Standhaftigkeit

Eine Eigenschaft, welche ich in Menschen sehr schätze ist Standhaftigkeit: die Fertigkeit auf den eigenen Beinen zu stehen, sich selbst behaupten zu können und die eigenen Meinungen und Ansichten verteidigen zu können.

Jedoch ist sie auch eine der Eigenschaften, welche ich heute in den Menschen am meisten vermisse. Gerade die Generation unter mir, welche jetzt die nächste Zeit 20 Jahre alt wird oder daraufzusteuert, ist diese Fähigkeit gar nicht mehr verbreitet: Sie fangen Dinge an, bringen sie jedoch in nur wenigen Fällen wirklich zu Ende. Der Punkt, an dem man sich gegenüber sich selbst verpflichtet, wird erreicht – jedoch nie überwunden.

Es gibt eine Sache, welche genau diese Fähigkeit blockiert: der heutige Massenkonsum, vieles auf Knopfdruck verfügbar. So etwa – bei uns Männern sehr verbreitet – mit sexueller Reizung über das Internet. Im Artikel NoFap funktioniert ging ich bereits auf dieses Thema ein, beginne aber jetzt gerade erst die Tiefe dieses Themas zu verstehen, als ich just vor ein paar Tagen einen Rückfall hatte.

Doch dieser war notwendig, da ich mir selbst in der Zeit einige Blockaden im Gehirn installiert hatte, welche ich unbedingt lösen musste. Ich wollte unbedingt die 90 Tage durchhalten – ohne wenn und aber. Jedoch versperrte ich mir auch die Möglichkeit, diese Energie transmutieren zu lassen, sprich sie zur Hilfe zur Umsetzung meiner Ziele zu nutzen. Stattdessen habe ich sie versucht zurückzuhalten, was bei einem der stärksten natürlichen Triebe mehr als nur ein Trugschluss ist dazu in der Lage zu sein.

Wie ihr aus den oberen Zeilen erkennen könnt, gehören wie immer auch Niederlagen zum Spiel dazu. Die Frage ist auch: Wie geht man damit um? Ich sehe sie als Lektion an, aus welcher man eine Menge mitnehmen kann, dass man in Zukunft nicht wieder am selben Punkt steht.

Außerdem führt der Duden den Begriff Durchhaltevermögen als Synonym. Jedoch interpretiere ich Standhaftigkeit als eigenes Genre, da sie für mich deklariert, dass dieser Mensch auch ohne die Hilfe anderer stabil auf seinen zwei Beinen stehen kann und seine Ziele konsequent verfolgt und aus Niederlagen lernt, statt sie als persönliches Versagen zu werten.

Alles was von außen kommt ist vergänglich. Der Einzige, der bleibt, bist Du.

Und dazu zählt alles und jeder, welcher in Dein Leben kommt: jeder Freund, jeder Feind, jede Niederlage, jeder Erfolg. Alles ist nur vorübergehend. In letzter Konsequenz ist jeder von uns sich selbst der nächste – selbst wenn diese Worte auf den ein oder anderen hart wirken mögen.

Also werfe ich jetzt einfach mal die Frage in den Raum: Sollten wir dann nicht großartig für uns selber werden?

Freunde können wegziehen, sich gegen Dich wenden und zu Feinden werden, versterben; und bleiben wirst Du allein. Von diesem Standpunkt betrachtet, ist mir schleierhaft, warum so viele Menschen mehr für ihre Freunde oder ihre Lebensgefährten tun, als für sich selbst, wenn wir uns selbst doch am nächsten stehen.

Mit dem was wir tun, wofür jeder einzelne von lebt, ziehen wir die richigen Menschen in unser Leben. Jeder Mensch der in unser Leben kommt, kommt nicht ohne Grund, sondern er wird vielleicht ein Bekannter, vielleicht ein guter Freund, oder aber auch unser schlimmster Erzrivale, welcher noch einen ganzen Satz an Lektionen für uns bereit hält.

