Debakel in der Umweltpolitik

Hallo Kameraden,

da dieses Thema derzeit einfach nicht an Brisanz einbüßt, habe ich mich entschlossen, da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Dabei werde ich diesen Beitrag sorgsam eingliedern in

  1. drei allgemein angeprangerte Thesen der Masse und meine Einwende,
  2. Fridays for Future und
  3. zuguterletzt meine Stellungnahme.

These 1: Das Kohlenstoffdioxid oder CO2 ist schädlich für die Umwelt und das Klima

Es ist genau das Gas, welches wir in die Umwelt wieder ausatmen und letztlich durch Photosynthese von Laubpflanzen wieder in Sauerstoff umgewandelt wird. Mit anderen Worten ist CO2 also ein rein natürliches Gas, welches auch ohne das Zutun des Menschen in der Umwelt vorhanden ist.

Klar ist auch, dass es ein Klimagas ist, welches zu einer Erwärmung viel beisteuern kann. Jedoch ist der Mensch nur für maximal 10 % des CO2-Haushaltes in der Atmosphäre zur Verantwortung zu ziehen. Die restlichen über 90 % sind natürlichen Phänomenen zuzurechnen. Genauer gesagt: primär den Vulkanen und Ozeanen.

Den Kräften von Vulkanen sind wir Menschen gänzlich schutzlos ausgeliefert, was wiederum eine Menge Faszination an diesem natürlichen Phänomen freisetzt. Es gibt auf dieser Erde über 1000 aktive Vulkane – auch in Deutschland wohlgemerkt. Diese produzieren einen riesigen Cocktail aus überhitzten Gasen, wo CO2 bei Weitem nicht das einzige mit einem Einfluss auf das Klima ist. Ein weiteres nennenswertes Gas wäre hier Schwefeldioxid, welches jedoch zu einer Klimaerkältung führen kann.

Der zweite Faktor sind Ozeane. Sobald Wasser erwärmt wird setzt es auch mehr CO2 frei. Somit können wir davon ausgehen, dass bei einem besonders starken Sommer mehr Kohlendioxid in der Luft ist, weil die vorhandene Menge kumuliert wird. Und genauso umgekehrt. Dies ist ein komplett natürlicher Kreislauf.

Außerdem ist Kohlendioxid ein Gas, welches unsere Natur dringend benötigt damit unsere Flora gedeiht: Stichwort Photosynthese. Also handelt es sich um ein Gas mit absolut positiven Auswirkungen auf unsere Umwelt!

These 2: Der Klimawandel muss aufgehalten werden

Die Frage, welche ich mir hier immer stelle ist das Warum. Warum muss der Klimawandel oder die Klimaerwärmung unbedingt aufgehalten werden?

Wie ich bei These 1 schon nahegelegt habe, gibt es sehr viele natürliche Faktoren. Und ich habe lediglich an der Oberfläche gekratzt. Es handelt sich bei den natürlichen Faktoren um ein Fass ohne Boden, einem riesigen Eisberg der unter dem Wasserspiegel noch sehr viel größer ist. Dem folglich ist es unmöglich einen wirklichen Beweis zu liefern, ob der Mensch nun tatsächlich schuld am Klimawandel ist.

Das Klima existiert seit etwa 4 Milliarden Jahren auf diesem Planeten und hat sich seitdem immer gewandelt. Es gab Eiszeiten sowie Warmzeiten und unsere Warmzeit ist nun wirklich noch sehr jung: gerade mal circa 10 000 Jahre. Also ist es nur natürlich, dass sich das Klima noch weiter erwärmt ganz ohne das menschliche Zutun.

Jedoch spielt der Faktor des menschlichen Zeitverständnisses eine sehr wichtige Rolle. Der Mensch nimmt Zeit linear war, während die Zeit ein logarithmisches Konzept ist. Ein Zeitraum von 5 Jahren hat vor 600 000 Jahren dieselbe Größe wie heutzutage auch. Jedoch haben wir nur ein sehr begrenztes Verständnis dafür.

Ein kleines Beispiel: Was fühlt sich für Dich länger an? Eine Huronische Eiszeit vor ca. 2,4 Milliarden Jahren, welche 15 Mio. Jahre andauerte, oder die letzten 15 Jahre Deines Lebens?

Ich denke, dass kein Mensch in der Lage ist, solche Zeitabstände wirklich zu erfassen, da es über unser eigenes Leben weit hinausgeht. Und im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es auch immer wieder Eis- als auch Warmzeiten, welche zehntausende und gerne auch mal hunderttausende von Jahren andauerten. Und jetzt sollen wir einen so mächtigen Kreislauf, wo wir den Einfluss des Menschen nicht wirklich abwägen können, aufhalten?

