Das Problem mit der Maske

Ich nehme mal an, viele von euch erahnen bereits, was ich meine. Diese Maske setzen wir auf, sobald wir das Haus verlassen und uns unter andere Menschen begeben. Es fühlt sich an, wie ein innerer Druck, der unseren Puls lässt in die Höhe schießen, ein Widerstand, gegen welchen Widerstand beinahe zwecklos ist.

Eine Art innerer Konformitätsdruck, welcher uns innerlich auffrisst; während der andere Teil da draußen zeigen will, wer wir sind, ohne die Rücksicht auf andere. Ist es die Angst, was passiert, wenn die anderen sehen und darüber urteilen könnten, wer man selber ist?

Was ist das Ich?

Diese Frage ist bei Weitem nicht leicht zu beantworten – sogar gar nicht leicht. René Descartes formulierte einst den folgenden Satz:

Ich denke, also bin ich.

René Descartes

Hier widerspreche ich Descartes, denn jeder der schon einmal meditiert hat, weiß das Gedanken vergleichbar mit Wolken sind: sie kommen und gehen. Wenn wir uns zu sehr mit unserem Denken identifizieren, entwickeln wir ein dickes Ego drumherum und blockieren uns selbst. Jedoch sollten wir auch achtsam sein, was wir denken.

Dies hört sich vielleicht zunächst wie ein Widerspruch an, ist es aber nicht. Auf der einen Seite meine ich: Unser Denken ist nicht das Ich. Und auf der anderen meine ich: Wir sollten achtsam sein, was wir denken. Denken wir nur negativ über diese Welt, ziehen wir negative Umstände in unser Leben, stimulieren unser Unterbewusstsein negativ. Dies wiederum führt zu einer permanent vorhandenen negativen Einstellung zum Leben.

Eine relativ lange Zeit habe ich in genau jener Opferrolle gelebt, bis ich den Entschluss fasste, mich zu befreien.

Aber was ist denn nun eigentlich das Ich? Das Element, was wir unser Selbst nennen können?

Ein weiterer Vorschlag wäre, dem Materialismus des 21. Jahrhunderts geschuldet:

Du bist, was Du konsumierst.

Diesem Denken unterliegen wohl heute sehr viele Menschen, da sie sich mit dem identifizieren, was sie kaufen, essen und besitzen. Es reicht, sich einmal die sektenartigen Anbiederungen von Steve Jobs und seiner Marke Apple zu Gemüte zu führen, dass es Menschen gibt, welche 3 Tage vor dem Verkaufsstart des neuen iPhones vor dem Apple Store zelten.

Nein. das echte Ich ist mit all diesen einfachen Herunterbrechungen nicht zu beschreiben. Ich selber berufe mich eher darauf, diesem keine wirkliche Definition beizumessen, da ich sonst dazu neige mir ein undurchdringbares Ego zu erschaffen. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht, jedoch ist dies bei mir so. Ich akzeptiere das Ich als etwas nicht statisches, sondern dynamisches, was sich permanent verändert – genaue Definitionen vermeide ich.

Z.B. begann ich mich zu sehr damit zu identifizieren, wie hoch meine Serie an Tagen in NoFap ist, was dazu führte, dass ich am Sonntag einen Rückfall in alte Verhaltensmuster hatte, bzw. das sich die Energie aufstaute bis zur Explosionsgefahr. Sexuelle Energie will fließen, ob nun in echte, gefälschte oder transmutierte Kanäle. Also werde ichNoFap primär passiv neben meinen eigentlichen Projekten betreiben und die Energie in diese Kanäle fließen lassen.

Wieso also nun eine Maske aufsetzen?

Hier spielen gerade in unserer deutschen Gesellschaft eine Menge Faktoren mit ein: Primär lässt es sich mit dem Bedürfnis des Menschen nach sozialer Interaktion und Integration erklären. Viele Menschen hält der hierzulande vorhandene soziale Druck klein, welcher nicht selten dem eigenen Unterbewusstsein noch aus der Erziehungszeit entstammt. So zumindest bei mir: Ich wurde seitens meines Vaters und meiner Großmutter zum Perfektionisten – Fehler wurden gefühlt unverzeihlich geahndet. Und so eine Unterbewusstseinsprogrammierung wieder loszuwerden ist nicht leicht und betrifft viele junge Menschen heute, weswegen es mehr und mehr an Menschen mangelt, die den Mut haben nach draußen zu gehen und Fehler begehen. Manchmal ist diese Angst schon krankhaft, dass man von einer Phobie sprechen kann.

Wie sich dies auf eine Gesellschaft auswirkt, können sich vermutlich die meisten vorstellen: das Klima wird kühl – zumindest ich nehme dies so wahr. Sich diesem zu widersetzen erfordert eine Menge Mut. Und jeder der diesen Mut hat, verdient meinen vollen Respekt, da ich selber weiß, dass es harte Arbeit an sich selbst bedeutet.

Im Internet

Jedoch gibt es auch rationale Gründe, eine Maske zu tragen. Im Internet trage ich eine. Dies jedoch dient nicht mich zu verstellen, sondern mich und meine Familie vor Menschen zu schützen, welchen ich ein Dorn im Auge bin. Wer um meine vergangenen Beiträge weiß, weiß genau, dass meine Kritik sehr häufig politischen Extremisten des linken Spektrums galt und immer noch gilt: Sie verkörpern all das, was ich nicht sein will und ihre kruden Ideen und Theorien werden immer gesellschaftsfähiger und deswegen gehöre ich zu denen, die einen Gegenpol errichten wollen.

Was dies betrifft, werde ich wohl noch ein wenig länger die Guerillataktik fahren müssen, da Angriffe auf Leib und Leben nun einmal nicht mehr unüblich sind. Vielleicht ist dies auch etwas was einige Menschen unbewusst wahrnehmen und sich deswegen lieber die Maske aufsetzen.

Grundsätzlich bin ich auch kein Freund vom Maske aufsetzen, da ich diese Zwiespaltigkeit eigentlich nicht schätze. Jedoch überwiegt hier mein Bedürfnis, niemanden aus meinem persönlichen Umfeld schaden zu wollen, dem Bedürfnis meine eigene Meinung kundzutun. Also bin und bleib ich ein Verfechter der alten Lehre, seine Identität nicht dem Internet preiszugeben.

Im echten Leben

Wie ich vorhin bereits einmal erwähnte, bekam ich im Laufe meiner Erziehung immer wieder beigebracht, dass mir die Welt da draußen keine Fehler verzeiht, sondern mich dafür eisenhart ahnden wird. Was sich jedoch jedes Mal als Irrtum herausstellt – einen halben Nervenzusammenbruch für nichts. Tja, dies ist zumindest die Bürde die ich für die Zukunft abtragen muss. Aber auch wenn sich dies hart anhört, bin ich nach wie vor dankbar für alles, was meine Eltern und meine Großeltern mir mit auf meine Reise gegeben haben, auch wenn es nicht immer nützlich ist.

Und offensichtlich bin ich nicht der Einzige da draußen, der Altlasten mit sich herumschleppt, sondern nur einer von vielen. Wie wäre es mit dem Klassiker:

Hüte dich vor Menschen, die du nicht kennst.

Als Kind nützlich zu wissen, jedoch nicht als Erwachsener, denn da gehört für mich auch dazu mit Fremden zu interagieren. Und selbst wenn, man sollte in der Lage sein, sich verteidigen zu können.

Diese inneren Unsicherheiten sind nicht selten die unbewussten Auslöser für diese konfliktscheue Haltung, einer möglichst quantitativ großen Menge an Menschen zu gefallen, anstatt einer geringen qualitativen Menge, welche wirklich mit einem kompatibel ist.

Aus rationaler Sicht führt eine solche Haltung einem nur zu Unglück im Leben, im Freundeskreis, in der Partnerschaft.

Die Lösung

Für die Sache mit dem Internet, sollte es die rationale Entscheidung eines jeden sein, sich zu deanonymisieren oder zu anonymisieren. Jedoch gibt es z.B. politische Bewegungen da draußen, die darauf setzen, sich mit Klarnamen und echtem Bild von sich im Internet zu zeigen, wie es die Identitäre Bewegung macht. Jedoch ist dies in ihrem Milieu nicht empfehlenswert, da sie sich direkt ihrem politisch extremistischen Gegner ans Messer liefert – was dieser als direkte Einladung versteht. Also sollte hier jeder seine Entscheidung bewusst und rational treffen.

Im echten Leben sieht es da anders aus, da man sein echtes Gesicht nicht verstecken kann, außer man trägt eine echte, physische Maske – was einfach nur affig aussieht. Und so versucht man dann so wenig, wie nur möglich aufzufallen, oder man wünscht sich gleich ein Geist zu sein, wie ich es früher wünschte.

Hier ist die Lösung kein Mausklick, sondern, wenn ich annehme, dass Du im echten Leben Du sein willst, die Erkenntnis wer man selber ist, sowie die Akzeptanz dessen, was man im Spiegel sieht. Nur wenn man diesen Stand erreicht, errichtet man ein Fundament, die beste Version seiner Selbst zu erschaffen. Doch bis dieser Punkt erreicht ist, wird man es sich mit so vielen Menschen verdorben haben, dass man sie nicht mal an einer Hand abzählen kann. Und das ist vollkommen OK!