Durchhalten

In jüngster Zeit habe ich mich auch ersteinmal wieder dazu entschieden im Alleinsein zu leben, da ich nur dort sicher stellen kann, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es für richtig erachte. Mit anderen Worten: Momentan halte ich Menschen, denen ich früher einst nahe stand auf Distanz, da sie mich unbewusst negativ bei meinem jetzigen Wege beeinflussen würden. Außerdem ermöglichte und ermöglicht mir diese Zeit mich intensiv mit mir, meiner Bestimmung und meinen Dämonen zu beschäftigen.

Letztendlich möchte ich als Resultat einen souveränen Menschen aus mir machen, welcher nicht mit der Masse schwimmt, sondern seinen eigenen Weg geht und dieser Gesellschaft einen Mehrwert zu bieten hat.

Euer PretoX


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Der Weg zum Ziel

Für die meisten von euch sollte es hoffentlich bereits Alltag sein, Ziele zu haben, diese akribisch zu verfolgen und nach dessen Erreichen sich wieder neue zu setzen. Nun, heute möchte ich auf den Weg eingehen, um ein neues Selbst zu erschaffen.

Du hast hast ein Ziel, ein Anliegen. Gut. Dann werde ich Dir jetzt sagen, dass Du weiter bist als weit über 90% der Menschheit, welche sich damit zufrieden geben, nach einem frustrierten Arbeitstag, vor dem Fernseher zu entspannen und ihren Frust auf diese Welt zu projizieren und sich schlussendlich wundern, warum die Welt sie verachtet. Schätz Dich glücklich, dass Du Deine Lebenszeit nicht verschwenden, sondern etwas bewegen möchtest. Ruhe Dich dennoch nicht darauf aus. Immerhin, wenn Du Dein Ziel erreichen willst, musst Du zwangsläufig in Aktion treten.

Und hier beginnt der Punkt, wo einem die eigene Komfortzone versucht einen Strich durch die Rechnung zu ziehen. Und die Frage der Fragen: Willst Du Dein Ziel erreichen, oder nicht?!

Je weiter es vorwärts geht, desto häufiger wirst Du aus deiner Komfortzone heraustreten, welches mit Angst und dem Gefühl der Unbequemlichkeit, sowie sogar der Hilflosigkeit einhergeht. Auch die eigenen Glaubenssätze geraten mehr und mehr in Fragestellung.

Genau hier wird der Punkt erreicht, wo bloße Motivation nicht mehr weiterhilft, sondern den richtigen Schritt zu gehen, das eigene Ziel anzuvisieren und immer weiter gehen – Schritt für Schritt.

Wer in den Himmel will, muss zuerst durch die Hölle!

Ein Satz der wahrer nicht sein könnte. Auf der einen Seite steht Dein altes Selbst und auf der anderen Dein Selbst, welches Du unbedingt werden willst. Und genau zwischen Deinem alten Ich und deinem neuen Ich, befindet sich die Hölle – das Leben wird Dich testen, ob Du würdig bist, diese Version von Dir zu werden.

Überlege Dir gut wer Du in einigen Jahren sein willst. Schreibe es kurz präzise auf ein Blatt Papier und was Du im Gegenzug dafür zu leisten bist. So ist es übrigens mit allem: Von nichts kommt nichts. Nun mach Dich ans Werk – Dein zukünftiges Selbst wird Dir dafür eines Tages danken.

Meine Buchempfehlung heute lautet »Think and Grow Rich« von Napoleon Hill, welcher zu seinen Lebzeiten 500 der reichsten Amerikaner studierte, und den richtigen Weg zum Erfolg, in diesem Falle finanziell, in diesem Buch niederschrieb.

In diesem Buch enthalten sind ein paar der mächtigsten Strategien und Tipps enthalten, welche ich selber gerade in mein Leben integriere.

