Prinzip die Basis der Persönlichkeitsentwicklung überhaupt ist, wäre ich schon eher viel weiter gekommen. Tatsache ist: Dieses Thema ist hochgradig kontrovers und auf viele wirkt es wie ein alberner Scherz; welcher sich als Realität entpuppt, wenn die ersten Tage vollendet sind.

Wir reden hier von bewusster Abstinenz für einen gewissen Zeitraum von Pornographie – wovon man generell die Finger lassen sollte –, Masturbation und einen damit künstlich herbeigeschaffenen Orgasmus. Viele, besonders junge Menschen, haben absolut keinen blassen Schimmer, was dies mit einem macht: Motivationslosigkeit, schwaches Gedächtnis, Gefühlslosigkeit, Antriebslosigkeit können unter anderem Symptome eines ungesunden Sexualverhaltens sein.

Es ist keine Annahme, dass wir in einer hypersexualisierten Epoche leben, sondern die Realität. Dies lässt sich alleine daran festmachen, wenn man recherchiert wie viel Geld die Pornoindustrie regelmäßig umsetzt. Ich spare es mir an dieser Stelle detaillierte Zahlen zu nennen – aber mir würde vermutlich aus Ekel die Zahl im Hals stecken bleiben; vor allem bei der Recherche, wie viele junge Menschen in den Fängen dieser Industrie sitzen, im Vergleich zu, wie viele sich aus diesen Fängen befreien. Bei letzteren reden wir von knapp weniger als 1%.

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich das radikale Gegenbild in mein Leben hole und mich befreie. Ein Fakt vorweg: Ich bin süchtig nach Masturbation, nach kurzfristiger Befriedung und bis 2019 habe ich geglaubt, diese Art der Triebauslebung sei gesund. Bis heute hat mich die Erfahrung eines besseren belehrt: Diese Art der Auslebung ist KRANK! Sie zerstört nicht nur das Leben des Abhängigen, sondern, sofern dieser in einer romantischen Beziehung lebt, auch das des Partners – nachhaltig!

Von daher wird dieses Video sich ab jetzt darum drehen, wie man dieser Industrie und diesem degenerierten Lebensstil den Krieg erklärt und seinen wertvollen Samen für sich und seinen geliebten Partner behält. Wollust ist nicht umsonst eine Todsünde!

Der Samen

Damit wieder da draußen ein Gefühl dafür entsteht, wie heilig der männliche Samen ist, werde ich euch nun aufzeigen, wie heilig: Für uns Männer ist der männliche Samen unsere primäre Lebensenergie. Er ist das spirituelle Element, welches uns die Welt mit klaren Augen sehen lässt, uns einen sehr hohen Bewusstseinszustand verleiht und uns in unserer Religion erdet.

Nach etwa 14 Tagen verwendet der eigene Körper den Samen für sich, sollte dieser nicht ejakuliert werden. Somit ist es kein Geheimnis, dass chronische Dauerfapper überhaupt kein Gefühl für Gott und die Welt haben.

Physisch betrachtet ist das permanente Neugenerieren des Spermas für den Körper mit einem hohen Energieaufwand verbunden, da Spermazellen nur aus dem besten Blut gewonnen werden und eine Menge Nährstoffe enthalten. Somit ist es nur natürlich, dass Menschen, welche diesen Trieb bändigen können, mehr Energie, Motivation, Fokus, Belastbarkeit und körperliche Stärke aufweisen. Wer hier nach einem empirischen Beleg sucht braucht nur grob im Internet zu recherchieren und schon werden Namen wie Muhammad Ali, Steve Jobs, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud usw. gefunden. Sie alle verzichteten auf sexuelle Entfaltung für einen gewissen Zeitraum um ihre Ziele zu erreichen.

Die Lösung

Die Lösung hört sich einfacher an, als sie es ist. Wir reden hier von NoFap und dem Einstieg. Selbst, wenn man nur ein mäßiger Fapper war, ist es hart. Das könnt ihr mir glauben.

NoFap oder NoPMO ist die Verpflichtung gegenüber sich selbst, nie wieder Pornos zu schauen, die Masturbation dazu aufzugeben und einen damit einhergehenden Orgasmus zu vermeiden. Die Kraft, die man bei einem solch sinnlosen Akt verliert, lässt sich perfekt in andere Kanäle leiten: in die eigene Weiterbildung, die eigenen Träume und Wünsche.

Ich glaube, dass kein Mensch ohne einen Grund auf die Erde gekommen ist, wie es von materialistischer Seite behauptet wird, sondern es einen Grund hat, warum er existiert und das er sich genau dieses Video ansieht. Zuschauer sind nicht einfach nur Zahlen für mich, sondern Menschen, von denen ich ausgehe, dass sie etwas aus meinen Beiträgen mitnehmen möchten, ohne dabei als großer Guru gesehen zu werden, sondern als ein jemand, der auch nur seine Erfahrung mit der Gemeinschaft teilen möchte. Und genau dies ist auch die Intention hinter diesem Beitrag.

