Männerschwund: Der Konsum

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, wie die heutige Konsumwelt Männer in den Ruin treibt, sie entmännlicht und zu braven Schlafschafen macht. Es ist kein Geheimnis, dass übermäßiger Konsum Gift für den menschlichen Körper ist. Abseits sichtbarer gesundheitlicher Schäden wie z. B. Fettleibigkeit, werden auch schwere Gehirnschäden verursacht, welche bis hin zur kompletten Verwahrlosung und zu Sozialphobien führen.

Wir alle kennen es noch aus der Kindheit: Es ist gerade im jungen Alter oder bei einem Gehirn im Autopilotenmodus wirklich schwierig, die Finger von den Süßigkeiten zu lassen. Jedes Mal, wenn wir ein Stück Schokolade verzehren oder gar weniger triviales tun, dann wird Dopamin freigesetzt – ein Hormon, nachdem alle Menschen auf diesem Planeten süchtig sind. Die einen holen sich ihr Dopamin über den bereits genannten Weg, die anderen haben gelernt, auf den kurzzeitigen Spaß zu verzichten und stattdessen auf ein größeres Ziel hinzuzuarbeiten, was Ausdauer, Ehrgeiz und Disziplin benötigt. Die Belohnung wird am Ende aber umso befriedigender sein und gibt Kraft für die darauffolgenden Ziele.

Sehr viele Menschen – wenn nicht sogar ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt – sind in ihrem Leben eindeutig falsch abgebogen, sitzen in einer Sackgasse fest und drehen sich dort im Kreis. Aber die Wahrheit ist: Sie glauben nur, in dieser Welt gefangen zu sein. Sie tragen eine innere Leere in sich, welche sie versuchen mit anderen Mitteln zu füllen – Konsum eben. Ich rechne zu Konsum alles, was man von extern dem Körper zuführt: z. B. Süßigkeiten, Drogen, Alkohol, Zigaretten, Filme, Serien, Pornos. Und das Problem ist, dies geben sie auch noch an ihre Kinder weiter, was eine direkte Abwärtsspirale in die absolute Degeneration bedeutet.

Fakt ist: Es ist deutlich leichter für den Moment sich den kurzfristigen Belohnungen hinzugeben. Dafür wird es aber langfristig ungemütlich, denn schlechte Ernährung widerspiegelt sich in der körperlichen Physik wie auch eine schlecht entwickelte Psyche in einem schlechten Charakter. Und meine (knapp über 20) – vielleicht sogar unsere Generation – wuchs in einer Welt des Konsums, des Überflusses auf. Ich hingegen habe noch das Privileg, auf dem Lande groß geworden zu sein, wo man mir lehrte, dass dieser Reichtum, in dem wir heute leben, einen riesengroßen Preis hat. Sehr viele unserer Vorfahren bezahlten mit ihrem Blut für die Errichtung sowie der Verteidigung unseres Vaterlandes. Sollen wir wirklich auf dieses Erbe spucken und armselig in der Degeneration dahinsiechen wie vor 2000 Jahren schon das westliche römische Reich?

Der harte Weg

Es muss nicht so kommen. Es gibt Menschen da draußen, die mögen glauben, dass das Schicksal in Stein gemeißelt ist und es keinen Grund gibt, es zu mögen. Darauf würden Stoiker antworten mit »amor fati«: Liebe dein Schicksal – zu jeder Zeit, auch zur dunkelsten Stunde. Das Schicksal ist bis auf gewisse vorgegebene Parameter abänderbar. Jeder kann selbst entscheiden, ob er seiner Lebensaufgabe nachgeht oder das Handtuch schmeißt und doch lieber ein durchschnittliches Leben führen will. Er kann die Themen, die ihn persönlich betreffen, ernst nehmen wie auch ignorieren. Dies sind auch wieder Auswüchse des Liberalismus: die Freiheit zu haben, ob man großartig sein will oder nicht.

Die Antwort unsererseits sollte eigentlich mit einem großen »Ja« in Stein gemeißelt stehen. Natürlich haben wir es uns niemals ausgesucht Deutsche zu sein und das schwierige Erbe unserer Ahnen anzunehmen. Ein Linker würde an diesem Punkt sagen: »Es ist nichts worauf man stolz sein kann.« Wenn man aber etwas quer durch die deutsche Geschichte beobachten kann, dann ist es die Aufopferung für die zukünftigen Generationen: Auf das sie es eines Tages besser haben werden, als wir heute. Und daraus entwickelte sich eine der mächtigsten Nationen Europas; ein Reich, dessen materielle Güter heute immer noch Millionen Touristen wie auch uns begeistern. Tun dies die heute errichteten Glastürme, dessen Anblicke wir heute in vielen Innenstädten erblicken können? – Eher nicht.

