Männerschwund: Fehlende Initiierung

Ein Wort, das ich schon an einigen Stellen benutzt habe, jedoch noch nicht tiefer erläutert habe, ist der Terminus der Initiierung zu einem Mann.

Kaum ein anderer Begriff auf dieser Erde hat so viele unterschiedliche Definitionen erhalten. Die Definitionsgeber ziehen sich von Klanen über Staaten bis hin zu Religionen. Und immer beinhaltete die Mannwerdung auch ein Initiierungsritual. Diese Aufgabe, welche die Jungen zu Männern machen soll, musste ihnen etwas abverlangen, was weit über ihre Komfortzone hinausgeht. Askese, Schmerzen jenseits von Gut und Böse, alleine auf die Jagd gehen und anspruchsvolle spirituelle Rituale sind ein paar Beispiele solcher Männerinitiierungen.

Ein Junge der das erwachsene Alter erreicht, soll lernen, den warmen und weichen Mutterschoß zu verlassen und Verantwortung für sich, sein Leben und seine Leute zu übernehmen. Er muss begreifen, dass Mannsein ständiges persönliches Wachstum bedarf, um irgendwann die beste Version seiner selbst zu werden.

Hierbei behalf man sich vieler verschiedener Rituale in der Vergangenheit. Der Junge soll über sich selbst hinauswachsen und in so manch einer Gemeinschaft auf brutalste Art erfahren, was selbstständig leben, Verantwortung übernehmen und eine Familie aufbauen bedeuten.

Der Westen

Bei uns in den westlichen Länder hier in Europa, gibt es solche Rituale nicht mehr, da man sie für obsolet und gefährlich hielt. Auch in Anbetracht der steigenden Anzahl an Helikoptereltern, wird es unmöglich sein, überhaupt die Kinder von heute die Welt erkunden zu lassen. Sie müssen ja vor allem und jedem geschützt werden. Und dies sogar in einem Alter, wo sie sich eigentlich von den Eltern abkapseln sollten.

In Amerika ist dieser Hüterwahn von Eltern mittlerweile so extrem, dass die Polizei gerufen wird, wenn die Kindern draußen alleine spielen. Auch Kindertagesstätten werden mittlerweile mit Videokameras ausgestattet, welche von den Eltern extern gesichtet werden können. Und wer glaubt, dass sei weit weg, den muss ich enttäuschen; denn Trends aus den USA kommen ungefähr mit 5 bis 10 Jahren Verspätung auch in Deutschland an. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Amerikas liberale Gesellschaft das große Vorbild für Deutschlands sein soll.

Ich selber lebe in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens. Auch hier beobachte ich seit einigen Jahren, dass immer mehr Eltern ihre Kinder persönlich, sowohl bei Regen als auch bei strahlendem Sonnenschein, mit dem Auto bringen.

Vor Kurzem ist noch ein recht neuer Begriff aufgetaucht, welcher sich Rasenmäher-Eltern schimpft. Diese ebnen wie ein Rasenmäher den Kindern den Weg, damit diese keine Hindernisse, keine Konflikte und erst recht keine Enttäuschung erfahren.

Das Resultat wird am Ende eine Generation sein, die antriebslos, motivationslos, schwach, degeneriert und unfähig sein wird, Hindernisse zu überwinden und Konflikte zu lösen.

Die Heilung

Man kann sich bei diesem Trauerspiel höchstens noch mit dem Gedanken befriedigen, dass wir hierzulande noch keine amerikanischen Verhältnisse haben. Jedoch entstand auch in Amerika eine Gegenbewegung, welcher immer mehr wächst. Gemeinhin wird sie die Manosphere genannt. Bekannt geworden ist diese in einem breiteren Publikum durch die Buchreihe »The Rational Male« von Rollo Tomassi, welcher als einer der Begründer der Manosphere gilt. Leider sind diese Bücher nur auf Englisch verfügbar, was wiederum das Publikum auf deutschem Boden doch sehr eingrenzt.

Die Manosphere befasst sich seit einigen Jahren mit den Themen Feminismus, seine Wirkung auf die Gesellschaft und der allgemeinen Verweichlichung des männlichen Geschlechtes wie auch der Heilung. Das Ziel: Echte, naturgemäße Maskulinität wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen und die dafür kommenden Generationen ausbilden. Die bevorzugten Medien sind hier Blogs und YouTube-Kanäle. Die folgende Liste bietet eine kleine Auswahl:

Alle der drei vorgestellten widmen sich mit teils unterschiedlichen Schwerpunkten den Themen der Aufklärung und Bildung einer maskulinen Gegenöffentlichkeit. Jedoch muss man der englischen Sprache mächtig sein.

Die Zeit ist da, dass die ersten der wohlbehüteten Generation, das Erwachsenenalter überschreiten. Irgendwann kommen sie zwangsläufig an einen Punkt, wo sie in der Sackgasse sitzen. Genau hier wird dann imaginär ein Morpheus sitzen und die Frage stellen, ob man die Blaue Pille oder die Rote Pille schluckt. Und desto früher der Punkt kommt, desto besser. Für mich war es sowohl ein Segen, mit Anfang 20 aufgewacht, als auch, dass ich mich neu orientieren konnte – was auch einigen verwehrt bleiben dürfte.

Und genauso wird es noch einige Generationen so weiter gehen, dass es Individuen gibt, welche sich aus der Matrix der Masse abkuppeln und sich neu orientieren müssen, um ihr Leben wieder in eine geordnete Bahn zu leiten. Wichtig ist, dass diese Menschen abgeholt werden und man ihnen zeigt, was es bedeutet ein Mann zu sein, was seine Natur ist und wie man mit dem anderen Geschlecht und die damit einherkommende sexuelle Energie am besten umgeht.

Tatsächlich ist meine Generation die letzte, welche noch den Mut zum Experimentieren aufbringen kann. Die, die nach mir kommen, haben teils schon vergessen, was echter Mut ist und wie man ihn trainiert. Komfort ist etwas, das man nur ungerne opfert. Aber es war schon immer notwendig. Der Sprung ins kalte Wasser ist unvermeidbar.

Nur auf diese Weise wird man irgendwann ein reifer Mann sein.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Feminismus

Einer der Auswüchse des Liberalismus, der einen Extra-Beitrag verdient, ist der Feminismus. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie brandgefährlich diese Ideologie für eine Gesellschaft wie der unseren ist und vor allem wie toxisch für uns Männer im Speziellen.

Der Feminismus startete als Bewegung mit dem heroischen Ziel, dass Frauen die selben Rechte und Möglichkeiten erhalten wie Männer. Man wollte erreichen, dass auch Frauen arbeiten dürfen – mit oder ohne Erlaubnis des Mannes – sowie die selben Gehälter erhalten. Jedoch mussten die Emanzen feststellen, dass die wirklich femininen Frauen nach wie vor den weiblichen Weg der Passivität und emotionalen Unterstützung ihres Mannes bevorzugten. Anstatt jedoch die Ursache dafür in der weiblichen Psychologie zu suchen, sucht man nach strukturellen Problemen im System. Ihrer Erkenntnis nach leben wir heute – angeblich – in einem Patriarchat (Herrschaft des Mannes), welches die Frauen andauernd unterdrückt und »an den Herd zwingt«.

Diese Feststellung könnte nicht ferner der Realität sein, wenn man sich mit der Natur der beiden Geschlechter beschäftigt. Frauen waren und sind noch nie die Risikofreudigen, die ihre Komfortzone sprengen, Bandenkriege führen oder riesige Imperien errichten. Frauen klinken sich in gewisse Gruppierungen ein, wenn es ihnen einen gewissen Vorteil verspricht. Außerdem sorgen sie für Harmonie, Integration und Frieden innerhalb Bande.

Männer hingegen sind diejenigen, welche darüber richten, wer zur Gruppe gehört und wer nicht. Sie sind die Instanz, welche die Alten, Kinder und Frauen schützen. Dies ist eine Aufgabe, welche mit sehr viel Verantwortung einhergeht. Genauso sind sie diejenigen, die neues Gebiet erobern und welche im Falle des Falles einen Krieg mit einer anderen Bande führen. Für dieser Verantwortung braucht es Scharfsinn und mentale Stärke.

In welchen Proportionen diese Rollenbilder auftreten ist abhängig der Bedingungen, unter welchen der jeweilige Klan zu leben hat. Bei uns in Europa entsprach es zu tribalistischen Zeiten ungefähr so.

Zurück zum Feminismus heute. Aufgrund des nach wie vor bevorzugten traditionellen weiblichen Weges, sehen sich die Feministinnen dazu gezwungen, ideologisch einzuwirken. Der maskuline Mann wird immer wieder verteufelt, als dumm und der Frau unterlegendes Geschlecht präsentiert. Und diese Propaganda taucht heute überall auf, wie in Werbungen, Serien und Filmen. Es wurde eine regelrechte Hetzjagd auf Männer gestartet, welche sich für einen maskulinen Weg entscheiden.

