Männerschwund: Fehlende Initiierung

Ein Wort, das ich schon an einigen Stellen benutzt habe, jedoch noch nicht tiefer erläutert habe, ist der Terminus der Initiierung zu einem Mann.

Kaum ein anderer Begriff auf dieser Erde hat so viele unterschiedliche Definitionen erhalten. Die Definitionsgeber ziehen sich von Klanen über Staaten bis hin zu Religionen. Und immer beinhaltete die Mannwerdung auch ein Initiierungsritual. Diese Aufgabe, welche die Jungen zu Männern machen soll, musste ihnen etwas abverlangen, was weit über ihre Komfortzone hinausgeht. Askese, Schmerzen jenseits von Gut und Böse, alleine auf die Jagd gehen und anspruchsvolle spirituelle Rituale sind ein paar Beispiele solcher Männerinitiierungen.

Ein Junge der das erwachsene Alter erreicht, soll lernen, den warmen und weichen Mutterschoß zu verlassen und Verantwortung für sich, sein Leben und seine Leute zu übernehmen. Er muss begreifen, dass Mannsein ständiges persönliches Wachstum bedarf, um irgendwann die beste Version seiner selbst zu werden.

Hierbei behalf man sich vieler verschiedener Rituale in der Vergangenheit. Der Junge soll über sich selbst hinauswachsen und in so manch einer Gemeinschaft auf brutalste Art erfahren, was selbstständig leben, Verantwortung übernehmen und eine Familie aufbauen bedeuten.

Der Westen

Bei uns in den westlichen Länder hier in Europa, gibt es solche Rituale nicht mehr, da man sie für obsolet und gefährlich hielt. Auch in Anbetracht der steigenden Anzahl an Helikoptereltern, wird es unmöglich sein, überhaupt die Kinder von heute die Welt erkunden zu lassen. Sie müssen ja vor allem und jedem geschützt werden. Und dies sogar in einem Alter, wo sie sich eigentlich von den Eltern abkapseln sollten.

In Amerika ist dieser Hüterwahn von Eltern mittlerweile so extrem, dass die Polizei gerufen wird, wenn die Kindern draußen alleine spielen. Auch Kindertagesstätten werden mittlerweile mit Videokameras ausgestattet, welche von den Eltern extern gesichtet werden können. Und wer glaubt, dass sei weit weg, den muss ich enttäuschen; denn Trends aus den USA kommen ungefähr mit 5 bis 10 Jahren Verspätung auch in Deutschland an. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Amerikas liberale Gesellschaft das große Vorbild für Deutschlands sein soll.

Ich selber lebe in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens. Auch hier beobachte ich seit einigen Jahren, dass immer mehr Eltern ihre Kinder persönlich, sowohl bei Regen als auch bei strahlendem Sonnenschein, mit dem Auto bringen.

Vor Kurzem ist noch ein recht neuer Begriff aufgetaucht, welcher sich Rasenmäher-Eltern schimpft. Diese ebnen wie ein Rasenmäher den Kindern den Weg, damit diese keine Hindernisse, keine Konflikte und erst recht keine Enttäuschung erfahren.

Das Resultat wird am Ende eine Generation sein, die antriebslos, motivationslos, schwach, degeneriert und unfähig sein wird, Hindernisse zu überwinden und Konflikte zu lösen.

Die Heilung

Man kann sich bei diesem Trauerspiel höchstens noch mit dem Gedanken befriedigen, dass wir hierzulande noch keine amerikanischen Verhältnisse haben. Jedoch entstand auch in Amerika eine Gegenbewegung, welcher immer mehr wächst. Gemeinhin wird sie die Manosphere genannt. Bekannt geworden ist diese in einem breiteren Publikum durch die Buchreihe »The Rational Male« von Rollo Tomassi, welcher als einer der Begründer der Manosphere gilt. Leider sind diese Bücher nur auf Englisch verfügbar, was wiederum das Publikum auf deutschem Boden doch sehr eingrenzt.

Die Manosphere befasst sich seit einigen Jahren mit den Themen Feminismus, seine Wirkung auf die Gesellschaft und der allgemeinen Verweichlichung des männlichen Geschlechtes wie auch der Heilung. Das Ziel: Echte, naturgemäße Maskulinität wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen und die dafür kommenden Generationen ausbilden. Die bevorzugten Medien sind hier Blogs und YouTube-Kanäle. Die folgende Liste bietet eine kleine Auswahl:

Alle der drei vorgestellten widmen sich mit teils unterschiedlichen Schwerpunkten den Themen der Aufklärung und Bildung einer maskulinen Gegenöffentlichkeit. Jedoch muss man der englischen Sprache mächtig sein.

Die Zeit ist da, dass die ersten der wohlbehüteten Generation, das Erwachsenenalter überschreiten. Irgendwann kommen sie zwangsläufig an einen Punkt, wo sie in der Sackgasse sitzen. Genau hier wird dann imaginär ein Morpheus sitzen und die Frage stellen, ob man die Blaue Pille oder die Rote Pille schluckt. Und desto früher der Punkt kommt, desto besser. Für mich war es sowohl ein Segen, mit Anfang 20 aufgewacht, als auch, dass ich mich neu orientieren konnte – was auch einigen verwehrt bleiben dürfte.

Und genauso wird es noch einige Generationen so weiter gehen, dass es Individuen gibt, welche sich aus der Matrix der Masse abkuppeln und sich neu orientieren müssen, um ihr Leben wieder in eine geordnete Bahn zu leiten. Wichtig ist, dass diese Menschen abgeholt werden und man ihnen zeigt, was es bedeutet ein Mann zu sein, was seine Natur ist und wie man mit dem anderen Geschlecht und die damit einherkommende sexuelle Energie am besten umgeht.

Tatsächlich ist meine Generation die letzte, welche noch den Mut zum Experimentieren aufbringen kann. Die, die nach mir kommen, haben teils schon vergessen, was echter Mut ist und wie man ihn trainiert. Komfort ist etwas, das man nur ungerne opfert. Aber es war schon immer notwendig. Der Sprung ins kalte Wasser ist unvermeidbar.

Nur auf diese Weise wird man irgendwann ein reifer Mann sein.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Feminismus

Einer der Auswüchse des Liberalismus, der einen Extra-Beitrag verdient, ist der Feminismus. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie brandgefährlich diese Ideologie für eine Gesellschaft wie der unseren ist und vor allem wie toxisch für uns Männer im Speziellen.

Der Feminismus startete als Bewegung mit dem heroischen Ziel, dass Frauen die selben Rechte und Möglichkeiten erhalten wie Männer. Man wollte erreichen, dass auch Frauen arbeiten dürfen – mit oder ohne Erlaubnis des Mannes – sowie die selben Gehälter erhalten. Jedoch mussten die Emanzen feststellen, dass die wirklich femininen Frauen nach wie vor den weiblichen Weg der Passivität und emotionalen Unterstützung ihres Mannes bevorzugten. Anstatt jedoch die Ursache dafür in der weiblichen Psychologie zu suchen, sucht man nach strukturellen Problemen im System. Ihrer Erkenntnis nach leben wir heute – angeblich – in einem Patriarchat (Herrschaft des Mannes), welches die Frauen andauernd unterdrückt und »an den Herd zwingt«.

Diese Feststellung könnte nicht ferner der Realität sein, wenn man sich mit der Natur der beiden Geschlechter beschäftigt. Frauen waren und sind noch nie die Risikofreudigen, die ihre Komfortzone sprengen, Bandenkriege führen oder riesige Imperien errichten. Frauen klinken sich in gewisse Gruppierungen ein, wenn es ihnen einen gewissen Vorteil verspricht. Außerdem sorgen sie für Harmonie, Integration und Frieden innerhalb Bande.

Männer hingegen sind diejenigen, welche darüber richten, wer zur Gruppe gehört und wer nicht. Sie sind die Instanz, welche die Alten, Kinder und Frauen schützen. Dies ist eine Aufgabe, welche mit sehr viel Verantwortung einhergeht. Genauso sind sie diejenigen, die neues Gebiet erobern und welche im Falle des Falles einen Krieg mit einer anderen Bande führen. Für dieser Verantwortung braucht es Scharfsinn und mentale Stärke.

In welchen Proportionen diese Rollenbilder auftreten ist abhängig der Bedingungen, unter welchen der jeweilige Klan zu leben hat. Bei uns in Europa entsprach es zu tribalistischen Zeiten ungefähr so.

Zurück zum Feminismus heute. Aufgrund des nach wie vor bevorzugten traditionellen weiblichen Weges, sehen sich die Feministinnen dazu gezwungen, ideologisch einzuwirken. Der maskuline Mann wird immer wieder verteufelt, als dumm und der Frau unterlegendes Geschlecht präsentiert. Und diese Propaganda taucht heute überall auf, wie in Werbungen, Serien und Filmen. Es wurde eine regelrechte Hetzjagd auf Männer gestartet, welche sich für einen maskulinen Weg entscheiden.

Das Resultat

Wer sich ein wenig in der »Pick Up«-Szene oder der amerikanischen Manosphere bewegt, hat sich bereits ein Bild gemacht, wie der moderne Mann aussieht. Er ist heute ängstlich, feminisiert, schwach bis hin zu gesellschaftsunfähig. Durch diese negativen Charaktereigenschaften ist er z. B. nicht in der Lage, seinen Sexualtrieb zu zähmen. Außerdem zeigen sie sich auch unfähig, innere Widerstände zu brechen sowie Langzeitziele zu verfolgen. Diese Eigenschaften wirken extrem unattraktiv auf das weibliche Geschlecht.

Dies ist das Paradoxon: Männer werden im Laufe ihrer Kindheit in Kindertagesstätten und Schulen am laufenden Band feminisiert durch toxische Narrative eines Typus Mensch, welcher gemeinhin als Pädagoge bekannt ist. Da dann in der Zeit der Pubertät viele kein männliches Vorbild in Form eines anwesenden Vaters haben, werden diese letztendlich auch nie zu Männern erzogen, geschweige denn initiiert. Sie bekommen Werte beigebracht, welche sie aber nicht verteidigen können, da sie physisch wie auch psychisch zu schwach sind. Zu tribalistischen Zeiten wären solche Subjekte längst von der Natur ausgesondert worden.

Die Lösung

Ein simpler Satz:

Wir brauchen wieder maskuline Männer!

Männer die Werte haben und in der Lage sind, diese zu verteidigen. Männer die trotz des Risikos, ins Fadenkreuz der Feminazis zu geraten, ihren Mann stehen und ihrem Herzen folgen. Männer die Frauen erobern, heiraten und Familien gründen, welche auch halten. Männer die ihrer Mission nachgehen und dafür bereit sind die Opfer zu bringen.

