Anleitung

Heute kommen wir auf ein Programm zu sprechen, welches es mir in der Vergangenheit erlaubte, so manchen Fehler zu begehen, ohne, dass ich meinen Rechner dabei zerlegte: Virtualisierungsprogramme, auch gerne Hypervisor genannt. Dieses Programm ist im Stande Computer zu emulieren, auf welche wir Betriebssysteme installieren können. Sollte uns eine dieser virtuellen Maschinen, dann einmal um die Ohren fliegen, hat dies nicht ein bisschen Einfluss auf das sogenannte Host-System. Nur der virtuelle Gast durfte dran glauben.

Zunächst, bevor wir überhaupt zur Installation schreiten, müssen wir in den BIOS-Einstellungen unseres Rechners, die Virtualisierungstechnologie aktivieren, damit wir überhaupt in der Lage sind, virtuelle Systeme zu nutzen. Außerdem müssen wir auch darauf achten, dass unser eigener Computer genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung hat. Es sollten wenn möglich uns 8 GB RAM zur Verfügung stehen.

In den letzten Jahren wuchs der Markt der Virtualisierungssysteme rapide und dem folglich stehen uns viele Lösungen zur Wahl. In diesem Vortrag werde ich mich auf ein System beschränken, welches für Desktops ausgelegt, sowie kostenlos ist.

Bei diesem Programm handelt es sich um Oracles „VM VirtualBox„. Dieses Programm gehört sogar zu der Klasse der Freien Software, da es unter der GPL Version 2 steht und damit hat sich der Entwickler verpflichtet, den Quellcode zu veröffentlichen. Dieses Programm hat einen recht großen Umfang, welcher zum Spielen mit den Betriebssystemen regelrecht einlädt. Auch wenn ich überhaupt kein Freund von Oracle bin, so hat diese Firma dennoch ein großartiges Programm geschaffen. Mit VirtualBox sind wir nicht nur in der Lage, virtuelle Maschinen zu erstellen und Betriebssysteme plus Software zu installieren, sondern auch Backups in Form von Snapshots anzulegen, sprich von dem aktuellen Zustand der Maschine ein Backup anlegen, welches wir bei Bedarf ausrollen können. Auch können wir Maschinen klonen, also ein Duplikat erschaffen, weswegen wir keine zweite des selben Typs erst aufsetzen müssen.