Das Resultat

Wer sich ein wenig in der »Pick Up«-Szene oder der amerikanischen Manosphere bewegt, hat sich bereits ein Bild gemacht, wie der moderne Mann aussieht. Er ist heute ängstlich, feminisiert, schwach bis hin zu gesellschaftsunfähig. Durch diese negativen Charaktereigenschaften ist er z. B. nicht in der Lage, seinen Sexualtrieb zu zähmen. Außerdem zeigen sie sich auch unfähig, innere Widerstände zu brechen sowie Langzeitziele zu verfolgen. Diese Eigenschaften wirken extrem unattraktiv auf das weibliche Geschlecht.

Dies ist das Paradoxon: Männer werden im Laufe ihrer Kindheit in Kindertagesstätten und Schulen am laufenden Band feminisiert durch toxische Narrative eines Typus Mensch, welcher gemeinhin als Pädagoge bekannt ist. Da dann in der Zeit der Pubertät viele kein männliches Vorbild in Form eines anwesenden Vaters haben, werden diese letztendlich auch nie zu Männern erzogen, geschweige denn initiiert. Sie bekommen Werte beigebracht, welche sie aber nicht verteidigen können, da sie physisch wie auch psychisch zu schwach sind. Zu tribalistischen Zeiten wären solche Subjekte längst von der Natur ausgesondert worden.

Die Lösung

Ein simpler Satz:

Wir brauchen wieder maskuline Männer!

Männer die Werte haben und in der Lage sind, diese zu verteidigen. Männer die trotz des Risikos, ins Fadenkreuz der Feminazis zu geraten, ihren Mann stehen und ihrem Herzen folgen. Männer die Frauen erobern, heiraten und Familien gründen, welche auch halten. Männer die ihrer Mission nachgehen und dafür bereit sind die Opfer zu bringen.

Wie wird man ein solcher Mann?

Ich wünschte, ich könnte eine ideale Antwort geben, was leider unmöglich ist. Zuerst einmal muss eine Verbindung zum inneren Mann wieder bestehen. Dies sollte mit die größte Herausforderung sein, welcher man sich heute widmen kann. Das Problem: Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen, was ihm auch niemand abnehmen kann.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Erkenntnis, wer man selber ist. Mich hat hier das Praktizieren von Meditation sehr weitergeholfen. Außerdem ist der Konsum von pornographischen und anderem sexuell anzüglichen Materials zu unterbinden, da dies enorm schädlich für das Gehirn ist und einen nur weiter in der Feminismus-Matrix einsperrt. Manche, wie ich z. B., entscheiden sich dann sogar direkt sich eine komplette Auszeit im Sinne einer NoFap– oder Samenretentionskur zu gönnen.

Ziel soll es sein sowohl auf der Verstands-, als auch auf der Gefühlsebene zu verstehen, dass wir Männer physisch nicht auf Frauen angewiesen sind und uns nicht von radikalen, keifenden Feminazis vorschreiben lassen, wie wir zu leben hätten. Wie ich schon in meinen vorigen Beiträgen auch schon sagte, hat ein Mann immer eine Mission in seinem Leben, welche über allem steht – auch Frauen. Wenn die eigene Dame damit nicht d’accord geht, dass man eine Mission einhergehend mit einem großen Ziel verfolgt, dann steht es ihr frei zu gehen.

Aber wie sollten wir Männer dann in Beziehung zum weiblichen Geschlecht stehen?

Wir Männer sind nicht die einzigen Betrogenen, sondern auch die Damen sind betroffen. Insbesondere die, welche von Natur aus feminin sind und sich nichts lieber wünschen, als einen maskulinen Mann kennenzulernen. Diese Frauen sind heute frustrierter denn je. Gerade diese Frauen sind für maskuline Männer die pure Inspiration. Sie sind in der Lage, das Beste aus uns herauszuholen, was uns zu Höchstleistungen antreibt in allem, was wir tun – insofern wir diese Energie nicht sofort bei nächstbester Gelegenheit durch Selbstbefriedigung oder viel zu viel Geschlechtsverkehr ejakulieren.

Männer und Frauen wurden geschaffen, um miteinander zu korrelieren, nicht um sich einen Krieg der Geschlechter zu leisten. Wir Männer können aber auch gut alleine leben und sollten damit fein sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man darüber nachdenken, wie bereits angedeutet, für einen gewissen Zeitraum auf Dating zu verzichten.

Und wenn diese Unabhängigkeit erst einmal im eigenen Leben etabliert ist, so hat man eine ganz andere Haltung gegenüber dem weiblichen Geschlecht und kann viel unabhängiger Frauen kennenlernen.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Liberalismus

Viele kennen es: Man weiß da draußen lauert ein Feind. Er ist da – aber irgendwie auch nicht. Er kann für den Bruchteil einer Sekunde zuschlagen – bleibt aber meistens verdeckt. Gewiss ist, er existiert und lebt: in den Köpfen der Menschen, die uns umgeben. Er ist eine Ideologie, welche über diverse Kanäle ins Gehirn vieler gelangt und gelangt ist.

Besagte Ideologie hört auf den Namen Liberalismus und steht für die Befreiung des Individuums von allem, was es augenscheinlich in Ketten legt. Der je Einzelne hat vaterlandslos, familienlos, ehrlos und wurzellos sein wie auch all das zu konsumieren, was ihm beliebt, und sich sein Geschlecht selber aussuchen.

Ein jeder Mensch auf diesem Planeten hat ein Vaterland, eine Familie, hat möglicherweise bereits viel Anerkennung geerntet und Ahnen. Genauso bestimmt die eigene Biologie vor der Geburt das eigene Geschlecht. Und auch wenn Umoperationen heute möglich sind, so gibt es schon die ersten Menschen, die ihr biologisches Geschlecht wieder haben möchten.

Diese Ideologie steht für alles Gegenteilige, was Männer ausmacht. Männer haben eine Mission, einen Lebenssinn und sind bereit dafür die Opfer zu bringen, die es benötigt, um dieses Ziel zu erreichen. Der Liberalismus meint aber, wenn er nicht mehr will, so solle er einfach aufhören. Aber in genau diesen Momenten, wo er schwächelt, sollte er seiner Selbstdisziplin dankbar sein.

Wer heute einer Lebensaufgabe nachgeht, sieht sich immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass die meisten Menschen im eigenen Umfeld das genaue Gegenteil leben, dies ausstrahlen und versuchen, einen zu vergiften. Selten haben diese den Mut, um nach draußen zu gehen und ihrer Mission nachzukommen. Und damit sie selber nicht daran erinnert werden, ziehen sie andere auf ihr Level runter.

Die Programmierung

Kaum eine andere Quelle generiert so viel liberales Gedankengut wie die Massenmedien. Heutzutage fühlen sich mehr denn je besonders junge Journalisten zu linksgerichteten Parteien hingezogen. Bei der verlinkten Statistik sind die Grünen die bevorzugte Partei, gefolgt von der SPD. Zwangsläufig wird dieses Gedankengut auch in die Veröffentlichungen einfließen.

Zu den Massenmedien zählen alle Medien, welche allgemein als glaubwürdig und seriös gelten. Zu diesen gehören die öffentlich-rechtlichen Kanäle wie ARD, ZDF und auch Funk, welches teils sehr unseriöse YouTube-Kanäle auf Kosten des Bürgers finanziert. Dann gibt es auch noch die privaten Medien, welche wiederum eine stabile Leserschaft benötigen, um am Markt zu überleben. Zu diesen Medien gehören die Sender der RTL-Gruppe (Sat.1, RTL, ProSieben) sowie Magazine und Zeitungen wie der Spiegel, die Süddeutsche usw.

Die öffentlich-rechtlichen sind dank der GEZ komplett vom Markt gelöst und somit in ihrer Themenwahl und wie sie es herüberbringen frei von der Meinung der Zuschauer. Diese Medien genießen ein recht hohes Vertrauen unter den Bürgern und nutzen dies nicht selten, um ihre politischen Überzeugungen zum Besten zu geben. Was in den letzten Jahren proportional verstärkt zu beobachten ist, ist eine moralisierende und bemutternde Art zu sprechen. Frei dem Motto: »Wir wissen was richtig, gut und moralisch ist.« Dieser Sprech ist vor allem dann zu beobachten, wenn die AfD das Spielfeld betritt.