Doch in diesem Streben, wird man zweifelsohne sein bester Freund, da man dankbar dafür sein wird, was man bisher erreicht hat. Und diese Menschen werden diejenigen sein, die durch ihre Verrücktheit unser Land – nein, den gesamten Erdball – zu einem besseren Ort machen werden. Und dies haben schon viele Frauen und Männer in der jüngeren Vergangenheit geschafft, dass ich glaubend bin, dass in jedem Menschen genau dieses Potenzial lebt. Und wer mit diesem Glauben durch die Welt geht, denkt auch ganz anders über andere inklusive sich selbst und die gefühlte soziale Kälte verwandelt sich in Wärme und Menschen werden sich wohler in Deiner Umgebung fühlen.

Euer PretoX

Standhaftigkeit

Eine Eigenschaft, welche ich in Menschen sehr schätze ist Standhaftigkeit: die Fertigkeit auf den eigenen Beinen zu stehen, sich selbst behaupten zu können und die eigenen Meinungen und Ansichten verteidigen zu können.

Jedoch ist sie auch eine der Eigenschaften, welche ich heute in den Menschen am meisten vermisse. Gerade die Generation unter mir, welche jetzt die nächste Zeit 20 Jahre alt wird oder daraufzusteuert, ist diese Fähigkeit gar nicht mehr verbreitet: Sie fangen Dinge an, bringen sie jedoch in nur wenigen Fällen wirklich zu Ende. Der Punkt, an dem man sich gegenüber sich selbst verpflichtet, wird erreicht – jedoch nie überwunden.

Es gibt eine Sache, welche genau diese Fähigkeit blockiert: der heutige Massenkonsum, vieles auf Knopfdruck verfügbar. So etwa – bei uns Männern sehr verbreitet – mit sexueller Reizung über das Internet. Im Artikel NoFap funktioniert ging ich bereits auf dieses Thema ein, beginne aber jetzt gerade erst die Tiefe dieses Themas zu verstehen, als ich just vor ein paar Tagen einen Rückfall hatte.

Doch dieser war notwendig, da ich mir selbst in der Zeit einige Blockaden im Gehirn installiert hatte, welche ich unbedingt lösen musste. Ich wollte unbedingt die 90 Tage durchhalten – ohne wenn und aber. Jedoch versperrte ich mir auch die Möglichkeit, diese Energie transmutieren zu lassen, sprich sie zur Hilfe zur Umsetzung meiner Ziele zu nutzen. Stattdessen habe ich sie versucht zurückzuhalten, was bei einem der stärksten natürlichen Triebe mehr als nur ein Trugschluss ist dazu in der Lage zu sein.

Wie ihr aus den oberen Zeilen erkennen könnt, gehören wie immer auch Niederlagen zum Spiel dazu. Die Frage ist auch: Wie geht man damit um? Ich sehe sie als Lektion an, aus welcher man eine Menge mitnehmen kann, dass man in Zukunft nicht wieder am selben Punkt steht.

Außerdem führt der Duden den Begriff Durchhaltevermögen als Synonym. Jedoch interpretiere ich Standhaftigkeit als eigenes Genre, da sie für mich deklariert, dass dieser Mensch auch ohne die Hilfe anderer stabil auf seinen zwei Beinen stehen kann und seine Ziele konsequent verfolgt und aus Niederlagen lernt, statt sie als persönliches Versagen zu werten.

Alles was von außen kommt ist vergänglich. Der Einzige, der bleibt, bist Du.

Und dazu zählt alles und jeder, welcher in Dein Leben kommt: jeder Freund, jeder Feind, jede Niederlage, jeder Erfolg. Alles ist nur vorübergehend. In letzter Konsequenz ist jeder von uns sich selbst der nächste – selbst wenn diese Worte auf den ein oder anderen hart wirken mögen.

Also werfe ich jetzt einfach mal die Frage in den Raum: Sollten wir dann nicht großartig für uns selber werden?

Freunde können wegziehen, sich gegen Dich wenden und zu Feinden werden, versterben; und bleiben wirst Du allein. Von diesem Standpunkt betrachtet, ist mir schleierhaft, warum so viele Menschen mehr für ihre Freunde oder ihre Lebensgefährten tun, als für sich selbst, wenn wir uns selbst doch am nächsten stehen.

Mit dem was wir tun, wofür jeder einzelne von lebt, ziehen wir die richigen Menschen in unser Leben. Jeder Mensch der in unser Leben kommt, kommt nicht ohne Grund, sondern er wird vielleicht ein Bekannter, vielleicht ein guter Freund, oder aber auch unser schlimmster Erzrivale, welcher noch einen ganzen Satz an Lektionen für uns bereit hält.

Durchhalten

In jüngster Zeit habe ich mich auch ersteinmal wieder dazu entschieden im Alleinsein zu leben, da ich nur dort sicher stellen kann, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es für richtig erachte. Mit anderen Worten: Momentan halte ich Menschen, denen ich früher einst nahe stand auf Distanz, da sie mich unbewusst negativ bei meinem jetzigen Wege beeinflussen würden. Außerdem ermöglichte und ermöglicht mir diese Zeit mich intensiv mit mir, meiner Bestimmung und meinen Dämonen zu beschäftigen.

Letztendlich möchte ich als Resultat einen souveränen Menschen aus mir machen, welcher nicht mit der Masse schwimmt, sondern seinen eigenen Weg geht und dieser Gesellschaft einen Mehrwert zu bieten hat.

Euer PretoX


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Video

Freiheit

Hallo Kameraden,

Seien wir ehrlich, wer möchte nicht gerne die Leute wählen, welche er seine Clique nennt, oder die Partnerin oder den Partner, mit der er oder sie gerne zusammen wäre, wählen. Eigentlich scheint unsere Zeit für so etwas perfekt zu sein – aber irgendwie tun wir uns dennoch schwer.

Wenn ich eines über Freiheit gelernt habe, dann, dass man nur so frei ist, wie man sich fühlt. Dies ist nicht allzu leicht in Zeiten, wo die größte Angst vieler der Ausschluss aus der Gemeinschaft ist. Da ich dies in meiner Jugend bereits am eigenen Leibe gespürt habe, kann ich selber ein Lied davon singen, wie schmerzhaft das ist. Und man hat Angst davor.

Zeiten, in denen Medien Angst ohne Ende verbreiten, Menschen aufeinander loshetzen und schlussendlich nur noch eine Stimmung des Misstrauens herrscht, servieren nicht gerade Friede, Freude und Eierkuchen. Zum Beispiel finde ich es erschreckend, dass eine vernünftige Diskussion auf Twitter oder Facebook schon nicht mehr möglich ist; obwohl soziale Medien das Potenzial zur Stärkung unserer demokratischen Grundrechte haben. Ganz abgesehen davon, dass zensiert wird, zeigt dieses doch sehr anwidernde Beispiel, was für ein Schlag von Menschen glaubt, eine Politikerin angreifen zu können, welche Millionen Male mehr für dieses Land getan hat, als sie.

Aber etwas was ihre offenbar hasserfüllten – um es freundlich zu formulieren – Kritiker nicht bemerken, dass sie den größten Hass schüren – ja regelrecht eine Hexenjagd auf Erika Steinbach veranstalten–; und sich somit auf der anderen Seite ärgern, wo denn diese ganze Verrohung sowohl im Internet, als auch im echten Leben, herrührt. Dies nennt man in der Psychologie auch kognitive Dissonanz, ein Phänomen, welches heute – meiner Ansicht nach – in unserer Gesellschaft sehr verbreitet ist, da viele Menschen unter anderem Ideologien fremder Ideologen ohne Widerspruch übernehmen. Diese Weltbilder widersprechen sich jedoch mit ihren eigenen Wünschen, Vorstellungen und im Falle der Neulinken sogar der objektiven Realität.

Soviel zum gesamten gesellschaftlichen Hintergrund. Jedoch gibt es auch noch den Fall der Familie, welche einen einfach nur beschützen will, oder gar auf Ebene des Unterbewusstseins Trauma weitergegeben hat. Diese Thematik sollte gerade für alle Deutschen interessant sein, da in Folge des zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus eine ganze Generation traumatisiert wurde, welche diese Trauma an ihre Kinder, der jetzigen Großelterngeneration, weitergegeben hat. Ebenfalls wurden diese Kriegstraumata an die heutige Elterngenerationen weitergegeben.

Die Wiedergutmacher

Das wohl wichtigste Buch auf diesem Gebiet ist »Die Wiedergutmacher« vom Berliner Künstler und Autor Raymond Unger. Die Inspiration zu diesem Buch gab ihm die Flüchtlings- und Migrationskrise, welche seit 2015 ihren Lauf bis heute nimmt.