Wie wird man ein solcher Mann?

Ich wünschte, ich könnte eine ideale Antwort geben, was leider unmöglich ist. Zuerst einmal muss eine Verbindung zum inneren Mann wieder bestehen. Dies sollte mit die größte Herausforderung sein, welcher man sich heute widmen kann. Das Problem: Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen, was ihm auch niemand abnehmen kann.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Erkenntnis, wer man selber ist. Mich hat hier das Praktizieren von Meditation sehr weitergeholfen. Außerdem ist der Konsum von pornographischen und anderem sexuell anzüglichen Materials zu unterbinden, da dies enorm schädlich für das Gehirn ist und einen nur weiter in der Feminismus-Matrix einsperrt. Manche, wie ich z. B., entscheiden sich dann sogar direkt sich eine komplette Auszeit im Sinne einer NoFap– oder Samenretentionskur zu gönnen.

Ziel soll es sein sowohl auf der Verstands-, als auch auf der Gefühlsebene zu verstehen, dass wir Männer physisch nicht auf Frauen angewiesen sind und uns nicht von radikalen, keifenden Feminazis vorschreiben lassen, wie wir zu leben hätten. Wie ich schon in meinen vorigen Beiträgen auch schon sagte, hat ein Mann immer eine Mission in seinem Leben, welche über allem steht – auch Frauen. Wenn die eigene Dame damit nicht d’accord geht, dass man eine Mission einhergehend mit einem großen Ziel verfolgt, dann steht es ihr frei zu gehen.

Aber wie sollten wir Männer dann in Beziehung zum weiblichen Geschlecht stehen?

Wir Männer sind nicht die einzigen Betrogenen, sondern auch die Damen sind betroffen. Insbesondere die, welche von Natur aus feminin sind und sich nichts lieber wünschen, als einen maskulinen Mann kennenzulernen. Diese Frauen sind heute frustrierter denn je. Gerade diese Frauen sind für maskuline Männer die pure Inspiration. Sie sind in der Lage, das Beste aus uns herauszuholen, was uns zu Höchstleistungen antreibt in allem, was wir tun – insofern wir diese Energie nicht sofort bei nächstbester Gelegenheit durch Selbstbefriedigung oder viel zu viel Geschlechtsverkehr ejakulieren.

Männer und Frauen wurden geschaffen, um miteinander zu korrelieren, nicht um sich einen Krieg der Geschlechter zu leisten. Wir Männer können aber auch gut alleine leben und sollten damit fein sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man darüber nachdenken, wie bereits angedeutet, für einen gewissen Zeitraum auf Dating zu verzichten.

Und wenn diese Unabhängigkeit erst einmal im eigenen Leben etabliert ist, so hat man eine ganz andere Haltung gegenüber dem weiblichen Geschlecht und kann viel unabhängiger Frauen kennenlernen.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Liberalismus

Viele kennen es: Man weiß da draußen lauert ein Feind. Er ist da – aber irgendwie auch nicht. Er kann für den Bruchteil einer Sekunde zuschlagen – bleibt aber meistens verdeckt. Gewiss ist, er existiert und lebt: in den Köpfen der Menschen, die uns umgeben. Er ist eine Ideologie, welche über diverse Kanäle ins Gehirn vieler gelangt und gelangt ist.

Besagte Ideologie hört auf den Namen Liberalismus und steht für die Befreiung des Individuums von allem, was es augenscheinlich in Ketten legt. Der je Einzelne hat vaterlandslos, familienlos, ehrlos und wurzellos sein wie auch all das zu konsumieren, was ihm beliebt, und sich sein Geschlecht selber aussuchen.

Ein jeder Mensch auf diesem Planeten hat ein Vaterland, eine Familie, hat möglicherweise bereits viel Anerkennung geerntet und Ahnen. Genauso bestimmt die eigene Biologie vor der Geburt das eigene Geschlecht. Und auch wenn Umoperationen heute möglich sind, so gibt es schon die ersten Menschen, die ihr biologisches Geschlecht wieder haben möchten.

Diese Ideologie steht für alles Gegenteilige, was Männer ausmacht. Männer haben eine Mission, einen Lebenssinn und sind bereit dafür die Opfer zu bringen, die es benötigt, um dieses Ziel zu erreichen. Der Liberalismus meint aber, wenn er nicht mehr will, so solle er einfach aufhören. Aber in genau diesen Momenten, wo er schwächelt, sollte er seiner Selbstdisziplin dankbar sein.

Wer heute einer Lebensaufgabe nachgeht, sieht sich immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass die meisten Menschen im eigenen Umfeld das genaue Gegenteil leben, dies ausstrahlen und versuchen, einen zu vergiften. Selten haben diese den Mut, um nach draußen zu gehen und ihrer Mission nachzukommen. Und damit sie selber nicht daran erinnert werden, ziehen sie andere auf ihr Level runter.

Die Programmierung

Kaum eine andere Quelle generiert so viel liberales Gedankengut wie die Massenmedien. Heutzutage fühlen sich mehr denn je besonders junge Journalisten zu linksgerichteten Parteien hingezogen. Bei der verlinkten Statistik sind die Grünen die bevorzugte Partei, gefolgt von der SPD. Zwangsläufig wird dieses Gedankengut auch in die Veröffentlichungen einfließen.

Zu den Massenmedien zählen alle Medien, welche allgemein als glaubwürdig und seriös gelten. Zu diesen gehören die öffentlich-rechtlichen Kanäle wie ARD, ZDF und auch Funk, welches teils sehr unseriöse YouTube-Kanäle auf Kosten des Bürgers finanziert. Dann gibt es auch noch die privaten Medien, welche wiederum eine stabile Leserschaft benötigen, um am Markt zu überleben. Zu diesen Medien gehören die Sender der RTL-Gruppe (Sat.1, RTL, ProSieben) sowie Magazine und Zeitungen wie der Spiegel, die Süddeutsche usw.

Die öffentlich-rechtlichen sind dank der GEZ komplett vom Markt gelöst und somit in ihrer Themenwahl und wie sie es herüberbringen frei von der Meinung der Zuschauer. Diese Medien genießen ein recht hohes Vertrauen unter den Bürgern und nutzen dies nicht selten, um ihre politischen Überzeugungen zum Besten zu geben. Was in den letzten Jahren proportional verstärkt zu beobachten ist, ist eine moralisierende und bemutternde Art zu sprechen. Frei dem Motto: »Wir wissen was richtig, gut und moralisch ist.« Dieser Sprech ist vor allem dann zu beobachten, wenn die AfD das Spielfeld betritt.

Die privaten Medien genießen nicht dieses Privileg durch Zwangssteuern finanziert zu werden. Sie haben sich an ihrer Leser- und Zuschauerschaft zu orientieren. Wenn sie einen zu stark ideologisierenden, bemutternden Charakter einnehmen – wie man es zur Höchstphase der Flüchtlingskrise beobachten konnte – brechen schon mal die Leserzahlen ein. Während Bertelsmann (RTL-Gruppe) gute Gewinne mittels Werbeeinnahmen verzeichnen kann, sind Printmedien mehr auf gute Verkäufe angewiesen.

Fazit

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Sprichwort

Dieses Sprichwort ist extrem fundamental, wenn man sich vor Augen führt, dass wir Menschen sehr wohl in der Lage sind, unser Unterbewusstsein zu beeinflussen. Das Unterbewusstsein adaptiert Glaubenssätze und wenn wir diese nicht selber entwickeln und affimieren, tun dies andere für uns (z. B. Massenmedien). Ein jemand, der sich seine innere Welt selbst kreiert, den interessiert der vorige Abschnitt dieses Artikels nicht. Er oder sie baut entweder eine gesunde Distanz zu Gesagtem, Geschriebenem der Massenmedien auf oder konsumiert diese gar nicht erst.

Somit wird auch eine gesunde Blockade zwischen sich selbst und dem Liberalismus errichtet. Von vielen Menschen wird diese Ideologie sogar fanatisch vertreten und verlieren die Nerven, wenn ihnen jemand widerspricht. Um genau zu sein, einem Großteil des Volkes.

Jeder Mensch hat in seinem Gehirn eine Art inneren Wächter, welcher in der Lage ist, die hineinkommenden Reize zu filtern und auszusondern. Dieser schützt vor ideologischem Bullshit. Jedoch ist dieser bei den meisten Menschen da draußen schwach ausgebildet, da sie aufgrund ihrer Konsumentenhaltung einen schwachen Geist haben und ihr Leben im reinen Autopilotenmodus läuft.

Die einzige wirksame Medizin gegen den Autopilotenmodus ist sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, sich bewusst zu machen, dass wir nur diese eine Zeit auf Erden haben und sich Gedanken darüber macht, was wirklich zählt.

Euer PretoX

Der Kampf

Hallo Kameraden,

es ist an der Zeit, dass ich mich mal wieder zurückmelde. Heute jedoch nicht zum Thema Computer, sondern Persönlichkeitsentwicklung.

Jeder Zuschauer, der sich dieses Video ansieht, dürfte sich einem im Klaren sein: Diese Welt ist nicht so schön und kunterbunt, wie es uns die Medien auftischen. Wenn Spaß wirklich das einzige Erstrebenswerte auf diesem Planeten sein sollte, warum tragen die meisten Menschen Löcher in den Herzen, welche sie temporär mit Konsum ausstopfen bis sie aussehen wie lebendige Leichen – Zombies.

Die anderen, welche sich für etwas besseres halten, wollen als degenerierte Konsumenten, versuchen die Karriereleiter emporzuklettern. Einige sind viel zu nett und stürzen schon bei den ersten Stufen ab, brechen sich die Haxen und geben auf. Dies sind dann die, welche auf gutgläubige Art nett sind und zu alles und jedem » ja und Amen« sagen sowie hinschmeißen, wenn es beim ersten Versuch scheitert. Andere assimilieren den Glaubenssatz, ein Arschloch sein zu müssen, um in dieser Welt zu überleben. Meistens blüht diesen Individuen früher oder später auch kein rosiges Schicksal.

Wiederum eine dritte Fraktion, welche mit der ersten verwandt ist, zog sich vollständig aus dem echten Leben zurück und fristet im schlimmsten Fall immer noch sein Schicksal im Keller im tiefsten Erwachsenenalter bei den eigenen Eltern und ist zumeist komplett gesellschaftsunfähig. Und sollte es keinen herben Schicksalsschlag geben, werden sie auch nicht zum Leben erwachen.

