Aufklärung

Damals

In der Renaissance etablierte sich ein kritischer Zeitgeist gegen das Dogma der Kirche, des Adels und der Monarchen. Typische Elemente, um den einfachen Bürger zu erreichen, waren Prosa, Lyrik und Drama.

Heute

Heute haben wir unser Arsenal im Laufe der Digitalisierung Deutschlands und ganz Europas weiter aufgestockt. Mittels Videos sind wir in der Lage, die heutige Situation detailliert zu erörtern. Blogs und Webseiten bieten uns ebenfalls die Möglichkeit derartige Beiträge zu verfassen und soziale Netzwerke machen die schnelle Verbreitung zu einem Kinderspiel. Nach wie vor kann man auf die altbewährten Stilmittel, wie oben beschrieben, setzen, da sie bei richtigem Einsatz den Gefühlsapperat eines Menschen treffen. Dies ist immer noch sehr effektiv.

Wie betreibt man Aufklärung im Internet?

Im Internet hat man natürlich die Möglichkeit ein viel größeres Publikum anzusprechen als im echten Leben. Die Kunst ist es, anfangs die Informationen so weit zu streuen, wie nur eben möglich. Auch ist es im Netz leichter, Gleichgesinnte zu finden, mit denen man sich autauschen kann.

Prinzipiell gibt es im Internet zwei Rollen zu vergeben: Die Ersteller und die Verteiler.

Verteiler

Die Ersteller produzieren den Content in Form von Videos, Schrift oder beidem. Der Verteiler übernimmt die Rolle des Streuens des Materials. Dabei sind die Verteiler auch in der Lage große Netzwerke in den sozialen Medien aufzubauen. Somit werden Informationen schnell gestreut. Dies ist auch in Zeiten der Manipulation duch die sogenannten Qualitätsmedien auch notwendig. Und wenn eine beachtliche Masse an Leuten Informationen streut, hat das Ganze nicht selten auch einen psychologischen Masseneffekt auf die Nicht-Erleuchteten. Es kann zu einer unwiderruflichen Kettenreaktion kommen, was uns sehr gelegen ist.

Ersteller

Während der Verteiler fleißig teilt und Netzwerke errichtet, ist der Ersteller kreativ und beschäftigt sich Videoschnitt, Grafikerstellung, sowie Erstellung einer eigenen Blogseite. Dabei sind ihm kaum Grenzen gesetzt, außer die technischen natürlich. Er kann z.B. klassische Vorträge in Form von Videos halten. Oder eher kurze Infovideos, wie die meine Wenigkeit schneiden. Mit Memes könnt ihr die sozialen Medien fluten und eure Gegner lächerlich machen. Die Waffen der vergangenen Tage sind noch immer einsetzbar in Form von z.B. Gedichten oder Romanen. Auch solltet ihr zu aktuellen Themen Bezug nehmen, indem ihr darüber Videos oder Blogbeiträge schreibt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass andere Internetnutzer auf euren Content aufmerksam werden. Denn ganz am Anfang werdet ihr nur über den Suchalgorithmus gefunden. Um auch diese Wahrsheinlichkeit zu erhöhen sollte man auch die richtigen Schlagwörter und Hashtags verwenden.

Zusammengefasst

Im Internet erfolgt die Aufklärung nicht wie im echten Leben, dass man die Menschen durch direkten Kontakt für diese Themen sensiblisiert, sondern indirekt durch das Verbreiten von Informationen und Künste der Gegenöffentlichkeit auf der großen Bühne des Internets. So bin ich selber auch erwacht, als ich über das Thema Globalisierung recherchierte.

Wie rüttelt man einen Menschen im echten Leben am besten wach?

Bevor man jemanden wachrüttelt, muss man feststellen, wo dieser jemand steht. Wenn also in einem Gespäch auf einmal unangenehme Themen auf den Tisch kommen, kann man dies am besten beobachten. Dabei sind mir in der Vergangenheit verschiedene Menschentypen aufgefallen: Der Erleuchtete, der Bescheid weiß, das krasse Gegenbild, der Verdrossene, der am liebsten gar nichts wissen und einfach nur seine Ruhe will, sowie aber auch der Interessierte, der sich durchaus für politische Themen begeistert, aber noch nicht bemerkt hat, das er regelmäßig auf gut deutsch „verarscht“ wird.

