Der Kampf

Hallo Kameraden,

es ist an der Zeit, dass ich mich mal wieder zurückmelde. Heute jedoch nicht zum Thema Computer, sondern Persönlichkeitsentwicklung.

Jeder Zuschauer, der sich dieses Video ansieht, dürfte sich einem im Klaren sein: Diese Welt ist nicht so schön und kunterbunt, wie es uns die Medien auftischen. Wenn Spaß wirklich das einzige Erstrebenswerte auf diesem Planeten sein sollte, warum tragen die meisten Menschen Löcher in den Herzen, welche sie temporär mit Konsum ausstopfen bis sie aussehen wie lebendige Leichen – Zombies.

Die anderen, welche sich für etwas besseres halten, wollen als degenerierte Konsumenten, versuchen die Karriereleiter emporzuklettern. Einige sind viel zu nett und stürzen schon bei den ersten Stufen ab, brechen sich die Haxen und geben auf. Dies sind dann die, welche auf gutgläubige Art nett sind und zu alles und jedem » ja und Amen« sagen sowie hinschmeißen, wenn es beim ersten Versuch scheitert. Andere assimilieren den Glaubenssatz, ein Arschloch sein zu müssen, um in dieser Welt zu überleben. Meistens blüht diesen Individuen früher oder später auch kein rosiges Schicksal.

Wiederum eine dritte Fraktion, welche mit der ersten verwandt ist, zog sich vollständig aus dem echten Leben zurück und fristet im schlimmsten Fall immer noch sein Schicksal im Keller im tiefsten Erwachsenenalter bei den eigenen Eltern und ist zumeist komplett gesellschaftsunfähig. Und sollte es keinen herben Schicksalsschlag geben, werden sie auch nicht zum Leben erwachen.

Unsere Gesellschaft bewegt sich auf einen Abgrund zu und schaut nach hinten. Sie steht direkt unter ihrem eigenen Damoklesschwert, ohne es zu registrieren. Jedoch gibt es auch wiederum verschiedene Fraktionen, welche sich auf den Weg gemacht haben, um dem Treiben einer fast zu Tode liberalisierten Gesellschaft ein Ende zu setzen. Doch bevor ich diese Fraktionen vorstelle, sollte einmal der Feind in aller Deutlichkeit genannt werden.

Der Liberalismus

Die Philosophie des komplett befreiten, entwurzelten Individuums. Diese Freiheiten werden sogar soweit dem Volk oktroyiert, dass man sich das Geschlecht frei wählen dürfe. Die Krux ist: Unsere Biologie richtet noch weit vor der Geburt über unser Geschlecht, von denen es auch nur zwei gibt, weiblich sowie männlich. Außerdem zersetzt man Gemeinschaften und Vereine, welche noch weit eher ein Gefühl der Identifikation vermitteln können, als es eine Nation könnte.

Der Liberalismus ist ein Weltbild der kompletten Freiheit von Allem. Er raubt den Menschen das Gefühl für etwas bestimmt zu sein, bzw. einen Lebenszweck zu haben, der Teil einer Schicksalsgemeinschaft zu sein. Und ein jeder Mensch der diese Ideologie irgendwo in seinem tiefsten Hinterstübchen vertritt, ist ein potenzielles U-Boot, welches die Gemeinschaften, derer es angehört, langsam aber sicher durch leicht ansteckbare Passivität, aktive Sabotage und Schmarotzerei zersetzt.

Ein liberal denkender Mensch denkt in erster Linie nur an sich, was er davon hat und ob er sich dafür im Moment besser fühlt. Diese Menschen gehören einer der drei Typen an, welche ich vorhin beschrieb. Der Dauerkonsument hangelt sich von kurzfristiger Belohnung zu kurzfristiger Belohnung und zeigt sich unfähig, Langzeitziele zu verfolgen. Der Karrierist hat sich irgendwann in die Depression geschuftet und gelangt zu der Feststellung, dass alle Mühen für die Katz‘ und vor allem sinnfrei waren. Der Kellernerd hingegen weiß, dass er seines Lebenszweckes beraubt wurde, weiß es aber nicht in Worte zu fassen – außer immer wieder zu betonen, dass das echte Leben eine schlechte Handlung hätte. Seine bevorzugten Tätigkeiten sind exzessives Videospiele spielen und Serien schauen. Jedoch ist er zumindest noch in Computerspielen in der Lage, Langzeitziele zu verfolgen. Er ist aber nicht mehr gesellschaftsfähig, da er sich aus der sozialen Interaktion der realen Welt längst zurückgezogen hat und sie meidet wie der Teufel das Weihwasser. Und diejenigen, welche noch vernünftig geblieben sind, resignieren meist den Entwicklungen und ziehen sich selbst zurück.