Er geht in seinem Schreibwerk auf ein essentielles Problem der sogenannten Babyboomer-Generation ein. Ihre Probleme sieht er darin, dass sie, welche in einem Zeitrahmen von 1950 bis 1970 auf die Welt kamen, nie wirklich ins Reich der Erwachsenen eingeführt wurden. Als Beleg führt der Autor die geistige Unreife vieler Politiker an – insbesondere der Männer. So z.B. hätten vergangene Kanzler vor Merkel schon dreimal bei dieser Anzahl von Fehlentscheidungen zurücktreten müssen – sie nicht. Sogar erntet sie Zuspruch für ihre fahrlässigen Taten, wie die Grenzöffnung im Herbst 2015.

Doch im Prinzip ist Merkel letztendlich das Symptom, welches früher oder später bei unseren gesellschaftlichen Zuständen an die Macht gekommen wäre. Heute besteht die gesamte politische Elite aus Kriegsenkeln im Bundestag, welche die Moral über dem Gesetz bevorzugt – mit dem Motto: »Nie wieder Nazi!«

Ebenfalls lernte ich auch etwas neues über unser Unterbewusstsein, welches dem Bewusstsein überlegen ist: Das Unterbewusstsein kennt keine Negationen! Am Ende bleibt als Resultat nur das Wort Nazi hängen. Ich denke dies muss ich an dieser Stelle nicht tiefer ausführen.

Ebenfalls zeichnet sich die Generation der Kriegsenkel durch das breit vorhandene Phänomen der Parentifizierung aus. Aufgrund des Schicksals, welches ihre direkten Vorfahren im 2. Weltkrieg am eigenen Leibe erfahren durften, wurde ihnen genau jenes Kriegstrauma auf emotionaler Ebene mitgegeben. Parentifizierung bedeutet in diesem Falle, dass die klassische Eltern-Kind-Rolle vertauscht wird. Die Kinder erfahren in diesen Fällen sehr häufig emotionale Abwesenheit der Eltern; was beim Vater ganz besonders zum Vorschein tritt: Er bildet dabei eine exzessive Hobbykellermentalität aus, um den eigenen traumatischen Gefühlen der Hilflosigkeit zu entfliehen.

Auf der anderen Seite wiederum haben wir die Mutter, welche sich dann von ihren Kindern trösten lässt und nicht selten ein Bündnis mit ihnen gegen den Vater eingeht; was wiederum zur Folge hat, dass sich der Vater noch mehr emotional distanziert.

Eines liegt auf der Hand: Besonders den Söhnen einer solchen Familie wird jedwedes Eintreten in die Welt der Erwachsenen verweigert, da der Vater auch in der Phase, wo ihn der Sohn am meisten braucht nicht da ist: in der Pubertät. Jungs brauchen einen sogenanntes Initiationsritual, um in der Welt der Erwachsenen anzukommen, bzw. in der Männerwelt als Männer wahrgenommen zu werden. Genau dies bleibt heutzutage komplett aus.

Im Normalfall bleiben dann die Sprösslinge bis ins hohe Alter im Verhalten eines kleinen Kindes stecken, außer sie erwachen aus ihrem Kindheitstraum – sei es durch eigenes Nachdenken oder einen Schicksalsschlag.

Somit haben wir im jungen politischen Nachwuchs zwei Gesichter: den Bewusstlebenden, welcher sich über das oben beschriebene mehr oder weniger bewusst ist und sich auf eine Reise des persönlichen Wachstums begeben hat; und den unbewussten Neurotiker, welcher persönliches Wachstum als egoistisch abstempelt und sich als lebenslanger Wiedergutmacher gegenüber seiner Vergangenheit als Deutscher (Nazi) verpflichtet hat.

Zensur

Wie in den Thesen Ungers oben beschrieben, können wir davon ausgehen, dass diese Wiedergutmacher-Generation, repräsentiert durch die Altparteienriege, auch nicht sonderlich gut mit Kritik umgehen kann, was sich heute in einem regelrechten Zensurwahn zeigt. Bezüglich solcher Zensuranfragen an Google gibt es Statistiken. Diesbezüglich erstellte der leider eingestellte Kanal »Die Lämmerschau« ein geniales Video, welches nach wie vor als sogenannter Mirror auf Youtube existent ist.

In diesem Video ist zu sehen, wie sich die Löschanfragen und Ersuche von persönlichen Daten deutscher Behörden massiv erhöht haben. In diesem Video sind die Daten leider nur bis 2016 erhältlich, jedoch ist nach wie vor die riesige Zensurwelle auf Youtube bis zum Ende des Jahres 2016 nach wie vor einsehbar. Und 2017 war auch nicht mehr nationale Sicherheit, sondern »Inhalt für Erwachsene« das große Thema zur Entfernung von Inhalten.

Erschreckend finde ich für mich die Beschreibung »Andere rechtliche Ersuchen«: Was soll ich darunter verstehen?

Ebenso steigt stetig der Prozentsatz an freigegebenen Informationen von Google bezüglich jener Auskünfte, wo Nutzerdaten freigegeben werden.

Jedoch kann ich bestätigen, dass es 2018 erneut eine große Zensurwelle gab. Diesmal versuchte sie jedoch nicht den großen Youtubern zuerst die Zustimmung wegzunehmen, sondern griff direkt die Schwergewichte an:

  • Kurz nach der Wiederkehr des Youtubers YouenterGermany wurde er hart zensiert. In der Beschreibung, wie auch im Skript findet ihr den Link zu seinem Bitchute-Kanal.
  • Ebenfalls traf es einige Zeit zuvor Hagen Grell sehr, dessen Kanal kurz vor der entgültigen Löschung stand. Ebenfalls verweise ich hier auf seinen Zweitkanal Hagens Hirnticker. Ebenfalls fährt er ein Backup auf Vimeo, sowie auf Bitchute.
  • Und während ich mich weiter für diesen Beitrag bildete, traf es besonders hart Domunitio Germaniae, welche vollständig auf seinen Zweitkanal Drauzaz Germaniae umsteigen musste und dabei all sein bisheriges Werk in der Zensur verlor.

Was haben diese Fälle gemeinsam? Sie produzieren Inhalte, die, wie wir zuvor am Fallbeispiel Erika Steinbach gesehen haben, irgendjemandem da draußen nicht in den Kram passen und gleich sofort die Meinung vertreten, dass es aus dem Internet ganz verschwinden müsse. Und in anderen Netzen nimmt man bekannte Gesichter und versucht sie ganz dem  Motto »belehre einen, belehre viele« zu zerfetzen. Diese Form der Angstschürerei führt dazu, dass sich Menschen selbst zensieren, was wiederum dem wiederspricht, worum sich dieser Beitrag dreht.

Freiheit

Nun, wenn ich von Freiheit rede, definiere ich in erster Linie immer die demokratische Freiheit. Die Freiheit zu haben, die eigene Meinung zu sagen, ohne jedoch schwerwiegende Konsequenzen für das eigene, sowie das Leben der eigenen Familie zu erleben. Dies sind vorrangig Angriffe auf Leib und Leben; aber auch hinterhältigere Varianten, wie üble Nachrede, Verleumdung im Internet usw. Und falls ein Grünschnabel auf dieses Video stößt: Ich rede in dieser Passage von Artikel 5 Grundgesetzbuch.

Jeder Mensch sollte so leben, wie er es für richtig hält, solange er sich an unsere Gesetze hält – was die Generation der Wiedergutmacher – und ihre Nachfolgegeneration schon gar – nicht versteht, weswegen sie immer wieder geltendes Recht brechen: So brechen diese z.B. regelmäßig das Recht auf Meinungsfreiheit mittels Zensur derer, die ihnen zuwider sind, oder greifen diese persönlich an. So stellte Arthur Schopenhauer um 1830 richtig fest:

Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.

Arthur Schopenhauer in der Eristischen Dialektik um 1830

Im Laufe der Zeit wurden so viele soziale Fettnäpfchen in unserer Gesellschaft installiert, dass man schon sehr aufpassen muss, wie man sich gegenüber wem wie äußert. Eine falsche Bemerkung kann schon genügen und du bist bereits der Braune aus der Nachbarschaft, der Ewiggestrige, und daraus resultierend, der Außenseiter, wo wir dann wieder bei dem Thema Angst vor sozialer Ausgrenzung wären. Ein Beispiel ist die mittlerweile als rassistisch bezeichnete Mohrrübe, auch Karotte genannt.

Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Englisches Sprichwort

Fakt ist: In der Angst, der Deutsche könnte die Hakenkreuzfahne erneut hissen, so sind sie auf dem besten Wege, einen neuen Faschismus zu installieren. Und diese Angst schwingt heute überall mit; dies gepaart mit der Angst, die sowieso schon in den Massenmedien geschürt wird, bleibt der einfache Mensch in einer Gedankenspirale aus Angst und Frust über die Welt stecken – und viele Menschen macht dies extrem unglücklich.

Der richtige Weg in Richtung Freiheit, ist der Ausbruch aus diesem Gedankenkarussell. Der erste richtige Schritt ist den Fernseher auszulassen und den Fokus wieder auf sich selber zu legen, denn die ganze Welt wird keiner von uns morgen besser machen, indem wir rumjammern, sondern nur indem wir zuerst einmal unsere eigenen Probleme anpacken und danach die anderen angehen können.