Euer PretoX


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Video

Freiheit

Hallo Kameraden,

Seien wir ehrlich, wer möchte nicht gerne die Leute wählen, welche er seine Clique nennt, oder die Partnerin oder den Partner, mit der er oder sie gerne zusammen wäre, wählen. Eigentlich scheint unsere Zeit für so etwas perfekt zu sein – aber irgendwie tun wir uns dennoch schwer.

Wenn ich eines über Freiheit gelernt habe, dann, dass man nur so frei ist, wie man sich fühlt. Dies ist nicht allzu leicht in Zeiten, wo die größte Angst vieler der Ausschluss aus der Gemeinschaft ist. Da ich dies in meiner Jugend bereits am eigenen Leibe gespürt habe, kann ich selber ein Lied davon singen, wie schmerzhaft das ist. Und man hat Angst davor.

Zeiten, in denen Medien Angst ohne Ende verbreiten, Menschen aufeinander loshetzen und schlussendlich nur noch eine Stimmung des Misstrauens herrscht, servieren nicht gerade Friede, Freude und Eierkuchen. Zum Beispiel finde ich es erschreckend, dass eine vernünftige Diskussion auf Twitter oder Facebook schon nicht mehr möglich ist; obwohl soziale Medien das Potenzial zur Stärkung unserer demokratischen Grundrechte haben. Ganz abgesehen davon, dass zensiert wird, zeigt dieses doch sehr anwidernde Beispiel, was für ein Schlag von Menschen glaubt, eine Politikerin angreifen zu können, welche Millionen Male mehr für dieses Land getan hat, als sie.

Aber etwas was ihre offenbar hasserfüllten – um es freundlich zu formulieren – Kritiker nicht bemerken, dass sie den größten Hass schüren – ja regelrecht eine Hexenjagd auf Erika Steinbach veranstalten–; und sich somit auf der anderen Seite ärgern, wo denn diese ganze Verrohung sowohl im Internet, als auch im echten Leben, herrührt. Dies nennt man in der Psychologie auch kognitive Dissonanz, ein Phänomen, welches heute – meiner Ansicht nach – in unserer Gesellschaft sehr verbreitet ist, da viele Menschen unter anderem Ideologien fremder Ideologen ohne Widerspruch übernehmen. Diese Weltbilder widersprechen sich jedoch mit ihren eigenen Wünschen, Vorstellungen und im Falle der Neulinken sogar der objektiven Realität.

Soviel zum gesamten gesellschaftlichen Hintergrund. Jedoch gibt es auch noch den Fall der Familie, welche einen einfach nur beschützen will, oder gar auf Ebene des Unterbewusstseins Trauma weitergegeben hat. Diese Thematik sollte gerade für alle Deutschen interessant sein, da in Folge des zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus eine ganze Generation traumatisiert wurde, welche diese Trauma an ihre Kinder, der jetzigen Großelterngeneration, weitergegeben hat. Ebenfalls wurden diese Kriegstraumata an die heutige Elterngenerationen weitergegeben.

Die Wiedergutmacher

Das wohl wichtigste Buch auf diesem Gebiet ist »Die Wiedergutmacher« vom Berliner Künstler und Autor Raymond Unger. Die Inspiration zu diesem Buch gab ihm die Flüchtlings- und Migrationskrise, welche seit 2015 ihren Lauf bis heute nimmt.

Er geht in seinem Schreibwerk auf ein essentielles Problem der sogenannten Babyboomer-Generation ein. Ihre Probleme sieht er darin, dass sie, welche in einem Zeitrahmen von 1950 bis 1970 auf die Welt kamen, nie wirklich ins Reich der Erwachsenen eingeführt wurden. Als Beleg führt der Autor die geistige Unreife vieler Politiker an – insbesondere der Männer. So z.B. hätten vergangene Kanzler vor Merkel schon dreimal bei dieser Anzahl von Fehlentscheidungen zurücktreten müssen – sie nicht. Sogar erntet sie Zuspruch für ihre fahrlässigen Taten, wie die Grenzöffnung im Herbst 2015.