Unsere Gesellschaft bewegt sich auf einen Abgrund zu und schaut nach hinten. Sie steht direkt unter ihrem eigenen Damoklesschwert, ohne es zu registrieren. Jedoch gibt es auch wiederum verschiedene Fraktionen, welche sich auf den Weg gemacht haben, um dem Treiben einer fast zu Tode liberalisierten Gesellschaft ein Ende zu setzen. Doch bevor ich diese Fraktionen vorstelle, sollte einmal der Feind in aller Deutlichkeit genannt werden.

Der Liberalismus

Die Philosophie des komplett befreiten, entwurzelten Individuums. Diese Freiheiten werden sogar soweit dem Volk oktroyiert, dass man sich das Geschlecht frei wählen dürfe. Die Krux ist: Unsere Biologie richtet noch weit vor der Geburt über unser Geschlecht, von denen es auch nur zwei gibt, weiblich sowie männlich. Außerdem zersetzt man Gemeinschaften und Vereine, welche noch weit eher ein Gefühl der Identifikation vermitteln können, als es eine Nation könnte.

Der Liberalismus ist ein Weltbild der kompletten Freiheit von Allem. Er raubt den Menschen das Gefühl für etwas bestimmt zu sein, bzw. einen Lebenszweck zu haben, der Teil einer Schicksalsgemeinschaft zu sein. Und ein jeder Mensch der diese Ideologie irgendwo in seinem tiefsten Hinterstübchen vertritt, ist ein potenzielles U-Boot, welches die Gemeinschaften, derer es angehört, langsam aber sicher durch leicht ansteckbare Passivität, aktive Sabotage und Schmarotzerei zersetzt.

Ein liberal denkender Mensch denkt in erster Linie nur an sich, was er davon hat und ob er sich dafür im Moment besser fühlt. Diese Menschen gehören einer der drei Typen an, welche ich vorhin beschrieb. Der Dauerkonsument hangelt sich von kurzfristiger Belohnung zu kurzfristiger Belohnung und zeigt sich unfähig, Langzeitziele zu verfolgen. Der Karrierist hat sich irgendwann in die Depression geschuftet und gelangt zu der Feststellung, dass alle Mühen für die Katz‘ und vor allem sinnfrei waren. Der Kellernerd hingegen weiß, dass er seines Lebenszweckes beraubt wurde, weiß es aber nicht in Worte zu fassen – außer immer wieder zu betonen, dass das echte Leben eine schlechte Handlung hätte. Seine bevorzugten Tätigkeiten sind exzessives Videospiele spielen und Serien schauen. Jedoch ist er zumindest noch in Computerspielen in der Lage, Langzeitziele zu verfolgen. Er ist aber nicht mehr gesellschaftsfähig, da er sich aus der sozialen Interaktion der realen Welt längst zurückgezogen hat und sie meidet wie der Teufel das Weihwasser. Und diejenigen, welche noch vernünftig geblieben sind, resignieren meist den Entwicklungen und ziehen sich selbst zurück.

Das entgültige Resultat wird sein, dass alle Menschen da draußen sich wie freischwebende Satteliten im All bewegen: jeder kocht sein eigenes Süppchen. Und obwohl der Liberalismus durchaus ein gewisses Innovationspotenzial für eine Gesellschaft bietet, so muss der entsprechende Volkskörper auch bereit sein, dass die Zügel gelockert werden. Es braucht einen möglichst hohen Konsens unter den einzelnen Mitgliedern der Schicksalsgemeinschaft. Es braucht feste Werte und Tugenden, an denen nicht gerüttelt werden darf. Da spätestens mit der 1968er-Bewegung gänzlich ad absurdum geführt wurden, braucht es eigentlich einen starken Konservatismus, der durch Werte und Tugenden Konsens unter den Mitgliedern erzeugt. Also ist es an der Zeit für eine Veränderung, welche es vorzuleben gilt – einen Widerstand.

Der Widerstand

In Klammern sollte ich vielleicht auch noch das Wort vermeintlich dazu packen, denn wir haben heute Gruppierungen, welche den Anspruch erheben, der Widerstand zu sein, es aber im Kern nicht sind. Widerstand beginnt grundsätzlich mit dem »Gedankenverbrechen« zu etwas nein zu sagen, was man nicht möchte und aus tiefstem Herzen ablehnt.

Wer die Szenerie schon länger verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass sich über die Jahre immer wieder Bewegungen formierten, degenerierten und einbrachen und dennoch an ihren knirschigen Themen festhielten, obwohl sie längst obsolet sind. Ein gutes Beispiel wären hier die Scharen, welche sich um Akteure wie KenFM und Co. versammelt haben. Auf ihr Streben wurden Mahnwachen im ganzen Land abgehalten. Sie verloren an dem Punkt ihre Glaubwürdigkeit, als sie meinten, der deutsche Normalbürger sei für die Flüchtlingsströme in unser Land verantwortlich. Bei solchen Formulierungen blitzt ohne jeden Zweifel die antideutsche Fratze und der Selbsthass durch. Wir brauchen aber wieder eine starke Verwurzelung mit unserer Heimat, unserer Kultur und unseren Bräuchen; keine zweite Armee aus Antideutschen.

Eine weitere nennenswerte Fraktion ist die Berger-Fraktion. Es ist noch nicht allzu lange her, als David Berger, der Kopf hinter dem Blog »philosophia perennis«, mit seinen Handlangern Oliver Flesch und Co. eine breite Verleumdungsaktion in Richtung Götz Kubitschek und seinen Antaios Verlag in Schnellroda abgeschossen hat. Der Grund: In irgendeinem Kommentar auf der Sezession hieß es vor zwei Jahren, Berger hätte mit einem Hund Geschlechtsverkehr gehabt. Diese Begründung war ein einziger Strohmann, welcher die Hetze und Twitter-Schlachten rechtfertigen sollte. Des Weiteren gab es auch den Vorwurf, dass man in Schnellroda etwas gegen Homosexuelle hätte. Aber warum haben sie dann z. B. die Bücher Jack Donovans ins Deutsche übersetzt, welcher nachweislich homosexuell ist. Der wahre Grund hinter dieser lächerlichen Aktion dürfte sich wohl außerhalb des Gesagten bewegen. Ich nehme an, es war der verzweifelte Versuch, den wirklichen Rechten Herr zu werden – was wie zu erwarten vollkommen nach hinten losging.

Die dritte Fraktion, welche sich im Kreis dreht, sind die Aktivisten von Pegida und dessen Ablegern. Sie gehen regelmäßig nach draußen auf die Straße, brüllen ihre Parolen und sind nach ein paar Stunden auch schon wieder verschwunden, ohne irgendwelche nennenswerten Erfolge aufweisen zu können. Um Pegida gab es vor einigen Jahren mal einen großen Hype, welcher jedoch längst vorüber ist. Was fällt einem bei dieser Fraktion auf? – Sie sind zumeist schon des höheren Alters, benehmen sich im schlimmsten Falle noch wie kleine Kinder und wenn sie mal nicht »Widerstand« leisten, dann sitzen sie zu Hause, schauen fern oder begnügen sich mit anderem Konsum. Die jüngeren Aktivisten sind da meist noch viel schlimmer: Sie sehen teilweise aus, als würden sie im gestandenen Alter noch immer im Keller des Elternhauses wohnen und rattern teils Parolen runter wie computergenerierte Stimmen. Hier gibt es absolut nichts, was Neuzugänge anlocken würde.

Alle der drei genannten Fraktionen drehen sich im Kreis und kommen nicht von der Stelle vorwärts. Es findet keine Entwicklung statt. Sie entstanden, erlebten irgendwann ihren Höhepunkt und passten sich nicht mehr mit der Zeit an. Die einzige Ausnahme sind hier die Drückeberger, welche offen einen Krieg starteten, von dem sie eigentlich wissend sein sollten, dass er nicht zu gewinnen ist. Durch diese dämliche Aktion haben sie sich selbst entlarvt, und sich flächendeckend einen schlechten Ruf eingeheimst. Bei Straßendemos à la Pegida wäre immerhin noch mehr Potenzial, als bei den anderen beiden Fraktionen enthalten. Jedoch zeigen sich diese Aktivisten gegenüber dem, was wir wirklich benötigen weitestgehend immun, was zu einem Generationenkrieg innerhalb des rechten Spektrums führte.

Aber was brauchen wir denn nun wirklich? Oder an was mangelt es den Pegidas der außenparlamentarischen Opposition?

Seit der Gründung fand hier keine Weiterentwicklung statt. Aus den Straßendemos hat sich nicht wirklich etwas entwickelt. Und meistens finden wir hier den Stereotyp des Partypatrioten vor, der sich schlicht nur daran stört, dass ihm ein paar zu viele Afrikaner an der Supermarktkasse begegnen. Diese Menschen beschäftigen sich aber nicht mit den Themen, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Sie hinterfragen nicht, warum wir uns heute wie vereinsamte Satteliten durch die Straßen bewegen, warum heute unsere Gesellschaft so abgebrüht ist und jeder nur noch an sich selbst denkt. Sie gehen nicht bis in den Kaninchenbau, weil sie einfach ihre Ruhe haben wollen.

Sie möchten schon heute in einem Paradies leben, das ihnen eigentlich erst nach ihrem Tod zusteht – um das Ganze mal religiös zu formulieren. Die Erde ist ein chaotischer Ort und gewiss nicht das Paradies. Die Menschen, welche genau jenes Paradies verwirklichen wollten, sind reihenweise im 20. Jahrhundert an ihren Utopien gescheitert, haben Massenmorde begangen und die kollektiven Volkseelen gebrochen. Das Leben auf der Erde ist dazu gemacht, um hart zu sein. Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen und seinen eigenen Schatten, der einem auf Schritt und Tritt folgt.

Die Frage ist: Wie leben wir damit? Nehmen wir sie an oder stoßen sie weg und laden sie bei anderen Menschen ab – z. B. bei Politkern, welche nicht unbedingt bösartige Menschen sein müssen, sondern vielleicht sogar mit denselben charakterlichen Schwächen zu kämpfen haben. Dies ist die Krux des Liberalismus auf individueller Ebene: Er erlaubt es den Menschen ihre fiesesten Seiten auszuleben, was sie langfristig gesellschaftsunfähig macht, ohne kollektiv dafür wirklich geahndet zu werden.

Also sind selbst die, welche vom Mainstream als rechts deklariert werden, in Wirklichkeit Liberale.