Der Interessierte

Dieser jemand ist häufig dem politisch linken, im schlimmsten Fall dem neulinken Lager, zugewandt, wenn es sich um eine jüngere Person handelt.

Die moderat-linken Individuen kann man durchaus für sich gewinnen, da diese noch in der Lage sind, auch die eigenen Genossen zu kritisieren. Hier muss man eine Brücke schlagen von wo man selber steht, zum Gegenüber. Und nur von dort aus kann man diesen abholen. Um es dieser Person ein bisschen angenehmer zu machen, ist Humor ein sehr gutes Stilmittel, außerdem stärkt es die genannte Brücke und ihr seit euch gleich sympathischer. Aber dabei bringt es gar nichts sich dem Gegenüber moralisch hoch zu tun, oder gar beleidigend zu werden. So würde man jegliche Brücke zerschlagen und wie allzu oft einen politischen Grabenkampf entfachen. Genau so etwas gilt es zu vermeiden. Außerdem sollten wir auch nicht vergessen, dass wir auch einmal genau dort standen, wo unsere Gesprächspartner jetzt stehen.

Sollte dieser jemand den Neulinken, also den heutigen radikalen Linken, angehören, ist jegliche Mühe umsonst, weil sie zum Großteil nun einmal faktenimmun sind und bei der kleinsten Bewegung sofort die „Nazikeule“ herausholen.

Ältere Menschen sind durchaus dem rechten und patriotischen Lager offener. Dies liegt an einer höheren Lebenserfahrung. Lügen haben generell kurze Beine.

Der Verdrossene

Er wird im Normalfall die Anstrengung nicht wert sein, denn er blockt jede Unterhaltung mittels einem trockenen „Ist mir doch egal!“ ab. Mit diesem Typ hab ich es am häufigsten zu tun. Vielleicht gelingt es mal ein längeres Gespräch auf die Beine zu stellen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie anfangen darüber nachzudenken, ist gleich null. Mein Tipp an der Stelle: Wenn es passt, schmeißt ruhig einmal ein paar unangenehme Fakten in den Raum. Die Hoffnung stirbt zuletzt. 😉

Der Erleuchtete

Er macht euch überhaupt keine Probleme. Er weiß Bescheid, wie es im „Kaninchenbau“ aussieht. Vielleicht ist er auch schon selber aktiver Patriot oder Mitglied einer anderen Gruppe. Dann habt ihr einfach ein cooles Gespräch, welches richtig aufleben wird und wo ihr beide euch einfach freut, dass jemand anderes die eigenen Ansichten versteht.

Nicht selten aber, spuken diese noch in der Brückenschläger-Szene herum. Sie können sich dort sehr leicht verirren und auf falsche Wege geraten. Häufigstes Problem, gerade der „frisch Erwachten“, ist Defätismus (Schwarzmalerei). Damit diese Phase endet, müssen sie sehen, dass es bereits einen aktiven Widerstand gibt, dessen Energie auf sie einwirken wird. Widerstand werden sie dabei in der Regel keinen bis wenig leisten, da vor geraumer Zeit noch ihr Weltbild ein Reset erhalten hat. Sie müssen sich selbst wieder finden.

Zusammengefasst

Im Internet haben wir die Möglichkeit eine riesige Masse an Menschen zu erreichen. Im echten Leben bleibt dies aus, wenn ihr nicht gerade einen Vortrag auf einer Bürgerversammlung haltet. Jedoch könnt ihr, bei Erfolg, neue Mitstreiter und Freunde gewinnen. Wer weiß, vielleicht schafft ihr es sogar, dadurch eine neue Graswurzelbewegung ins Leben zu rufen. 🙂

 

Schlusswort

Diese Seite spiegelt meine Erfahrung im großen Bereich der Aufklärung wieder. Bei Bedarf werde ich diese Seite aktualisieren. Mich würde auch interessieren wie es da bei euch aussieht. Schreibt es mir in die Kommentare und ich hoffe das ich mit meinem Guide dem ein oder anderen ein wenig helfen kann.

Eine Antwort auf „Aufklärung

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