Jedoch wenn man sich immer kurzfristigen Belohnungen hingibt, wie das Ejakulieren zu Pornographie eine sehr starke ist, hat man nicht die nötige Energie die eigene Bestimmung zu erörtern und diese Stück für Stück umzusetzen. Und NoPMO alleine ist auch nicht dafür verantwortlich, dass man die eigene Lebensaufgabe meistert, sondern noch viel mehr Faktoren – aber es ist ein Türöffner, und ein mächtiger sogar noch dazu.

Die ersten Tage wirst Du vermutlich nichts fühlen. Dies wird sich im Laufe ändern. Ab Tag 7 kommt die erste Testosteronspitze, welche Dir ein absolutes Hochgefühl verleihen wird. Aber sei gewarnt: In dieser Phase ist das Rückfallrisiko enorm hoch. Nach ein paar Tagen flacht diese Spitze wieder ab und kommt gelegentlich immer wieder – aber nicht mehr ganz so stark. Und dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit mit sich selbst ist absolut unbeschreiblich.

Aber was macht man, wenn es dennoch zum Rückfall kommt. In der Community gibt es dabei 2 Ansichten:

  • Die einen meinen, dass sie danach auch noch mehrere Rückfälle haben dürfen, denn die Serie an Tagen sei zerstört und ziehen es vor noch einmal ganz frisch anzufangen.
  • Die anderen meinen: Wenn es zum Rückfall kommt, sollte man dies auch bei einem belassen und die Serie sei nicht vollständig zerstört, sondern man sei nach wie vor in der Lage aus der angestauten Energie Profit schlagen zu können.

Ich selbst bin mittlerweile der Anhänger der letzteren Lehre, da man selbst nach einem Rückfall immer noch den Großteil der angestauten Energie in sich hat und fließen lassen kann. Außerdem sollte man sich durch einen Rückfall auch nicht herunterziehen lassen, sondern aus ihm lernen und die Faktoren erörtern, welche diesen herbeigeführt haben. Bei mir handelte es sich 90%ig um mangelnde Disziplin an Wochenenden oder Feiertagen.

Ich kann nur spekulieren, wo Du gerade in Deinem Leben stehst, jedoch möchte ich an Dich appellieren, die Herausforderung anzunehmen. Es ist anfangs hart und vielleicht schaffst Du, genau wie ich, momentan die 90 Tage auch noch nicht, weil irgendetwas nicht passt. Aber ich weiß mit Gewissheit, dass jeder Einzelne von uns das Potenzial hat, sein weißes Gold für sich nutzen zu können, um unser Land und damit auch den Planeten ein Stück weit zu einem besseren, würdevolleren Ort zu machen. Schmeißt die limitierenden Glaubenssätze aus euren Gehirnen, verzichtet auf kurzfristige Belohnungen und seit offen für den größten Wandel eures Lebens.

Ich wünsche euch viel Erfolg und bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX


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Musik

  • Aakash Gandhi – Journeyman

Bildung

Hallo Kameraden,

irgendwann in unserer Reise kommen wir an einen Punkt, wo wir auf der Stelle stehen und nicht mehr wissen, wie weiter. Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Wir erfinden das Rad neu.
  2. Oder wir finden einen Mentor, der dieses Rad bereits erfunden hat und können von seinem Wissen, seiner Erfahrung profitieren.

Wenn möglich sollten wir immer Weg Nummer zwei wählen, denn warum sollten wir das Rad neu erfinden, wenn es schon erfunden wurde.

Wir alle kommen irgendwann an einen Punkt, wo wir mit unserem Wissen, bzw. unseren Quellen zu Wissen nicht mehr weiter kommen; jedoch immer noch eine Vision haben, wo wir eines Tages hinwollen. Dies ist der Punkt, wo Autoren mit ihren Büchern und Vortragende mit ihren Präsentationen inspirieren. Wir können uns an dem bedienen, was andere schon vor uns herausgefunden haben. Dies ist eine denkbar gute Abkürzung und erspart uns die Schmarch, durch die andere durch mussten, um ihr Werk der Nachwelt zu hinterlassen.

Wenn uns ein Thema interessiert, wir mehr herausfinden möchten, gibt es eine gute Empfehlung: Lese ein gutes Buch zu diesem spezifischen Thema. Interessiert uns Politik, so lesen wir Bücher darüber; interessiert uns Ideologie, so lesen wir Bücher darüber; interessiert uns persönliche Weiterentwicklung, so lesen wir Bücher darüber, wie wir uns selbst weiterentwickeln können.