Dies gilt es zu überwinden, um wieder etwas zu errichten, was gewiss größer ist, als das Individuum. Eine Saat, welche mit der jetzigen Generation keimt und mit den nachkommenden Generationen zu einer gigantischen vor Stolz und Vitalität strotzenden Eiche heranwächst, welche jedem noch so starken Orkan trotzt.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Konsum

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, wie die heutige Konsumwelt Männer in den Ruin treibt, sie entmännlicht und zu braven Schlafschafen macht. Es ist kein Geheimnis, dass übermäßiger Konsum Gift für den menschlichen Körper ist. Abseits sichtbarer gesundheitlicher Schäden wie z. B. Fettleibigkeit, werden auch schwere Gehirnschäden verursacht, welche bis hin zur kompletten Verwahrlosung und zu Sozialphobien führen.

Wir alle kennen es noch aus der Kindheit: Es ist gerade im jungen Alter oder bei einem Gehirn im Autopilotenmodus wirklich schwierig, die Finger von den Süßigkeiten zu lassen. Jedes Mal, wenn wir ein Stück Schokolade verzehren oder gar weniger triviales tun, dann wird Dopamin freigesetzt – ein Hormon, nachdem alle Menschen auf diesem Planeten süchtig sind. Die einen holen sich ihr Dopamin über den bereits genannten Weg, die anderen haben gelernt, auf den kurzzeitigen Spaß zu verzichten und stattdessen auf ein größeres Ziel hinzuzuarbeiten, was Ausdauer, Ehrgeiz und Disziplin benötigt. Die Belohnung wird am Ende aber umso befriedigender sein und gibt Kraft für die darauffolgenden Ziele.

Sehr viele Menschen – wenn nicht sogar ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt – sind in ihrem Leben eindeutig falsch abgebogen, sitzen in einer Sackgasse fest und drehen sich dort im Kreis. Aber die Wahrheit ist: Sie glauben nur, in dieser Welt gefangen zu sein. Sie tragen eine innere Leere in sich, welche sie versuchen mit anderen Mitteln zu füllen – Konsum eben. Ich rechne zu Konsum alles, was man von extern dem Körper zuführt: z. B. Süßigkeiten, Drogen, Alkohol, Zigaretten, Filme, Serien, Pornos. Und das Problem ist, dies geben sie auch noch an ihre Kinder weiter, was eine direkte Abwärtsspirale in die absolute Degeneration bedeutet.

Fakt ist: Es ist deutlich leichter für den Moment sich den kurzfristigen Belohnungen hinzugeben. Dafür wird es aber langfristig ungemütlich, denn schlechte Ernährung widerspiegelt sich in der körperlichen Physik wie auch eine schlecht entwickelte Psyche in einem schlechten Charakter. Und meine (knapp über 20) – vielleicht sogar unsere Generation – wuchs in einer Welt des Konsums, des Überflusses auf. Ich hingegen habe noch das Privileg, auf dem Lande groß geworden zu sein, wo man mir lehrte, dass dieser Reichtum, in dem wir heute leben, einen riesengroßen Preis hat. Sehr viele unserer Vorfahren bezahlten mit ihrem Blut für die Errichtung sowie der Verteidigung unseres Vaterlandes. Sollen wir wirklich auf dieses Erbe spucken und armselig in der Degeneration dahinsiechen wie vor 2000 Jahren schon das westliche römische Reich?

Der harte Weg

Es muss nicht so kommen. Es gibt Menschen da draußen, die mögen glauben, dass das Schicksal in Stein gemeißelt ist und es keinen Grund gibt, es zu mögen. Darauf würden Stoiker antworten mit »amor fati«: Liebe dein Schicksal – zu jeder Zeit, auch zur dunkelsten Stunde. Das Schicksal ist bis auf gewisse vorgegebene Parameter abänderbar. Jeder kann selbst entscheiden, ob er seiner Lebensaufgabe nachgeht oder das Handtuch schmeißt und doch lieber ein durchschnittliches Leben führen will. Er kann die Themen, die ihn persönlich betreffen, ernst nehmen wie auch ignorieren. Dies sind auch wieder Auswüchse des Liberalismus: die Freiheit zu haben, ob man großartig sein will oder nicht.

Die Antwort unsererseits sollte eigentlich mit einem großen »Ja« in Stein gemeißelt stehen. Natürlich haben wir es uns niemals ausgesucht Deutsche zu sein und das schwierige Erbe unserer Ahnen anzunehmen. Ein Linker würde an diesem Punkt sagen: »Es ist nichts worauf man stolz sein kann.« Wenn man aber etwas quer durch die deutsche Geschichte beobachten kann, dann ist es die Aufopferung für die zukünftigen Generationen: Auf das sie es eines Tages besser haben werden, als wir heute. Und daraus entwickelte sich eine der mächtigsten Nationen Europas; ein Reich, dessen materielle Güter heute immer noch Millionen Touristen wie auch uns begeistern. Tun dies die heute errichteten Glastürme, dessen Anblicke wir heute in vielen Innenstädten erblicken können? – Eher nicht.

Im ersten Beitrag dieser Serie stellte ich heraus, dass es kulturübergreifend vier männliche Grundtugenden gibt: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Diese sollte man willend sein in seinem Leben zu meistern. Das früher solch prächtige Bauten errichtet wurden, lässt darauf schließen, dass kompetente Architekten die Planung sowie kompetente Arbeiter die praktische Arbeit übernahmen und diese selbst die kleinsten Details mit Exzellenz ausarbeiteten. Da das Errichten solcher Bauwerke heute nicht rentabel ist, werden derartige Kompetenzen genannter Berufe nicht mehr benötigt. Jedoch weisen diese Glasbauten keinerlei Ästhetik auf: Sie sind hoch, eckig und werden wieder eingerissen, wenn sie nicht mehr von Nutzen sind. Ein derartiger Verfall von Kompetenzen sind nicht nur im Baugewerbe zu verzeichnen, sondern in ziemlich vielen Berufsgruppen.

Es liegt an uns, dass unser Land wieder zu dem wird, was es einst war. Und der Feind, den es zu besiegen gilt ist kein geringerer, als das liberale Denken, welches in so ziemlich jeden von uns unterschiedlich stark verankert ist und uns meist daran hindert, die besten Versionen unserer Selbst zu entwickeln.

Dies ist jedoch in unerreichbarer Ferne, sollten wir nicht bereit sein, Opfer zu bringen. Dieses Opfer soll die Aufgabe der Konsumentenhaltung sein. Wenn ich höre, dass einige Menschen am Wochenende bis zu sechs Stunden Serien auf Netflix gucken, wird mir schon beim Zuhören speiübel. Dies ist nämlich verschwendete Lebenszeit: Man sieht anderen dabei zu, wie sie ihr Leben leben, wie groß ihre Last ist und wie sie sie bewältigen, während man seine Lasten auf einen Stapel stellt und einfach nur vergessen will.

Dies ist zutiefst unmännlich und obendrein ist man weder produktiv noch kreativ. Wir brauchen aber Männer und im Generellen Menschen, welche produktiv wie kreativ sind, da sie diejenigen sind, welche mit ihrem Tatendrang und Ehrgeiz die Sache nach vorne bringen werden.

Im Prinzip habe ich schon alles wichtige gesagt, wenig Konsum, mehr Entwicklung an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten. Dies klingt jedoch einfacher als es ist, denn im Gehirn wird dies einen gewaltigen Wandel nach sich ziehen. Anstatt immer im Autopilotenmodus den Tag an sich vorbeistreifen zu lassen, wird er nun auseinandergerissen, wie der Löwe es mit einer Gazelle tut. Weniger kurzfristige Belohnungen und mehr Ausdauer und Disziplin. Dies braucht jeder, der aus seinem Leben etwas machen will.

Euer PretoX

Männerschwund: Die verlorene Generation

Im vorigen Beitrag dieser Reihe habe ich versucht das Thema Männlichkeit genauer zu definieren und deklarierte vier Tugenden, welche einen guten Mann ausmachen: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Heute scheinen diese beinahe obsolet und aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden zu sein.

Dieser Beitrag soll klären, wie es dazu kommen konnte. Anfangen kann man nach dem zweiten Weltkrieg. Kaum ein Land erlitt solch massive Verluste und Schäden wie Deutschland. Obendrauf hatten wir auch noch mit dem Nationalsozialismus zu tun, welcher unserer Volksseele ebenfalls massiv zusetzte. Das 20. Jahrhundert verlief für uns Deutsche alles andere als rosig.

Und eine Volksseele ist immer dann schwer verwundet, wenn es die Seelen derer, die es tragen, auch sind. Hier sind zwei Generationen besonders relevant: die Kriegskinder und die Kriegsenkel.

Die Kriegskinder

So nennt man jene Generationen, welche den Krieg als kleine Kinder am eigenen Leibe zu spüren bekamen und nicht selten schwere Wunden in ihren Seelen davon trugen. Manche von ihnen entwickelten auch, je nach Intensität des Erlebten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese Erlebnisse härteten sie dermaßen aus, dass sie emotional kalt wurden, behielten diese Kälte auch nach dem Krieg bei und zogen damit auch die nachfolgenden Generationen, die sogenannten Kriegsenkel auf.

Die Kriegsenkel

Sie sind die erste Generation, welche mit dem Krieg und dem Nationalsozialismus nichts mehr zu tun hatten, da sie weit nach 1945 geboren wurden. Sie sind jedoch die Leidtragenden des Traumas ihrer Eltern, den Kriegskindern.

Die Gefühle der Eltern sollten stets aus einer Position der Fülle kommen. Dies gibt den Kindern in ihren frühen Jahren die emotionale Sicherheit, welche sie benötigen, um später ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und souverän auf eigenen Beinen zu stehen.

Genau dies kann man beim Typus Kriegsenkel oder auch Babyboomer genannt nicht beobachten. Sie benehmen sich selbst im stattlichen Alter noch teils wie kleine Kinder. Wie bereits im vorigen Kapitel angedeutet, wurden die Traumata ihrer Eltern auf sie übertragen. Dies lässt viele nach dem Wunsch streben, es »wieder gut machen« zu wollen. Einige dieser Menschen entwickeln aus dieser Leere in ihrem Inneren einen starken Antrieb zum Karriere machen. Dies nur um etwas retten, was schon vor ihrer Geburt verloren war. Typisch für diesen Typ Babyboomer ist, dass sie keine eigene Familie haben und dazu neigen, sich in die Depression zu arbeiten – auf englischen würde man sie Workaholics nennen.

Und während die einen Karriere machen, brechen wiederum andere unter der Last und entwickeln in vielen Fällen ein introvertiertes Hobbykeller-Leben. Diese emotionale Abwesenheit und Distanzhaltung erhalten sie sogar aufrecht, wenn sie selbst Eltern sind. Infolgedessen gibt es heute ganze Generationen von jungen Männern, welche von ihrem männlichen Kern psychisch getrennt wurden. Einige schaffen es mit eine Menge Disziplin und Zielstrebigkeit sich daraus zu befreien. Sehr viele jedoch werden irgendwann blackpilled (= verlieren jeden Mut und jede Hoffnung) und geben auf.

