Hassrede und Falschmeldungen

Hallo Kameraden,

im heutigen Beitrag möchte ich diese beiden Worte insbesondere ihrer beigemessenen Priorität in der heutigen Zeit dementieren. Alles begann kurz vor der Veröffentlichung des NetzDG von Heiko Maas: Ein regelrechter Sturm brach in den Medien über Hassrede und Falschmeldungen, oder in englisch »Fake News«, aus. Dies wirkte, als wolle die links-grüne Elite das Volk zur Zustimmung sturmreif schießen.

Hassrede

Es ist nicht so, als hätte es schon vor der Massenempörung so etwas wie Hassrede im Internet gegeben. Und offensichtlich gibt es auch genügend niedere Gestalten, welche für solche Sachen einen Fetisch haben und es lieben, unter Videos auf YouTube oder anderen Plattformen ihren Müll abzuladen. Klassisch bekannt sind diese Individuen unter dem Namen Hater.

Aber die großen Plattformen der Masse, wie Facebook, Twitter, YouTube und Co., haben allesamt ein grundsätzliches Interesse daran, dass das Milieu passt. Leute, die genau hier nicht hereinpassen, welche teilweise mit Beleidigungen Amok laufen, können von den Betroffenen auf eigene Faust gemeldet werden, worauf sich dann der Plattformbetreiber einschaltet und sich solch menschlichem Abschaum entledigt. Dies ist der Idealfall.

Jedoch sahen dies unsere werten Damen und Herren im Bundestag ein bisschen anders. Sie glauben zu der Überzeugung gelangt zu sein, dass hier staatlich reguliert werden muss. Und so war ein neues Trendwort geboren. Das Problem ist hier eine klare Definition: was ist Hassrede und was nicht. Die Anzahl der grenzwertigen Beiträge dürfte sich ins Unermessliche steigern lassen.

Falschmeldungen

Dies ist kein neuer Begriff, geschweige denn ein neuer Trend. Der Vorläufer aus Zeiten, wo Zeitungen lediglich analog lesbar waren, schimpft sich Zeitungsente. Die Definition umfasst sowohl Irrtümer, als auch Tatarenmeldungen, sprich, bewusste Falschmeldungen.

Auch besser bekannt als Fake News wird dieser Begriff sowohl vom Volk, als auch von Medien benutzt, um dem Kontrahenten, das Verfassen von Tatarenmeldungen vorzuwerfen.

Ich selbst bin mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass ein objektiver Journalismus nicht existieren kann, da wir Menschen die Welt subjektiv betrachten und Journalisten auch nur Menschen sind. Dabei macht es für mich nicht den geringsten Unterschied, wie neutral sich ein Medium einschätzt, denn auch jeder Journalist hat eine Meinung zu einem bestimmten Thema und immer scheint sie irgendwo auch durch – falls nicht im Artikel, so in der Blogsektion des jeweiligen Mediums. Feststellung: Die meisten Journalisten vertreten linksgrüne Positionen – insbesondere die jüngere Generation.

Somit haben wir heute die Konstellation, dass konservative Medien den Massenmedien vorwerfen, Falschmeldungen zu verfassen, und selbiges umgekehrt. Meine Einstellung: Die Medien beider Seiten haben unterschiedliche Themenschwerpunkte ausgewählt. Von daher lese ich Medien beider Seiten. Natürlich gab und gibt es nach wie vor Tatarenmeldungen, um den Gegner zu diskreditieren. Aktionen solcher Medien halte ich nach wie vor für verachtenswert und unterstütze ich nicht.

Wenn jedoch die Politik in solche journalistischen Angelegenheiten interveniert, wird es kriminell. Meine Wahrnehmung: Der Begriff der Fake News wird von diesen gegen rechte und konservative Medien eingesetzt. Damit wird versucht, die eine Seite der Medaille kaltzustellen. Ob dies nun gewollt ist, lass ich im Raum stehen, es passiert aber. Somit könnte – sollte der Kampfgeist weichen – eine bedeutsame Gegenöffentlichkeit verschwinden.

Fazit

Sowohl Hassrede, als auch Falschmeldungen sind heute Gegenstand von Staatspolitik, was sie nicht sein sollten, da sie nicht staatspolitischer Natur sind. Hassrede obliegt der Politik der jeweiligen Plattform auf der sie begangen wird. Jedoch ziehe ich auch hier eine Grenze, sobald ein echter Straftatbestand vorliegt, wie z.B. eine Terrorandrohung. In diesem Falle ist die Exekutive des Staates berechtigt zu intervenieren und sollte es auch.

Falschmeldungen, bewusst oder journalistischer Irrtum, sind letztendlich das Produkt journalistischer Schlammschlachten. Dem kann man ein Freund sein, frei dem Motto »Konkurrenz belebt das Geschäft«, oder auch nicht, wenn man hinter Journalismus eine gewisse idealistische Tugend sehen möchte.

Dadurch, dass der Staat bei beiden eingreift, entstehen Unfälle, wie das NetzDG, welches den Schutz der Meinungsfreiheit von der Verfassung auf die Betreiber sozialer Medien ummünzt. Und die hohen Strafen, welche mit diesem Gesetz einhergehen, laden zu lieber zu viel zensieren, als zu wenig, ein. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist ideologischer Natur, welches die hiesige Hegemonie schützt.

Außerdem sollte ein Mensch, welcher unter normalen Bedingungen, also im Rahmen der traditionellen Familie groß wurde, in der Lage sein, sich selbst mit den vorhin genannten Maßnahmen der Medien zu verteidigen. Außer man geht davon aus, dass der Durchschnittsbürger ein wehrloses Kleinkind ist. Dies jedoch käme der Denke von Sozialisten gleich.

Aber vielleicht möchte man auch wehrlose Menschen für genau die Errichtung eines sozialistischen Staates haben.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Euer PretoX

Quellen

  1. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-wehrt-sich-gegen-NetzDG-Bussgeld-4475699.html

Titelbild

Kostenlose Bilder – Pixabay

Musik

Doug Maxwell/Media Right Productions – Landing On a Dark Planet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.