Morgenstund

Morgenstund hat Gold im Mund.

Deutsches Sprichwort

Dies ist nicht nur ein Sprichwort, sondern dort ist etwas wahres dran. Seit dem ich wieder in Deutschland bin und auch schon vor meinem Finnland-Aufenthalt (Beitrag wird noch folgen!) bin ich morgens um 4 Uhr aufgestanden. Die Frage die sich bestimmt einige stellen:

Was soll ich mit all der Zeit?

Die meisten Menschen da draußen sind nicht selbstständig, sondern in einem klassischen Angestelltenverhältnis (oder möchte dies langsam ändern). Oder Du möchtest vielleicht ein Instrument lernen, welches du schon immer lernen wolltest – in meinem Falle Gitarre –, oder vielleicht etwas anderes, z.B. Sport. Dies ist der Weg, für jeden, der mehr aus seinem Leben machen will!

Es ist kein Geheimnis, dass erfolgreiche Persönlichkeiten früh aufstehen; so z.B. Dwayne »The Rock« Johnson, welcher – genau wie ich – morgens um vier Uhr aufsteht. Er geht um diese Zeit ins Fitnessstudio und trainiert, bevor er seiner Arbeit als Schauspieler nachgeht. Wiederum andere bevorzugen es, diese Zeit zum Meditieren aufzuwenden.

Der Vorteil: Um diese Tageszeit ist der Geist noch frisch. Doch womit wird er bei den meisten morgens zuerst gefüttert wird ist Social Media. Am eigenen Leibe habe ich ausprobiert, was zum Bespiel Stress morgens um diese Zeit bedeutet: nichts gutes. Darauffolgend empfand ich den kompletten Tag als stressig. Jedoch wenn ich diese Zeit beispielsweise zum Meditieren aufgewendet habe, empfand ich den Rest des Tages als sehr entspannend. Daraus konnte ich die Lehre ziehen: Womit ich den Tag beginne, so endet dieser.

Wenn jemand in der ersten Stunde des Tages bereits voll in Facebook, Whatsapp und Co. abgetaucht ist, wird er auch den Rest des Tages nicht sein volles Potenzial nutzen. Solche Menschen werden sich mit der Zeit in diesen Netzwerken verlieren, was bei einigen, welche ich kennenlernen durfte, zu schadhaften Angewohnheiten führte, wie etwa ungesundes Essen, oder das gesellschaftliche Abtauchen über längere Zeit. Diese Menschen schieben Frust und leben letztlich das Schicksal anderer, anstatt das eigene. Mit mir lief es auch eine ganze Zeit so, bis ich erkannt habe, dass ich alleine für mich und mein Schicksal verantwortlich bin, und niemand Drittes.

Dies realisiert man am besten, indem man den Autopiloten im Kopf deaktiviert und andere Entscheidungen trifft als üblich, wie im Beitrag über das Bewusstsein, sowie Unterbewusstsein erläutert. Man kann das Ganze auf die harte Tour machen und z.B. mal auf Reisen gehen und mal was anderes sehen, oder im kleinen Rahmen, indem man beginnt schlechte Angewohnheiten aus seinem Leben zu entfernen und durch positive zu erstzen. Ersteres wirkt wie eine Neugeburt und fördert das persönliche Wachstum ungemein, oder letzteres, welches ein stetiges Zerstören der Komfortzone nach sich ziehen muss.

Meine Morgenroutine

Mein Tag beginnt morgens um vier Uhr in der früh, wenn die meisten anderen Menschen da draußen noch schlafen. Zuerst gehe ich in eine 15-minütige Meditation.

Danach schreibe ich mir auf, wofür ich alles in meinem Leben dankbar bin – immer mindestens 5 Dinge, welche essentiell, aber auch trivial sein können.

 Zuguterletzt arbeite ich an etwas produktivem, wie einem Entwurf für einen neuen Beitrag, lerne weiter die finnische Sprache oder mache Fingerübungen an der Gitarre für eine zukünftig bessere Spieltechnik.

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