So z.B. interessiere ich mich momentan weniger für Politik. Mein Fokus liegt daran mich in meiner Männlichkeit und meinen sozialen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Und so natürlich lese ich auch Bücher zu diesem Thema. Ebenso wichtig ist aber auch, aus diesem Wissen wieder Gebrauch zu machen. Gerade Bücher, welche darauf abzielen, die sozialen Fähigkeiten zu verbessern, haben nicht selten auch Praxisübungen.

Es wäre es ein Irrtum glaubend in der Lage zu sein, reines Lesen bringt uns weiter. Natürlich ist Bücher lesen ein deutlich anderer Kanal Wissen und Inspiration aufzunehmen, als Vorträge auf Youtube zu hören. Jedoch ist die Anwendung des Wissens und die Verschmelzung mit dem eigenen Weltbild, des eigenen Bewusstseins die Quintessenz der Bildung per se.

Somit soll der Appell dieses Beitrages lauten, sich des lebenslangen Lernens zu verpflichten. Ich habe bereits diese Verpflichtung gegenüber mir selbst abgelegt und sie ist keine Last am Bein, wie eine Fußfessel es ist; sondern sie bereichert schon seit vielen Monaten mich immer wieder auf ein Neues und erdet mich in dem, wovon ich fest überzeugt bin und woran ich glaube.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


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Musik

  • Aakash Gandhi – Journeyman

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3 Dinge zum Durchstarten

Hallo Kameraden,

im letzten Video habe ich nochmal grob unsere momentane Verfassung als Volk beschrieben. Und nun werde ich hauptsächlich von der individuellen Ebene reden: Denn heute lauert der größte Feind nicht mehr draußen, sondern in uns. In diesem Video möchte ich aufzeigen, wie man sinnvoll in die Persönlichkeitsentwicklung einsteigen kann mit den folgenden 3 Dingen.

Meditation

Mein eigener Start wurde durch Meditation geebnet, da ich bei längerer Praxis begann, mehr und mehr Gewohnheiten in meinem Leben zu hinterfragen. Von diesem Standpunkt aus halte ich Meditation für einen ausgezeichneten Start. Im Internet gibt es zu hauf gute Meditationen und Mantras. Eine Suche genügt und ihr werdet mit Material überflutet.

Ich selbst meditiere am liebsten zu sanfter Musik auf die man sich gut konzentrieren kann und widme ihr meine Aufmerksamkeit. Und aufkommende Gedanken lasse ich auch wieder weiterziehen. Dies klingt leichter als es ist.

Sport

Die zweite wichtige Säule für mich ist Sport, weil man hier am schnellsten Resultate generiert, welche sich auch tatsächlich messen lassen. Dies wird Dir vermitteln, dass das alles hier nicht für die Katz ist, sondern auch was bringt. Welche Sportart Du wählst, obliegt dabei Dir, ob Du Dich für Kraft- oder Ausdauersport entscheidest. Ich persönlich entschied mich für Kraftsport, da ich früher zu den Schwächlingen gehörte. Außerdem entlastet Sport auch die Augen, welche heute durch Bildschirmguckerei bei vielen unter Dauerlast stehen.

NoPMO

Zuguterletzt eine Thematik, welche ich erst später integrierte, jedoch für den Beginn empfehle, denn die Auslebung der eigenen Sexualität in Form von täglicher Masturbation ist hochgradig toxisch für die eigene Psyche. Für die Leute denen das nun gar nichts sagt: NoPMO steht für keine Pornos, keine Masturbation und kein Orgasmus. Also es geht um den Verzicht auf jedwede Pornographie und sich darauf einen runterzuholen.

Bei der Praktizierung dessen gibt es 2 Modi: den harten Modus und den normalen Modus. Während der normale Modus einem noch den richtigen Geschlechtsverkehr einräumt, ist auch dieser im harten Modus untersagt.

NoPMO ist jetzt nichts aktives, wie Sport oder Meditation, sondern ein passives Werkzeug, welches in den beiden anderen Bereichen, die Ergebnisse wortwörtlich durch die Decke schießen lässt. Primär ist es ein Lebensstil, welcher Auswirkungen auf die eigene Psyche, sowie Physik, wie auch das soziale Umfeld und den eigenen Charakter hat. Aber zu diesem Themenblock werde ich noch ein gesondertes Video erstellen.

Fazit

Seitdem ich diese drei Dinge in meinem Leben in einer Kombination habe, geht es mir besser denn je.