»Zuerst ich – dann die anderen« sollte die Devise lauten. Jedoch gilt sie heute, dank eines linksgrünen Massenstromes, als verpöhnt. Heute soll sie lauten »Zuerst die anderen – dann ich«. Würde ich das ganze auf eine kollektive Ebene bringen, würde es lauten, zuerst die Flüchtlinge und die Migranten und dann wir. Und es wird tatsächlich heute so gehandhabt: Wir haben pfandflaschensammelnde Rentner, Obdachlose und frisch Zugewanderte die Neubauten bewohnen. Der Grund, warum sich viele von ihnen nicht integrieren: Es gibt in Deutschland kein Angebot, warum man sich überhaupt integrieren, bzw. assimilieren sollte.

In Finnland beispielsweise läuft das alles wie von selbst, da es ein solches Angebot dort gibt; da die finnische Lebensart eine ist, von der man eine Menge lernen kann. Wenn Zugewanderte das Gefühl erhalten, von unserer Lebensart nichts lernen zu können, tun diese es auch nicht. Wenn wir ihnen unser Regelwerk nicht lehren und im Falle des Angeklagten auch nicht juristisch anwenden; vernichten wir uns selbst, unsere Gesellschaft und alles, was unsere Ahnen mit viel Fleiß erschaffen haben. Und seien wir ehrlich: Unsere Lebensart kollektiv wird noch immer durch den Nationalsozialismus bestimmt, da man sich, wie vorhin schon beschrieben, darauf festbeißt, es nicht sein zu wollen; anstatt sich auf ein alternatives Ziel zu fokussieren. Ich erinnere: Das Unterbewusstsein kennt keine Negation.

Unsere Politiker auf Bundesebene leben es uns jeden Tag vor. Und so wie sich die Elite eines Landes benimmt, genauso werden sich dann auch die normalen Leute benehmen. Die gewiss vorhandene Vorbildfunktion ist beileibe nicht von der Hand zu weisen. Sie achten lieber darauf, was Dritte von ihnen halten, anstatt die richtigen Entscheidungen für ihr Land zu treffen. Beispiele gibt es zu viele, anstelle hier jetzt welche zu nennen.

Als ich vor einigen Jahren anfing diesen Blog zu schreiben, hatte ich echt eine Menge Angst im Internet virtuell hingerichtet zu werden. Doch ich wollte unbedingt schreiben. Nach der ersten Veröffentlichung, verspürte ich ein sehr unangenehmes Gefühl in der Brust. Dies verschwand ein bis zwei Tage später, als ich sah, nichts ist passiert – ich lebe noch. Heute mach ich dies nach wie vor gerne und kombinierte dies mit dem Hobby der Videoerstellung, was wiederum meine Konfortzone erweiterte.

Ihr könnt euch dies wie eine Zwiebel mit quasi unendlich vielen Schichten vorstellen. Und jede Schicht demonstriert einen Bereich der eigenen Komfortzone. Erschließt man sich neue Fähigkeiten oder verbessert sich in einem Lebensbereich und geht durch aufkommende Angst und das Gefühl des Versagens, so erweitert sich die Komfortzone um eine weitere Schicht.

Und zum Schluss dieses Beitrages möchte ich nocheinmal auf das Buch von Raymond Unger eingehen: Gerade das Kapitel Ängste erkennen hat es mir besonders angetan. Wodurch trennen sich heute primär links und rechts: begründbare Ängste.

Linke haben Angst vor einem wiedererwachen des Nationalsozialismus. Und dies in den extremistischen Auswüchsen so schlimm, dass sie die ebenfalls faschistoide Gegenseite der Medaille ansteuern: den Kommunismus, und eine Überverehrung von Karl Marx. Das Problem hier: Diese Ideologien werden, genau wie extreme islamische Strömungen, immer gesellschaftsfähiger, dank täuschender bis fehlerhafter Berichterstattung. Was wiederum zu einer Polarisierung auf der anderen Seite der Medaille führt.

Aber natürlich sind auch Rechtsextreme keine Unschuldsengel. So glauben diese einen besseren Weg gefunden zu haben. Ich denke darauf muss ich hier nicht eingehen, denn dies dröhnt heute aus allen Röhren der Mainstream-Presse. Dies ist auch der Grund, warum ich Rechtsextremen bislang kein Video spendiert habe: es gibt schlichtweg sehr viel Material da draußen – viel wahres, aber auch viel falsches, da nur mangelhaft bis gar nicht differenziert wird. Das Leitbild lautet: Egal ob alt-, neu- oder alternativrechts – alles Nazis, Trumpwähler, AfD-Wähler und Putinversteher.

Aber lassen wir die extremen Auswüchse mal außen vor. Beide haben ein gemeinsames Ziel, welches sie beschützen möchten: Unsere gutbürgerliche, hochentwickelte deutsche Gesellschaft – nur mit je eigenen Ansätzen. Also sollte man sich nicht doch fragen, ob die Streiterei zwischen links und rechts vielleicht doch falsch ist und man nicht versuchen sollte einen gemeinsamen Konsens zu finden, zum Wohle unserer Gesellschaft und unserer Nachfahren?

Nun, mit dieser Frage werde ich den heutigen Beitrag schließen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

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Vorlagen:
https://pixabay.com/de/videos/erde-planet-gewitter-licht-birne-11163/


Musik:
Aakash Gandhi – Alone
Aakash Gandhi – Journeyman

Neues Jahr…

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten meinen Videobeitrag bezüglich meines Aufenthaltes in Finnland fertigstellen, jedoch fehlte mir vor Weihnachten leider genau die Zeit zu vertonen und das Video zu schneiden. Aber so, wie es nun einmal ist im Leben, kommt es allzu häufig nicht so, wie man es denn gerne hätte.

Aber lassen wir uns zum eigentlichen Thema kommen. Wer kennt sie nicht: die guten Vorsätze für das nächste Jahr. Würde ich sagen: »Lasst uns realistisch sein«, würde ich sagen, nur eine relativ kleine Personengruppe wäre in der Lage, ihre »guten« Vorsätze tatsächlich umzusetzen. Aber auch nur, weil sie sich selbst wirklich dazu verpflichtet, diese umzusetzen. Ich denke, die Klassiker kennt schon jeder von euch:

  • mehr abnehmen
  • Muskel aufbauen
  • sportlicher werden
  • ein Instrument erlernen

Ausgerechnet sind es immer die Sachen, die Selbstdisziplin erfordern, selbst wenn es mal nicht so läuft, wie man es denn gerne hätte. Und genau in diesen Momenten fangen wir alle, egal welche Disziplin, an zu wachsen.

Menschliche Existenz basiert auf Wachstum.

Wenn Menschen sich gegen das Wachsen aussprechen, implizieren sie ihren eigenen Sterbewunsch. Denn alles was stagniert, bricht irgendwann zusammen; ganz getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet. Und jeder Mensch da draußen hat Fähigkeiten, die er zu Fertigkeiten ausbilden kann – wenn er es nur will! Dies erfordert Aufopferung, jedes einzelne Mal.

Nur wer bereit ist durch die Hölle zu gehen, wird irgendwann das Licht sehen!

Von daher kann ich nur jedem einzelnen von euch ein frohes neues Jahr wünschen und viel Erfolg bei der Umsetzung der eigenen Ziele, sowie bei der Transformationen zu einem besseren Selbst.

Euer PretoX


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Video

Aufenthalt im Ausland

Video zum Beitrag

Hallo Kameraden,

nach einer längeren Phase der Ruhe und Abwesenheit auf Youtube komme ich nun aus meinem Exil wieder hervor. Um genau zu sein habe ich einen sechswöchigen Aufenthalt in Finnland hinter mir. Doch nun bin ich wieder zurück an der Front und möchte berichten.

Bereits in der ersten Woche, wo ich gerade meinen Arbeitsplatz bezog, lernte ich kennen, wie wichtig dem Finnen seine Sauna ist. Zunächst war das ganze noch harmlos mit Zimmergenossen abends in die Sauna des eigenen Wohnheims zu gehen. Jedoch wurde ich im Laufe der Woche von einem Finnen gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, in die öffentliche Sauna zu gehen, plus ein Bad im 5 °C kalten See. Hierbei handelt es sich um eine finnische Tradition um den Blutkreislauf anzuregen.

Für viele hört sich dies nach einer extremen Grenzerfahrung an. Jedoch nur solange man es selbst nicht wagt – wo wir dann wieder bei dem Thema der inneren Einstellung angelangt wären. Die meisten Menschen, die dieses Ritual des Saunens mit dem anschließenden Kaltbaden vollführten, waren mittleren und hohen Alters, aber auch junge Erwachsene und Kinder ließen sich es nicht entgehen.

Meine Meinung: Es ist eine Gewöhnungssache, kombiniert mit der Überwindung der eigenen Angst. Aber danach fühlt man sich wie der mächtigste Krieger auf dem Schlachtfeld.

Nun, wie sich aus den ersten Zeilen entnehmen lässt, bin ich wieder zurück in der Heimat und lasse das Geschehene und dort Erlebte Revue passieren.