Kurzum: Das Klima wandelt sich permanent: auf und ab und ab und auf.

These 3: …und dies so schnell wie möglich

Wer bei meinen vorherigen Argumentation aufmerksam zugehört hat, wird klar, dass ich ein Anhänger des behutsamen Vorgehens bin, anstatt einfach ohne tiefer zu buddeln die Flucht nach vorne zu wagen – und bloß keine Gefangenen machen.

Wohin eine solche Mentalität bereichsübergreifend führt sollte klar sein. Es ist reines Auf-Gut-Glück, ob das gewünschte Ergebnis auch wirklich erreicht wird. Durch meine Beschäftigung mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung kann ich sagen, dass ein solches Verhalten grundsätzlich in die Katastrophe mündet. Schnell genug kann es für eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen nicht gehen: den Anhängern von

Fridays for Future

Die AfD-Fraktion in Berlin hat ein wunderschönes Video über die katastrophalen Zustände auf der Demo in Berlin am 29.03. dieses Jahres erstellt. Ich denke dieses Video wird auch den letzten Zuschauer mit Zweifeln erfüllen, ob diese Kinder überhaupt an so etwas wie Umweltschutz interessiert sind:

AfD auf der »Fridays for Future«-Demonstration

Ich denke ich spare mir nach dieser degenerierten Szenerie jedweden Kommentar.

Das Idol dieser Bälger ist die junge schwedische Autistin Greta Thunberg, welche in Sachen Hysterie alles in den Schatten stellt was ich bisher kannte. Außerdem kommt auch noch das Problem hinzu, dass man in einem Alter von 16 Jahren glaubt die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Also sollte man sich generell gut überlegen, wie viel politische Relevanz man diesen zugesteht.

Meine Stellungnahme

An sich spricht absolut nichts dagegen, wenn Menschen sich für Umweltschutz einsetzen. Jedoch sollten sie dies auf vernünftigen Wegen tun und sich nicht halbherzig auf Phantome, wie den menschengemachten Klimawandel stürzen, und gar noch utopische Forderungen stellen. Denn dann kommt es auch gerne mal auf der anderen Seite, des Naturschutzes, zu Ärger. So verwies ich in meinem jüngsten Beitrag auf die Sendung Frontal 21 vom ZDF, welche einen regelrechten Skandal ans Tageslicht förderte, den jedoch niemanden zu interessieren schien außer uns Rechte.

Also gehe ich mal davon aus, dass das System der umgekehrten Parabel auch hier ihren Einfluss genießt. Für die Leute die nicht verstehen wovon ich rede: Die umgekehrte Parabel zeigt auf, dass alles was ihrer Logik unterliegt, ein Gleichgewicht hat. D.h., wenn z.B. zu wenig für den Umweltschutz getan wird, würden wir uns auf der linken Seite der Parabel bewegen, sprich, wo es nur von Vorteil sein kann, mehr zu investieren. Jedoch kann es auch zu viel des Guten geben, dann befindet man sich auf der rechten Seite, wo es nur noch bergabwärts geht, wenn die Schraube zu fest angedreht wird. Somit ist diese logische Konsequenz, dass der Scheitelpunkt die ideale Mitte ist, welche gehalten werden sollte.

Wie vorhin bereits angedeutet, lässt sich mittlerweile problemlos identifizieren, auf welcher Seite vom Scheitelpunkt wir uns bewegen: auf der rechten Seite. So beschäftigte sich der Blog Kurskorrektur sehr intensiv mit diesem Thema in Form einer ganzen Beitragsserie, welche ich für sehr lesenswerte erachte. In einem dieser Artikel geht er auf die Kosten dieser Hysterie von der grünen Seite ein, ich zitiere:

Beim Institut für Wettbewerbsökonomik („Dice“) hat man gleich zwei Berechnungen durchgeführt: Zum einen die Kosten der Energiewende bis zum Jahr 2015, zum anderen hat man jenen Betrag geschätzt, den uns das grüne Wunderland bis zum Jahr 2025 kosten wird. Den Berechnungen des Instituts zufolge belaufen sich die Kosten, die im Zeitraum zwischen 2000 und 2015 angefallen sind, auf 150 Milliarden Euro. Zu spüren bekamen das die Bürger vor allem durch hohe Strompreise. Im Jahr 2018 lag der durchschnittliche Strompreis bei 29,16 Cent pro Kilowattstunde (kWh), womit Deutschland Spitzenreiter in Europa ist.
Aber die Grünen Utopisten wollen uns noch weit mehr zumuten. Das Institut berechnete auch die zu erwartenden Kosten der Energiewende im Bereich der Stromerzeugung (einschließlich Netzausbaukosten) bis zum Jahr 2025. Bis dahin müssen noch einmal 370 Milliarden Euro aufgewendet werden, womit sich die gesamten Aufwendungen auf eine Summe von 520 Milliarden Euro seit dem Jahr 2000 belaufen werden. Es ist zu erwarten, dass der Strompreis im laufenden Jahr erstmals über die 30 Cent je kWh klettern wird. Etwa 55 % davon bestehen allein aus Steuern und Abgaben. Hinzu kommt noch die EEG-Umlage mit 23,6 %. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lag die EEG-Umlage noch bei 6,2 %.