  • Ich bin meistens hochgradig motiviert, und dies sogar montags. Manche meinten schon, ich solle ihnen was von meinen Drogen abgeben.
  • Ich werde von Tag zu Tag immer selbstbewusster, auch meiner eigenen Bestimmung gegenüber.
  • Ich kann mich viel besser konzentrieren und fokussieren.
  • Und zuguterletzt entwickle ich auch einen sportlichen Körper, in dem ich mich einfach wohl fühle. Dies wiederum spiegelt sich dann auch in meiner Psyche wieder.

Zum Schluss kann ich nur noch sagen: Wenn ihr gerade erst auf einem, zwei oder allen drei Gebieten anfangt an euch zu arbeiten; verlangt nicht zu viel von euch. Ein gutes Klischeebeispiel sind die »Striche in der Landschaft« im Fitnessstudio, welche gleich an die schweren Gewichte möchten. In meinem Studio kassierte bereits jemand die Quittung, indem ihm in der Schulter eine Sehne riss. Diese Schmerzen möchte man sich nicht vorstellen, geschweige denn erleben. Also lautet die Devise: Klein anfangen und die kleinen Erfolge feiern, denn noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Und damit es auch kontinuierlich zu Erfolgen kommt, erfordern Sport und Meditation regelmäßige Ausführung und NoPMO eine Menge Disziplin.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


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  • Aakash Gandhi – Journeyman

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Widerstand Stufe 2

Hallo Kameraden,

nach einer erneut längeren Abwesenheit auf Youtube melde ich mich wieder zurück. Und, natürlich wie immer, wenn man weg war, passierte eine Menge, worüber ich hätte Videos machen können. Jedoch mangelte es mir an Zeit und damit auch an Elan neue Videos zu produzieren. Hätte ich dies getan, wäre dabei definitiv nichts gutes rumgekommen.

Also nun bin ich wieder zurück und möchte ein Plädoyer abliefern, warum die Themen rund um Patriotismus noch immer nicht in die Jahre gekommen sind und nach wie vor den Alltag vieler bestimmt.

Die moderne Welt

Heute wird dieser Themenblock verteufelt als sei er der Unheilsbringer dieses Planeten. Er zerstört Weltoffenheit, die liberale Welt und gefährdet damit unsere gutbürgerliche Gesellschaft. Im Orient, wie auch in Afrika sind die Elemente Patriotismus und Tribalismus für viele Kriege mitverantwortlich und seien deshalb unverantwortlich. In Europa ritt uns Patriotismus in den 2. Weltkrieg, welcher mehr als genug Opfer forderte.

In einer Welt, wo Frieden herrschen soll, haben Elemente dergleichen nichts zu suchen. In dieser soll das archaische, männliche, patriotische und tribalistische verschwinden. Es soll in Frieden miteinander gelebt, gefeiert, gesoffen werden. Und die Matrix wird dafür alles mögliche zur Verfügung stellen.

Jedoch hat schon vor Jahren diese scheinbar »heile Welt« begonnen zu bröckeln, als Menschen begannen für sich zu entdecken, dass das alles eine einzige große Freakshow ist. Derjenige, der erwachte, kommt sich vor, wie in einer Irrenanstalt, ständig wissend: er war Jahre lang Teil davon.

Und diese Menschen wiederum stören an verschiedensten gesellschaftlichen Nahtstellen das friedliche Leben derer, die nichts sehen, nichts hören und nichts fühlen möchten; welchen beim Zusammenstoß der Spiegel vorgehalten wird. Dies endet dann nicht selten auch mal in gewaltbereiten Auseinandersetzungen, wenn es sich um politische Spektren handelt.

Widerstand

Die letzten Jahre – dank neuer Medien – kam eine Menge ans Tageslicht, was viele in ihrem guten Glauben in diese Welt zutiefst erschütterte. Und selbst heute noch wachen immer mehr Menschen aus ihrem Wachkoma auf und begeben sich auf eine Reise ohne Wiederkehr. Diese Reise kann verschiedenste Formen annehmen: Die einen werden politisch und entscheiden sich dazu alternativen Kräften unter die Arme zu greifen, während andere den Weg der persönlichen Weiterentwicklung zur Verwirklichung der eigenen Träume gehen und auf diese Weise dem alten System den Rücken zu kehren.

Und mittlerweile tritt die Verlogenheit und Korruptheit der politischen Elite so deutlich ans Tageslicht, dass es jeder sehen kann. Eines lässt sich für die Europawahl im Mai auf jeden Fall prognostizieren: Die CDU wird ihr Fett wegbekommen, denn ihr Leistungsschutzrecht, welches die künstlerische Freiheit des Internets massiv gefährdet, ist durch und wird auch umgesetzt werden. Man möchte lieber veraltete Urheberschutzstrukturen am Leben erhalten, anstatt das Ganze wirklich ernsthaft mal auf den neuesten Stand zu bringen. Danke übrigens dafür!