Im weiteren Verlauf möchte ich in diesem Beitrag erläutern, was ich gelernt habe und auch einen weiteren Ausblick auf unsere Migrationsproblematik geben, welche sich nach wie vor nicht löst, und ein nach wie vor nicht zu unterschätzender Teil des Volkes es vorzieht, andere als Nazis zu beschimpfen und deren Leben zu ruinieren.

Von nun an redet hier einer, der Integration kosten durfte, sowie was es bedeutet in einem fremden Land zu sein, dessen Sprache man kaum beherrscht – wie es bei mir der Fall war.

Vorweg kann ich sagen, dass sich die Finnen von der Mentalität zu uns Deutschen nur im Detail unterscheiden. Sie stehen ungefähr genauso auf Smalltalk wie wir – nämlich eher nicht –, möchten ihren Frieden haben; und dennoch, sobald auch nur der geringste Anschein einer Beziehung besteht, wird so manch ein Finne sehr gesprächig.

Ebenfalls sprechen Finnen in der selben Art und Weise, wie wir Deutschen es tun: Beide Völker sprechen mit gleicher Tonalität, gleichen Gesten in jeweiligen Situationen.

Der Unterschied: Bei den Finnen ist ein tiefsitzender Patriotismus und ein starkes Bewusstsein über die eigene Volksseele zu vernehmen. Ersteres zeigt sich dadurch, dass an manchen Tagen jeder Finne, der etwas auf sich und seine Heimat gibt, die Nationalflagge hisst, so, wie es auch die Schulen und umliegende Geschäfte tun. Verwunderlich war nur für mich, dass ich als Deutscher Gänsehaut bekam – vielleicht durch die Vision, so etwas auch einmal bei uns eines Tages beobachten zu können.

Und sind die Finnen böser Nazipöbel, wie in den finstersten Alpträumen neulinker Spinner? – Nein! Sie haben außerdem zur Immigration einen ganz klar strukturierten und organisierten Prozess im Vergleich zur BRD, den gewisse toxische Subjekte, welche sich zum Teil illegal in Deutschland aufhalten, dort nicht überstehen würden. Ich zitiere über das finnische Integrationsgesetz:

Das Gesetz legt fest, dass Asylbewerber/-innen und alle Ausländer/-innen, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe empfangen, verpflichtet sind, an Integrationsmaßnahmen, wie Sprachkursen, Umschulungen, Berufstraining oder Kursen über die finnische Gesellschaft und Kultur teilzunehmen.

DIJA

Die Stadt, in welcher ich sechs Wochen gelebt und gearbeitet habe, hört auf den Namen Tampere und wer es mir glauben will oder nicht, dort gibt es – meines Wissensstandes – keine sogenannte No-Go-Area, und die Polizei, sowie auch Krankenwagen und Notarzt, waren verdächtig wenig im Vergleich zu Deutschland unterwegs.

Ebenfalls ließ sich ein viel tieferes Vertrauen untereinander beobachten, was mir wiederum die Kontaktherstellung erleichterte. Ich kann eigentlich nur zu meinem Fazit kommen, dass mir der Finne sehr sympathisch ist, da sein Temperament und seine Mentalität mit mir korrelieren.

Außerdem ist zu vernehmen, dass Hierarchien in Finnland sehr flach gehalten werden im Gegensatz zu Deutschland. Vor einigen Jahrzehnten wurde dort ausschließlich geduzt. Heute wird teilweise in Finnland wieder gesiezt

Doch gibt es dort etwas, was wir vom Finnen lernen können?

Primär, dass ein tiefsitzender Hass auf das Eigene, uns als Deutsche einfach nicht vorwärts bringt. Letztendlich ist es der wildwachsende Narzissmus vieler Individuen, welche von Fortschritt, Gesellschaft und Bildung komplett krude – eigentlich sogar gegenteilige – Vorstellungen haben.

Das Problem: Noch immer genießen diese sogenannten Aktivisten Rückendeckung durch eine korrupte, durch karriereorientierten Opportunismus zerstörte Regierung.

Tatsächlich ist eine tiefsitzende emotionale Bindung zur umliegenden Heimat für die Finnen vollkommen normal, was nicht zuletzt auch aus der Geschichte heraus resultiert: Sie kämpften in beiden Weltkriegen erfolgreich gegen den Russen. Jedoch bin ich kein Freund davon, die Vergangenheit die Zukunft bestimmen zu lassen. Deshalb plädiere ich auf eine gesunde Beziehung zu unserer Heimat Deutschland und sie wie das wertvollste zu behandeln, was wir im Leben haben. Selbiges gilt auch für die Schweizer und Österreicher.

Dieser Wandel beginnt nach wie vor im Herzen und ich fühle mich prächtig, wieder in der Heimat angekommen zu sein, trotz der vielen Wunden. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich erleben, was es heißt, wochenlang nur zu einzelnen Individuen meine Muttersprache zu sprechen; und dann das Gefühl, wieder in Deutschland zu sein, wo jeder die Sprache spricht, die wir alle lieben, die wir als kleine Babys gelernt haben.

Aber ich schweife ab. Ebenfalls ist die Ruhe und Gelassenheit, welche viele Finnen an den Tag legen, etwas gutes. Denn dies machte mir alltägliche Situationen im Straßenverkehr leichter, sowie konnte ich ganz anders reden, als ich es mit vielen anderen Deutschen sonst gewohnt bin.

Diese Gelassenheit rührt vermutlich auch durch die sehr enge Bindung zur Natur. Selbst wenn man, wie ich, in der Stadt dort lebte, hatte man sehr schnell einen Zugang zur Natur; und wer Wasser liebt kommt dort generell auf seine Kosten, da Tampere direkt an zwei riesigen Seen liegt, sowie es eine Menge kleiner Seen in der direkten Umgebung gibt. Für mich konkret hieß dies, wenn ich meine Siedlung verließ, stand ich entweder an einem Bach, im Wald oder auf einer schönen Wiese

Tatsächlich wirkte alles auf mich ein bisschen zu paradisisch um wahr zu sein, doch ich genoss die Zeit um wieder frische Energie zu tanken, um wieder hier mit klarem Kopf, klaren Gedanken und mehr Selbstbewusstsein wieder an meine Projekte zu gehen, welche noch anstehen und was ich noch anpacken will.

Außerdem gab mir die Zeit und die Ruhe die Möglichkeit, über meine eigenen Ziele nachzudenken, primär, sie noch klarer zu formulieren:

In unserer Gesellschaft muss ein starker Gegenpol entstehen, der die derzeitigen Eliten herausfordert.

Jedoch ist mir klar geworden, dass die Stärke der Truppe oder der Waffen nicht mehr unbedingt die ausschlaggebenden Kriterien sind, sondern Intelligenz. Nur Menschen, die schlau handeln, klug die Weichen stellen und sich permanent weiterbilden, können den immer mehr durchglobalisierten Westen dominieren. Und Kenntnisse über einen unserer europäischen Brüder zu haben – in meinem Falle Finnland – ist überhaupt nicht verkehrt, sondern ein Teil meines eigenen stetigen Weiterbildungsprozesses.

Wie vorhin bereits beschrieben, durfte ich am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, ein Fremder in einem Land zu sein, dessen Sprache er kaum bis gar nicht spricht. Dies ist etwas, was unsere globalistisch eingestellten Weltverbesserer nicht kennen.

Wir sind nicht einfach nur Menschen, sondern wir sind durch unser Elternhaus, daraus resultierend durch unsere Muttersprache, die Gesellschaft und Umgebung, in der wir groß werden und/oder leben, geprägt – und das ist auch gut so!

Sowieso kann ich jemandem, der schon immer mal reisen wollte, dies nur ans Herz legen. Es muss nicht unbedingt Finnland sein, Europa hat viele Staaten und ist reich an Kulturen. Außerdem schult es die Persönlichkeit ungemein. Jetzt, wo ich wieder da bin, habe ich schon von einigen Menschen, welche mich persönlich kennen, gehört, ich habe mich verändert: Ich strahle mehr Haltung, mehr Selbstbewusstsein und Ruhe aus.

Und mit diesen Worten schließe ich diesen Beitrag. Vernünftige Kommentare und konstruktive Kritik sind immer gern gesehen. Ihr könnt auch gerne mal über eure Reiseerfahrungen berichten. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


Vorlagen:

Beitragsbildvorlage: https://pixabay.com/de/flagge-finnland-europa-ostsee-1361389/
Videohintergrund: https://pixabay.com/de/videos/welt-erde-nasa-planeten-globus-2/


Musik:
Aaron Kenny – Love Letters

 

Mein Wandel

Wie einigen von euch in der jüngsten Vergangenheit aufgefallen ist, hat sich die Art meiner Beiträge und auch Videos gewandelt. Stück für Stück habe ich die Zeit, in der ich mich an »politisch-aktivistischen« und dieser Gesellschaft nicht gut tuenden Subjekten ausgelassen – und dies auch heute noch mit Recht – habe. Die Zeiten haben sich noch nicht gewandelt, lediglich ich, sowie wahrscheinlich jeder einzelne von euch hat sich weiterentwickelt und vertritt heute hier da neue oder andere Ansichten.