Doch im Prinzip ist Merkel letztendlich das Symptom, welches früher oder später bei unseren gesellschaftlichen Zuständen an die Macht gekommen wäre. Heute besteht die gesamte politische Elite aus Kriegsenkeln im Bundestag, welche die Moral über dem Gesetz bevorzugt – mit dem Motto: »Nie wieder Nazi!«

Ebenfalls lernte ich auch etwas neues über unser Unterbewusstsein, welches dem Bewusstsein überlegen ist: Das Unterbewusstsein kennt keine Negationen! Am Ende bleibt als Resultat nur das Wort Nazi hängen. Ich denke dies muss ich an dieser Stelle nicht tiefer ausführen.

Ebenfalls zeichnet sich die Generation der Kriegsenkel durch das breit vorhandene Phänomen der Parentifizierung aus. Aufgrund des Schicksals, welches ihre direkten Vorfahren im 2. Weltkrieg am eigenen Leibe erfahren durften, wurde ihnen genau jenes Kriegstrauma auf emotionaler Ebene mitgegeben. Parentifizierung bedeutet in diesem Falle, dass die klassische Eltern-Kind-Rolle vertauscht wird. Die Kinder erfahren in diesen Fällen sehr häufig emotionale Abwesenheit der Eltern; was beim Vater ganz besonders zum Vorschein tritt: Er bildet dabei eine exzessive Hobbykellermentalität aus, um den eigenen traumatischen Gefühlen der Hilflosigkeit zu entfliehen.

Auf der anderen Seite wiederum haben wir die Mutter, welche sich dann von ihren Kindern trösten lässt und nicht selten ein Bündnis mit ihnen gegen den Vater eingeht; was wiederum zur Folge hat, dass sich der Vater noch mehr emotional distanziert.

Eines liegt auf der Hand: Besonders den Söhnen einer solchen Familie wird jedwedes Eintreten in die Welt der Erwachsenen verweigert, da der Vater auch in der Phase, wo ihn der Sohn am meisten braucht nicht da ist: in der Pubertät. Jungs brauchen einen sogenanntes Initiationsritual, um in der Welt der Erwachsenen anzukommen, bzw. in der Männerwelt als Männer wahrgenommen zu werden. Genau dies bleibt heutzutage komplett aus.

Im Normalfall bleiben dann die Sprösslinge bis ins hohe Alter im Verhalten eines kleinen Kindes stecken, außer sie erwachen aus ihrem Kindheitstraum – sei es durch eigenes Nachdenken oder einen Schicksalsschlag.

Somit haben wir im jungen politischen Nachwuchs zwei Gesichter: den Bewusstlebenden, welcher sich über das oben beschriebene mehr oder weniger bewusst ist und sich auf eine Reise des persönlichen Wachstums begeben hat; und den unbewussten Neurotiker, welcher persönliches Wachstum als egoistisch abstempelt und sich als lebenslanger Wiedergutmacher gegenüber seiner Vergangenheit als Deutscher (Nazi) verpflichtet hat.

Zensur

Wie in den Thesen Ungers oben beschrieben, können wir davon ausgehen, dass diese Wiedergutmacher-Generation, repräsentiert durch die Altparteienriege, auch nicht sonderlich gut mit Kritik umgehen kann, was sich heute in einem regelrechten Zensurwahn zeigt. Bezüglich solcher Zensuranfragen an Google gibt es Statistiken. Diesbezüglich erstellte der leider eingestellte Kanal »Die Lämmerschau« ein geniales Video, welches nach wie vor als sogenannter Mirror auf Youtube existent ist.

In diesem Video ist zu sehen, wie sich die Löschanfragen und Ersuche von persönlichen Daten deutscher Behörden massiv erhöht haben. In diesem Video sind die Daten leider nur bis 2016 erhältlich, jedoch ist nach wie vor die riesige Zensurwelle auf Youtube bis zum Ende des Jahres 2016 nach wie vor einsehbar. Und 2017 war auch nicht mehr nationale Sicherheit, sondern »Inhalt für Erwachsene« das große Thema zur Entfernung von Inhalten.