Das entgültige Resultat wird sein, dass alle Menschen da draußen sich wie freischwebende Satteliten im All bewegen: jeder kocht sein eigenes Süppchen. Und obwohl der Liberalismus durchaus ein gewisses Innovationspotenzial für eine Gesellschaft bietet, so muss der entsprechende Volkskörper auch bereit sein, dass die Zügel gelockert werden. Es braucht einen möglichst hohen Konsens unter den einzelnen Mitgliedern der Schicksalsgemeinschaft. Es braucht feste Werte und Tugenden, an denen nicht gerüttelt werden darf. Da spätestens mit der 1968er-Bewegung gänzlich ad absurdum geführt wurden, braucht es eigentlich einen starken Konservatismus, der durch Werte und Tugenden Konsens unter den Mitgliedern erzeugt. Also ist es an der Zeit für eine Veränderung, welche es vorzuleben gilt – einen Widerstand.

Der Widerstand

In Klammern sollte ich vielleicht auch noch das Wort vermeintlich dazu packen, denn wir haben heute Gruppierungen, welche den Anspruch erheben, der Widerstand zu sein, es aber im Kern nicht sind. Widerstand beginnt grundsätzlich mit dem »Gedankenverbrechen« zu etwas nein zu sagen, was man nicht möchte und aus tiefstem Herzen ablehnt.

Wer die Szenerie schon länger verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass sich über die Jahre immer wieder Bewegungen formierten, degenerierten und einbrachen und dennoch an ihren knirschigen Themen festhielten, obwohl sie längst obsolet sind. Ein gutes Beispiel wären hier die Scharen, welche sich um Akteure wie KenFM und Co. versammelt haben. Auf ihr Streben wurden Mahnwachen im ganzen Land abgehalten. Sie verloren an dem Punkt ihre Glaubwürdigkeit, als sie meinten, der deutsche Normalbürger sei für die Flüchtlingsströme in unser Land verantwortlich. Bei solchen Formulierungen blitzt ohne jeden Zweifel die antideutsche Fratze und der Selbsthass durch. Wir brauchen aber wieder eine starke Verwurzelung mit unserer Heimat, unserer Kultur und unseren Bräuchen; keine zweite Armee aus Antideutschen.

Eine weitere nennenswerte Fraktion ist die Berger-Fraktion. Es ist noch nicht allzu lange her, als David Berger, der Kopf hinter dem Blog »philosophia perennis«, mit seinen Handlangern Oliver Flesch und Co. eine breite Verleumdungsaktion in Richtung Götz Kubitschek und seinen Antaios Verlag in Schnellroda abgeschossen hat. Der Grund: In irgendeinem Kommentar auf der Sezession hieß es vor zwei Jahren, Berger hätte mit einem Hund Geschlechtsverkehr gehabt. Diese Begründung war ein einziger Strohmann, welcher die Hetze und Twitter-Schlachten rechtfertigen sollte. Des Weiteren gab es auch den Vorwurf, dass man in Schnellroda etwas gegen Homosexuelle hätte. Aber warum haben sie dann z. B. die Bücher Jack Donovans ins Deutsche übersetzt, welcher nachweislich homosexuell ist. Der wahre Grund hinter dieser lächerlichen Aktion dürfte sich wohl außerhalb des Gesagten bewegen. Ich nehme an, es war der verzweifelte Versuch, den wirklichen Rechten Herr zu werden – was wie zu erwarten vollkommen nach hinten losging.