Die alte Elite wurde aufgefordert, jungen Menschen zuzuhören, welche sich besser mit dem Internet auskennen, als sie selbst. Die alte Elite gab sich stolz und erfanden Verschwörungstheorien für jene, denen sie unterstellen, welche zu verbreiten. Und dies mit einer Scheinheiligkeit, dass es der Sau graust. Wer sich nochmal genauer informieren will: Hier habe ich einen Artikel von netzpolitik.org verlinkt. Ich bin einfach mal so dreißt und verlink diesen einfach.

Genau dieses Ereignis wird – nein, tut bereits – dutzende junge, sowie alte Menschen in das Widerstandslager spülen und eventuell dort bereits existierende Bewegungen bereichern oder neue gründen.

Seit Jahren ist man auf gesellschaftlicher Ebene auch dabei, die menschliche Natur zu leugnen, indem man versucht, Bande, Traditionen und Kulturen aufzubrechen, welche sich über Jahrtausende bewährt haben, uns bis heute zusammenhalten ließen und unser Überleben als ethnische Gruppe sicherten. Ein gutes Beispiel für so etwas makiert die Schändung von Kriegsdenkmälern aus allen vergangenen Kriegen. Dies geschieht zumeist durch linksextreme Organisationen wie die Antifa eine ist. Sie begehen nicht nur durch ihre in jeder Stadt existierenden Schmierereien Sachbeschädigung; sie beschmieren auch die Denkmäler unserer Vorfahren, auf das wir endlich begreifen, dass sie alle eben Nazis und böse, böse Faschisten waren – was nun einmal falsch ist. Sie taten ihre Pflicht. Und liebend gerne würde ich einmal eine Argumentation hören, wieso sie hätten Widerstand leisten können.

Das Widerstandleisten ist ein mächtiger Kraftakt, nicht nur auf der Verstands-, sondern auch auf der Herzensebene. Wahrer Widerstand beginnt immer zuerst im Herzen. Jeder der dies verstanden hat, weiß, dass es schwierig ist, einer Autorität, mit der man vielleicht sogar aufgewachsen ist, Widerstand zu leisten.

Und zuguterletzt gibt es auch noch jene zum Großteil unpolitischen Kräfte, welcher der allgemeinen Dekadenz dieses Landes den Kampf angesagt haben. Sie studieren das menschliche Gehirn, die menschliche Seele, um herauszufinden, wo und wie sich am besten weiterentwickeln können, mit ihren Stärken und Schwächen. Und hier spielt vorhin erwähntes wieder mit ein, ansonsten ist die eigene Verpflichtung gegenüber nicht stark genug, um durch die eigenen Schmerzen zu gehen.

Auch in dieser Szene wissen viele Menschen bereits darüber, worauf ich gleich eingehen werde.

Die Rückbesinnung

Schluss mit der Leugnung der menschlichen Natur, Schluss mit dem ganzen Gender- und 3.-Welle-Feminismus-Müll, Schluss mit der Verteufelung der eigenen Ahnen, Schluss mit diesem Degeneriertsein. Ich hab keinen Bock mehr. Genau diese Menschen, lasst es EU-Bonzen und korrupte Politiker aus Bund, Land und Stadt sein, lasst es kreischende Antifanten, noch sonst was sein; sie richten unser tolles und einzigartiges Land zu Grunde, wofür andere Generationen gekämpft und geblutet haben.

Von daher habe ich die Verpflichtung gegenüber mir selbst: die beste Version meiner Selbst zu werden und inmitten der Dunkelheit auf dem Meer, ein Leuchtturm für alljene zu sein, die es noch wagen zu träumen, die wissen, das ihnen ein degenerierter Lebensstil nicht gut tut und den Mut in sich tragen, ihre Träume in die Realität zu tragen. Genau dieser Schlag von Menschen – ich kann es eigentlich nicht häufig genug betonen – wird unser Land zum Positiven verändern; von unten nach oben, auf allen Ebenen. Werde du auch ein Teil des Ganzen.

Fange wieder an zu spüren, dass die Menschen, die dir Tag ein, Tag aus begegnen, so etwas wie deine Schwestern, deine Brüder sind – denn sie sind es. Genau dies könnte das heute verpönte Wort Volk nicht besser umschreiben. Und verpönt ist es, damit das Wahlvieh nicht auf den krummen Gedanken kommt, an einem Strang zu ziehen, was in anderen Ländern auf dieser Erde vollkommen normal wäre.