Erschreckend finde ich für mich die Beschreibung »Andere rechtliche Ersuchen«: Was soll ich darunter verstehen?

Ebenso steigt stetig der Prozentsatz an freigegebenen Informationen von Google bezüglich jener Auskünfte, wo Nutzerdaten freigegeben werden.

Jedoch kann ich bestätigen, dass es 2018 erneut eine große Zensurwelle gab. Diesmal versuchte sie jedoch nicht den großen Youtubern zuerst die Zustimmung wegzunehmen, sondern griff direkt die Schwergewichte an:

  • Kurz nach der Wiederkehr des Youtubers YouenterGermany wurde er hart zensiert. In der Beschreibung, wie auch im Skript findet ihr den Link zu seinem Bitchute-Kanal.
  • Ebenfalls traf es einige Zeit zuvor Hagen Grell sehr, dessen Kanal kurz vor der entgültigen Löschung stand. Ebenfalls verweise ich hier auf seinen Zweitkanal Hagens Hirnticker. Ebenfalls fährt er ein Backup auf Vimeo, sowie auf Bitchute.
  • Und während ich mich weiter für diesen Beitrag bildete, traf es besonders hart Domunitio Germaniae, welche vollständig auf seinen Zweitkanal Drauzaz Germaniae umsteigen musste und dabei all sein bisheriges Werk in der Zensur verlor.

Was haben diese Fälle gemeinsam? Sie produzieren Inhalte, die, wie wir zuvor am Fallbeispiel Erika Steinbach gesehen haben, irgendjemandem da draußen nicht in den Kram passen und gleich sofort die Meinung vertreten, dass es aus dem Internet ganz verschwinden müsse. Und in anderen Netzen nimmt man bekannte Gesichter und versucht sie ganz dem  Motto »belehre einen, belehre viele« zu zerfetzen. Diese Form der Angstschürerei führt dazu, dass sich Menschen selbst zensieren, was wiederum dem wiederspricht, worum sich dieser Beitrag dreht.

Freiheit

Nun, wenn ich von Freiheit rede, definiere ich in erster Linie immer die demokratische Freiheit. Die Freiheit zu haben, die eigene Meinung zu sagen, ohne jedoch schwerwiegende Konsequenzen für das eigene, sowie das Leben der eigenen Familie zu erleben. Dies sind vorrangig Angriffe auf Leib und Leben; aber auch hinterhältigere Varianten, wie üble Nachrede, Verleumdung im Internet usw. Und falls ein Grünschnabel auf dieses Video stößt: Ich rede in dieser Passage von Artikel 5 Grundgesetzbuch.

Jeder Mensch sollte so leben, wie er es für richtig hält, solange er sich an unsere Gesetze hält – was die Generation der Wiedergutmacher – und ihre Nachfolgegeneration schon gar – nicht versteht, weswegen sie immer wieder geltendes Recht brechen: So brechen diese z.B. regelmäßig das Recht auf Meinungsfreiheit mittels Zensur derer, die ihnen zuwider sind, oder greifen diese persönlich an. So stellte Arthur Schopenhauer um 1830 richtig fest:

Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.

Arthur Schopenhauer in der Eristischen Dialektik um 1830

Im Laufe der Zeit wurden so viele soziale Fettnäpfchen in unserer Gesellschaft installiert, dass man schon sehr aufpassen muss, wie man sich gegenüber wem wie äußert. Eine falsche Bemerkung kann schon genügen und du bist bereits der Braune aus der Nachbarschaft, der Ewiggestrige, und daraus resultierend, der Außenseiter, wo wir dann wieder bei dem Thema Angst vor sozialer Ausgrenzung wären. Ein Beispiel ist die mittlerweile als rassistisch bezeichnete Mohrrübe, auch Karotte genannt.

Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Englisches Sprichwort

Fakt ist: In der Angst, der Deutsche könnte die Hakenkreuzfahne erneut hissen, so sind sie auf dem besten Wege, einen neuen Faschismus zu installieren. Und diese Angst schwingt heute überall mit; dies gepaart mit der Angst, die sowieso schon in den Massenmedien geschürt wird, bleibt der einfache Mensch in einer Gedankenspirale aus Angst und Frust über die Welt stecken – und viele Menschen macht dies extrem unglücklich.

Der richtige Weg in Richtung Freiheit, ist der Ausbruch aus diesem Gedankenkarussell. Der erste richtige Schritt ist den Fernseher auszulassen und den Fokus wieder auf sich selber zu legen, denn die ganze Welt wird keiner von uns morgen besser machen, indem wir rumjammern, sondern nur indem wir zuerst einmal unsere eigenen Probleme anpacken und danach die anderen angehen können.

»Zuerst ich – dann die anderen« sollte die Devise lauten. Jedoch gilt sie heute, dank eines linksgrünen Massenstromes, als verpöhnt. Heute soll sie lauten »Zuerst die anderen – dann ich«. Würde ich das ganze auf eine kollektive Ebene bringen, würde es lauten, zuerst die Flüchtlinge und die Migranten und dann wir. Und es wird tatsächlich heute so gehandhabt: Wir haben pfandflaschensammelnde Rentner, Obdachlose und frisch Zugewanderte die Neubauten bewohnen. Der Grund, warum sich viele von ihnen nicht integrieren: Es gibt in Deutschland kein Angebot, warum man sich überhaupt integrieren, bzw. assimilieren sollte.

In Finnland beispielsweise läuft das alles wie von selbst, da es ein solches Angebot dort gibt; da die finnische Lebensart eine ist, von der man eine Menge lernen kann. Wenn Zugewanderte das Gefühl erhalten, von unserer Lebensart nichts lernen zu können, tun diese es auch nicht. Wenn wir ihnen unser Regelwerk nicht lehren und im Falle des Angeklagten auch nicht juristisch anwenden; vernichten wir uns selbst, unsere Gesellschaft und alles, was unsere Ahnen mit viel Fleiß erschaffen haben. Und seien wir ehrlich: Unsere Lebensart kollektiv wird noch immer durch den Nationalsozialismus bestimmt, da man sich, wie vorhin schon beschrieben, darauf festbeißt, es nicht sein zu wollen; anstatt sich auf ein alternatives Ziel zu fokussieren. Ich erinnere: Das Unterbewusstsein kennt keine Negation.

Unsere Politiker auf Bundesebene leben es uns jeden Tag vor. Und so wie sich die Elite eines Landes benimmt, genauso werden sich dann auch die normalen Leute benehmen. Die gewiss vorhandene Vorbildfunktion ist beileibe nicht von der Hand zu weisen. Sie achten lieber darauf, was Dritte von ihnen halten, anstatt die richtigen Entscheidungen für ihr Land zu treffen. Beispiele gibt es zu viele, anstelle hier jetzt welche zu nennen.

Als ich vor einigen Jahren anfing diesen Blog zu schreiben, hatte ich echt eine Menge Angst im Internet virtuell hingerichtet zu werden. Doch ich wollte unbedingt schreiben. Nach der ersten Veröffentlichung, verspürte ich ein sehr unangenehmes Gefühl in der Brust. Dies verschwand ein bis zwei Tage später, als ich sah, nichts ist passiert – ich lebe noch. Heute mach ich dies nach wie vor gerne und kombinierte dies mit dem Hobby der Videoerstellung, was wiederum meine Konfortzone erweiterte.

Ihr könnt euch dies wie eine Zwiebel mit quasi unendlich vielen Schichten vorstellen. Und jede Schicht demonstriert einen Bereich der eigenen Komfortzone. Erschließt man sich neue Fähigkeiten oder verbessert sich in einem Lebensbereich und geht durch aufkommende Angst und das Gefühl des Versagens, so erweitert sich die Komfortzone um eine weitere Schicht.