Von Zecken, Maden und Systemnutznießern

Die wohl häufigsten Ziele meiner Kritik waren in der Vergangenheit Menschen, die sich selbst politisch-neulinken Strömungen unterwarfen. Wem dies nichts sagt: Wir reden von teils einseitigen Strohmannkampagnen, wie #MeeToo und Co., welche durch den heute vorfindbaren Extremfeminismus und seinen Anhängern stets am Laufen gehalten werden. Auch sind linksextreme Terrororganisationen, wie die Antifa dort zu finden.

Genauso dazurechnen kann man die Riege der Funk-Youtuber, welche durch die GEZ-Abgaben finanziert werden. Wenn mir eines ganz besonders aufgefallen ist, dann, daß einige, wie etwa die Jäger&Sammler-Gruppe, nicht fähig sind mit Kritik umzugehen, ja sogar dazu neigen, ihre Kritiker mit Menschen, die wirklich Haß verbreiten über einen Kamm scheren und damit einen absolut inflationären Gebrauch dieses Wortes erzeugen, sowie es seiner ursprünglichen Bedeutung entfremden. Letzteres fällt dem einfachen Zuschauer, der mit der Materie und diesem Community-Beef nicht vertraut ist, nicht auf, was wiederum eine Kettenraktion erzeugt.

Und wiederum wurden manche zu denen, die sie eigentlich bekämpfen wollen. Wer mal ein wenig mit der Materie beschäftigen möchte, empfehle ich das hier verlinkte Video vom Meinungs-Youtuber Schattenmacher, welches eine Antwort auf ein Video des durch Funk finanzierten Youtubers Walulis ist.

Allesamt haben die kritisierten Personen eines gemeinsam: Sie haben sich selbst einem System unterworfen, anstatt ihren eigenen Pfad zu finden und zu gehen. Dies ist sehr weit von dem entfernt, was man als souverän deklarieren sollte.

Mein Weg

Jedoch entwickelte ich im Laufe meiner Kritik an ihren Bewegungen und Forderungen, meinen eigenen Weg: ein Weg der ihnen zeigen soll, daß es auch anders, besser und erfüllender geht; denn einer Gesellschaft eine Veränderung aufzuzwingen ist leichter, als zunächst sich selber zu verändern und die Veränderung vorzuleben. Dies ist der durchaus schmerzbehaftete Weg, den ich gewählt habe.

Und da viele dieser neulinken Ideologen mitunter an politischen, gesellschaftlichen Schaltstellen sitzen, muß es Gegenpole geben in dessen Schatten sie stehen und, insofern sie nicht zu der Erkenntnis gelangen, daß diese Ideologie, welche sie bedingungslos übernahmen, Bullshit ist, auch immer stehen werden und irgendwann weichen.

Eine anstrebende Zivilation hat immer den Drang nach höherem zu streben. Dies ist bei uns in Deutschland kein Thema mehr, denn wir sind – so traurig es klingt – eine Gesellschaft im Degenerationszustand, denn der Wille zu wachsen und Mühen auf sich zu nehmen, sich Ziele zu setzen, ist bei viel zu vielen Menschen »futsch«, oder sie setzen sich triviale Ziele, welche kaum große Mühen bedeuten.

Und alles was stillsteht, stagniert und degeneriert irgendwann!

Somit gibt es für mich nur eine Option: Hohe persönliche Ziele stecken, diese Welt als meinen großen Spielplatz zu betrachten und durch den Schmerz zu gehen, welcher auf dem Weg zur Verwirklichung meiner Ziele im Wege steht, und die Person werden, welche diese Ziele verwirklichen kann.

Dies sollte das Streben eines jeden Menschen sein, der sein Leben nicht einfach nur Videospielen verplämpern will, sondern das eine Leben, welches er auf diesem Planeten hat, zu einem guten Leben zu machen. Aber dies braucht wiederum Courage – gerade in Zeiten, in denen Mittelmäßigkeit oder im schlimmsten Falle Ghetto-Lifestyle zelebriert wird.

Auch für mich stellt dies eine Herausforderung dar, meine Ansprüche an mich und an Menschen, welche mir nahestehen oder es möchten, nicht zu senken. Sollte ich diesbezüglich eines Tages den ultimativen Schlüssel in der Hand halten, werde ich dazu einen seperaten Beitrag schreiben. 😉

Den bisher besten Tipp den ich geben kann, ist: Füttere dein Gehirn, deinen Verstand mit den richtigen Informationen und Erlebnissen!

 

 

Die menschliche Seele in Brand

Es gibt kaum irgendetwas mächtigeres auf diesem Planeten, als ein Mensch, der seinen Traum, seine Vision lebt, sein Ideal verwirklicht. Im letzten Beitrag sprach ich über die mentale Einstellung, mit dem Schlußwort, daß man ins Handeln kommen muß, denn ohne geht es nicht. Deswegen wird sich diesmal alles um das Handeln drehen.

Da fang ich doch am besten damit an, wie das hier alles begonnen hat. Im Jahr 2016 habe ich diesen Blog eröffnet. Damals hatte ich noch keine klare Ausrichtung, wo es denn einmal hingehen soll, denn damals hatte ich mich gerade das allererste Mal mit politischen Themen beschäftigt, unter anderem auch dem Einfluß der Massenmedien auf den normalen Menschen. Dies reichte zu der Zeit auch hinein zu Verschwörungstheorien.

Jedoch wurde dies schwächer, desto mehr ich begann, mich zu bilden, Bücher zu lesen und relevante Vorträge zu hören. In der Zwischenzeit begann ich auch als Youtuber aktiv zu werden und Videos zu produzieren.

Aber überhaupt mit alldem zu beginnen, war nicht leicht, denn immer, wenn man in die Fremde geht, wo man nicht genau weiß, was denn passiert, hat man Angst. Und dies ist vollkommen normal: diese Reaktion hat sich evolutionär bewährt. Unser Verstand soll uns davor abhalten, riskante Dinge wagen. Das Resultat: Angst.

Jedoch ist in heutigen Zeiten diese Angst alles andere rational: denn was passiert zunächst mit einer Blogseite, einem Youtube-Kanal nachdem er das erste Mal angefüttert wurde: nicht viel. Wer sich eine feste Leserschaft zulegen möchte, muß kontinuierlich arbeiten, welches so manches mal auch Jahre benötigt.

Das Wichtige ist dabei am Ball zu bleiben und aufgrund anfangs niedriger Leser- und Zuschauerzahlen – wie ich sie heute immer noch habe – stetig weiterzuarbeiten, denn:

Erfolg ist ein Prozeß!

Der Unterschied zwischen denen, die weitermachen, und denen, die hinschmeißen, ist der, daß Anhänger der ersten Gruppe sich nur auf das Resultat fokussieren, mit dem Ergebnis schwindender Motivation; wohin gegen die Anhänger letzterer Gruppe, eine grobe Richtung haben, wo es denn hingehen soll, aber mit Herzblut sich auf den Prozeß fokussieren, mit dem Ergebnis motiviert zu sein und sagen zu können, sie seien für das ganz Große noch nicht bereit.

In den Augen der Hinschmeißer wird man natürlich, solange man es nicht zu den großen Stars geschafft hat, als Verlierer gewertet. Sie verstehen jedoch nicht, daß auch in ihnen ein Potenzial schlummert, welches wachgerüttelt werden will; noch weniger verstehen sie, daß dieses Potenzial eng mit den eigenen Fähigkeiten verknüpft ist.

Dort wo Deine größten Ängste sind, ist Dein höchstes Wachstumspotenzial!

Wem es gelingt durch die Angst zu gehen, den Schmerz zu ertragen und obendrein noch bereit ist, über sich selbst hinauszuwachsen, der wird irgendwann auch sein maximales Potenzial aus sich selbst herausholen und der Mensch werden, der er werden kann, um seine Ziele, Träume und Ideale im Leben zu verwirklichen. Doch es benötigt Courage diesen Weg zu gehen, welcher definitiv auch nicht immer rosig aussehen wird. In diesem Falle muß man lernen mit Niederlagen umzugehen; und diese werden kommen, dies ist so sicher wie das Amen in der Kirche; genau wie Erfolge: Auch sie werden kommen, wenn man sie nur als solche wahrnimmt, wozu heute einige Menschen auch nicht mehr in der Lage sind, leider.

Wofür Netflix, wenn der eigene Film jetzt läuft!

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Streamingplattformen, es geht mir primär um ihre Nutzung. Natürlich sind sie dazu, genau wie ihre Serien, so konzipiert, den Nutzer solange wie möglich am Bildschirm zu fesseln: es sind gewinnorientierte Unternehmen dahinter, welche ihr Geld damit verdienen. Jedoch wenn man zu viel Netflix, Amazon Prime schaut, rauscht der wohl spannendste Film an einem vorbei: das eigene Leben.

Das Leben ist so kostbar, daß es nicht ersetzbar ist. Jeder von uns existiert nur einmal auf diesem Planeten und soviele werden noch in Zukunft am Sterbebett bereuen, was sie alles hätten tun wollen – doch nun ist der Zug abgefahren. Also warum sollten wir unser Leben nicht zum spannendsten Film überhaupt machen, wenn er tatsächlich nur einmal läuft?

Sollten wir uns nicht erst nach gemachter Arbeit an unseren Träumen und Zielen zurücklehnen können bei einer Runde Netflix?