Und damit herzlich Willkommen zur neuen Videoserie: Widerstand Stufe 2.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


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Musik:

  • Aakash Gandhi – Journeyman

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Das Problem mit der Maske

Ich nehme mal an, viele von euch erahnen bereits, was ich meine. Diese Maske setzen wir auf, sobald wir das Haus verlassen und uns unter andere Menschen begeben. Es fühlt sich an, wie ein innerer Druck, der unseren Puls lässt in die Höhe schießen, ein Widerstand, gegen welchen Widerstand beinahe zwecklos ist.

Eine Art innerer Konformitätsdruck, welcher uns innerlich auffrisst; während der andere Teil da draußen zeigen will, wer wir sind, ohne die Rücksicht auf andere. Ist es die Angst, was passiert, wenn die anderen sehen und darüber urteilen könnten, wer man selber ist?

Was ist das Ich?

Diese Frage ist bei Weitem nicht leicht zu beantworten – sogar gar nicht leicht. René Descartes formulierte einst den folgenden Satz:

Ich denke, also bin ich.

René Descartes

Hier widerspreche ich Descartes, denn jeder der schon einmal meditiert hat, weiß das Gedanken vergleichbar mit Wolken sind: sie kommen und gehen. Wenn wir uns zu sehr mit unserem Denken identifizieren, entwickeln wir ein dickes Ego drumherum und blockieren uns selbst. Jedoch sollten wir auch achtsam sein, was wir denken.

Dies hört sich vielleicht zunächst wie ein Widerspruch an, ist es aber nicht. Auf der einen Seite meine ich: Unser Denken ist nicht das Ich. Und auf der anderen meine ich: Wir sollten achtsam sein, was wir denken. Denken wir nur negativ über diese Welt, ziehen wir negative Umstände in unser Leben, stimulieren unser Unterbewusstsein negativ. Dies wiederum führt zu einer permanent vorhandenen negativen Einstellung zum Leben.

Eine relativ lange Zeit habe ich in genau jener Opferrolle gelebt, bis ich den Entschluss fasste, mich zu befreien.

Aber was ist denn nun eigentlich das Ich? Das Element, was wir unser Selbst nennen können?

Ein weiterer Vorschlag wäre, dem Materialismus des 21. Jahrhunderts geschuldet:

Du bist, was Du konsumierst.

Diesem Denken unterliegen wohl heute sehr viele Menschen, da sie sich mit dem identifizieren, was sie kaufen, essen und besitzen. Es reicht, sich einmal die sektenartigen Anbiederungen von Steve Jobs und seiner Marke Apple zu Gemüte zu führen, dass es Menschen gibt, welche 3 Tage vor dem Verkaufsstart des neuen iPhones vor dem Apple Store zelten.

Nein. das echte Ich ist mit all diesen einfachen Herunterbrechungen nicht zu beschreiben. Ich selber berufe mich eher darauf, diesem keine wirkliche Definition beizumessen, da ich sonst dazu neige mir ein undurchdringbares Ego zu erschaffen. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht, jedoch ist dies bei mir so. Ich akzeptiere das Ich als etwas nicht statisches, sondern dynamisches, was sich permanent verändert – genaue Definitionen vermeide ich.

Z.B. begann ich mich zu sehr damit zu identifizieren, wie hoch meine Serie an Tagen in NoFap ist, was dazu führte, dass ich am Sonntag einen Rückfall in alte Verhaltensmuster hatte, bzw. das sich die Energie aufstaute bis zur Explosionsgefahr. Sexuelle Energie will fließen, ob nun in echte, gefälschte oder transmutierte Kanäle. Also werde ichNoFap primär passiv neben meinen eigentlichen Projekten betreiben und die Energie in diese Kanäle fließen lassen.

Wieso also nun eine Maske aufsetzen?

Hier spielen gerade in unserer deutschen Gesellschaft eine Menge Faktoren mit ein: Primär lässt es sich mit dem Bedürfnis des Menschen nach sozialer Interaktion und Integration erklären. Viele Menschen hält der hierzulande vorhandene soziale Druck klein, welcher nicht selten dem eigenen Unterbewusstsein noch aus der Erziehungszeit entstammt. So zumindest bei mir: Ich wurde seitens meines Vaters und meiner Großmutter zum Perfektionisten – Fehler wurden gefühlt unverzeihlich geahndet. Und so eine Unterbewusstseinsprogrammierung wieder loszuwerden ist nicht leicht und betrifft viele junge Menschen heute, weswegen es mehr und mehr an Menschen mangelt, die den Mut haben nach draußen zu gehen und Fehler begehen. Manchmal ist diese Angst schon krankhaft, dass man von einer Phobie sprechen kann.