Beide Typen der Kriegsenkel-Generationen sind sich aber in einem gleich. Keiner der beiden wurde je auf psychischer Ebene erwachsen. Ihre Gefühle entstammen nicht einer inneren Fülle, sondern einer inneren Leere. Dies lässt sich an schneller Aufgebraustheit und schlechtem Egobewusstsein erkennen. Dies kommt dann zum Vorschein, wenn besagter Typ seine Verantwortung versucht auf andere abzuschieben. Sehr häufig zu sehen ist dies heute in der Politik. Aber auch leider in der außenparlamentarischen Opposition: Man möge sich einfach mal die degenerierten Boomer-Demonstrationen zu Gemüte führen, welche letztlich zu nichts führen und man sich nur unnötig zur Zielscheibe für Antifa und Co. macht.

Fazit

Durch diese Konstellation konnte auch niemand der jungen Generation heute beibringen, was es heißt ein erwachsener Mann oder eine erwachsene Frau zu sein. Dies ist eine der Faktoren, warum viele Menschen sich heute wieder auf die Suche begeben sowie dem Wort Erwachsensein eine Definition geben müssen. Und dies sollte nicht alleine dem Ziel dienen, nur die beste Version seiner Selbst zu erschaffen, sondern auch seinen eigenen Kindern später wieder ein gutes Vorbild sein zu können.

Ein sehr zu empfehlendes Buch an dieser Stelle sei »Die Wiedergutmacher« von Raymond Unger, welcher in diesem seine eigene Generation, die Babyboomer, in einem kritischen Bezug auf transgenerationale Traumata der vergangenen Zeiten betrachtet.

Männerschwund: Was ist Männlichkeit

Diese neue Artikelserie wird die Thematik des Verlustes der Männlichkeit in unserer deutschen Gesellschaft thematisieren. Dies wird der Pilotartikel sein, welcher zunächst einmal beschreibt, was denn in etwa männlich ist.

Kaum ein Begriff lässt sich schwerer definieren, als der der Männlichkeit. Diese Definition hat sich schon alleine in unserer Kultur innerhalb der 2000 Jahre unserer Existenz mehrmals gewandelt. Ein guter Mann ist per se als männlich zu deklarieren. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist ein guter Mann. Ein Ritter aus dem Mittelalter würde sagen, dass ein guter Mann in der Lage ist, seine Ländereien und seine Familie zu verteidigen. Ähnlich würde auch die Definition eines Germanen aussehen, welcher lediglich andere Begriffe verwenden würde.

Der Mann aus dem industriellen Zeitalter würde sagen, dass er in der Lage sein muss, seine Familie zu ernähren – egal wie hart er dafür arbeiten muss. In den Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts waren die guten Männer gefeierte Kriegsveteranen.

Und wenn man die Frage in der heutigen Gesellschaft stellt, liegt es ganz daran, an welche Szene man diese Frage stellt. Linksprogressive werden sagen, dass es etwas sei, was es zu zerstören gilt. Anhänger der Persönlichkeitsentwicklung sagen, es ist der freie, von allen Fesseln der Angst und Sucht gelöste Mann, welcher keine Probleme hat, sein eigenes Unternehmen zu gründen und jede Frau anzusprechen, die er attraktiv findet.

Von den heutige Definitionen schafft es die Szene der persönlichen Weiterentwicklung am besten, dem Begriff der Männlichkeit gerecht zu werden – auch wenn es sehr liberal ist. Eines lässt sich nicht leugnen: Die Rolle die wir Männer in unserer Gesellschaft einnehmen, hat sich radikal verändert. Die ursprüngliche war es einst, die eigenen Leute von den Anderen sorgsam zu trennen. Dies beschrieb ich mit einer Analogie aus längst vergangenen Tagen im zweiten Absatz.

Jedoch erscheint diese ursprüngliche Aufgabe der Männer geradezu »nazihaft« für heutige Weicheier. Kulturübergreifend lassen sich vier männliche Tugenden aus allen Stämmen und Gesellschaften dieser Welt ableiten. Der Autor Jack Donovan, welcher die Bücher »Der Weg der Männer« und »Nur Barbaren können sich verteidigen« schrieb, definierte diese in seinem ersten Buch: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre.

Kraft

Die Kraft ist das physische Element, welche sich hauptsächlich in Habitus und großen Muskeln äußert. Kraft ist immer dann wirklich nützlich, wenn man schwere Lasten zu bewegen hat oder man einen Konkurrenten ausschalten oder in seine Schranken weisen möchte. Jedoch hat es auch gemäß meiner eigenen Empirie einen nicht zu unterschätzenden psychischen Effekt. Ich wurde in einer Zeit von 5 Jahren regelmäßigem Kraftsport nicht nur muskulöser, sondern auch selbstbewusster, mutiger und stand mehr für meine eigenen Interessen ein.

Mut

Viele vergleichen Mut mit einem Muskel, welchen man trainieren muss, damit es einfacher wird. Diese Analogie ist gar nicht mal so falsch. Es handelt sich jedoch um eine Charaktereigenschaft, welche in erster Linie Männern zugeschrieben wird. Mut bedeutet in erster Linie Überwindung. Die Überwindung der eigenen Ängste, um ins Handeln zu kommen. Ich denke jeder Mensch auf Erden kennt dieses Gefühl: Er möchte etwas machen und umsetzen und im nächsten Moment erfindet der Kopf Ausreden aller Art, nur um einen vom Handeln abzuhalten. Dies wäre eine moderne Definition von Mut.

Zu den guten alten Zeiten hieße es, die »Eier« zu haben, den feindlichen Stamm zu vernichten und ihr Hab und Gut an sich zu reißen. Mut wäre die Bereitschaft für eine Sache (Ziele beispielsweise) oder Person (Schamane, König oder Kaiser) sein Leben zu geben. Die Bereitschaft zu haben, Verantwortung bei Fehlschlägen auf sich zu nehmen. Mut hat ganze Reiche und Imperien an die Spitze geführt und Andere wiederum dazu bewegt, sich ihrer zu entledigen. Nachdem Rom durch innere Dekadenz und feindliche Barbaren zu Fall gebracht wurde, errichteten diese Barbaren auf den Trümmern neue Reiche. Unser heutiges Deutschland entstammt dieser Wiege. Jedoch bekleiden wir heute das Gewand Roms zu Zeiten, in denen es fiel.

Kompetenz

Kompetenz ist unabdingbar für all jene, welche ein bedeutsames Mitglied im Stamme werden möchten. Aber auch zu Zeiten zivilerer Gesellschaften mussten Männer in dem was sie taten, kompetent sein. Es sei denn, sie möchten von der Konkurrenz ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Eine Kompetenz zu entwickeln und auszubauen bedeutet sich auf einem spezifischem Gebiet immer weiterzuentwickeln.

Diese Tugend ist von den genannten die noch heute am stärksten vertretende. Wer beruflich aufsteigen möchte muss sich zwangsläufig weiterbilden – fachlich wie auch sozial. Primär sind es jedoch die sozialen Fähigkeiten, welche einem Menschen generell den Aufstieg in einer Gesellschaft ermöglichen.

Doch in der Generation nach mir, der Generation Z, mache ich auch immer mehr die Feststellung, dass es bei einigen bis vielen überhaupt keine Ambitionen vorhanden sind. Einige wirken sogar den ganzen Tag komplett abwesend. Und wenn diese dann einmal einen herben Rückschlag erleben, ergreifen sie die Flucht. Viele werden auch von ihren Eltern viel zu sehr verwöhnt und gar nicht erst in die Selbstständigkeit geführt. Diese Erziehung findet man aber auch in meiner Generation und denen vor mir schon – es nimmt aber proportional in meinem Umfeld zu. Diese Jungsprösse werden auch nicht »aufwachen« können eines Tages. Sie sind verloren und werden ihr Leben in Abhängigkeit sowohl von den Eltern, wie auch anderen Menschen fristen.

Ehre

Das wohl mittlerweile verpönteste Wort in diesem Beitrag ist das Wort Ehre. Ehre ist seit je her immer eine Definitionssache eines Stammes, einer Gesellschaft. Unter Berserkern wäre man ehrenhaft, wenn man einer der stärksten ist und vielen anderen Klänen schon gezeigt hat, wo der Hammer hängt.

In unserer Gesellschaft ist dieses Wort, wie bereits erwähnt, verpönt; aber auf Unterbewusstseinsebene immer noch präsent. Ehre hat man, wenn man politisch korrekte Ansichten äußerlich vertritt, diese auch verteidigt und »human« denkt. Es geht dabei ums Sagen, nicht primär ums Handeln – nur die Gesinnung muss passen.

Wie der efahrene Leser dieses Blogs sich schon denken kann, bin ich im Sinne des modernen westlichen Lebensmodells unehrenhaft, da ich mich weigere politisch korrekt zu denken und mich selber zu zensieren, geschweige denn mit der Masse zu schwimmen. Diese Faktoren rauben dem Menschen im Generellen Lebensqualität. Um an dieser Stelle Missverständnissen vorzubeugen: Ehre ist eine männliche Tugend, welche ihre Daseinsberechtigung hat und Männer zu Höchstleistungen anspornt. Es ist eine Frage, wem man Rechenschaft ablegen will. Außerdem ist man als Rechter eh der Ehre in der »offenen« und »freien« Gesellschaft freigesprochen.

Ehre hat etwas zuckersüßes, was jeder haben will. Synonyme dafür wären Respekt oder sogar Hochachtung. Diese erhält man von seinen Kameraden und sichert einem den Rückhalt in der eigenen Gruppe, den natürlich jeder haben will und auch bereit ist, alles dafür zu tun. Ehre richtet über Loyalitäten und Feindschaften. Dies gilt auch heute für die sich immer weiter audehnenden politischen Fronten.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, sind die oben beschriebenen männlichen Tugenden universell. Männer die diese Tugenden kultivieren, sind für jeden Klan und jede Gesellschaft essentiell, da sie den Motor des Fortschritts darstellen.

Männer die über diese Tugenden nicht verfügen und auch keine Ambitionen haben, diese in ihr Leben zu holen, werden auf ewig dazu verdammt sein, arme Muttersöhnchen zu sein. Leider nimmt dieser Typus Mann heute zu. Ursprünglich waren unsere europäischen Gesellschaften patriarchalisch geprägt. Dies scheint sich heute im still akzeptierten Dritte-Welle-Feminismus und der absoluten Gleichstellung mit der Rückendeckung gesellschaftlicher Eliten zu wandeln. Heutige Männer sind teils zurecht eingeschüchtert, fristen ihr Dasein in Angst und im schlimmsten Fall sehen sie sich selbst als obsolet an.