Zweifel?

Sobald Deine Seele Feuer gefangen hat und Du für Deine Träume schuftest, werden die Menschen aus dem persönlichen Umfeld auftauchen und Dir erklären wollen, daß das alles sowieso nichts bringt. Diese sind dann nicht selten, Bewohner, wie sie der Sprecher Tobias Beck in seinen Seminaren nennt, oder welche, die ihre eigenen Träume über Bord geworfen haben, um in einer Gesellschaft perfekt in der Masse unterzutauchen ohne auffallen zu wollen; denn dies bedeutet wiederum Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen. Also mach ihnen einen vor und zeige ihnen, wie man das Leben leben kann, mit dem, was man sich wünscht.

Die Schlußfrage lautet also: Bist Du bereit eine tiefe Delle in diese Welt zu hauen?

 

Eine Sache des Kopfes

Eine für den Erfolg nötige Sache ist die, der mentalen Einstellung eines Menschen. Zur Verdeutlichung sollten wir zunächst betrachten, was denn nun eigentlich Erfolg ist:

Erfolg ist die kontinuierliche Verwirklichung eines Dir würdigen Ziels oder Ideals.

Taddaeus Koroma

Besser Taddaeus hätte ich dies selber nicht zusammenfassen können. Die meisten Menschen betrachten als Erfolg etwas, was auf Knopfdruck kommt, oder aufgrund irgendwelcher Privilegien, wie die Feministinnen und sonstige Linken glauben.

Also brauch wir zunächst Ziele, sowie die Motivation und Selbstdisziplin, kontinuierlich daraufhin zuzuarbeiten, sowohl persönlich, als auch fachlich. Die Konzentration sollte dabei stets auf dem Prozess, nicht auf das Resultat gelegt werden.

Im folgenden möchte ich auf eine weitere essentielle Komponente eingehen, welche wir nicht außer Acht lassen sollten. Während Selbstdisziplin primär etwas ist, was wir nach draußen tragen, ist die mentale Einstellung, oder auch im englischen Mindset genannt, etwas, daß wir im Inneren verkörpern.

Die mentale Einstellung zu einer Sache, Ziel oder Ideal ist entscheidend für die Motivation. Beispiel: Wer nicht bereit ist, sein altes Ich hinter sich zu lassen und die Fremde zu meistern, wird es schwierig haben seine Ziele zu erreichen – wo darunter letztlich auch die Motivation den Bach hinuntergeht und man steht wieder am Anfang.

Die meisten Menschen haben schlechte Mindsets. Woran kann ich dies belegen? – Empirisch, da nur die wenigsten Menschen sich das Leben kreieren, welches sie haben wollen. Zumeist werden ihnen schon in der Schule die Träume abgesprochen. Mit mir wollte man selbiges versuchen, ich widerstand. Natürlich kann ich den Personen, welche jungen Menschen soetwas antun keinen Vorwurf machen, da diese es zumeist nicht einmal besser wissen. Es ist ein tief verwurzeltes, gesellschaftliches Problem im modernen Deutschland.

Dies hängt damit zusammen, daß linksprogressive Strömungen immer mehr Ecken und Kanten des Menschen tolerieren: wie z.B. die Fettakzeptanz. Jeder noch normale, gesunde Mensch weiß, das Adäpositas, also krankhaftes Übergewicht, alles andere als gesund ist. Doch die Anhänger dieser Bewegung buhlen, genau wie zuvor ihre Kollegen des Genderismus, nach gesellschaftlicher Akzeptanz. Meine Meinung: Sind wir jetzt entgültig im Irrenhaus angekommen?!

Über die mentalen Einstellungen solcher »Schwergewichte« brauchen wir wohl nicht groß zu philosophieren: Sie glauben, daß der momentane Zustand des eigenen Körpers unveränderbar ist. Eine Aussage, welche absolut nicht der Realität entspricht. Doch es erscheint leichter nach gesellschaftlicher Akzeptanz zu buhlen, anstatt seinem Körper mal etwas gutes zu tun. Problematisch sehe ich, daß immer mehr, um es freundlich zu formulieren, korpulente Menschen in dieser Bewegung einen Platz finden. Und sogar Parteifunktionäre der Grünen mischen mit, wie aus dem im oberen Absatz verlinkten Artikel hervorgeht.

Und bevor mich meint jemand anzugreifen, daß es auch Menschen gibt, die aufgrund einer schwerwiegenden Krankheit dickleibig sind – Ja! Diesem bin ich mir auch aus meinem persönlichen Umfeld bewußt. Es ist aber keine Rechtfertigung gesunder Menschen zu krankhaftem Konsum.

Dies war jetzt ein extrem negatives Beispiel, wohin man abrutschen kann. Die meisten Menschen scheinen jedoch noch nicht so absurd zu denken. Sie sind meist eher lieber mit negativen Gedanken über diese Welt beschäftigt und schenken ihrer Mentalität viel zu wenig Beachtung. Ein Beispiel für diese Gruppe:

Ich bin zu klein und unbedeutend, um etwas zu bewegen.

Man ist letztendlich nur so klein, wie man sich macht. Wenn man sich selber jedoch erlaubt großartig zu sein und das Vertrauen zu sich selbst besitzt, hat auch die Möglichkeit großartig zu werden.

Dieser jemand der die im vorherigen Satz erwähnten Werte und Eigenschaften verkörpert, kann aus meiner Sicht einer werden, der die Menschen in den Bann ziehen kann. Diese Fähigkeit halte ich für essentiell, wenn man großes vorhat, jedoch die Wahrscheinlichkeit, daß man alleine dieses Ziel, dieses Ideal verwirklicht, verschwindend gering ist, braucht man Mitstreiter. Diese wachsen nicht auf Bäumen, sondern:

Wer suchet, der findet.

Die erste Phase streift man dann tatsächlich als einsamer Wolf durch die Gegend. Dieses Gefühl kann dann in Momenten der mentalen Schwäche sehr erdrückend sein – da rede ich aus eigener Erfahrung. Jedoch gab uns das Internet auch die Möglichkeit, sehr viel leichter Mitstreiter zu finden, welche auch quer über das ganze Land verteilt sein können. Dies entkräftigt wiederum das gelegentlich aufkommende Gefühl der Einsamkeit und steigert auch wieder die eigene Produktivität, da man sich gegenseitig motivieren kann.

Derzeit sieht es auch in meinem persönlichen Umfeld nicht anders aus: Ich suche derzeit auch noch nach Mitstreitern, jedoch ist tatsächlich das Interesse an solchen Inhalten, welche der meinigen entsprechen, sehr gering. Da ich dies jedoch nicht einfach nur aus Lust und Laune mache, sondern auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, bin ich der Überzeugung, daß das Leben uns allen mehr zu bieten hat, als kurzfristige Befriedigungen, in Form von exzessivem Videospiele spielen und Konsumieren.

Solche Menschen leben nicht bewusst und müssen meist erst einmal richtig »auf die Klappe fliegen« bevor sie bemerken, daß es so nicht weiter geht. Erfolg in Videospielen zu haben scheint eine nette Sache zu sein, jedoch ist dies nichts im Vergleich zu Erfolg im echten Leben. Um genau jenes zu erreichen sollte man sich nicht zu sehr auf das Resultat, sondern viel eher auf den Prozeß konezentrieren. Natürlich sollte es schon eine grobe Richtung annehmen, wo es denn hingehen soll. Der Rest ist kontinuierliches daraufzuarbeiten.

Vorhin nannte ich ein Beispiel für schlechte Mindsets. Nun möchte ich Dir aber auch mal positive zeigen, welche Dich mental in eine gute Ausgangsposition bringen, um tatsächlich alles zu erreichen, was Du Dir wünscht.

  1. Ich kann das nicht! ⇨ Ich werde es lernen!: Die meisten Menschen da draußen vertreten die Auffassung im Durchgestrichenen. Mit der Folge, das Träume eben Träume bleiben und nie die Realität werden können.
  2. Denke: »Ich will es, also werde ich der Mensch der es kann!«: Eng verknüpft mit dem ersten zeigt diese Einstellung die Bereitschaft zur persönlichen Veränderung. Dies ist etwas, was gemeistert werden möchte, denn wir alle haben Angst uns zu verändern, weil wir dann in die Fremde schreiten. Dieses neue Selbst möchte erstmal kennengelernt werden – und mit einem einfachen Begräbnis für das alte Selbst ist es zumeist nicht getan.
  3. Was kann ich heute tun, um einen Schritt nach vorne zu kommen?: Der eigene Aufruf zur Selbstdisziplin, sich Ziele plus Zwischenziele zu setzen, damit man im eigenen Tempo kontinuierlich vorwärts in Richtung Ziel schreitet.
  4. Bei Erfolg: »Das war gerade erst der Anfang!«: Jeder heute erfolgreiche Mensch hat sich bei seinen ersten Erfolgen nicht etwa gedacht »jetzt kann ich mir mal Ruhe gönnen«, sondern hat sich im Kopf lediglich gedacht, daß dies erst der Anfang ist. Auf diese Weise motiviert man sich zu mehr.
  5. Bei Mißerfolg: »Ich habe keinen Fehler gemacht, sondern dazu gelernt!«: Eine der Sachen, die immer auffallen, wenn Menschen sich Mißerfolge einfahren: sie reden von Fehlern. Wenn man so denkt, kann man gleich alles auf die Müllhalde schmeißen, was man sich erarbeitet hat.