Im ersten Beitrag dieser Serie stellte ich heraus, dass es kulturübergreifend vier männliche Grundtugenden gibt: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Diese sollte man willend sein in seinem Leben zu meistern. Das früher solch prächtige Bauten errichtet wurden, lässt darauf schließen, dass kompetente Architekten die Planung sowie kompetente Arbeiter die praktische Arbeit übernahmen und diese selbst die kleinsten Details mit Exzellenz ausarbeiteten. Da das Errichten solcher Bauwerke heute nicht rentabel ist, werden derartige Kompetenzen genannter Berufe nicht mehr benötigt. Jedoch weisen diese Glasbauten keinerlei Ästhetik auf: Sie sind hoch, eckig und werden wieder eingerissen, wenn sie nicht mehr von Nutzen sind. Ein derartiger Verfall von Kompetenzen sind nicht nur im Baugewerbe zu verzeichnen, sondern in ziemlich vielen Berufsgruppen.

Es liegt an uns, dass unser Land wieder zu dem wird, was es einst war. Und der Feind, den es zu besiegen gilt ist kein geringerer, als das liberale Denken, welches in so ziemlich jeden von uns unterschiedlich stark verankert ist und uns meist daran hindert, die besten Versionen unserer Selbst zu entwickeln.

Dies ist jedoch in unerreichbarer Ferne, sollten wir nicht bereit sein, Opfer zu bringen. Dieses Opfer soll die Aufgabe der Konsumentenhaltung sein. Wenn ich höre, dass einige Menschen am Wochenende bis zu sechs Stunden Serien auf Netflix gucken, wird mir schon beim Zuhören speiübel. Dies ist nämlich verschwendete Lebenszeit: Man sieht anderen dabei zu, wie sie ihr Leben leben, wie groß ihre Last ist und wie sie sie bewältigen, während man seine Lasten auf einen Stapel stellt und einfach nur vergessen will.

Dies ist zutiefst unmännlich und obendrein ist man weder produktiv noch kreativ. Wir brauchen aber Männer und im Generellen Menschen, welche produktiv wie kreativ sind, da sie diejenigen sind, welche mit ihrem Tatendrang und Ehrgeiz die Sache nach vorne bringen werden.

Im Prinzip habe ich schon alles wichtige gesagt, wenig Konsum, mehr Entwicklung an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten. Dies klingt jedoch einfacher als es ist, denn im Gehirn wird dies einen gewaltigen Wandel nach sich ziehen. Anstatt immer im Autopilotenmodus den Tag an sich vorbeistreifen zu lassen, wird er nun auseinandergerissen, wie der Löwe es mit einer Gazelle tut. Weniger kurzfristige Belohnungen und mehr Ausdauer und Disziplin. Dies braucht jeder, der aus seinem Leben etwas machen will.

Euer PretoX

Männerschwund: Die verlorene Generation

Im vorigen Beitrag dieser Reihe habe ich versucht das Thema Männlichkeit genauer zu definieren und deklarierte vier Tugenden, welche einen guten Mann ausmachen: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre. Heute scheinen diese beinahe obsolet und aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden zu sein.

Dieser Beitrag soll klären, wie es dazu kommen konnte. Anfangen kann man nach dem zweiten Weltkrieg. Kaum ein Land erlitt solch massive Verluste und Schäden wie Deutschland. Obendrauf hatten wir auch noch mit dem Nationalsozialismus zu tun, welcher unserer Volksseele ebenfalls massiv zusetzte. Das 20. Jahrhundert verlief für uns Deutsche alles andere als rosig.

Und eine Volksseele ist immer dann schwer verwundet, wenn es die Seelen derer, die es tragen, auch sind. Hier sind zwei Generationen besonders relevant: die Kriegskinder und die Kriegsenkel.

Die Kriegskinder

So nennt man jene Generationen, welche den Krieg als kleine Kinder am eigenen Leibe zu spüren bekamen und nicht selten schwere Wunden in ihren Seelen davon trugen. Manche von ihnen entwickelten auch, je nach Intensität des Erlebten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese Erlebnisse härteten sie dermaßen aus, dass sie emotional kalt wurden, behielten diese Kälte auch nach dem Krieg bei und zogen damit auch die nachfolgenden Generationen, die sogenannten Kriegsenkel auf.