Diese Probleme kochen genau dann hoch, wenn der eingeschüchterte, feminisierte Kerl auf Partnersuche geht. Die meisten lernen heute entweder gar nicht oder nur im Internet, wie man etwa Frauen verführt. Ich selbst gehöre zu diesen Menschen und lerne dies auch gerade erst selbst.

Natürlich könnte ich die Thematik, was männliche Tugenden sind oder nicht sind, hier bis ins Unendliche ausbauen, was nicht weiter zielführend wären. Die anderen Tugenden bauen auf den vier essentiellen aus diesem Beitrag auf.

Fakt ist für den Abschluss: Wenn wir nicht Männlichkeit wieder entdecken und leben, wird es nach uns keiner mehr tun!

Euer PretoX

Hassrede und Falschmeldungen

Hallo Kameraden,

im heutigen Beitrag möchte ich diese beiden Worte insbesondere ihrer beigemessenen Priorität in der heutigen Zeit dementieren. Alles begann kurz vor der Veröffentlichung des NetzDG von Heiko Maas: Ein regelrechter Sturm brach in den Medien über Hassrede und Falschmeldungen, oder in englisch »Fake News«, aus. Dies wirkte, als wolle die links-grüne Elite das Volk zur Zustimmung sturmreif schießen.

Hassrede

Es ist nicht so, als hätte es schon vor der Massenempörung so etwas wie Hassrede im Internet gegeben. Und offensichtlich gibt es auch genügend niedere Gestalten, welche für solche Sachen einen Fetisch haben und es lieben, unter Videos auf YouTube oder anderen Plattformen ihren Müll abzuladen. Klassisch bekannt sind diese Individuen unter dem Namen Hater.

Aber die großen Plattformen der Masse, wie Facebook, Twitter, YouTube und Co., haben allesamt ein grundsätzliches Interesse daran, dass das Milieu passt. Leute, die genau hier nicht hereinpassen, welche teilweise mit Beleidigungen Amok laufen, können von den Betroffenen auf eigene Faust gemeldet werden, worauf sich dann der Plattformbetreiber einschaltet und sich solch menschlichem Abschaum entledigt. Dies ist der Idealfall.

Jedoch sahen dies unsere werten Damen und Herren im Bundestag ein bisschen anders. Sie glauben zu der Überzeugung gelangt zu sein, dass hier staatlich reguliert werden muss. Und so war ein neues Trendwort geboren. Das Problem ist hier eine klare Definition: was ist Hassrede und was nicht. Die Anzahl der grenzwertigen Beiträge dürfte sich ins Unermessliche steigern lassen.

Falschmeldungen

Dies ist kein neuer Begriff, geschweige denn ein neuer Trend. Der Vorläufer aus Zeiten, wo Zeitungen lediglich analog lesbar waren, schimpft sich Zeitungsente. Die Definition umfasst sowohl Irrtümer, als auch Tatarenmeldungen, sprich, bewusste Falschmeldungen.

Auch besser bekannt als Fake News wird dieser Begriff sowohl vom Volk, als auch von Medien benutzt, um dem Kontrahenten, das Verfassen von Tatarenmeldungen vorzuwerfen.

Ich selbst bin mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass ein objektiver Journalismus nicht existieren kann, da wir Menschen die Welt subjektiv betrachten und Journalisten auch nur Menschen sind. Dabei macht es für mich nicht den geringsten Unterschied, wie neutral sich ein Medium einschätzt, denn auch jeder Journalist hat eine Meinung zu einem bestimmten Thema und immer scheint sie irgendwo auch durch – falls nicht im Artikel, so in der Blogsektion des jeweiligen Mediums. Feststellung: Die meisten Journalisten vertreten linksgrüne Positionen – insbesondere die jüngere Generation.

Somit haben wir heute die Konstellation, dass konservative Medien den Massenmedien vorwerfen, Falschmeldungen zu verfassen, und selbiges umgekehrt. Meine Einstellung: Die Medien beider Seiten haben unterschiedliche Themenschwerpunkte ausgewählt. Von daher lese ich Medien beider Seiten. Natürlich gab und gibt es nach wie vor Tatarenmeldungen, um den Gegner zu diskreditieren. Aktionen solcher Medien halte ich nach wie vor für verachtenswert und unterstütze ich nicht.

Wenn jedoch die Politik in solche journalistischen Angelegenheiten interveniert, wird es kriminell. Meine Wahrnehmung: Der Begriff der Fake News wird von diesen gegen rechte und konservative Medien eingesetzt. Damit wird versucht, die eine Seite der Medaille kaltzustellen. Ob dies nun gewollt ist, lass ich im Raum stehen, es passiert aber. Somit könnte – sollte der Kampfgeist weichen – eine bedeutsame Gegenöffentlichkeit verschwinden.

Fazit

Sowohl Hassrede, als auch Falschmeldungen sind heute Gegenstand von Staatspolitik, was sie nicht sein sollten, da sie nicht staatspolitischer Natur sind. Hassrede obliegt der Politik der jeweiligen Plattform auf der sie begangen wird. Jedoch ziehe ich auch hier eine Grenze, sobald ein echter Straftatbestand vorliegt, wie z.B. eine Terrorandrohung. In diesem Falle ist die Exekutive des Staates berechtigt zu intervenieren und sollte es auch.

Falschmeldungen, bewusst oder journalistischer Irrtum, sind letztendlich das Produkt journalistischer Schlammschlachten. Dem kann man ein Freund sein, frei dem Motto »Konkurrenz belebt das Geschäft«, oder auch nicht, wenn man hinter Journalismus eine gewisse idealistische Tugend sehen möchte.

Dadurch, dass der Staat bei beiden eingreift, entstehen Unfälle, wie das NetzDG, welches den Schutz der Meinungsfreiheit von der Verfassung auf die Betreiber sozialer Medien ummünzt. Und die hohen Strafen, welche mit diesem Gesetz einhergehen, laden zu lieber zu viel zensieren, als zu wenig, ein. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist ideologischer Natur, welches die hiesige Hegemonie schützt.

Außerdem sollte ein Mensch, welcher unter normalen Bedingungen, also im Rahmen der traditionellen Familie groß wurde, in der Lage sein, sich selbst mit den vorhin genannten Maßnahmen der Medien zu verteidigen. Außer man geht davon aus, dass der Durchschnittsbürger ein wehrloses Kleinkind ist. Dies jedoch käme der Denke von Sozialisten gleich.

Aber vielleicht möchte man auch wehrlose Menschen für genau die Errichtung eines sozialistischen Staates haben.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Quellen

  1. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-wehrt-sich-gegen-NetzDG-Bussgeld-4475699.html

Titelbild

Kostenlose Bilder – Pixabay

Musik

Doug Maxwell/Media Right Productions – Landing On a Dark Planet

Video

4 moderne binäre Bedrohungen

Hallo Kameraden,

schon sehr lange habe ich kein Video mehr zum Thema Cyberkrieg erstellt. Aus gegebenen Anlass, da ich mich in letzter Zeit wieder viel mit digitalen Bedrohungen beschäftige, wollte ich erneut mein Wissen mit der Gemeinschaft teilen, da die meisten die genau dieses Video sehen, keine Grünschnäbel im Onlineaktivismus sind. Jedoch möchte ich diesen Beitrag nicht speziell für diese Gruppe auslegen, sondern ihn an alle Internetnutzer im deutschen Sprachraum richten.

Besprechen möchte ich heute 4 digitale Bedrohungen, welche uns jetzt schon durch unsere digitale Existenz verfolgen:

  • Datensammelwut,
  • Künstliche Intelligenz,
  • Zensur und Überwachung,
  • und zuguterletzt, menschliches Versagen.

Datensammelwut

Der Gesetzesentwurf, welcher eine Initialzündung von Seiten des deutschen Staates hinlegte, war der des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes unseres Lieblingspolitikers Klein-Heiko, welcher der Meinung war, dass im Internet zu viel Hassrede und Hetze verbreitet wird, weswegen man gesetzlich aktiv werden musste. Heraus kam ein Gesetz jenseits von gut und böse, welches sogar unser Recht auf Meinungsfreiheit in Frage stellt. Auch wenn der Super-GAU noch auf sich warten lässt, der Grundriss steht. Sollte ein sogenannter Hasskommentar – was auch immer das genau ist – nicht innerhalb von 24 Stunden von der jeweiligen Plattform verschwunden sein, drohen Unternehmen Bußgelder in Höhe von bis zu 50 Mio. Euro.

Außerdem darf in Verdachtsfällen auch ohne richterliche Anordnung aus der Quellentelekommunikationsüberwachung Gebrauch gemacht werden. Dies bedeutet, man wird Deine ganzen Endgeräte mit einem Trojaner ausstatten und jede Aktivität aufzeichnen und »nach Hause telefonieren«. Dies ist ein Anlass für mich keinem Windows oder Mac meine wichtigen Daten anzuvertrauen.

Auch äußerten schon die Justizminister, sie möchten, dass 5G nicht zu sicher gemacht wird, um im Bedarfsfall hacken zu können. Tja, schade, dass sie nicht die einzigen sein werden, welche gerne hacken, sondern auch der kriminelle schwarzköpfige Untergrund. Sie, die westlichen Regierungen und riesigen Technologiekonzerne wollen Daten – und davon so viele wie möglich.

Ein weiteres für mich an dieser Stelle nennenswertes Ereignis sind die Veröffentlichungen von Edward Snowden, welcher bis zu seinem Seitenwechsel bei der NSA in einem Rechenzentrum angestellt war und ein bisschen zu tief bohrte. Ich hoffe doch sehr das die Namen Prism und Tempora euch noch ein Begriff sind.

Daten sind das neue Gold. Wer über sie verfügt, verfügt über Wissen sowie Macht. Und diese Daten wiederum werden heute zum Verkauf angeboten. Heute ist der Dschungel so riesig, dass man sagen muss: sobald die Daten das eigene Netz verlassen, verlieren wir die Kontrolle über sie. Man sollte sich bewusst sein, wenn man Dateien z.B. im Google Drive hochlädt, verfügt Google über diese Daten. Man kann zwar nicht sehen, wie Google daraus Profit schlägt, aber man sollte sich die Frage immer stellen: Möchte ich, dass Google, Facebook und Twitter darüber Bescheid wissen?