Die privaten Medien genießen nicht dieses Privileg durch Zwangssteuern finanziert zu werden. Sie haben sich an ihrer Leser- und Zuschauerschaft zu orientieren. Wenn sie einen zu stark ideologisierenden, bemutternden Charakter einnehmen – wie man es zur Höchstphase der Flüchtlingskrise beobachten konnte – brechen schon mal die Leserzahlen ein. Während Bertelsmann (RTL-Gruppe) gute Gewinne mittels Werbeeinnahmen verzeichnen kann, sind Printmedien mehr auf gute Verkäufe angewiesen.

Fazit

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Sprichwort

Dieses Sprichwort ist extrem fundamental, wenn man sich vor Augen führt, dass wir Menschen sehr wohl in der Lage sind, unser Unterbewusstsein zu beeinflussen. Das Unterbewusstsein adaptiert Glaubenssätze und wenn wir diese nicht selber entwickeln und affimieren, tun dies andere für uns (z. B. Massenmedien). Ein jemand, der sich seine innere Welt selbst kreiert, den interessiert der vorige Abschnitt dieses Artikels nicht. Er oder sie baut entweder eine gesunde Distanz zu Gesagtem, Geschriebenem der Massenmedien auf oder konsumiert diese gar nicht erst.

Somit wird auch eine gesunde Blockade zwischen sich selbst und dem Liberalismus errichtet. Von vielen Menschen wird diese Ideologie sogar fanatisch vertreten und verlieren die Nerven, wenn ihnen jemand widerspricht. Um genau zu sein, einem Großteil des Volkes.

Jeder Mensch hat in seinem Gehirn eine Art inneren Wächter, welcher in der Lage ist, die hineinkommenden Reize zu filtern und auszusondern. Dieser schützt vor ideologischem Bullshit. Jedoch ist dieser bei den meisten Menschen da draußen schwach ausgebildet, da sie aufgrund ihrer Konsumentenhaltung einen schwachen Geist haben und ihr Leben im reinen Autopilotenmodus läuft.

Die einzige wirksame Medizin gegen den Autopilotenmodus ist sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, sich bewusst zu machen, dass wir nur diese eine Zeit auf Erden haben und sich Gedanken darüber macht, was wirklich zählt.

Euer PretoX

Der Kampf

Hallo Kameraden,

es ist an der Zeit, dass ich mich mal wieder zurückmelde. Heute jedoch nicht zum Thema Computer, sondern Persönlichkeitsentwicklung.

Jeder Zuschauer, der sich dieses Video ansieht, dürfte sich einem im Klaren sein: Diese Welt ist nicht so schön und kunterbunt, wie es uns die Medien auftischen. Wenn Spaß wirklich das einzige Erstrebenswerte auf diesem Planeten sein sollte, warum tragen die meisten Menschen Löcher in den Herzen, welche sie temporär mit Konsum ausstopfen bis sie aussehen wie lebendige Leichen – Zombies.

Die anderen, welche sich für etwas besseres halten, wollen als degenerierte Konsumenten, versuchen die Karriereleiter emporzuklettern. Einige sind viel zu nett und stürzen schon bei den ersten Stufen ab, brechen sich die Haxen und geben auf. Dies sind dann die, welche auf gutgläubige Art nett sind und zu alles und jedem » ja und Amen« sagen sowie hinschmeißen, wenn es beim ersten Versuch scheitert. Andere assimilieren den Glaubenssatz, ein Arschloch sein zu müssen, um in dieser Welt zu überleben. Meistens blüht diesen Individuen früher oder später auch kein rosiges Schicksal.

Wiederum eine dritte Fraktion, welche mit der ersten verwandt ist, zog sich vollständig aus dem echten Leben zurück und fristet im schlimmsten Fall immer noch sein Schicksal im Keller im tiefsten Erwachsenenalter bei den eigenen Eltern und ist zumeist komplett gesellschaftsunfähig. Und sollte es keinen herben Schicksalsschlag geben, werden sie auch nicht zum Leben erwachen.

Unsere Gesellschaft bewegt sich auf einen Abgrund zu und schaut nach hinten. Sie steht direkt unter ihrem eigenen Damoklesschwert, ohne es zu registrieren. Jedoch gibt es auch wiederum verschiedene Fraktionen, welche sich auf den Weg gemacht haben, um dem Treiben einer fast zu Tode liberalisierten Gesellschaft ein Ende zu setzen. Doch bevor ich diese Fraktionen vorstelle, sollte einmal der Feind in aller Deutlichkeit genannt werden.

Der Liberalismus

Die Philosophie des komplett befreiten, entwurzelten Individuums. Diese Freiheiten werden sogar soweit dem Volk oktroyiert, dass man sich das Geschlecht frei wählen dürfe. Die Krux ist: Unsere Biologie richtet noch weit vor der Geburt über unser Geschlecht, von denen es auch nur zwei gibt, weiblich sowie männlich. Außerdem zersetzt man Gemeinschaften und Vereine, welche noch weit eher ein Gefühl der Identifikation vermitteln können, als es eine Nation könnte.

Der Liberalismus ist ein Weltbild der kompletten Freiheit von Allem. Er raubt den Menschen das Gefühl für etwas bestimmt zu sein, bzw. einen Lebenszweck zu haben, der Teil einer Schicksalsgemeinschaft zu sein. Und ein jeder Mensch der diese Ideologie irgendwo in seinem tiefsten Hinterstübchen vertritt, ist ein potenzielles U-Boot, welches die Gemeinschaften, derer es angehört, langsam aber sicher durch leicht ansteckbare Passivität, aktive Sabotage und Schmarotzerei zersetzt.

Ein liberal denkender Mensch denkt in erster Linie nur an sich, was er davon hat und ob er sich dafür im Moment besser fühlt. Diese Menschen gehören einer der drei Typen an, welche ich vorhin beschrieb. Der Dauerkonsument hangelt sich von kurzfristiger Belohnung zu kurzfristiger Belohnung und zeigt sich unfähig, Langzeitziele zu verfolgen. Der Karrierist hat sich irgendwann in die Depression geschuftet und gelangt zu der Feststellung, dass alle Mühen für die Katz‘ und vor allem sinnfrei waren. Der Kellernerd hingegen weiß, dass er seines Lebenszweckes beraubt wurde, weiß es aber nicht in Worte zu fassen – außer immer wieder zu betonen, dass das echte Leben eine schlechte Handlung hätte. Seine bevorzugten Tätigkeiten sind exzessives Videospiele spielen und Serien schauen. Jedoch ist er zumindest noch in Computerspielen in der Lage, Langzeitziele zu verfolgen. Er ist aber nicht mehr gesellschaftsfähig, da er sich aus der sozialen Interaktion der realen Welt längst zurückgezogen hat und sie meidet wie der Teufel das Weihwasser. Und diejenigen, welche noch vernünftig geblieben sind, resignieren meist den Entwicklungen und ziehen sich selbst zurück.

Das entgültige Resultat wird sein, dass alle Menschen da draußen sich wie freischwebende Satteliten im All bewegen: jeder kocht sein eigenes Süppchen. Und obwohl der Liberalismus durchaus ein gewisses Innovationspotenzial für eine Gesellschaft bietet, so muss der entsprechende Volkskörper auch bereit sein, dass die Zügel gelockert werden. Es braucht einen möglichst hohen Konsens unter den einzelnen Mitgliedern der Schicksalsgemeinschaft. Es braucht feste Werte und Tugenden, an denen nicht gerüttelt werden darf. Da spätestens mit der 1968er-Bewegung gänzlich ad absurdum geführt wurden, braucht es eigentlich einen starken Konservatismus, der durch Werte und Tugenden Konsens unter den Mitgliedern erzeugt. Also ist es an der Zeit für eine Veränderung, welche es vorzuleben gilt – einen Widerstand.

Der Widerstand

In Klammern sollte ich vielleicht auch noch das Wort vermeintlich dazu packen, denn wir haben heute Gruppierungen, welche den Anspruch erheben, der Widerstand zu sein, es aber im Kern nicht sind. Widerstand beginnt grundsätzlich mit dem »Gedankenverbrechen« zu etwas nein zu sagen, was man nicht möchte und aus tiefstem Herzen ablehnt.

Wer die Szenerie schon länger verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass sich über die Jahre immer wieder Bewegungen formierten, degenerierten und einbrachen und dennoch an ihren knirschigen Themen festhielten, obwohl sie längst obsolet sind. Ein gutes Beispiel wären hier die Scharen, welche sich um Akteure wie KenFM und Co. versammelt haben. Auf ihr Streben wurden Mahnwachen im ganzen Land abgehalten. Sie verloren an dem Punkt ihre Glaubwürdigkeit, als sie meinten, der deutsche Normalbürger sei für die Flüchtlingsströme in unser Land verantwortlich. Bei solchen Formulierungen blitzt ohne jeden Zweifel die antideutsche Fratze und der Selbsthass durch. Wir brauchen aber wieder eine starke Verwurzelung mit unserer Heimat, unserer Kultur und unseren Bräuchen; keine zweite Armee aus Antideutschen.