Dies sind jetzt 5 mentale Einstellungen, welche ich in mein Leben integriere und mir schlichtweg eine Menge Kraft geben, die Dinge zu tun, die ich machen will, bzw. auch häufig machen muß.

Jedoch werden diese Mindsets nichts bringen, wenn du nicht bereit bist, deine Träume zu verfolgen. Das Entscheidende ist, daß Du beginnst!

Video

Patriotismus und Moderne

Hallo Kameraden,

heute möchte ich einmal auf den Spagat zwischen Moderne und Patriotismus eingehen, wie beide funktionieren und wer am Ende vielleicht der Gewinner ist, bzw. was der beiden uns eine Zukunft verspricht und was nicht.

Moderne

Fangen wir doch zunächst mit der Moderne an. Seitdem der Technik-Boom ungeahnte Ausmaße angenommen hat, dessen Entwicklung der, einer Exponentialfunktion gleicht und Schlagwörter, wie »Open your mind«, die Runde machen, fällt es mir persönlich immer mehr auf, daß Menschen, welche eigentlich mittlerweile gestandene, erwachsene Männer und Frauen sein sollten, sich benehmen, wie Jugendliche – oder gar in dieses Verhalten zurückfallen. Immer mehr dieser Menschen kreieren sich ihre eigenen kleinen sogenannten »Safe Spaces«, wo nur Dinge reinkommen, bei denen sie sich gut fühlen; alles andere ist nicht existent oder eben diffarmierenswert. Keiner möchte mehr unangenehme Drecksarbeit erledigen, sondern seine Ruhe haben.

Dieses Verhalten ist nicht nur bei sogenannten Gutmenschen zu beobachten, sondern auch in den vermeintlich eigenen Reihen sieht es an vielen Ecken nach wie vor träge aus. Und im schlimmsten Falle wird man genau von dieser Sorte Mensch auch noch am eigenen Gelingen behindert. Aber dieses Thema soll nun nicht Stoff für dieses Video sein, sondern ich möchte mich allgemeiner formulieren.

Den Rest erledigte der Ausbau des weltweiten Internetzes. Plötzlich bekamen nun auch jene selbstverliebte Narzißten ihre Bühne, wo sie anderen zeigen können, was für ein »geiles« Leben sie doch führen. Nur normalerweise ist dann im echten Leben eher das Gegenteil der Fall. Doch Fassaden errichten ist leichter, anstatt sich einen eigenen guten Lebensstil zu schaffen.

Ein weiteres Problem ist die Fehlannahme der Entfernung durch unsere Medien. Momentan ist gerade das große Erdbeben unter Sulawesi, Indonesien, das große Thema mit geschätzt 1000 Toten.

Doch was triggert soetwas in uns? – Mitleid! Wir sollen Mitleid empfinden für Menschen, die wir nicht einmal kennen, geschweige denn kennnenlernen. Und anders herum: Wissen diese Menschen da unten von ihrem Glück, unser Mitleid erfahren zu dürfen? – Nein!

Doch die Moderne, wie auch das Internet brachten uns auch gute Dinge, welche wir ausnutzen sollten. Z.B. die Reconquista Germanica würde ohne das Internet gar nicht erst existieren. Würde vielen die moderne Zukunft nicht so perspektivlos erscheinen, gäbe es Dich und mich wahrscheinlich genauso wenig in unserer heutigen Form. Ebenfalls wurden Tür und Tor zu einem riesigen Informationsdepot eröffnet, welches stetig gepflegt wird. Die Bücher von Antaios und Co. versucht man wegzuzensieren; haben jedoch eine eigene Internetseite zur Bestellung ihrer Bücher.

Patriotismus

Anhänger der Moderne würden sagen, daß die Anhänger dieser Ausrichtung ewig gestrig sind, oder gar dem Nationalsozialismus anhängen. Beide Argumente sind absoluter Bullshit:

  1. Warum setzen wir Patrioten dann auf Plattformen, wie etwa Discord, welche noch sehr jung sind. Außerdem erfuhren politische Discord-Server erst so richtig Hochkonjunktur mit dem Aufkommen des RG-Servers, dessen Anhänger als »ewig gestrig« abgestempelt wurden. Finde den Fehler.
  2. Die totalitäre, sozialistische Ideologie des Nationalsozialismus ist TOT! Jeder heute weiß über die Leichenberge und im Geschichtsunterricht in der Schule wird dieses Thema extrem überausführlich behandelt. Und selbst wenn man zu sogenannter Herrenrasse gehörte, war man kein freier Mensch, da einem der Lebenslauf vorgegeben wurde – man wurde verwaltet, wie typisch für Sozialismus. Aber diese Begriffe sind heute zu ideologischen Kampfbegriffen mutiert, um die eigene Macht zu festigen – nur traurig, daß die meisten Menschen es eben nicht durchschauen, sondern mitbrüllen. Zum Schluß dieser Widerlegung möchte ich den Youtube-Kanal Weltenbrand zitieren:

Der Neonazi muß sterben!

– »Der Neonazi« von Weltenbrand

Das, was alle Patrioten möchten, ist eine sichere Heimat für sich und ihre Kinder, wo es mit Recht und Ordnung zugeht. Sie möchten keine Politik, die sie jeden Tag auf ein Neues belügt und betrügt, geschweige denn, schlichtweg asoziale Individuen fremder Herkunft importiert, welche nicht unser Problem sind. Von Flüchtlingen kann schon lange nicht mehr die Rede sein.

Genau jene beschmeißen uns mit Nazikeulen.

Und die Möchtegern-Superpatrioten, auch Neonazis genannt, möchten echten Patrioten erklären, sie seien nur »gemäßigt«. Was absoluter Schwachsinn ist. Die Positionen, welche wir echten Patrioten vertreten sind ganz andere. Wir betrachten die Probleme ganzheitlich und brechen es nicht auf Rasse und Herkunft herunter.

Aber eine Sache ist dennoch an dem Gestrigen dran, welche ich nicht leugnen kann: Wir haben uns entschlossen eine alte Wurzel zu hegen und zu pflegen, auf das der Baum, welcher von ihr partizipiert, irgendwann wieder aufblühen wird.

Eine zweite Option, welche uns nahe liegen würde, wäre eine neue Saat zu streuen, aus der eine neue Wurzel entspringt, mit etwas völlig Neuem. Aber das ist bei uns Deutschland überhaupt nicht nötig, denn wir können nach wie vor an das Erbe unserer Ahnen, ihrer Werte und Tugenden anknüpfen, wie z.B. Immanuel Kants berühmter kategorischer Imperativ:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.

– Immanuel Kant

Die Liebe zur Heimat setzt einen Fokus, im Gegensatz zur Moderne, welche mit dem Globalismus einhergeht und die eigene Liebe auf die ganze Welt ausfächern soll.

Fazit

Wie die, die mich schon länger verfolgen, wissen, daß ich beruflich im Informatiksektor tätig bin: Somit kann ich, wie auch viele andere von euch der Moderne, ihrer Glaubenssätze und Werte nicht entkommen. Tief in mir drin jedoch bin Patriot und lehne gewisse Sachen der Moderne zutiefst ab, wie z.B. das Kleinkindgebahren vieler Individuen, welche der Überzeugung sind, daß man sich vor nichts und niemandem verschließen darf. Doch genau durch dieses Verhalten füttert man eine Matrix an, welche durch große Technikkonzerne erschaffen wurde und den Prozeß des Erwachsenwerdens bei vielen Jugendlichen gänzlich ad absurdum führt.

Jedoch ist auch das Ausschließen der Moderne nicht von Nöten, da sie uns auch Bereicherungen, wie das Internet und damit weltweite Vernetzung brachte. Wie unter anderem auch die Möglichkeit im Internet die eigene Meinung, sowohl anonym, als auch mit Gesicht preiszugeben.

Von daher plädiere ich auf Übernahme: Nutzen wir die Ressourcen unserer Gegner in einem informellen Partisanenkrieg gegen sie selbst. Sie möchten mittels Datensammelwut, NetzDG und Co. das Internet erobern. Es ist unser Job ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn unsere Heimat soll zensurfrei sein. Die Menschen in unserem Land verdienen den Zugang zu öffentlichen Informationen. Die ersten haben sich bereits aus Angst ins ins Deep Web zurückgezogen – ich war einmal so. Doch heute sage ich, daß Angst der falsche Ratgeber ist.

Die meisten Menschen in meinem Umfeld leben keinen Patriotismus, haben keinen Glauben in sich selbst, noch möchten sie verstehen. Also bleibt zumindest für mich nur die Option ein erfolgreiches Leben mit maximaler persönlicher Erfüllung zu leben, zu inspirieren und zu polarisieren. Und genau jene Kenntnisse, welche ich erwarb, werden genau hier veröffentlicht.

Bis hierhin, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.