Neues Jahr…

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten meinen Videobeitrag bezüglich meines Aufenthaltes in Finnland fertigstellen, jedoch fehlte mir vor Weihnachten leider genau die Zeit zu vertonen und das Video zu schneiden. Aber so, wie es nun einmal ist im Leben, kommt es allzu häufig nicht so, wie man es denn gerne hätte.

Aber lassen wir uns zum eigentlichen Thema kommen. Wer kennt sie nicht: die guten Vorsätze für das nächste Jahr. Würde ich sagen: »Lasst uns realistisch sein«, würde ich sagen, nur eine relativ kleine Personengruppe wäre in der Lage, ihre »guten« Vorsätze tatsächlich umzusetzen. Aber auch nur, weil sie sich selbst wirklich dazu verpflichtet, diese umzusetzen. Ich denke, die Klassiker kennt schon jeder von euch:

  • mehr abnehmen
  • Muskel aufbauen
  • sportlicher werden
  • ein Instrument erlernen

Ausgerechnet sind es immer die Sachen, die Selbstdisziplin erfordern, selbst wenn es mal nicht so läuft, wie man es denn gerne hätte. Und genau in diesen Momenten fangen wir alle, egal welche Disziplin, an zu wachsen.

Menschliche Existenz basiert auf Wachstum.

Wenn Menschen sich gegen das Wachsen aussprechen, implizieren sie ihren eigenen Sterbewunsch. Denn alles was stagniert, bricht irgendwann zusammen; ganz getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet. Und jeder Mensch da draußen hat Fähigkeiten, die er zu Fertigkeiten ausbilden kann – wenn er es nur will! Dies erfordert Aufopferung, jedes einzelne Mal.

Nur wer bereit ist durch die Hölle zu gehen, wird irgendwann das Licht sehen!

Von daher kann ich nur jedem einzelnen von euch ein frohes neues Jahr wünschen und viel Erfolg bei der Umsetzung der eigenen Ziele, sowie bei der Transformationen zu einem besseren Selbst.

Euer PretoX


Titelbildquelle: pixabay.com

Video

Aufenthalt im Ausland

Video zum Beitrag

Hallo Kameraden,

nach einer längeren Phase der Ruhe und Abwesenheit auf Youtube komme ich nun aus meinem Exil wieder hervor. Um genau zu sein habe ich einen sechswöchigen Aufenthalt in Finnland hinter mir. Doch nun bin ich wieder zurück an der Front und möchte berichten.

Bereits in der ersten Woche, wo ich gerade meinen Arbeitsplatz bezog, lernte ich kennen, wie wichtig dem Finnen seine Sauna ist. Zunächst war das ganze noch harmlos mit Zimmergenossen abends in die Sauna des eigenen Wohnheims zu gehen. Jedoch wurde ich im Laufe der Woche von einem Finnen gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, in die öffentliche Sauna zu gehen, plus ein Bad im 5 °C kalten See. Hierbei handelt es sich um eine finnische Tradition um den Blutkreislauf anzuregen.

Für viele hört sich dies nach einer extremen Grenzerfahrung an. Jedoch nur solange man es selbst nicht wagt – wo wir dann wieder bei dem Thema der inneren Einstellung angelangt wären. Die meisten Menschen, die dieses Ritual des Saunens mit dem anschließenden Kaltbaden vollführten, waren mittleren und hohen Alters, aber auch junge Erwachsene und Kinder ließen sich es nicht entgehen.

Meine Meinung: Es ist eine Gewöhnungssache, kombiniert mit der Überwindung der eigenen Angst. Aber danach fühlt man sich wie der mächtigste Krieger auf dem Schlachtfeld.

Nun, wie sich aus den ersten Zeilen entnehmen lässt, bin ich wieder zurück in der Heimat und lasse das Geschehene und dort Erlebte Revue passieren.

Im weiteren Verlauf möchte ich in diesem Beitrag erläutern, was ich gelernt habe und auch einen weiteren Ausblick auf unsere Migrationsproblematik geben, welche sich nach wie vor nicht löst, und ein nach wie vor nicht zu unterschätzender Teil des Volkes es vorzieht, andere als Nazis zu beschimpfen und deren Leben zu ruinieren.