Die dritte Fraktion, welche sich im Kreis dreht, sind die Aktivisten von Pegida und dessen Ablegern. Sie gehen regelmäßig nach draußen auf die Straße, brüllen ihre Parolen und sind nach ein paar Stunden auch schon wieder verschwunden, ohne irgendwelche nennenswerten Erfolge aufweisen zu können. Um Pegida gab es vor einigen Jahren mal einen großen Hype, welcher jedoch längst vorüber ist. Was fällt einem bei dieser Fraktion auf? – Sie sind zumeist schon des höheren Alters, benehmen sich im schlimmsten Falle noch wie kleine Kinder und wenn sie mal nicht »Widerstand« leisten, dann sitzen sie zu Hause, schauen fern oder begnügen sich mit anderem Konsum. Die jüngeren Aktivisten sind da meist noch viel schlimmer: Sie sehen teilweise aus, als würden sie im gestandenen Alter noch immer im Keller des Elternhauses wohnen und rattern teils Parolen runter wie computergenerierte Stimmen. Hier gibt es absolut nichts, was Neuzugänge anlocken würde.

Alle der drei genannten Fraktionen drehen sich im Kreis und kommen nicht von der Stelle vorwärts. Es findet keine Entwicklung statt. Sie entstanden, erlebten irgendwann ihren Höhepunkt und passten sich nicht mehr mit der Zeit an. Die einzige Ausnahme sind hier die Drückeberger, welche offen einen Krieg starteten, von dem sie eigentlich wissend sein sollten, dass er nicht zu gewinnen ist. Durch diese dämliche Aktion haben sie sich selbst entlarvt, und sich flächendeckend einen schlechten Ruf eingeheimst. Bei Straßendemos à la Pegida wäre immerhin noch mehr Potenzial, als bei den anderen beiden Fraktionen enthalten. Jedoch zeigen sich diese Aktivisten gegenüber dem, was wir wirklich benötigen weitestgehend immun, was zu einem Generationenkrieg innerhalb des rechten Spektrums führte.

Aber was brauchen wir denn nun wirklich? Oder an was mangelt es den Pegidas der außenparlamentarischen Opposition?

Seit der Gründung fand hier keine Weiterentwicklung statt. Aus den Straßendemos hat sich nicht wirklich etwas entwickelt. Und meistens finden wir hier den Stereotyp des Partypatrioten vor, der sich schlicht nur daran stört, dass ihm ein paar zu viele Afrikaner an der Supermarktkasse begegnen. Diese Menschen beschäftigen sich aber nicht mit den Themen, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Sie hinterfragen nicht, warum wir uns heute wie vereinsamte Satteliten durch die Straßen bewegen, warum heute unsere Gesellschaft so abgebrüht ist und jeder nur noch an sich selbst denkt. Sie gehen nicht bis in den Kaninchenbau, weil sie einfach ihre Ruhe haben wollen.

Sie möchten schon heute in einem Paradies leben, das ihnen eigentlich erst nach ihrem Tod zusteht – um das Ganze mal religiös zu formulieren. Die Erde ist ein chaotischer Ort und gewiss nicht das Paradies. Die Menschen, welche genau jenes Paradies verwirklichen wollten, sind reihenweise im 20. Jahrhundert an ihren Utopien gescheitert, haben Massenmorde begangen und die kollektiven Volkseelen gebrochen. Das Leben auf der Erde ist dazu gemacht, um hart zu sein. Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen und seinen eigenen Schatten, der einem auf Schritt und Tritt folgt.

Die Frage ist: Wie leben wir damit? Nehmen wir sie an oder stoßen sie weg und laden sie bei anderen Menschen ab – z. B. bei Politkern, welche nicht unbedingt bösartige Menschen sein müssen, sondern vielleicht sogar mit denselben charakterlichen Schwächen zu kämpfen haben. Dies ist die Krux des Liberalismus auf individueller Ebene: Er erlaubt es den Menschen ihre fiesesten Seiten auszuleben, was sie langfristig gesellschaftsunfähig macht, ohne kollektiv dafür wirklich geahndet zu werden.

Also sind selbst die, welche vom Mainstream als rechts deklariert werden, in Wirklichkeit Liberale.

Dies gilt es zu überwinden, um wieder etwas zu errichten, was gewiss größer ist, als das Individuum. Eine Saat, welche mit der jetzigen Generation keimt und mit den nachkommenden Generationen zu einer gigantischen vor Stolz und Vitalität strotzenden Eiche heranwächst, welche jedem noch so starken Orkan trotzt.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

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