Eine weitere nennenswerte Fraktion ist die Berger-Fraktion. Es ist noch nicht allzu lange her, als David Berger, der Kopf hinter dem Blog »philosophia perennis«, mit seinen Handlangern Oliver Flesch und Co. eine breite Verleumdungsaktion in Richtung Götz Kubitschek und seinen Antaios Verlag in Schnellroda abgeschossen hat. Der Grund: In irgendeinem Kommentar auf der Sezession hieß es vor zwei Jahren, Berger hätte mit einem Hund Geschlechtsverkehr gehabt. Diese Begründung war ein einziger Strohmann, welcher die Hetze und Twitter-Schlachten rechtfertigen sollte. Des Weiteren gab es auch den Vorwurf, dass man in Schnellroda etwas gegen Homosexuelle hätte. Aber warum haben sie dann z. B. die Bücher Jack Donovans ins Deutsche übersetzt, welcher nachweislich homosexuell ist. Der wahre Grund hinter dieser lächerlichen Aktion dürfte sich wohl außerhalb des Gesagten bewegen. Ich nehme an, es war der verzweifelte Versuch, den wirklichen Rechten Herr zu werden – was wie zu erwarten vollkommen nach hinten losging.

Die dritte Fraktion, welche sich im Kreis dreht, sind die Aktivisten von Pegida und dessen Ablegern. Sie gehen regelmäßig nach draußen auf die Straße, brüllen ihre Parolen und sind nach ein paar Stunden auch schon wieder verschwunden, ohne irgendwelche nennenswerten Erfolge aufweisen zu können. Um Pegida gab es vor einigen Jahren mal einen großen Hype, welcher jedoch längst vorüber ist. Was fällt einem bei dieser Fraktion auf? – Sie sind zumeist schon des höheren Alters, benehmen sich im schlimmsten Falle noch wie kleine Kinder und wenn sie mal nicht »Widerstand« leisten, dann sitzen sie zu Hause, schauen fern oder begnügen sich mit anderem Konsum. Die jüngeren Aktivisten sind da meist noch viel schlimmer: Sie sehen teilweise aus, als würden sie im gestandenen Alter noch immer im Keller des Elternhauses wohnen und rattern teils Parolen runter wie computergenerierte Stimmen. Hier gibt es absolut nichts, was Neuzugänge anlocken würde.

Alle der drei genannten Fraktionen drehen sich im Kreis und kommen nicht von der Stelle vorwärts. Es findet keine Entwicklung statt. Sie entstanden, erlebten irgendwann ihren Höhepunkt und passten sich nicht mehr mit der Zeit an. Die einzige Ausnahme sind hier die Drückeberger, welche offen einen Krieg starteten, von dem sie eigentlich wissend sein sollten, dass er nicht zu gewinnen ist. Durch diese dämliche Aktion haben sie sich selbst entlarvt, und sich flächendeckend einen schlechten Ruf eingeheimst. Bei Straßendemos à la Pegida wäre immerhin noch mehr Potenzial, als bei den anderen beiden Fraktionen enthalten. Jedoch zeigen sich diese Aktivisten gegenüber dem, was wir wirklich benötigen weitestgehend immun, was zu einem Generationenkrieg innerhalb des rechten Spektrums führte.

Aber was brauchen wir denn nun wirklich? Oder an was mangelt es den Pegidas der außenparlamentarischen Opposition?

Seit der Gründung fand hier keine Weiterentwicklung statt. Aus den Straßendemos hat sich nicht wirklich etwas entwickelt. Und meistens finden wir hier den Stereotyp des Partypatrioten vor, der sich schlicht nur daran stört, dass ihm ein paar zu viele Afrikaner an der Supermarktkasse begegnen. Diese Menschen beschäftigen sich aber nicht mit den Themen, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Sie hinterfragen nicht, warum wir uns heute wie vereinsamte Satteliten durch die Straßen bewegen, warum heute unsere Gesellschaft so abgebrüht ist und jeder nur noch an sich selbst denkt. Sie gehen nicht bis in den Kaninchenbau, weil sie einfach ihre Ruhe haben wollen.

Sie möchten schon heute in einem Paradies leben, das ihnen eigentlich erst nach ihrem Tod zusteht – um das Ganze mal religiös zu formulieren. Die Erde ist ein chaotischer Ort und gewiss nicht das Paradies. Die Menschen, welche genau jenes Paradies verwirklichen wollten, sind reihenweise im 20. Jahrhundert an ihren Utopien gescheitert, haben Massenmorde begangen und die kollektiven Volkseelen gebrochen. Das Leben auf der Erde ist dazu gemacht, um hart zu sein. Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen und seinen eigenen Schatten, der einem auf Schritt und Tritt folgt.

Die Frage ist: Wie leben wir damit? Nehmen wir sie an oder stoßen sie weg und laden sie bei anderen Menschen ab – z. B. bei Politkern, welche nicht unbedingt bösartige Menschen sein müssen, sondern vielleicht sogar mit denselben charakterlichen Schwächen zu kämpfen haben. Dies ist die Krux des Liberalismus auf individueller Ebene: Er erlaubt es den Menschen ihre fiesesten Seiten auszuleben, was sie langfristig gesellschaftsunfähig macht, ohne kollektiv dafür wirklich geahndet zu werden.

Also sind selbst die, welche vom Mainstream als rechts deklariert werden, in Wirklichkeit Liberale.

Dies gilt es zu überwinden, um wieder etwas zu errichten, was gewiss größer ist, als das Individuum. Eine Saat, welche mit der jetzigen Generation keimt und mit den nachkommenden Generationen zu einer gigantischen vor Stolz und Vitalität strotzenden Eiche heranwächst, welche jedem noch so starken Orkan trotzt.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Männerschwund: Der Konsum

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, wie die heutige Konsumwelt Männer in den Ruin treibt, sie entmännlicht und zu braven Schlafschafen macht. Es ist kein Geheimnis, dass übermäßiger Konsum Gift für den menschlichen Körper ist. Abseits sichtbarer gesundheitlicher Schäden wie z. B. Fettleibigkeit, werden auch schwere Gehirnschäden verursacht, welche bis hin zur kompletten Verwahrlosung und zu Sozialphobien führen.

Wir alle kennen es noch aus der Kindheit: Es ist gerade im jungen Alter oder bei einem Gehirn im Autopilotenmodus wirklich schwierig, die Finger von den Süßigkeiten zu lassen. Jedes Mal, wenn wir ein Stück Schokolade verzehren oder gar weniger triviales tun, dann wird Dopamin freigesetzt – ein Hormon, nachdem alle Menschen auf diesem Planeten süchtig sind. Die einen holen sich ihr Dopamin über den bereits genannten Weg, die anderen haben gelernt, auf den kurzzeitigen Spaß zu verzichten und stattdessen auf ein größeres Ziel hinzuzuarbeiten, was Ausdauer, Ehrgeiz und Disziplin benötigt. Die Belohnung wird am Ende aber umso befriedigender sein und gibt Kraft für die darauffolgenden Ziele.

Sehr viele Menschen – wenn nicht sogar ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt – sind in ihrem Leben eindeutig falsch abgebogen, sitzen in einer Sackgasse fest und drehen sich dort im Kreis. Aber die Wahrheit ist: Sie glauben nur, in dieser Welt gefangen zu sein. Sie tragen eine innere Leere in sich, welche sie versuchen mit anderen Mitteln zu füllen – Konsum eben. Ich rechne zu Konsum alles, was man von extern dem Körper zuführt: z. B. Süßigkeiten, Drogen, Alkohol, Zigaretten, Filme, Serien, Pornos. Und das Problem ist, dies geben sie auch noch an ihre Kinder weiter, was eine direkte Abwärtsspirale in die absolute Degeneration bedeutet.

Fakt ist: Es ist deutlich leichter für den Moment sich den kurzfristigen Belohnungen hinzugeben. Dafür wird es aber langfristig ungemütlich, denn schlechte Ernährung widerspiegelt sich in der körperlichen Physik wie auch eine schlecht entwickelte Psyche in einem schlechten Charakter. Und meine (knapp über 20) – vielleicht sogar unsere Generation – wuchs in einer Welt des Konsums, des Überflusses auf. Ich hingegen habe noch das Privileg, auf dem Lande groß geworden zu sein, wo man mir lehrte, dass dieser Reichtum, in dem wir heute leben, einen riesengroßen Preis hat. Sehr viele unserer Vorfahren bezahlten mit ihrem Blut für die Errichtung sowie der Verteidigung unseres Vaterlandes. Sollen wir wirklich auf dieses Erbe spucken und armselig in der Degeneration dahinsiechen wie vor 2000 Jahren schon das westliche römische Reich?