Die Kriegsenkel

Sie sind die erste Generation, welche mit dem Krieg und dem Nationalsozialismus nichts mehr zu tun hatten, da sie weit nach 1945 geboren wurden. Sie sind jedoch die Leidtragenden des Traumas ihrer Eltern, den Kriegskindern.

Die Gefühle der Eltern sollten stets aus einer Position der Fülle kommen. Dies gibt den Kindern in ihren frühen Jahren die emotionale Sicherheit, welche sie benötigen, um später ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und souverän auf eigenen Beinen zu stehen.

Genau dies kann man beim Typus Kriegsenkel oder auch Babyboomer genannt nicht beobachten. Sie benehmen sich selbst im stattlichen Alter noch teils wie kleine Kinder. Wie bereits im vorigen Kapitel angedeutet, wurden die Traumata ihrer Eltern auf sie übertragen. Dies lässt viele nach dem Wunsch streben, es »wieder gut machen« zu wollen. Einige dieser Menschen entwickeln aus dieser Leere in ihrem Inneren einen starken Antrieb zum Karriere machen. Dies nur um etwas retten, was schon vor ihrer Geburt verloren war. Typisch für diesen Typ Babyboomer ist, dass sie keine eigene Familie haben und dazu neigen, sich in die Depression zu arbeiten – auf englischen würde man sie Workaholics nennen.

Und während die einen Karriere machen, brechen wiederum andere unter der Last und entwickeln in vielen Fällen ein introvertiertes Hobbykeller-Leben. Diese emotionale Abwesenheit und Distanzhaltung erhalten sie sogar aufrecht, wenn sie selbst Eltern sind. Infolgedessen gibt es heute ganze Generationen von jungen Männern, welche von ihrem männlichen Kern psychisch getrennt wurden. Einige schaffen es mit eine Menge Disziplin und Zielstrebigkeit sich daraus zu befreien. Sehr viele jedoch werden irgendwann blackpilled (= verlieren jeden Mut und jede Hoffnung) und geben auf.

Beide Typen der Kriegsenkel-Generationen sind sich aber in einem gleich. Keiner der beiden wurde je auf psychischer Ebene erwachsen. Ihre Gefühle entstammen nicht einer inneren Fülle, sondern einer inneren Leere. Dies lässt sich an schneller Aufgebraustheit und schlechtem Egobewusstsein erkennen. Dies kommt dann zum Vorschein, wenn besagter Typ seine Verantwortung versucht auf andere abzuschieben. Sehr häufig zu sehen ist dies heute in der Politik. Aber auch leider in der außenparlamentarischen Opposition: Man möge sich einfach mal die degenerierten Boomer-Demonstrationen zu Gemüte führen, welche letztlich zu nichts führen und man sich nur unnötig zur Zielscheibe für Antifa und Co. macht.

Fazit

Durch diese Konstellation konnte auch niemand der jungen Generation heute beibringen, was es heißt ein erwachsener Mann oder eine erwachsene Frau zu sein. Dies ist eine der Faktoren, warum viele Menschen sich heute wieder auf die Suche begeben sowie dem Wort Erwachsensein eine Definition geben müssen. Und dies sollte nicht alleine dem Ziel dienen, nur die beste Version seiner Selbst zu erschaffen, sondern auch seinen eigenen Kindern später wieder ein gutes Vorbild sein zu können.

Ein sehr zu empfehlendes Buch an dieser Stelle sei »Die Wiedergutmacher« von Raymond Unger, welcher in diesem seine eigene Generation, die Babyboomer, in einem kritischen Bezug auf transgenerationale Traumata der vergangenen Zeiten betrachtet.

Männerschwund: Was ist Männlichkeit

Diese neue Artikelserie wird die Thematik des Verlustes der Männlichkeit in unserer deutschen Gesellschaft thematisieren. Dies wird der Pilotartikel sein, welcher zunächst einmal beschreibt, was denn in etwa männlich ist.

Kaum ein Begriff lässt sich schwerer definieren, als der der Männlichkeit. Diese Definition hat sich schon alleine in unserer Kultur innerhalb der 2000 Jahre unserer Existenz mehrmals gewandelt. Ein guter Mann ist per se als männlich zu deklarieren. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist ein guter Mann. Ein Ritter aus dem Mittelalter würde sagen, dass ein guter Mann in der Lage ist, seine Ländereien und seine Familie zu verteidigen. Ähnlich würde auch die Definition eines Germanen aussehen, welcher lediglich andere Begriffe verwenden würde.