Und zum Schluss dieses Beitrages möchte ich nocheinmal auf das Buch von Raymond Unger eingehen: Gerade das Kapitel Ängste erkennen hat es mir besonders angetan. Wodurch trennen sich heute primär links und rechts: begründbare Ängste.

Linke haben Angst vor einem wiedererwachen des Nationalsozialismus. Und dies in den extremistischen Auswüchsen so schlimm, dass sie die ebenfalls faschistoide Gegenseite der Medaille ansteuern: den Kommunismus, und eine Überverehrung von Karl Marx. Das Problem hier: Diese Ideologien werden, genau wie extreme islamische Strömungen, immer gesellschaftsfähiger, dank täuschender bis fehlerhafter Berichterstattung. Was wiederum zu einer Polarisierung auf der anderen Seite der Medaille führt.

Aber natürlich sind auch Rechtsextreme keine Unschuldsengel. So glauben diese einen besseren Weg gefunden zu haben. Ich denke darauf muss ich hier nicht eingehen, denn dies dröhnt heute aus allen Röhren der Mainstream-Presse. Dies ist auch der Grund, warum ich Rechtsextremen bislang kein Video spendiert habe: es gibt schlichtweg sehr viel Material da draußen – viel wahres, aber auch viel falsches, da nur mangelhaft bis gar nicht differenziert wird. Das Leitbild lautet: Egal ob alt-, neu- oder alternativrechts – alles Nazis, Trumpwähler, AfD-Wähler und Putinversteher.

Aber lassen wir die extremen Auswüchse mal außen vor. Beide haben ein gemeinsames Ziel, welches sie beschützen möchten: Unsere gutbürgerliche, hochentwickelte deutsche Gesellschaft – nur mit je eigenen Ansätzen. Also sollte man sich nicht doch fragen, ob die Streiterei zwischen links und rechts vielleicht doch falsch ist und man nicht versuchen sollte einen gemeinsamen Konsens zu finden, zum Wohle unserer Gesellschaft und unserer Nachfahren?

Nun, mit dieser Frage werde ich den heutigen Beitrag schließen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

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Vorlagen:
https://pixabay.com/de/videos/erde-planet-gewitter-licht-birne-11163/


Musik:
Aakash Gandhi – Alone
Aakash Gandhi – Journeyman

NoFap funktioniert

Der ein oder andere hat bestimmt schon von dieser Bewegung gehört, welche es sich selbst auf die Fahne schrieb, die Finger vom Allerwertesten zu lassen, sowie dem Pornokonsum den Kampf anzusagen.

Spielregeln

Wenn man sich dazu entscheidet, eine solche Herausforderung anzunehmen, muss man in diesem Zeitraum abstinent von Masturbation und vor allem pornographischen Inhalten leben.

Wie lange sollte man?

Das ist jedem selbst überlassen. Ich mache zum Anfang erstmal 30 Tage. Und ich gucke dann für mich, was ist in der Zeit passiert, wie habe ich mich entwickelt.

Meine Motivation

Das moderne Zeitalter mit dem Internet brachte uns auch viele Fallen, besonders im Bereich der Sexualität. Ich nehme an, so ziemlich jeder von uns ist über die Folgen aufgeklärt, wie Motivationslosigkeit, verschwendete Zeit, gestörte Sexualität. Ich möchte für mich herausfinden, was passiert, wenn ich mal einen Monat ohne bin.

Außerdem empfinde ich ein solches Sexualverhalten als zutiefst gestört, da es mir jedwede Kraft in der Vergangenheit geraubt hat. Zusätzlich bekam ich einiges mehr an Zeit, welche ich mit sinnvollen Dingen füllen kann, anstatt mit sexueller Selbstbefriedigung.

Obendrein ist eine solche Routine Betrug am Gehirn eigenen Belohnungssystem; denn es handelt sich hierbei um einen der stärksten Belohnungsmechanismen – wenn nicht sogar dem stärksten Belohnungsmechanismus. Eine fortwährende, langfristige Reizung dessen, hat eine Abstumpfung zur Folge, was wiederum zur Folge hat, dass das eigene Sexualverhalten gestört wird.