Der harte Weg

Es muss nicht so kommen. Es gibt Menschen da draußen, die mögen glauben, dass das Schicksal in Stein gemeißelt ist und es keinen Grund gibt, es zu mögen. Darauf würden Stoiker antworten mit »amor fati«: Liebe dein Schicksal – zu jeder Zeit, auch zur dunkelsten Stunde. Das Schicksal ist bis auf gewisse vorgegebene Parameter abänderbar. Jeder kann selbst entscheiden, ob er seiner Lebensaufgabe nachgeht oder das Handtuch schmeißt und doch lieber ein durchschnittliches Leben führen will. Er kann die Themen, die ihn persönlich betreffen, ernst nehmen wie auch ignorieren. Dies sind auch wieder Auswüchse des Liberalismus: die Freiheit zu haben, ob man großartig sein will oder nicht.

Die Antwort unsererseits sollte eigentlich mit einem großen »Ja« in Stein gemeißelt stehen. Natürlich haben wir es uns niemals ausgesucht Deutsche zu sein und das schwierige Erbe unserer Ahnen anzunehmen. Ein Linker würde an diesem Punkt sagen: »Es ist nichts worauf man stolz sein kann.« Wenn man aber etwas quer durch die deutsche Geschichte beobachten kann, dann ist es die Aufopferung für die zukünftigen Generationen: Auf das sie es eines Tages besser haben werden, als wir heute. Und daraus entwickelte sich eine der mächtigsten Nationen Europas; ein Reich, dessen materielle Güter heute immer noch Millionen Touristen wie auch uns begeistern. Tun dies die heute errichteten Glastürme, dessen Anblicke wir heute in vielen Innenstädten erblicken können? – Eher nicht.

Im ersten Beitrag dieser Serie stellte ich heraus, dass es kulturübergreifend vier männliche Grundtugenden gibt: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Diese sollte man willend sein in seinem Leben zu meistern. Das früher solch prächtige Bauten errichtet wurden, lässt darauf schließen, dass kompetente Architekten die Planung sowie kompetente Arbeiter die praktische Arbeit übernahmen und diese selbst die kleinsten Details mit Exzellenz ausarbeiteten. Da das Errichten solcher Bauwerke heute nicht rentabel ist, werden derartige Kompetenzen genannter Berufe nicht mehr benötigt. Jedoch weisen diese Glasbauten keinerlei Ästhetik auf: Sie sind hoch, eckig und werden wieder eingerissen, wenn sie nicht mehr von Nutzen sind. Ein derartiger Verfall von Kompetenzen sind nicht nur im Baugewerbe zu verzeichnen, sondern in ziemlich vielen Berufsgruppen.

Es liegt an uns, dass unser Land wieder zu dem wird, was es einst war. Und der Feind, den es zu besiegen gilt ist kein geringerer, als das liberale Denken, welches in so ziemlich jeden von uns unterschiedlich stark verankert ist und uns meist daran hindert, die besten Versionen unserer Selbst zu entwickeln.

Dies ist jedoch in unerreichbarer Ferne, sollten wir nicht bereit sein, Opfer zu bringen. Dieses Opfer soll die Aufgabe der Konsumentenhaltung sein. Wenn ich höre, dass einige Menschen am Wochenende bis zu sechs Stunden Serien auf Netflix gucken, wird mir schon beim Zuhören speiübel. Dies ist nämlich verschwendete Lebenszeit: Man sieht anderen dabei zu, wie sie ihr Leben leben, wie groß ihre Last ist und wie sie sie bewältigen, während man seine Lasten auf einen Stapel stellt und einfach nur vergessen will.

Dies ist zutiefst unmännlich und obendrein ist man weder produktiv noch kreativ. Wir brauchen aber Männer und im Generellen Menschen, welche produktiv wie kreativ sind, da sie diejenigen sind, welche mit ihrem Tatendrang und Ehrgeiz die Sache nach vorne bringen werden.

Im Prinzip habe ich schon alles wichtige gesagt, wenig Konsum, mehr Entwicklung an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten. Dies klingt jedoch einfacher als es ist, denn im Gehirn wird dies einen gewaltigen Wandel nach sich ziehen. Anstatt immer im Autopilotenmodus den Tag an sich vorbeistreifen zu lassen, wird er nun auseinandergerissen, wie der Löwe es mit einer Gazelle tut. Weniger kurzfristige Belohnungen und mehr Ausdauer und Disziplin. Dies braucht jeder, der aus seinem Leben etwas machen will.

Euer PretoX

Männerschwund: Die verlorene Generation

Im vorigen Beitrag dieser Reihe habe ich versucht das Thema Männlichkeit genauer zu definieren und deklarierte vier Tugenden, welche einen guten Mann ausmachen: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Heute scheinen diese beinahe obsolet und aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden zu sein.

Dieser Beitrag soll klären, wie es dazu kommen konnte. Anfangen kann man nach dem zweiten Weltkrieg. Kaum ein Land erlitt solch massive Verluste und Schäden wie Deutschland. Obendrauf hatten wir auch noch mit dem Nationalsozialismus zu tun, welcher unserer Volksseele ebenfalls massiv zusetzte. Das 20. Jahrhundert verlief für uns Deutsche alles andere als rosig.

Und eine Volksseele ist immer dann schwer verwundet, wenn es die Seelen derer, die es tragen, auch sind. Hier sind zwei Generationen besonders relevant: die Kriegskinder und die Kriegsenkel.

Die Kriegskinder

So nennt man jene Generationen, welche den Krieg als kleine Kinder am eigenen Leibe zu spüren bekamen und nicht selten schwere Wunden in ihren Seelen davon trugen. Manche von ihnen entwickelten auch, je nach Intensität des Erlebten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese Erlebnisse härteten sie dermaßen aus, dass sie emotional kalt wurden, behielten diese Kälte auch nach dem Krieg bei und zogen damit auch die nachfolgenden Generationen, die sogenannten Kriegsenkel auf.

Die Kriegsenkel

Sie sind die erste Generation, welche mit dem Krieg und dem Nationalsozialismus nichts mehr zu tun hatten, da sie weit nach 1945 geboren wurden. Sie sind jedoch die Leidtragenden des Traumas ihrer Eltern, den Kriegskindern.

Die Gefühle der Eltern sollten stets aus einer Position der Fülle kommen. Dies gibt den Kindern in ihren frühen Jahren die emotionale Sicherheit, welche sie benötigen, um später ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und souverän auf eigenen Beinen zu stehen.

Genau dies kann man beim Typus Kriegsenkel oder auch Babyboomer genannt nicht beobachten. Sie benehmen sich selbst im stattlichen Alter noch teils wie kleine Kinder. Wie bereits im vorigen Kapitel angedeutet, wurden die Traumata ihrer Eltern auf sie übertragen. Dies lässt viele nach dem Wunsch streben, es »wieder gut machen« zu wollen. Einige dieser Menschen entwickeln aus dieser Leere in ihrem Inneren einen starken Antrieb zum Karriere machen. Dies nur um etwas retten, was schon vor ihrer Geburt verloren war. Typisch für diesen Typ Babyboomer ist, dass sie keine eigene Familie haben und dazu neigen, sich in die Depression zu arbeiten – auf englischen würde man sie Workaholics nennen.

Und während die einen Karriere machen, brechen wiederum andere unter der Last und entwickeln in vielen Fällen ein introvertiertes Hobbykeller-Leben. Diese emotionale Abwesenheit und Distanzhaltung erhalten sie sogar aufrecht, wenn sie selbst Eltern sind. Infolgedessen gibt es heute ganze Generationen von jungen Männern, welche von ihrem männlichen Kern psychisch getrennt wurden. Einige schaffen es mit eine Menge Disziplin und Zielstrebigkeit sich daraus zu befreien. Sehr viele jedoch werden irgendwann blackpilled (= verlieren jeden Mut und jede Hoffnung) und geben auf.

Beide Typen der Kriegsenkel-Generationen sind sich aber in einem gleich. Keiner der beiden wurde je auf psychischer Ebene erwachsen. Ihre Gefühle entstammen nicht einer inneren Fülle, sondern einer inneren Leere. Dies lässt sich an schneller Aufgebraustheit und schlechtem Egobewusstsein erkennen. Dies kommt dann zum Vorschein, wenn besagter Typ seine Verantwortung versucht auf andere abzuschieben. Sehr häufig zu sehen ist dies heute in der Politik. Aber auch leider in der außenparlamentarischen Opposition: Man möge sich einfach mal die degenerierten Boomer-Demonstrationen zu Gemüte führen, welche letztlich zu nichts führen und man sich nur unnötig zur Zielscheibe für Antifa und Co. macht.