Von nun an redet hier einer, der Integration kosten durfte, sowie was es bedeutet in einem fremden Land zu sein, dessen Sprache man kaum beherrscht – wie es bei mir der Fall war.

Vorweg kann ich sagen, dass sich die Finnen von der Mentalität zu uns Deutschen nur im Detail unterscheiden. Sie stehen ungefähr genauso auf Smalltalk wie wir – nämlich eher nicht –, möchten ihren Frieden haben; und dennoch, sobald auch nur der geringste Anschein einer Beziehung besteht, wird so manch ein Finne sehr gesprächig.

Ebenfalls sprechen Finnen in der selben Art und Weise, wie wir Deutschen es tun: Beide Völker sprechen mit gleicher Tonalität, gleichen Gesten in jeweiligen Situationen.

Der Unterschied: Bei den Finnen ist ein tiefsitzender Patriotismus und ein starkes Bewusstsein über die eigene Volksseele zu vernehmen. Ersteres zeigt sich dadurch, dass an manchen Tagen jeder Finne, der etwas auf sich und seine Heimat gibt, die Nationalflagge hisst, so, wie es auch die Schulen und umliegende Geschäfte tun. Verwunderlich war nur für mich, dass ich als Deutscher Gänsehaut bekam – vielleicht durch die Vision, so etwas auch einmal bei uns eines Tages beobachten zu können.

Und sind die Finnen böser Nazipöbel, wie in den finstersten Alpträumen neulinker Spinner? – Nein! Sie haben außerdem zur Immigration einen ganz klar strukturierten und organisierten Prozess im Vergleich zur BRD, den gewisse toxische Subjekte, welche sich zum Teil illegal in Deutschland aufhalten, dort nicht überstehen würden. Ich zitiere über das finnische Integrationsgesetz:

Das Gesetz legt fest, dass Asylbewerber/-innen und alle Ausländer/-innen, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe empfangen, verpflichtet sind, an Integrationsmaßnahmen, wie Sprachkursen, Umschulungen, Berufstraining oder Kursen über die finnische Gesellschaft und Kultur teilzunehmen.

DIJA

Die Stadt, in welcher ich sechs Wochen gelebt und gearbeitet habe, hört auf den Namen Tampere und wer es mir glauben will oder nicht, dort gibt es – meines Wissensstandes – keine sogenannte No-Go-Area, und die Polizei, sowie auch Krankenwagen und Notarzt, waren verdächtig wenig im Vergleich zu Deutschland unterwegs.

Ebenfalls ließ sich ein viel tieferes Vertrauen untereinander beobachten, was mir wiederum die Kontaktherstellung erleichterte. Ich kann eigentlich nur zu meinem Fazit kommen, dass mir der Finne sehr sympathisch ist, da sein Temperament und seine Mentalität mit mir korrelieren.

Außerdem ist zu vernehmen, dass Hierarchien in Finnland sehr flach gehalten werden im Gegensatz zu Deutschland. Vor einigen Jahrzehnten wurde dort ausschließlich geduzt. Heute wird teilweise in Finnland wieder gesiezt

Doch gibt es dort etwas, was wir vom Finnen lernen können?

Primär, dass ein tiefsitzender Hass auf das Eigene, uns als Deutsche einfach nicht vorwärts bringt. Letztendlich ist es der wildwachsende Narzissmus vieler Individuen, welche von Fortschritt, Gesellschaft und Bildung komplett krude – eigentlich sogar gegenteilige – Vorstellungen haben.

Das Problem: Noch immer genießen diese sogenannten Aktivisten Rückendeckung durch eine korrupte, durch karriereorientierten Opportunismus zerstörte Regierung.

Tatsächlich ist eine tiefsitzende emotionale Bindung zur umliegenden Heimat für die Finnen vollkommen normal, was nicht zuletzt auch aus der Geschichte heraus resultiert: Sie kämpften in beiden Weltkriegen erfolgreich gegen den Russen. Jedoch bin ich kein Freund davon, die Vergangenheit die Zukunft bestimmen zu lassen. Deshalb plädiere ich auf eine gesunde Beziehung zu unserer Heimat Deutschland und sie wie das wertvollste zu behandeln, was wir im Leben haben. Selbiges gilt auch für die Schweizer und Österreicher.