Der Mann aus dem industriellen Zeitalter würde sagen, dass er in der Lage sein muss, seine Familie zu ernähren – egal wie hart er dafür arbeiten muss. In den Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts waren die guten Männer gefeierte Kriegsveteranen.

Und wenn man die Frage in der heutigen Gesellschaft stellt, liegt es ganz daran, an welche Szene man diese Frage stellt. Linksprogressive werden sagen, dass es etwas sei, was es zu zerstören gilt. Anhänger der Persönlichkeitsentwicklung sagen, es ist der freie, von allen Fesseln der Angst und Sucht gelöste Mann, welcher keine Probleme hat, sein eigenes Unternehmen zu gründen und jede Frau anzusprechen, die er attraktiv findet.

Von den heutige Definitionen schafft es die Szene der persönlichen Weiterentwicklung am besten, dem Begriff der Männlichkeit gerecht zu werden – auch wenn es sehr liberal ist. Eines lässt sich nicht leugnen: Die Rolle die wir Männer in unserer Gesellschaft einnehmen, hat sich radikal verändert. Die ursprüngliche war es einst, die eigenen Leute von den Anderen sorgsam zu trennen. Dies beschrieb ich mit einer Analogie aus längst vergangenen Tagen im zweiten Absatz.

Jedoch erscheint diese ursprüngliche Aufgabe der Männer geradezu »nazihaft« für heutige Weicheier. Kulturübergreifend lassen sich vier männliche Tugenden aus allen Stämmen und Gesellschaften dieser Welt ableiten. Der Autor Jack Donovan, welcher die Bücher »Der Weg der Männer« und »Nur Barbaren können sich verteidigen« schrieb, definierte diese in seinem ersten Buch: Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre.

Kraft

Die Kraft ist das physische Element, welche sich hauptsächlich in Habitus und großen Muskeln äußert. Kraft ist immer dann wirklich nützlich, wenn man schwere Lasten zu bewegen hat oder man einen Konkurrenten ausschalten oder in seine Schranken weisen möchte. Jedoch hat es auch gemäß meiner eigenen Empirie einen nicht zu unterschätzenden psychischen Effekt. Ich wurde in einer Zeit von 5 Jahren regelmäßigem Kraftsport nicht nur muskulöser, sondern auch selbstbewusster, mutiger und stand mehr für meine eigenen Interessen ein.

Mut

Viele vergleichen Mut mit einem Muskel, welchen man trainieren muss, damit es einfacher wird. Diese Analogie ist gar nicht mal so falsch. Es handelt sich jedoch um eine Charaktereigenschaft, welche in erster Linie Männern zugeschrieben wird. Mut bedeutet in erster Linie Überwindung. Die Überwindung der eigenen Ängste, um ins Handeln zu kommen. Ich denke jeder Mensch auf Erden kennt dieses Gefühl: Er möchte etwas machen und umsetzen und im nächsten Moment erfindet der Kopf Ausreden aller Art, nur um einen vom Handeln abzuhalten. Dies wäre eine moderne Definition von Mut.

Zu den guten alten Zeiten hieße es, die »Eier« zu haben, den feindlichen Stamm zu vernichten und ihr Hab und Gut an sich zu reißen. Mut wäre die Bereitschaft für eine Sache (Ziele beispielsweise) oder Person (Schamane, König oder Kaiser) sein Leben zu geben. Die Bereitschaft zu haben, Verantwortung bei Fehlschlägen auf sich zu nehmen. Mut hat ganze Reiche und Imperien an die Spitze geführt und Andere wiederum dazu bewegt, sich ihrer zu entledigen. Nachdem Rom durch innere Dekadenz und feindliche Barbaren zu Fall gebracht wurde, errichteten diese Barbaren auf den Trümmern neue Reiche. Unser heutiges Deutschland entstammt dieser Wiege. Jedoch bekleiden wir heute das Gewand Roms zu Zeiten, in denen es fiel.

Kompetenz

Kompetenz ist unabdingbar für all jene, welche ein bedeutsames Mitglied im Stamme werden möchten. Aber auch zu Zeiten zivilerer Gesellschaften mussten Männer in dem was sie taten, kompetent sein. Es sei denn, sie möchten von der Konkurrenz ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Eine Kompetenz zu entwickeln und auszubauen bedeutet sich auf einem spezifischem Gebiet immer weiterzuentwickeln.

Diese Tugend ist von den genannten die noch heute am stärksten vertretende. Wer beruflich aufsteigen möchte muss sich zwangsläufig weiterbilden – fachlich wie auch sozial. Primär sind es jedoch die sozialen Fähigkeiten, welche einem Menschen generell den Aufstieg in einer Gesellschaft ermöglichen.