Wie sich dies auf eine Gesellschaft auswirkt, können sich vermutlich die meisten vorstellen: das Klima wird kühl – zumindest ich nehme dies so wahr. Sich diesem zu widersetzen erfordert eine Menge Mut. Und jeder der diesen Mut hat, verdient meinen vollen Respekt, da ich selber weiß, dass es harte Arbeit an sich selbst bedeutet.

Im Internet

Jedoch gibt es auch rationale Gründe, eine Maske zu tragen. Im Internet trage ich eine. Dies jedoch dient nicht mich zu verstellen, sondern mich und meine Familie vor Menschen zu schützen, welchen ich ein Dorn im Auge bin. Wer um meine vergangenen Beiträge weiß, weiß genau, dass meine Kritik sehr häufig politischen Extremisten des linken Spektrums galt und immer noch gilt: Sie verkörpern all das, was ich nicht sein will und ihre kruden Ideen und Theorien werden immer gesellschaftsfähiger und deswegen gehöre ich zu denen, die einen Gegenpol errichten wollen.

Was dies betrifft, werde ich wohl noch ein wenig länger die Guerillataktik fahren müssen, da Angriffe auf Leib und Leben nun einmal nicht mehr unüblich sind. Vielleicht ist dies auch etwas was einige Menschen unbewusst wahrnehmen und sich deswegen lieber die Maske aufsetzen.

Grundsätzlich bin ich auch kein Freund vom Maske aufsetzen, da ich diese Zwiespaltigkeit eigentlich nicht schätze. Jedoch überwiegt hier mein Bedürfnis, niemanden aus meinem persönlichen Umfeld schaden zu wollen, dem Bedürfnis meine eigene Meinung kundzutun. Also bin und bleib ich ein Verfechter der alten Lehre, seine Identität nicht dem Internet preiszugeben.

Im echten Leben

Wie ich vorhin bereits einmal erwähnte, bekam ich im Laufe meiner Erziehung immer wieder beigebracht, dass mir die Welt da draußen keine Fehler verzeiht, sondern mich dafür eisenhart ahnden wird. Was sich jedoch jedes Mal als Irrtum herausstellt – einen halben Nervenzusammenbruch für nichts. Tja, dies ist zumindest die Bürde die ich für die Zukunft abtragen muss. Aber auch wenn sich dies hart anhört, bin ich nach wie vor dankbar für alles, was meine Eltern und meine Großeltern mir mit auf meine Reise gegeben haben, auch wenn es nicht immer nützlich ist.

Und offensichtlich bin ich nicht der Einzige da draußen, der Altlasten mit sich herumschleppt, sondern nur einer von vielen. Wie wäre es mit dem Klassiker:

Hüte dich vor Menschen, die du nicht kennst.

Als Kind nützlich zu wissen, jedoch nicht als Erwachsener, denn da gehört für mich auch dazu mit Fremden zu interagieren. Und selbst wenn, man sollte in der Lage sein, sich verteidigen zu können.

Diese inneren Unsicherheiten sind nicht selten die unbewussten Auslöser für diese konfliktscheue Haltung, einer möglichst quantitativ großen Menge an Menschen zu gefallen, anstatt einer geringen qualitativen Menge, welche wirklich mit einem kompatibel ist.

Aus rationaler Sicht führt eine solche Haltung einem nur zu Unglück im Leben, im Freundeskreis, in der Partnerschaft.

Die Lösung

Für die Sache mit dem Internet, sollte es die rationale Entscheidung eines jeden sein, sich zu deanonymisieren oder zu anonymisieren. Jedoch gibt es z.B. politische Bewegungen da draußen, die darauf setzen, sich mit Klarnamen und echtem Bild von sich im Internet zu zeigen, wie es die Identitäre Bewegung macht. Jedoch ist dies in ihrem Milieu nicht empfehlenswert, da sie sich direkt ihrem politisch extremistischen Gegner ans Messer liefert – was dieser als direkte Einladung versteht. Also sollte hier jeder seine Entscheidung bewusst und rational treffen.

Im echten Leben sieht es da anders aus, da man sein echtes Gesicht nicht verstecken kann, außer man trägt eine echte, physische Maske – was einfach nur affig aussieht. Und so versucht man dann so wenig, wie nur möglich aufzufallen, oder man wünscht sich gleich ein Geist zu sein, wie ich es früher wünschte.

Hier ist die Lösung kein Mausklick, sondern, wenn ich annehme, dass Du im echten Leben Du sein willst, die Erkenntnis wer man selber ist, sowie die Akzeptanz dessen, was man im Spiegel sieht. Nur wenn man diesen Stand erreicht, errichtet man ein Fundament, die beste Version seiner Selbst zu erschaffen. Doch bis dieser Punkt erreicht ist, wird man es sich mit so vielen Menschen verdorben haben, dass man sie nicht mal an einer Hand abzählen kann. Und das ist vollkommen OK!