Künstliche Intelligenz

Die nächste Stufe der Datensammelwut: die künstliche Intelligenz. Die Datenmengen, welche in so manch einem Rechenzentrum dieser Welt gespeichert sind rechnet man schon nicht mehr in Tera– oder Petabyte. Diese Datenmengen werden schon lange nicht mehr von Menschen, sondern von den Computern einsortiert und bewertet – und dies in unvorstellbar hohen Geschwindigkeiten. Die nächste Stufe, die jetzt implementiert wird, ist die des autonomen Lernens, so, dass kein menschliches Eingreifen mehr von Nöten ist. Und selbstverständlich benötigt eine KI Daten um zu lernen.

So ringen heute die großen Datensammler regelrecht um die Daten, denn wer sie alle hat, hat die Kontrolle und den Markt vollständig eingenommen – Raubtierkapitalismus sei Dank.

Wenn es um das Thema der künstlichen Intelligenz geht, so denke ich, ist bereits Hopfen und Malz verloren, ob wir dort irgendetwas zu unserem Gunsten haben werden; denn auf der einen Seite brauchen die Technologiekonzerne unsere Daten als Futter für ihre Maschinen und auf der anderen Seite sollen sie unser Leben in einem Grade einfach machen, dass wir Menschen jedwede Autonomie verlieren werden.

Dazu kommt der Trend, dass immer mehr Menschen sich die smarte Technologie implantieren lassen und dies in Schweden sogar auch noch groß zelebriert wird. Die Frage wird nur sein, wann sich die meisten Menschen auch noch das Gehirn vernetzen lassen, wenn es soweit ist. An diesem Punkt ist jedwede menschliche Souveränität ad absurdum geführt. Erste Quellen munkeln von 2030. Die wundert mich nicht, da immerhin die Kurve der technologischen Errungenschaften, wie auch ihre Implementierung in den Markt in einer Exponentialfunktion verläuft.

Die Anzahl der aufkommenden personenbezogenen Daten wird in den kommenden Jahren noch exponentiell ansteigen, welche dann wiederum als Futter für KIs dienen, die die Daten für die Unternehmen dahinter marktreif verarbeitet und diese dann an Versicherungen und sonstige Gesellschaften vertreibt – und die Nachfrage ist da!

Zensur und Überwachung

Hier spielen die beiden vorhin erwähnten Bedrohungen mit ein. Es ist kein Geheimnis, dass im Internet, besonders in den sozialen Medien, sehr viel zensiert wird. Ganz besonders, was den werten Herren aus dem Silicon Valley nicht ins Weltbild passt. Aber auch Regierung möchten mit Hilfe von Gesetzen, wie dem NetzDG, auf diese Riesenkonzerne einwirken. Die Folge speziell beim NetzDG: Unser Recht auf Meinungsfreiheit wird seitdem von sozialen Medien verwaltet. Und dank hoher Strafsummen wird lieber mehr zensiert, als zu wenig.

Dies macht sich immer wieder durch das Löschen unliebsamer Meinungen bemerkbar. Auch wenn ich gerade in der rechten Szene keine große Löschwelle vernehme, heißt es nicht, dass es morgen zu einer kommen wird. Dies stellt den Teil der aktiven Zensur durch den direkten Eingriff der Plattformbetreiber dar.

Eine sehr viel unsichtbarere Methode der Zensur jedoch verbirgt sich in Personalisierungsalgorithmen von z.B. Suchmaschinen, wie Google. Dabei sammeln sie alle Daten über Deine persönlichen Interessen und was Du gerne suchst und fertigen extra nur für Dich ein Profil mit Deinen Vorlieben an. Die Folge: Du wirst ganz automatisch einer Filterblase zugeordnet, was bedeutet, dass Du hauptsächlich Nachrichten, Webinhalte, Bilder und Videos aus dieser oder verwandten Filterblasen erhältst.

Sehr viele Menschen sind sich dieser Algorithmen nicht bewusst und wie sie ihr Leben beeinflussen. Daraus entsteht ein Problem, was wir sehr schön im Streit zwischen politisch linken und rechten Kräften beobachten können. Beide Milieus haben ihre Medien, ihre Sicht, ihre Blogs, Verlage und Bücher. Das Problem: Durch ihre eigenen Medien werden Linke sehr häufig gegen das Rechte aufgescheucht. Und auf der anderen Seite spiegelt sich die Wut dann wieder. Und dann kommt zumeist aus dem linken Spektrum wieder Unverständnis über die Reaktion aus dem rechten Lager. Dies kann aber auch in die umgekehrte Richtung funktionieren.

Und dies gilt nicht nur für die beiden politisch gespaltenen Lager, sondern auch für sämtliche gegensätzliche Szenen. Ich selbst bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass eine objektive Berichterstattung nicht existieren kann, da der Mensch nicht in der Lage ist, diese Welt objektiv zu sehen, sondern das Wahrgenommene immer subjektiv interpretiert.

Seitdem ich zu dieser Kenntnis gelangt bin, lese ich neben meinen bevorzugten rechten, konservativen Medien auch linke Medien und mache mir aus beidem ein Gesamtbild. Fakt ist: Es gibt politische Felder, wo die Linken besser aufgestellt sind, wie in Digitalpolitik, und in anderen sind wir Rechten besser aufgestellt, wie in der Migrations- und Asylpolitik. Primär unterscheiden wir uns von den Linken in dem Punkt, dass wir keine Erfüllung in der Internationalisierung und Verfall der eigenen Kultur, sondern gerade im Erhalt der Nationalstaaten, unserer Kultur und Traditionen finden.

Und somit gehe ich gleich zum letzten Punkt über, den man heute unendlich breit fächern könnte.

Menschliches Versagen

Fakt ist, dass zu keinem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte wir uns an einem Punkt wie dem heutigen befanden und deswegen alleine schon in die Geschichte eingehen werden.

In den letzten Jahrzehnten machten wir Durchbrüche in der Technik, wie sie vor hunderten von Jahren nicht einmal denkbar waren. Und heute fliegen uns die Neuerungen nur so um die Ohren und immer neue Probleme tun sich auf. Der deutsche Staat, wie auch viele andere hier in Europa, haben sich in den letzten Jahrzehnten zu größenwahnsinnigen Bürokratiemonstern entwickelt, welche nur sehr schwer veränderbar sind. Demnach halten diese beim derzeitigen Technik-Wachstum nicht mit. Sie werden überholt und schaffen es nur Symptome zu bekämpfen. Dies endet gerne mal in Katastrophen, wie DE-Mail.

Nicht nur die politische Klasse, sondern auch sehr viele andere Menschen da draußen zeigen kaum Interesse an dieser Problematik. Gerade junge Menschen neigen dazu, alles online zu stellen, und wundern sich dann, wenn jemand – ohne sie zu hacken wohlgemerkt – ihnen zeigt, wie sie leben, was sie essen, wo sie joggen, wer ihr Lebensgefährte und was dieser so für Interessen hat usw. Also ist auch hier das Bewusstsein über die eigenen Daten und die Macht die andere über einen damit haben können nur sehr schwach ausgeprägt.

Stattdessen sehen wir immer wieder Bilder von Menschen die es nicht abwarten können, als einer der ersten das neue iPhone in den Händen zu halten. Generell empfehle ich auf dem Handy nur das zu installieren, was lediglich für Kommunikation benötigt wird. Alles andere sind Daten über die ihr nicht in euren kühnsten Träumen die Kontrolle habt. Ich rede hierbei von lokalen Daten auf dem Endgerät, wo nicht genau klar ist, was die jeweiligen Apps sonst noch so machen, wie etwa Genannte an den Anbieter der App zu schicken, welcher diese dann wiederum verarbeitet.

Um es zusammenzufassen, haben viel zu viele Menschen überhaupt kein Gefühl für solche Themen, welche beinahe wie aus dem Nichts ins Diesseits katapultiert wurden. Das Volk war und ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen, wo wir uns mit riesigen Schritten hinbewegen. Auch in vielen Schulen in Deutschland findet nur mangelhafter, bis ungenügender Informatikunterricht statt. Ich habe zu meiner Schulzeit lediglich den Umgang mit MS Office gelernt, primär Excel, sonst nichts.

Unter einem richtigen Informatikunterricht interpretiere ich, dass den Schülern der richtige Umgang mit der Technik vermittelt wird, sowie, dass die mediale Kompetenz der Schüler gefördert wird, besonders bei sozialen Medien.

Bei ersterem plädiere ich auf den Einsatz von Minicomputern, wie dem RaspberryPi, auf welchem die Schüler Basiskenntnisse über die Programmierung auf eine wirklich kreative Art erwerben. Letzteres halte ich für wichtig, weil die sozialen Medien Benzin für Phänomene, wie Cybermobbing, sind und ein verantwortungsvoller Umgang damit geübt werden sollte.

Das Problem: Ein Wandel im Bildungssystem, wie ich ihn vorschlage, findet in keinster Weise statt. Es wird höchstens beschlossen in neue Computer und Laptops zu investieren, was das Problem Informatikunterricht keineswegs löst. Generell mangelt es in unserem Bildungssystem an Geldern, welche an anderen Stellen teilweise zum Fenster hinausgeworfen werden – aber das ist ein anderes Thema. Dadurch gibt es dann auch keine entsprechend geschulten Lehrkräfte.

Hier wiederum die Folge, dass das Loch, wo digital kompetente Menschen sein müssten, nicht gestopft wird und Probleme, wie SocialMedia-Sucht, generelle Internetabhängigkeit und die »dümmsten, anzunehmenden User« (kurz DAU), immer verstärkter auftreten werden. Kombinier dies mit den Faktoren der aufkommenden künstlichen Intelligenz, wie auch der Datensammelwut und ihr versteht, woher der Wind bereits weht.

Die Menschheit lässt sich von einer Technik freiwillig versklaven, die sie nicht versteht; aber nur wenigen gehört und widerstandslos zu deren Marionetten wird.

Wenn man dies so liest, könnte der aufmerksame Zuhörer glatt den Eindruck erhalten, ich sei gegen das Internet. Nein! Das Internet ist ein großartiger Ort, den man kennenlernen sollte. Er hat sehr viele Facetten. Jedoch auch solche, welche psychische Schwächen der Menschen ausnutzt und gegen sie verwendet. Soziale Medien können zu Fallen werden, aber man kann dort wiederum gut den Kontakt zu ausländischen Bekannten und Freunden halten, oder auch sollten diese weiter weggezogen sein. Die Art der Benutzung macht es.