Iltis – Kurskorrektur

Also können wir uns auf eine blühende Zukunft mit den erneuerbaren Energien freuen, wo sich nur noch die wohlhabenden Menschen Strom leisten können und im Worst-Case-Szenario sogar der Mittelstand ohne Strom auskommen muss – falls es den Mittelstand in der Zukunft überhaupt noch geben wird. Dies lässt sich addieren mit Halbherzigkeit, Massenhysterie ohne Sinn und Verstand, exorbitant ansteigende Stromkosten und ad absurdum geführte Naturschutzgebiete. Mich würde echt einmal interessieren, ob all diese Sachen auf der rechten Seite der Parabel wirklich von den Klimaaktivisten gewollt sind. Falls ja wären sie echte Hardliner die keine Gefangenen machen; falls nicht, handelt es sich wieder einmal um den Typus Gutmensch und die bereits bekannte Logik des Misslingens.

Doch was brauchen wir denn wirklich?

Definitiv keine Massenhysterie à la »Stellt euch vor, dass euer Haus brennt!«, sondern Vernunft und die Anerkennung, dass die Atmosphäre, wie auch der Rest der Natur ein komplexer Algorithmus ist, auf den wir Menschen trotz unserer schöpferischen Fähigkeit nur bedingt Einfluss haben.

Derweil sollte man sich sowieso die Frage stellen, ob denn Klimaschutz wirklich wichtiger ist, als wirklicher Umweltschutz, sprich, die Naturschutzgebiete zu wahren, möglichst viel Schrott und Abfälle zu recyceln und Katastrophen wie Agbogbloshie möglichst zu vermeiden. Nein darüber hört man in diesen Kontexten gar nichts. Es dreht sich alles nur ums Klima, obwohl niemand sagen kann, ob wir nun verantwortlich sind oder nicht.

Bei der Umwelt an sich können wir die Katastrophen identifizieren und auch eliminieren. Eines nannte ich bereits: die Elektroschrottkippe Agbogbloshie in Ghana. Ebenfalls ist ein Großteil unserer herkömmlichen Kunststoffe nicht für das Recyclen ausgelegt. Genau auf diesem Gebiet gelingt derzeit amerikanischen Wissenschaftlern der Universität Berkeley ein riesiger Durchbruch: Ihnen ist es nicht nicht nur gelungen, einen immer wieder verwendbaren Plastik zu entwickeln, sondern auch aus diesem wieder neue Plastikarten herzustellen, welche sich in Säure vollständig auflösen lassen.

Also es gibt gerade einen wissenschaftlichen Durchbruch auf dem Plastikgebiet, sollte die Industrie nicht auf den hinterhältigen Gedanken kommen, diesen wegen mangelnder Rentabilität wieder einzustampfen. Jedoch gibt noch mehrere Probleme, wie die Luftverschmutzung durch Kerosin tankende Flugzeuge und die Verbrennung von Schweröl großer Containerschiffe.

Was möchte ich nun damit demonstrieren?

Dass das Wettern auf einen menschengemachten Klimawandel, welcher die gesamte Menschheit zerstören wird in einigen Jahren, kompletter Schwachsinn ist und es deutlich bessere Baustellen gibt, wo man ansetzen könnte, jedoch kaum einer mit Reichweite in genau diese Richtung argumentiert. So stehe ich z.B. für den Erhalt der Naturschutzgebiete, anstatt alles mit Großwindkraftanlagen zu pflastern. Bin ich deswegen dafür, dass wir weiterhin fossile Brennstoffe benutzen? – Langfristig nein, denn irgendwann gehen diese auch zu Ende. Also ist der Denkansatz in Richtung Quellen die unerschöpflich sind richtig; aber man sollte stets forschen und mit Bedacht agieren und nicht auf irgendwelche kreischenden Kleinkinder hören.

Ich hoffe ich habe in diesem Beitrag die Thematik weitestgehend abgedeckt, da es ein Fass ohne Boden ist und diese Thematik Stoff für eine eigene Videoserie bietet. Ich bedanke mich recht herzlich für Aufmerksamkeit.

Euer PretoX


Quellen

Inhalt:

Titelbild: pixabay.com

Vorlagen:

Musik:

  • Aakash Gandhi – A Tale of Vengeance

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