Fazit

Durch diese Konstellation konnte auch niemand der jungen Generation heute beibringen, was es heißt ein erwachsener Mann oder eine erwachsene Frau zu sein. Dies ist eine der Faktoren, warum viele Menschen sich heute wieder auf die Suche begeben sowie dem Wort Erwachsensein eine Definition geben müssen. Und dies sollte nicht alleine dem Ziel dienen, nur die beste Version seiner Selbst zu erschaffen, sondern auch seinen eigenen Kindern später wieder ein gutes Vorbild sein zu können.

Ein sehr zu empfehlendes Buch an dieser Stelle sei »Die Wiedergutmacher« von Raymond Unger, welcher in diesem seine eigene Generation, die Babyboomer, in einem kritischen Bezug auf transgenerationale Traumata der vergangenen Zeiten betrachtet.

Männerschwund: Was ist Männlichkeit

Diese neue Artikelserie wird die Thematik des Verlustes der Männlichkeit in unserer deutschen Gesellschaft thematisieren. Dies wird der Pilotartikel sein, welcher zunächst einmal beschreibt, was denn in etwa männlich ist.

Kaum ein Begriff lässt sich schwerer definieren, als der der Männlichkeit. Diese Definition hat sich schon alleine in unserer Kultur innerhalb der 2000 Jahre unserer Existenz mehrmals gewandelt. Ein guter Mann ist per se als männlich zu deklarieren. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist ein guter Mann. Ein Ritter aus dem Mittelalter würde sagen, dass ein guter Mann in der Lage ist, seine Ländereien und seine Familie zu verteidigen. Ähnlich würde auch die Definition eines Germanen aussehen, welcher lediglich andere Begriffe verwenden würde.

Der Mann aus dem industriellen Zeitalter würde sagen, dass er in der Lage sein muss, seine Familie zu ernähren – egal wie hart er dafür arbeiten muss. In den Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts waren die guten Männer gefeierte Kriegsveteranen.

Und wenn man die Frage in der heutigen Gesellschaft stellt, liegt es ganz daran, an welche Szene man diese Frage stellt. Linksprogressive werden sagen, dass es etwas sei, was es zu zerstören gilt. Anhänger der Persönlichkeitsentwicklung sagen, es ist der freie, von allen Fesseln der Angst und Sucht gelöste Mann, welcher keine Probleme hat, sein eigenes Unternehmen zu gründen und jede Frau anzusprechen, die er attraktiv findet.

Von den heutige Definitionen schafft es die Szene der persönlichen Weiterentwicklung am besten, dem Begriff der Männlichkeit gerecht zu werden – auch wenn es sehr liberal ist. Eines lässt sich nicht leugnen: Die Rolle die wir Männer in unserer Gesellschaft einnehmen, hat sich radikal verändert. Die ursprüngliche war es einst, die eigenen Leute von den Anderen sorgsam zu trennen. Dies beschrieb ich mit einer Analogie aus längst vergangenen Tagen im zweiten Absatz.

Jedoch erscheint diese ursprüngliche Aufgabe der Männer geradezu »nazihaft« für heutige Weicheier. Kulturübergreifend lassen sich vier männliche Tugenden aus allen Stämmen und Gesellschaften dieser Welt ableiten. Der Autor Jack Donovan, welcher die Bücher »Der Weg der Männer« und »Nur Barbaren können sich verteidigen« schrieb, definierte diese in seinem ersten Buch: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre.

Kraft

Die Kraft ist das physische Element, welche sich hauptsächlich in Habitus und großen Muskeln äußert. Kraft ist immer dann wirklich nützlich, wenn man schwere Lasten zu bewegen hat oder man einen Konkurrenten ausschalten oder in seine Schranken weisen möchte. Jedoch hat es auch gemäß meiner eigenen Empirie einen nicht zu unterschätzenden psychischen Effekt. Ich wurde in einer Zeit von 5 Jahren regelmäßigem Kraftsport nicht nur muskulöser, sondern auch selbstbewusster, mutiger und stand mehr für meine eigenen Interessen ein.

Mut

Viele vergleichen Mut mit einem Muskel, welchen man trainieren muss, damit es einfacher wird. Diese Analogie ist gar nicht mal so falsch. Es handelt sich jedoch um eine Charaktereigenschaft, welche in erster Linie Männern zugeschrieben wird. Mut bedeutet in erster Linie Überwindung. Die Überwindung der eigenen Ängste, um ins Handeln zu kommen. Ich denke jeder Mensch auf Erden kennt dieses Gefühl: Er möchte etwas machen und umsetzen und im nächsten Moment erfindet der Kopf Ausreden aller Art, nur um einen vom Handeln abzuhalten. Dies wäre eine moderne Definition von Mut.

Zu den guten alten Zeiten hieße es, die »Eier« zu haben, den feindlichen Stamm zu vernichten und ihr Hab und Gut an sich zu reißen. Mut wäre die Bereitschaft für eine Sache (Ziele beispielsweise) oder Person (Schamane, König oder Kaiser) sein Leben zu geben. Die Bereitschaft zu haben, Verantwortung bei Fehlschlägen auf sich zu nehmen. Mut hat ganze Reiche und Imperien an die Spitze geführt und Andere wiederum dazu bewegt, sich ihrer zu entledigen. Nachdem Rom durch innere Dekadenz und feindliche Barbaren zu Fall gebracht wurde, errichteten diese Barbaren auf den Trümmern neue Reiche. Unser heutiges Deutschland entstammt dieser Wiege. Jedoch bekleiden wir heute das Gewand Roms zu Zeiten, in denen es fiel.

Kompetenz

Kompetenz ist unabdingbar für all jene, welche ein bedeutsames Mitglied im Stamme werden möchten. Aber auch zu Zeiten zivilerer Gesellschaften mussten Männer in dem was sie taten, kompetent sein. Es sei denn, sie möchten von der Konkurrenz ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Eine Kompetenz zu entwickeln und auszubauen bedeutet sich auf einem spezifischem Gebiet immer weiterzuentwickeln.

Diese Tugend ist von den genannten die noch heute am stärksten vertretende. Wer beruflich aufsteigen möchte muss sich zwangsläufig weiterbilden – fachlich wie auch sozial. Primär sind es jedoch die sozialen Fähigkeiten, welche einem Menschen generell den Aufstieg in einer Gesellschaft ermöglichen.

Doch in der Generation nach mir, der Generation Z, mache ich auch immer mehr die Feststellung, dass es bei einigen bis vielen überhaupt keine Ambitionen vorhanden sind. Einige wirken sogar den ganzen Tag komplett abwesend. Und wenn diese dann einmal einen herben Rückschlag erleben, ergreifen sie die Flucht. Viele werden auch von ihren Eltern viel zu sehr verwöhnt und gar nicht erst in die Selbstständigkeit geführt. Diese Erziehung findet man aber auch in meiner Generation und denen vor mir schon – es nimmt aber proportional in meinem Umfeld zu. Diese Jungsprösse werden auch nicht »aufwachen« können eines Tages. Sie sind verloren und werden ihr Leben in Abhängigkeit sowohl von den Eltern, wie auch anderen Menschen fristen.

Ehre

Das wohl mittlerweile verpönteste Wort in diesem Beitrag ist das Wort Ehre. Ehre ist seit je her immer eine Definitionssache eines Stammes, einer Gesellschaft. Unter Berserkern wäre man ehrenhaft, wenn man einer der stärksten ist und vielen anderen Klänen schon gezeigt hat, wo der Hammer hängt.

In unserer Gesellschaft ist dieses Wort, wie bereits erwähnt, verpönt; aber auf Unterbewusstseinsebene immer noch präsent. Ehre hat man, wenn man politisch korrekte Ansichten äußerlich vertritt, diese auch verteidigt und »human« denkt. Es geht dabei ums Sagen, nicht primär ums Handeln – nur die Gesinnung muss passen.

Wie der efahrene Leser dieses Blogs sich schon denken kann, bin ich im Sinne des modernen westlichen Lebensmodells unehrenhaft, da ich mich weigere politisch korrekt zu denken und mich selber zu zensieren, geschweige denn mit der Masse zu schwimmen. Diese Faktoren rauben dem Menschen im Generellen Lebensqualität. Um an dieser Stelle Missverständnissen vorzubeugen: Ehre ist eine männliche Tugend, welche ihre Daseinsberechtigung hat und Männer zu Höchstleistungen anspornt. Es ist eine Frage, wem man Rechenschaft ablegen will. Außerdem ist man als Rechter eh der Ehre in der »offenen« und »freien« Gesellschaft freigesprochen.