Doch in der Generation nach mir, der Generation Z, mache ich auch immer mehr die Feststellung, dass es bei einigen bis vielen überhaupt keine Ambitionen vorhanden sind. Einige wirken sogar den ganzen Tag komplett abwesend. Und wenn diese dann einmal einen herben Rückschlag erleben, ergreifen sie die Flucht. Viele werden auch von ihren Eltern viel zu sehr verwöhnt und gar nicht erst in die Selbstständigkeit geführt. Diese Erziehung findet man aber auch in meiner Generation und denen vor mir schon – es nimmt aber proportional in meinem Umfeld zu. Diese Jungsprösse werden auch nicht »aufwachen« können eines Tages. Sie sind verloren und werden ihr Leben in Abhängigkeit sowohl von den Eltern, wie auch anderen Menschen fristen.

Ehre

Das wohl mittlerweile verpönteste Wort in diesem Beitrag ist das Wort Ehre. Ehre ist seit je her immer eine Definitionssache eines Stammes, einer Gesellschaft. Unter Berserkern wäre man ehrenhaft, wenn man einer der stärksten ist und vielen anderen Klänen schon gezeigt hat, wo der Hammer hängt.

In unserer Gesellschaft ist dieses Wort, wie bereits erwähnt, verpönt; aber auf Unterbewusstseinsebene immer noch präsent. Ehre hat man, wenn man politisch korrekte Ansichten äußerlich vertritt, diese auch verteidigt und »human« denkt. Es geht dabei ums Sagen, nicht primär ums Handeln – nur die Gesinnung muss passen.

Wie der efahrene Leser dieses Blogs sich schon denken kann, bin ich im Sinne des modernen westlichen Lebensmodells unehrenhaft, da ich mich weigere politisch korrekt zu denken und mich selber zu zensieren, geschweige denn mit der Masse zu schwimmen. Diese Faktoren rauben dem Menschen im Generellen Lebensqualität. Um an dieser Stelle Missverständnissen vorzubeugen: Ehre ist eine männliche Tugend, welche ihre Daseinsberechtigung hat und Männer zu Höchstleistungen anspornt. Es ist eine Frage, wem man Rechenschaft ablegen will. Außerdem ist man als Rechter eh der Ehre in der »offenen« und »freien« Gesellschaft freigesprochen.

Ehre hat etwas zuckersüßes, was jeder haben will. Synonyme dafür wären Respekt oder sogar Hochachtung. Diese erhält man von seinen Kameraden und sichert einem den Rückhalt in der eigenen Gruppe, den natürlich jeder haben will und auch bereit ist, alles dafür zu tun. Ehre richtet über Loyalitäten und Feindschaften. Dies gilt auch heute für die sich immer weiter audehnenden politischen Fronten.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, sind die oben beschriebenen männlichen Tugenden universell. Männer die diese Tugenden kultivieren, sind für jeden Klan und jede Gesellschaft essentiell, da sie den Motor des Fortschritts darstellen.

Männer die über diese Tugenden nicht verfügen und auch keine Ambitionen haben, diese in ihr Leben zu holen, werden auf ewig dazu verdammt sein, arme Muttersöhnchen zu sein. Leider nimmt dieser Typus Mann heute zu. Ursprünglich waren unsere europäischen Gesellschaften patriarchalisch geprägt. Dies scheint sich heute im still akzeptierten Dritte-Welle-Feminismus und der absoluten Gleichstellung mit der Rückendeckung gesellschaftlicher Eliten zu wandeln. Heutige Männer sind teils zurecht eingeschüchtert, fristen ihr Dasein in Angst und im schlimmsten Fall sehen sie sich selbst als obsolet an.

Diese Probleme kochen genau dann hoch, wenn der eingeschüchterte, feminisierte Kerl auf Partnersuche geht. Die meisten lernen heute entweder gar nicht oder nur im Internet, wie man etwa Frauen verführt. Ich selbst gehöre zu diesen Menschen und lerne dies auch gerade erst selbst.

Natürlich könnte ich die Thematik, was männliche Tugenden sind oder nicht sind, hier bis ins Unendliche ausbauen, was nicht weiter zielführend wären. Die anderen Tugenden bauen auf den vier essentiellen aus diesem Beitrag auf.

Fakt ist für den Abschluss: Wenn wir nicht Männlichkeit wieder entdecken und leben, wird es nach uns keiner mehr tun!

Euer PretoX