Doch in diesem Streben, wird man zweifelsohne sein bester Freund, da man dankbar dafür sein wird, was man bisher erreicht hat. Und diese Menschen werden diejenigen sein, die durch ihre Verrücktheit unser Land – nein, den gesamten Erdball – zu einem besseren Ort machen werden. Und dies haben schon viele Frauen und Männer in der jüngeren Vergangenheit geschafft, dass ich glaubend bin, dass in jedem Menschen genau dieses Potenzial lebt. Und wer mit diesem Glauben durch die Welt geht, denkt auch ganz anders über andere inklusive sich selbst und die gefühlte soziale Kälte verwandelt sich in Wärme und Menschen werden sich wohler in Deiner Umgebung fühlen.

Euer PretoX

Explosionsgefahr – Woche 4

Achtung! Mein Körper steht gefühlt unter dem Einfluss hochexplosiver Stoffe, welche unbedingt hochgehen wollen. Diese Woche habe ich die ersten 30 Tage geschafft. Mein Motivationslevel ist auf einem Maximum, ich fühle mich einfach super und erlebe derzeit einen Aufstieg auf allen Ebenen meines Lebens.

Ebenfalls veränderte ich diese Woche auch meiner Morgenroutine etwas: Ich verzichtete auf meine morgendlichen Liegestütze und fing am Freitag an, mich vor das Kriegerdenkmal in meiner Nähe zu stellen und meinen Ahnen die Ehre zu Teil werden zu lassen, welche sie verdienen. Sie alle waren es, die Deutschland zu dem gemacht haben, was es ist. Und die Verehrung der eigenen Kriegsveteranen kommt sogar noch vor der ethnischen Frage, was heute viele nicht mehr verstehen.

Und wie fühlt man sich, wenn man vor ihrem Denkmal steht?

Zunächst wirklich komisch, da es uns Deutschen durch kulturelle Zwänge verboten ist, bis außer an Tagen wie dem Volkstrauertag, unsere Kriegsveteranen der vergangenen Jahrhunderte zu ehren. Nachdem ich das Denkmal verließ überkam mich eine Erdung, wie ich sie noch nie gespürt habe. Die Erdung im Eigenen, das Ruhen in sich selbst und zuguterletzt eine veränderte Sichtweise auf meine Mitmenschen: Es fühlte sich so an, als seien sie meine eigenen Schwestern und Brüder, mein eigen Fleisch und Blut.

Außerdem muss ich schon mittlerweile ausgiebig Sport treiben, da mir sonst eine physische Möglichkeit fehlt, diese Energie zu kanalisieren. Also für die Sportskanonen unter euch:

Sexuelle Abstinenz wird sowohl euren inneren Schweinehund töten, als auch eure Trainingserfolge durch die Decke schießen lassen.

Euer PretoX

NoFap – Woche 3

Nun ist die dritte Woche absolviert und möchte meiner selbstauferlegten Pflicht nachkommen und berichten.

Dieses Energiegefühl, von dem ich letzte Woche berichtete, trat nun noch stärker auf und zeigte sich in Form von leidenschaftliche Hingabe zu den eigenen Hobbys; in meinem Fall des Erlernens der Gitarre, neuerdings auch der Entwicklung von Webseiten, was zuvor bei mir gar nicht da war, und den eigenen Körper im Fitnessstudio an seine Grenzen treiben. Außerdem legte sich mein Fokus mehr und mehr von anderen weg: Dies äußert sich darin, dass mir mehr und mehr egal wird, was andere von mir halten.

Und das unangenehme Gefühl in meiner Brust ist nun auch mehr und mehr verschwunden. Es kam hoch, sobald ich mit einer Frau in Kontakt kam, welche ich als attraktiv bewertet habe. Dies bezog sich hauptsächlich auf die nonverbale Kommunikation.

Desweiteren kam ich am Freitag dazu, das allererste Mal seitdem ich wieder in Deutschland bin, die finnische Sauna (Sauna, danach kaltwasserbaden) zu praktizieren, welche jedes sexuelle Verlangen sofort abtötet. Praktisch ist, dass ich dies auch in meinem Fitnessstudio machen kann. Zuerst musste sich jedoch erst einmal wieder mein Kreislauf daran gewöhnen. Dies machte ich nach dem Training ganze drei Einheiten lang und fühlte mich danach wieder, als könnte ich ganze Bäume ausreißen.

Nach wie vor macht mir die Reise eine Menge Spaß, weil ich auch immer mehr aus meinem kopflastigen Denken herauskomme und die Dinge, die mich umgeben, immer mehr wertschätze. Das Sich-Im-Moment-Verlieren nimmt bei mir an Fahrt auf.

Euer PretoX


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