Die vielen Berichte innerhalb dieser NoFap-Gemeinschaft haben mich dazu inspiriert, jenes auszuprobieren, um zu erkunden, wie ich mich verändere.

Meine Ergebnisse

Tatsächlich tat ich mich anfangs wirklich sehr schwer damit, mir keinen »runterzuholen«. Einer meiner ersten Erfolge war 6 Tage und an Weihnachten nahm ich mich von nun selbst in die Pflicht, das sogenannte noPMO (keine Pornographie, Masturbation und kein Orgasmus) so sauber, wie nur möglich, durchzuziehen.

Tag 6

Mittlerweile ist das neue Jahr bereits erreicht und habe es mir zum Anliegen gemacht, den gesamten Monat Januar über  NoPMO im harten Modus, also auch ohne jeden Sex und der gleichen durchzuführen. Jetzt wo ich das hier schreibe ist Tag 6 erreicht. Zu berichten habe ich, dass ich Emotionen jedweder Art sehr viel heftiger wahrnehme und mein Verlangen nach sozialer Interaktion stieg gewaltig.

Tag 23

Nun sind über 2 Wochen vergangen und ich fühl mich deutlich integerer mit mir und meinen Gefühlen. Außerdem fühle ich sie deutlicher intensiverer, aber dies fühlt sich natürlich an. Im Internet ist sehr häufig die Rede davon, dass man eine stärkere Ausstrahlung auf Frauen hat – wovon ich noch nicht groß etwas mitbekommen habe. Jedoch nehme ich Frauen deutlich mehr als Menschen wahr, als vor meiner NoFap-Challenge. Besonders sticht momentan an manchen Tagen meine Motivation und Leistungsbereitschaft hervor. Ganz besonders, an den Tagen, wenn ich das Fitnessstudio besuche. Auch die Installation neuer Routinen und die Experimentierbereitschaft mit diesen hat bei mir massiv zugenommen.

Ein weiterer Punkt, der in der Zwischenzeit hervorstach: ist meine Konfliktbereitschaft. Dies soll nicht heißen, dass ich eine Bereitschaft für Schlägereien entwickelt habe, sondern eine Bereitschaft zur Verteidigung meiner Werte und Ansichten – selbst wenn es heißt, ich gegen den Rest der Welt; lediglich gute rationale Argumente taugen um meine Ansichten infrage zu stellen.

Tag 30

Jetzt, wo ich dies hier schreibe, ist Tag 30 erfolgreich absolviert. Die Entwicklungen, bis zum 23. Tag blieben bis hier. Hinzu kam, dass trotz Demoralisierung in der Berufsschule abends im Fitnessstudio alles geben konnte – was zuvor unvorstellbar für mich gewesen wäre.

Fazit

Das hier waren jetzt 30 Tage, wo ich meinen Sexualtrieb in den Urlaub geschickt habe. Im Internet liest man allzu häufig etwas von Superkräften. Dies ist lediglich die subjektive Wahrnehmungen derer, die es vor mir schon durchgezogen haben. Was ich jedoch bei mir beobachten konnte, sind die folgenden positiven Effekte:

  • mehr Selbstbewusstsein
  • mehr Energie
  • mehr Motivation
  • mehr Erfüllung in sozialer Interaktion
  • mehr Selbstdisziplin
  • mehr Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht
  • mehr Konzentration, auch für unangenehme Sachen
  • mehr innere Zufriedenheit
  • mehr Lust auf Neues

Eines ist für mich bei einem solchen Resultat klar: Dieser Lebensstil wird ohne weiter zu hinterfragen in mein Leben integriert! Ich kann nur jedem ans Herz legen, dies mal auszuprobieren, denn es ist wahrhaftig ein echter Türöffner. Nachdem ich dann heute, Tag 31, mehrmals einen Rückfall hatte, werde ich mich nun an die 90 wagen. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Thema nochmal was machen werde, ist relativ hoch.

Euer PretoX


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