Ehre hat etwas zuckersüßes, was jeder haben will. Synonyme dafür wären Respekt oder sogar Hochachtung. Diese erhält man von seinen Kameraden und sichert einem den Rückhalt in der eigenen Gruppe, den natürlich jeder haben will und auch bereit ist, alles dafür zu tun. Ehre richtet über Loyalitäten und Feindschaften. Dies gilt auch heute für die sich immer weiter audehnenden politischen Fronten.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, sind die oben beschriebenen männlichen Tugenden universell. Männer die diese Tugenden kultivieren, sind für jeden Klan und jede Gesellschaft essentiell, da sie den Motor des Fortschritts darstellen.

Männer die über diese Tugenden nicht verfügen und auch keine Ambitionen haben, diese in ihr Leben zu holen, werden auf ewig dazu verdammt sein, arme Muttersöhnchen zu sein. Leider nimmt dieser Typus Mann heute zu. Ursprünglich waren unsere europäischen Gesellschaften patriarchalisch geprägt. Dies scheint sich heute im still akzeptierten Dritte-Welle-Feminismus und der absoluten Gleichstellung mit der Rückendeckung gesellschaftlicher Eliten zu wandeln. Heutige Männer sind teils zurecht eingeschüchtert, fristen ihr Dasein in Angst und im schlimmsten Fall sehen sie sich selbst als obsolet an.

Diese Probleme kochen genau dann hoch, wenn der eingeschüchterte, feminisierte Kerl auf Partnersuche geht. Die meisten lernen heute entweder gar nicht oder nur im Internet, wie man etwa Frauen verführt. Ich selbst gehöre zu diesen Menschen und lerne dies auch gerade erst selbst.

Natürlich könnte ich die Thematik, was männliche Tugenden sind oder nicht sind, hier bis ins Unendliche ausbauen, was nicht weiter zielführend wären. Die anderen Tugenden bauen auf den vier essentiellen aus diesem Beitrag auf.

Fakt ist für den Abschluss: Wenn wir nicht Männlichkeit wieder entdecken und leben, wird es nach uns keiner mehr tun!

Euer PretoX

Video

Was sind Daten

Hallo Kameraden,

im heutigen Video möchte ich den Techniklaien einmal erklären, was sind Daten eigentlich, wie entstehen sie und was muss man tun, um sie wieder loszuwerden.

Was sind Daten?

Gehen wir auf die erste Frage ein. Im Prinzip sind rein physisch gesehen Daten genau das was ihr in diesem Video über dem Bildschirm huschen seht – nur eben visualisiert –: Nullen und Einsen. Diese entstehen dadurch, dass an einem Pin am Prozessor ein Signal anliegt, 1; oder nicht, 0. Diese Zustände sind abfragbar. Jedoch ist diese Ebene eher für Leute interessant, welche sich für Mikrocontroller und digitale Messtechnik interessieren.

In Computern und Servern jedoch enthalten Daten je so viele Nullen und Einsen, dass selbst wir Technikaffinen mit ihnen nicht arbeiten können. Desto mehr Nullen und Einsen, desto mehr Informationen beinhaltet ein Datum. Moderne Datenbanksysteme geben uns die Möglichkeit nicht nur diese Daten zu speichern, sondern auch zu sortieren, auszuwerten sowie für den Menschen interpretierbar zu machen.

Und wie der »Big Data«-Trend schon aussagt, schießen heute extrem viele Daten mit hoher Geschwindigkeit um die Welt. Was uns zur nächsten Frage führt.

Wie entstehen diese Daten?

Da die meisten von euch mit sozialen Medien vertraut sind, werde ich es anhand ihrer Funktionalität erläutern. Sobald ihr euch registriert, taucht in der Datenbank ein Datensatz mit eurem gewählten Pseudonym sowie eurer E-Mail-Adresse und eurem – hoffentlich – verschlüsselten Passwort auf.

Wenn ihr nun in diesem Netzwerk am Surfen seit, sucht ihr nach Seiten und Profilen die euch gefallen. Wurden diese gefunden, so drückt ihr im Falle von Facebook den »Like Button«. Genau in diesem Moment erzeugt ihr wieder Daten, welche in der Datenbank zu eurem Datensatz hinzugefügt werden. Die gemochten Seiten werden aus der Datenbank abgefragt, wenn der eigene »Feed« geöffnet oder aktualisiert wird. Daraufhin werden euch die aktuellsten Beiträge der gemochten Seiten angezeigt.

Ich hoffe diese kleine Analogie aus dem Alltag vieler zeigt, wie Daten entstehen können. Natürlich werden noch weit mehr Daten gespeichert und ausgewertet. Und in der politischen Debatte geht es darum, wie Unternehmen und Staaten mit den Daten ihrer Nutzer und Bürger umzugehen oder auch nicht umzugehen haben.

Facebook und auch Google nutzen diese Daten, um Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, zielgerichtet Werbung an ihre Zielgruppe zu schalten. Dass es nicht nur dabei bleibt, zeigt die Vergangenheit: siehe den Fall Cambridge Analytica.

Deswegen stehen gerade Datenanalyseunternehmen auch immer wieder in der öffentlichen Kritik. Außerdem bergen riesige Datenbanken auch ein gewaltiges Risiko im Falle eines Hackerangriffs: sie sind das Nummer-Eins-Ziel. Daten sind das neue Gold oder Öl.

Die politische Frage

Das heutige Problem in der politischen Frage finde ich nicht leicht zu beantworten, da hier eine echte Misere vorliegt und lediglich halbherzige Lösungen umgesetzt werden. Sowieso ist es keine Frage, dass Deutschland im puncto Digitalisierung anderen Staaten, wie etwa den skandinavischen, hinterherhinkt. Wobei das Zu-Progressiv-Sein einigen Staaten schon das Genick brach: so z.B. Estland, als es 2007 russischen Hackern gelang, das Land komplett lahmzulegen. Dies deutete auf eine mangelnde Sicherheitsstruktur hin.

Der Idealfall, ist ein bedachtes Vorgehen, sowie eine angemessene Reaktion auf außen eindringende Faktoren, wie ausländische Unternehmen, welchen den deutschen Markt als lukrativ einstufen. Die Reaktion des deutschen Staates in der Realität: Man habe sich den Faktoren zu unterwerfen. So zumindest die Legislative. Jedoch weisen Juristen, wie Christian Solmecke auf YouTube, darauf hin, dass WhatsApp offiziell als illegal eingestuft ist!

Für die von euch, welche regelmäßig Medien, wie Netzpolitik oder Heise lesen, werden selten Positives zu berichten haben. Symptombekämpfung, Flickerei und »nach mir die Sintflut«. Mit anderen Worten, man ist im Bereich des Digitalen restlos überfordert und der jüngste Streich auf EU-Ebene sorgte für Massenproteste auf Straßen im gesamten EU-Gebiet. Ich denke, ihr wisst wovon ich rede.

Was machten die EU-Bonzen: Anstatt vielleicht mal auf Menschen zu hören, die affiner mit modernen Medien sind als sie, sprechen sie ihnen ab, überhaupt etwas von Politik, geschweige denn offensichtlich den eigenen Willen zu verstehen.

Dies könnte ich endlos weiter spinnen. Dies würde jedoch den Rahmen des Beitrages sprengen. Ich hoffe ich konnte auch hier den nicht technisch Versierten abholen.

Und wie wird man Daten wieder los?

Im Internet ist dies ein Dingen der Unmöglichkeit. Jedoch bei den Daten auf der eigenen Festplatte nicht. Diese sind problemlos verschlüsselbar und auch für immer löschbar, wenn man weiß, wie es geht.

  1. Physische Vernichtung: Die Festplatte wird bei diesem Prozess physisch fast unlesbar gemacht. Z.B. durch Zerstörung der Kontakte auf der Rückseite oder das Durchbohren der Magnetscheiben. Dies schreckt bereits die ersten ab, da eine Datenwiederherstellung sehr teuer wird und Zeit kostet. Außerdem ist das Gehäuse aufschraubbar. Dies ermöglicht zudem das Zerkratzen der Metallscheiben innen, wie auch das Zerschlagen mit dem Hammer, welches noch mit einem Säurebad zur beinahen Perfektion gebracht werden kann.
  2. Überschreibung: Wie bereits erläutert sind Daten Nullen und Einsen. Diese lassen sich sowohl mit Nullen, als auch Zufallszahlen überschreiben. Das Werkzeug meiner Wahl hier heißt Disk Dump und ist in allen unix- und linuxartigen Systemen standardmäßig installiert.