Dieser Wandel beginnt nach wie vor im Herzen und ich fühle mich prächtig, wieder in der Heimat angekommen zu sein, trotz der vielen Wunden. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich erleben, was es heißt, wochenlang nur zu einzelnen Individuen meine Muttersprache zu sprechen; und dann das Gefühl, wieder in Deutschland zu sein, wo jeder die Sprache spricht, die wir alle lieben, die wir als kleine Babys gelernt haben.

Aber ich schweife ab. Ebenfalls ist die Ruhe und Gelassenheit, welche viele Finnen an den Tag legen, etwas gutes. Denn dies machte mir alltägliche Situationen im Straßenverkehr leichter, sowie konnte ich ganz anders reden, als ich es mit vielen anderen Deutschen sonst gewohnt bin.

Diese Gelassenheit rührt vermutlich auch durch die sehr enge Bindung zur Natur. Selbst wenn man, wie ich, in der Stadt dort lebte, hatte man sehr schnell einen Zugang zur Natur; und wer Wasser liebt kommt dort generell auf seine Kosten, da Tampere direkt an zwei riesigen Seen liegt, sowie es eine Menge kleiner Seen in der direkten Umgebung gibt. Für mich konkret hieß dies, wenn ich meine Siedlung verließ, stand ich entweder an einem Bach, im Wald oder auf einer schönen Wiese

Tatsächlich wirkte alles auf mich ein bisschen zu paradisisch um wahr zu sein, doch ich genoss die Zeit um wieder frische Energie zu tanken, um wieder hier mit klarem Kopf, klaren Gedanken und mehr Selbstbewusstsein wieder an meine Projekte zu gehen, welche noch anstehen und was ich noch anpacken will.

Außerdem gab mir die Zeit und die Ruhe die Möglichkeit, über meine eigenen Ziele nachzudenken, primär, sie noch klarer zu formulieren:

In unserer Gesellschaft muss ein starker Gegenpol entstehen, der die derzeitigen Eliten herausfordert.

Jedoch ist mir klar geworden, dass die Stärke der Truppe oder der Waffen nicht mehr unbedingt die ausschlaggebenden Kriterien sind, sondern Intelligenz. Nur Menschen, die schlau handeln, klug die Weichen stellen und sich permanent weiterbilden, können den immer mehr durchglobalisierten Westen dominieren. Und Kenntnisse über einen unserer europäischen Brüder zu haben – in meinem Falle Finnland – ist überhaupt nicht verkehrt, sondern ein Teil meines eigenen stetigen Weiterbildungsprozesses.

Wie vorhin bereits beschrieben, durfte ich am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, ein Fremder in einem Land zu sein, dessen Sprache er kaum bis gar nicht spricht. Dies ist etwas, was unsere globalistisch eingestellten Weltverbesserer nicht kennen.

Wir sind nicht einfach nur Menschen, sondern wir sind durch unser Elternhaus, daraus resultierend durch unsere Muttersprache, die Gesellschaft und Umgebung, in der wir groß werden und/oder leben, geprägt – und das ist auch gut so!

Sowieso kann ich jemandem, der schon immer mal reisen wollte, dies nur ans Herz legen. Es muss nicht unbedingt Finnland sein, Europa hat viele Staaten und ist reich an Kulturen. Außerdem schult es die Persönlichkeit ungemein. Jetzt, wo ich wieder da bin, habe ich schon von einigen Menschen, welche mich persönlich kennen, gehört, ich habe mich verändert: Ich strahle mehr Haltung, mehr Selbstbewusstsein und Ruhe aus.

Und mit diesen Worten schließe ich diesen Beitrag. Vernünftige Kommentare und konstruktive Kritik sind immer gern gesehen. Ihr könnt auch gerne mal über eure Reiseerfahrungen berichten. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Euer PretoX


Vorlagen:

Beitragsbildvorlage: https://pixabay.com/de/flagge-finnland-europa-ostsee-1361389/
Videohintergrund: https://pixabay.com/de/videos/welt-erde-nasa-planeten-globus-2/


Musik:
Aaron Kenny – Love Letters

 

Morgenstund

Morgenstund hat Gold im Mund.