Um diesen Beitrag zu einem fruchtbaren Schluss zu führen, möchte ich an jeden Zuschauer appellieren, zu hinterfragen, welche personenbezogenen Daten von ihm in welchen Netzwerken herumschwirren, und ob Du in diesem Falle damit einverstanden bist. Dies zunächst, um die Oberfläche anzukratzen, denn diese Thematik geht noch tiefer bis hin zu Browsercookies, die jede Internetaktivität aufzeichnen und ihren Entwicklern zusenden.

Im Quellenverzeichnis dieses Beitrages auf meinen Blog findet ihr noch weiterführende Links zu noch mehr Informationen. Fakt ist, dass sich am Bewusstsein für Überwachung, Datensammelwut und künstliche Intelligenz etwas ändern muss.

Bis hierhin, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Quellen

Vorlage

Matrix Programmierung Code – Kostenloses Video auf Pixabay

Musik

Doug Maxwell/Media Right Productions – Landing On a Dark Planet

Titelbild

pixabay.com

Vernunft

Hallo Kameraden,

die Vernunft ist eine wichtige Tugend, welche dem Wahnsinn der modernen Zeit immer mehr geopfert wird, jedoch essentiell ist, um gute Entscheidungen in so ziemlich allen Lebenslagen zu treffen.

Heute liest man auf Werbeplakaten und hört in Fernsehen und Radio immer wieder, dass es gut ist verrückt zu sein und die fiesesten Charakterseiten auszuleben. Genau dieses Verhalten hätte uns früher einst den Ausschluss aus dem Stamm, dem Klan bedeutet, da man damals noch wusste: Wer gnädig gegenüber Unvernünftigen ist, stellt das eigene Überleben hiermit in Frage. Und wenn es um Leben und Tod geht, sind Menschen grundsätzlich immer bereit an sich zu arbeiten.

Jedoch ist dies im Wohlstand nicht mehr notwendig: Man braucht kein Rudel mehr fürs Überleben, geschweige denn eine reelle Frau, um sexuelle Befriedigung zu erlangen, Stichwort Online-Pornographie. Für jede noch so schlechte Angewohnheit und Fetisch bildet sich nach und nach ein Markt und übertrifft die vorige Stufe der Absurditäten. Dies ist ein weiterer Teufelskreis, welcher sich im Zuge des Hyperkapitalismus herausbildete. Und das Internet verstärkt weitestgehend diese Faktoren noch.

Es benötigt eine große Menge Willenskraft, sich den Verlockungen zu entziehen. Heute viel mehr noch, als zu kaum einer Zeit zuvor, da wir unser Dopamin heute beinahe auf Knopfdruck erhalten können. Dopamin, das Glückshormon, ist eigentlich unser stärkster Motor im Leben. Dieser ist jedoch wie paralysiert, sollte zu viel freigesetzt werden. Eine Abstumpfung wird in der Folge eintreten. Es wird den Betroffenen schwerfallen, überhaupt sich einfach mal über einen sonnigen Tag zu freuen, oder gar einfach mal ein Zusammentreffen mit der Familie zu genießen, da die Sinne komplett abgestumpft wurden. Die Folge: Die soziale Kompetenz, wie auch die Lust und die Pflege sozialer Kontakte lässt rapide nach.

Aber was ist denn heute noch vernünftig?

Diese Frage ist berechtigt, da es eine Auslegungssache ist. Was Linke und Krieger der sozialen Gerechtigkeit als vernünftig erachten, läuft der Auslegung uns Rechter eindeutig zu wider, denn wir betrachten uns selbst nicht als das Zentrum des Universums, da die meisten von uns – so gehe mal davon aus – an mindestens eine Gottheit glauben. Transzendenz spielt jedoch im Leben des politischen Gegners zumeist überhaupt gar keine Rolle, da sie ein materialistisches Weltbild vertreten, wonach es nach dem Tod für sie zu Ende geht, sie nicht darüber nachdenken und eher in der Masse unauffällig sein möchten.

Transzendenz ist ein großes Faktum, wonach wir den Begriff Vernunft auslegen. Und dies variiert von Religion zu Religion. Große Reibungen gibt es auf diesem Gebiet heute mit dem Islam, besonders seiner politischen Agenda. Ihre Vertreter sind zumeist Hardliner, welche stets für jedes Land auf dieser Erde die Scharia fordern.

Wir leben hier aber in Deutschland, einem Land, wo die vorhin beschriebenen Menschen nicht hingehören, außer sie möchten ihre Definition von Vernunft an die unsere anpassen, was im Regelfall nicht passieren wird, sollten diese nicht wirklich aus einem Kriegsgebiet kommen, geschweige denn politische Dissidenten sein.

Und was ist in Deutschland vernünftig?

Deutschland ist unsere Heimat, unsere Kultur, unsere Bräuche und auch unsere Sprache. Um zu definieren, was in Deutschland vernünftig ist, sollte man definieren können, was unser Land einst zu einer blühenden Hochkultur gemacht hat. Wir Deutschen sind keine großen Redeschwinger, wir sind Macher, und die Reden schwingen wir, wenn wir das Produkt an den Mann bringen möchten – und auch nur dafür, der Rest ist für Maulhelden. Wir sind tatkräftig, pflichtbewusst und solidarisch, was wir wiederum auch von unseren Mitmenschen erwarten. Und wie die harten Zeiten nach dem Nationalsozialismus gezeigt haben, sind wir in der Lage auch in den aussichtslosesten Situationen wieder aufzustehen, denn verlieren tut man nur, wenn man aufgibt und hinschmeißt.

Aus dieser Natur entwickelten sich die Tugenden, welche wir heute unter Namen der preußischen und daraus resultierend die deutschen Tugenden kennen:

  • Bescheidenheit
  • Pflichtbewusstsein
  • Pünktlichkeit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Zurückhaltung
  • Fleiß

Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Auch heute sind sie eigentlich immer noch fester Bestandteil unserer Gesellschaft – zumindest in den gehobenen Schichten. Das Problem ist die fortschreitende Dekadenz und Degeneration, welche mit Generation um Generation zunimmt. Auch werden die Jungsprosse immer verweichlichter: So brachen bereits im Ausbildungsjahrgang unter mir schon über 30 Personen die Ausbildung ab. Und darunter sogar Leute die ihre Ausbildungsstätte direkt auf der anderen Straßenseite hatten.

Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre!

Deutsches Sprichwort

Traurig aber wahr: Sobald sie einen Rückschlag kassieren, glauben sie, sie seien nicht gut genug oder dergleichen. Dies lässt sich auf ein mangelhaftes Fundament in der eigenen Seele zurückverfolgen. Und niemand hat ihnen je gelehrt, woher es kommt, bzw. was man dagegen machen kann.

Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen, was die Kinder von heute auch nicht mehr lernen. Sie glauben die Welt verlangt von ihnen, mit ihrer geringen Lebenserfahrung immer goldrichtig zu liegen. Dies erkennt man sehr leicht heute an den Hype um die junge Schwedin Greta Thunberg.

Dem folglich neigen sie zu einer feindlichen Einstellung ihrer Umgebung gegenüber. Diese sind dann leicht zu rekrutierende Fußsoldaten für unsere Deutschland hassenden Vereinigungen, wie etwa die Antifa.

Auch ich hatte in meinem Leben bereits längere Phasen, wo es mir persönlich mies ging. Jedoch verfügte ich über ein gesundes Wertefundament aus meinem Elternhaus, auf das ich mich immer wieder zurückberufen kann. Aber auch nicht alles, was mich meine Familie lehrte, bewehrte sich für mich im erwachsenen Habitus. Somit streife ich auch Stück für Stück den Ballast von meiner Haut.

Doch während in meinem Elternhaus noch das Wohl der Kinder an erster Stelle stand, verschwindet dies immer mehr aus den »modernen« Elternhäusern. Nicht wenige Kinder durchleben heute das Schicksal der Scheidungskinder. Die Eltern zerstreiten sich andauernd, wovon sie selbstverständlich alles mitbekommen. Spätestens wenn die Scheidung dann ansteht, bricht für die Kleinen eine Welt in sich zusammen, welche sich nicht mehr flicken lässt.

Was daraus resultieren wird – in den meisten Fällen – sind gestörte Persönlichkeiten, welchen die elterliche Anerkennung fehlt. Ein befreundeter Fall meiner Familie ist genau so einer, welcher auf die schiefe Bahn geraten ist, sich mit dem falschen Milieu verbrüdert hat und eine Straftat nach der anderen begangen hat. Ein weiteres Resultat ist Narzissmus, welcher sich in Überheblichkeit und vorgetäuschtem Selbstbewusstsein in der Praxis zeigt. Aber auch hier gilt zu sagen, die einen stecken eine Scheidung besser weg, als andere. Außerdem halte ich es auch für eine Frage des Alters des Kindes, des Jugendlichen.

Jedoch, wenn sich ein Paar entscheidet zu heiraten und eine Familie zu gründen, sollten beide Teile sich dem Wohl des Kindes widmen. Dies sollte oberste Priorität genießen. Ich meine damit nicht, es bis zum Geht-Nicht-Mehr zu verwöhnen, sondern sich der Erziehung zu widmen. Es sollte die mütterliche Nähe und Liebe erfahren, wie auch später die Lehren des Vaters, um für ein autarkes, freies und selbstständiges Leben gewappnet zu sein. Ein junger Erwachsener, der aus einem solchen Umfeld kommt, wird auf einem stabilen Fundament stehen, gegen Hysterie immun sein, sowie die Ruhe und Vernunft in sich tragen.

Auch wenn man nicht aus einem solchen elterlichen Haushalt kommt, kann man in der Lage sein, sich ein stabiles Fundament zuzulegen. Jedoch erfordert dies eine Menge Willenskraft und Disziplin. Die wichtigen Faktoren habe ich bereits genannt. Es braucht Tugend, Werte und Transzendenz. Für Anfänger würde ich zunächst die Meditation empfehlen, da dies nicht viel Aufwand erfordert und sich beliebig nach Vorlieben intensivieren lässt.

Am Anfang genügt es sich für 3 Minuten still gemütlich hinzusetzen oder -zulegen und die Aufmerksamkeit auf den eigenen Atem zu richten. Du wirst dabei schnell feststellen, dass Du innen ruhiger wirst. Dies lässt sich dann in der Dauer und in Veränderung des Mantras steigern. Langfristig wirst Du ruhiger und gelassener – bis der kleine Babyboomer in dir endgültig wegstirbt.

Während der Meditationen wirst Du auch zu Dir finden und welche Werte und Tugenden für Dich wichtig sind und lernen, nach ihnen Dein Leben zu gestalten.

Ich bedanke mich herzlich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Quellen

Titelbild: pixabay.com

Vorlagen:

Musik:

  • Aakash Gandhi – Alone