Am besten kombiniert man beide, um ganz sicher zu gehen. Dieser Aufwand ist jedoch nur bei HDD-Festplatten für die paranoiden notwendig. Bei den SSDs sollte eine Überschreibung mit Nullen oder ein physischer Schaden genügen. Dieses Medium wurde nicht geschaffen, um Daten langfristig zu speichern.

Ich hoffe, ich konnte euch mehr für diese Thematik sensibilisieren. Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX


Quellen

  1. Cyberkrieg – Angriff aus dem Netz: https://youtu.be/gWKjVXO69Xk?t=261
  2. WhatsApp ist nun offiziell illegal: https://youtu.be/hcSjM3g4n-0
  3. HDD-Festplatte zerstören: https://www.sir-apfelot.de/festplatte-zerstoeren-dauerhaft-unlesbar-machen-21620/
  4. Cambridge Analytica: https://de.wikipedia.org/wiki/Cambridge_Analytica

Titelbild

Kostenlose Bilder – Pixabay

Musik

Doug Maxwell/Media Right Productions – Landing On a Dark Planet

Hassrede und Falschmeldungen

Hallo Kameraden,

im heutigen Beitrag möchte ich diese beiden Worte insbesondere ihrer beigemessenen Priorität in der heutigen Zeit dementieren. Alles begann kurz vor der Veröffentlichung des NetzDG von Heiko Maas: Ein regelrechter Sturm brach in den Medien über Hassrede und Falschmeldungen, oder in englisch »Fake News«, aus. Dies wirkte, als wolle die links-grüne Elite das Volk zur Zustimmung sturmreif schießen.

Hassrede

Es ist nicht so, als hätte es schon vor der Massenempörung so etwas wie Hassrede im Internet gegeben. Und offensichtlich gibt es auch genügend niedere Gestalten, welche für solche Sachen einen Fetisch haben und es lieben, unter Videos auf YouTube oder anderen Plattformen ihren Müll abzuladen. Klassisch bekannt sind diese Individuen unter dem Namen Hater.

Aber die großen Plattformen der Masse, wie Facebook, Twitter, YouTube und Co., haben allesamt ein grundsätzliches Interesse daran, dass das Milieu passt. Leute, die genau hier nicht hereinpassen, welche teilweise mit Beleidigungen Amok laufen, können von den Betroffenen auf eigene Faust gemeldet werden, worauf sich dann der Plattformbetreiber einschaltet und sich solch menschlichem Abschaum entledigt. Dies ist der Idealfall.

Jedoch sahen dies unsere werten Damen und Herren im Bundestag ein bisschen anders. Sie glauben zu der Überzeugung gelangt zu sein, dass hier staatlich reguliert werden muss. Und so war ein neues Trendwort geboren. Das Problem ist hier eine klare Definition: was ist Hassrede und was nicht. Die Anzahl der grenzwertigen Beiträge dürfte sich ins Unermessliche steigern lassen.

Falschmeldungen

Dies ist kein neuer Begriff, geschweige denn ein neuer Trend. Der Vorläufer aus Zeiten, wo Zeitungen lediglich analog lesbar waren, schimpft sich Zeitungsente. Die Definition umfasst sowohl Irrtümer, als auch Tatarenmeldungen, sprich, bewusste Falschmeldungen.

Auch besser bekannt als Fake News wird dieser Begriff sowohl vom Volk, als auch von Medien benutzt, um dem Kontrahenten, das Verfassen von Tatarenmeldungen vorzuwerfen.

Ich selbst bin mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass ein objektiver Journalismus nicht existieren kann, da wir Menschen die Welt subjektiv betrachten und Journalisten auch nur Menschen sind. Dabei macht es für mich nicht den geringsten Unterschied, wie neutral sich ein Medium einschätzt, denn auch jeder Journalist hat eine Meinung zu einem bestimmten Thema und immer scheint sie irgendwo auch durch – falls nicht im Artikel, so in der Blogsektion des jeweiligen Mediums. Feststellung: Die meisten Journalisten vertreten linksgrüne Positionen – insbesondere die jüngere Generation.

Somit haben wir heute die Konstellation, dass konservative Medien den Massenmedien vorwerfen, Falschmeldungen zu verfassen, und selbiges umgekehrt. Meine Einstellung: Die Medien beider Seiten haben unterschiedliche Themenschwerpunkte ausgewählt. Von daher lese ich Medien beider Seiten. Natürlich gab und gibt es nach wie vor Tatarenmeldungen, um den Gegner zu diskreditieren. Aktionen solcher Medien halte ich nach wie vor für verachtenswert und unterstütze ich nicht.

Wenn jedoch die Politik in solche journalistischen Angelegenheiten interveniert, wird es kriminell. Meine Wahrnehmung: Der Begriff der Fake News wird von diesen gegen rechte und konservative Medien eingesetzt. Damit wird versucht, die eine Seite der Medaille kaltzustellen. Ob dies nun gewollt ist, lass ich im Raum stehen, es passiert aber. Somit könnte – sollte der Kampfgeist weichen – eine bedeutsame Gegenöffentlichkeit verschwinden.

Fazit

Sowohl Hassrede, als auch Falschmeldungen sind heute Gegenstand von Staatspolitik, was sie nicht sein sollten, da sie nicht staatspolitischer Natur sind. Hassrede obliegt der Politik der jeweiligen Plattform auf der sie begangen wird. Jedoch ziehe ich auch hier eine Grenze, sobald ein echter Straftatbestand vorliegt, wie z.B. eine Terrorandrohung. In diesem Falle ist die Exekutive des Staates berechtigt zu intervenieren und sollte es auch.

Falschmeldungen, bewusst oder journalistischer Irrtum, sind letztendlich das Produkt journalistischer Schlammschlachten. Dem kann man ein Freund sein, frei dem Motto »Konkurrenz belebt das Geschäft«, oder auch nicht, wenn man hinter Journalismus eine gewisse idealistische Tugend sehen möchte.

Dadurch, dass der Staat bei beiden eingreift, entstehen Unfälle, wie das NetzDG, welches den Schutz der Meinungsfreiheit von der Verfassung auf die Betreiber sozialer Medien ummünzt. Und die hohen Strafen, welche mit diesem Gesetz einhergehen, laden zu lieber zu viel zensieren, als zu wenig, ein. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist ideologischer Natur, welches die hiesige Hegemonie schützt.

Außerdem sollte ein Mensch, welcher unter normalen Bedingungen, also im Rahmen der traditionellen Familie groß wurde, in der Lage sein, sich selbst mit den vorhin genannten Maßnahmen der Medien zu verteidigen. Außer man geht davon aus, dass der Durchschnittsbürger ein wehrloses Kleinkind ist. Dies jedoch käme der Denke von Sozialisten gleich.

Aber vielleicht möchte man auch wehrlose Menschen für genau die Errichtung eines sozialistischen Staates haben.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Quellen

  1. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-wehrt-sich-gegen-NetzDG-Bussgeld-4475699.html

Titelbild

Kostenlose Bilder – Pixabay

Musik

Doug Maxwell/Media Right Productions – Landing On a Dark Planet

60 Tage NoFap Hartmodus

Es ist nach weiteren 30 Tagen soweit: ich habe die 60 Tage NoFap im harten Modus absolviert. Die letzten paar Tage waren wirklich hart und ich habe ein paar Fehler gemacht. So war ich die letzten paar Tage immer mal wieder nahe einem Rückfall. Jedoch konnte ich mich davor bewahren und natürlich fühlte ich mich danach wie ein Häufchen Elend.

Doch zuvor bin ich durch äußerst starke Höhen gegangen, welche mich gefühlt haben fliegen lassen. In diesen Momenten habe ich das Leben richtig gespürt und genossen, sowie produktiv und fokussiert arbeiten lassen.

Doch ich muss noch eine Menge lernen, wenn es um die Tiefphasen geht. Ich lasse mich derzeit eindeutig noch zu sehr runterziehen, anstatt mir vor Augen zu halten, was ich bereits alles erreicht habe. Definitiv habe ich jüngst gelernt, dass es ein schmaler Grad ist zwischen guten Gefühlen, wo sich die angestaute sexuelle Energie sehr gut anfühlt, und negativen Gefühlen, wo sich diese Energie auch negativ anfühlt. Darum ist es mittlerweile auch für mich wichtig zu lernen, selbst zu entscheiden, wie ich mich fühle.

Außerdem legte ich mir neue Langzeitziele fest, von denen nur noch drei für mich von Relevanz sind, da ich sonst meinen Fokus zu sehr streue. Außerdem habe ich angefangen, wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben um meine Erfolge festzuhalten und mir bei Bedarf wieder vor Augen zu halten.

Nun, nach dieser Reinventur habe ich wieder neue Courage getankt und kann meinen Weg weitergehen – möge dieser noch so steinig sein.

Euer PretoX