Deutsches Sprichwort

Dies ist nicht nur ein Sprichwort, sondern dort ist etwas wahres dran. Seit dem ich wieder in Deutschland bin und auch schon vor meinem Finnland-Aufenthalt (Beitrag wird noch folgen!) bin ich morgens um 4 Uhr aufgestanden. Die Frage die sich bestimmt einige stellen:

Was soll ich mit all der Zeit?

Die meisten Menschen da draußen sind nicht selbstständig, sondern in einem klassischen Angestelltenverhältnis (oder möchte dies langsam ändern). Oder Du möchtest vielleicht ein Instrument lernen, welches du schon immer lernen wolltest – in meinem Falle Gitarre –, oder vielleicht etwas anderes, z.B. Sport. Dies ist der Weg, für jeden, der mehr aus seinem Leben machen will!

Es ist kein Geheimnis, dass erfolgreiche Persönlichkeiten früh aufstehen; so z.B. Dwayne »The Rock« Johnson, welcher – genau wie ich – morgens um vier Uhr aufsteht. Er geht um diese Zeit ins Fitnessstudio und trainiert, bevor er seiner Arbeit als Schauspieler nachgeht. Wiederum andere bevorzugen es, diese Zeit zum Meditieren aufzuwenden.

Der Vorteil: Um diese Tageszeit ist der Geist noch frisch. Doch womit wird er bei den meisten morgens zuerst gefüttert wird ist Social Media. Am eigenen Leibe habe ich ausprobiert, was zum Bespiel Stress morgens um diese Zeit bedeutet: nichts gutes. Darauffolgend empfand ich den kompletten Tag als stressig. Jedoch wenn ich diese Zeit beispielsweise zum Meditieren aufgewendet habe, empfand ich den Rest des Tages als sehr entspannend. Daraus konnte ich die Lehre ziehen: Womit ich den Tag beginne, so endet dieser.

Wenn jemand in der ersten Stunde des Tages bereits voll in Facebook, Whatsapp und Co. abgetaucht ist, wird er auch den Rest des Tages nicht sein volles Potenzial nutzen. Solche Menschen werden sich mit der Zeit in diesen Netzwerken verlieren, was bei einigen, welche ich kennenlernen durfte, zu schadhaften Angewohnheiten führte, wie etwa ungesundes Essen, oder das gesellschaftliche Abtauchen über längere Zeit. Diese Menschen schieben Frust und leben letztlich das Schicksal anderer, anstatt das eigene. Mit mir lief es auch eine ganze Zeit so, bis ich erkannt habe, dass ich alleine für mich und mein Schicksal verantwortlich bin, und niemand Drittes.

Dies realisiert man am besten, indem man den Autopiloten im Kopf deaktiviert und andere Entscheidungen trifft als üblich, wie im Beitrag über das Bewusstsein, sowie Unterbewusstsein erläutert. Man kann das Ganze auf die harte Tour machen und z.B. mal auf Reisen gehen und mal was anderes sehen, oder im kleinen Rahmen, indem man beginnt schlechte Angewohnheiten aus seinem Leben zu entfernen und durch positive zu erstzen. Ersteres wirkt wie eine Neugeburt und fördert das persönliche Wachstum ungemein, oder letzteres, welches ein stetiges Zerstören der Komfortzone nach sich ziehen muss.

Meine Morgenroutine

Mein Tag beginnt morgens um vier Uhr in der früh, wenn die meisten anderen Menschen da draußen noch schlafen. Zuerst gehe ich in eine 15-minütige Meditation.

Danach schreibe ich mir auf, wofür ich alles in meinem Leben dankbar bin – immer mindestens 5 Dinge, welche essentiell, aber auch trivial sein können.

 Zuguterletzt arbeite ich an etwas produktivem, wie einem Entwurf für einen neuen Beitrag, lerne weiter die finnische Sprache oder mache Fingerübungen an der Gitarre für eine zukünftig bessere Spieltechnik.