Niederlagen


Jeder von uns kennt genau diesen Moment im Leben, wo für eine gewisse Zeit einfach gar nichts mehr geht – man das Gefühl hat, versagt zu haben.

Doch was sind eigentlich Niederlagen, und was können wir von ihnen mitnehmen?

Je näher Du dich einem Ziel befunden hast, desto schmerzhafter war wahrscheinlich auch die Landung auf den Boden für Dich, oder?

Tatsache ist jedoch, daß Verlieren genau wie Gewinnen zum Leben dazugehört. Heutzutage möchten die Menschen einfach perfekt sein, keine Schwächen zeigen, geschweige denn: ihr wahres ich auf dem Silbertablett servieren – sprich sie möchten nicht verlieren. Sie möchten lieber angehenden Gewinnern durch einen Bildschirm beim »Abrackern«, Schmerzen erleiden und schlußendlich gewinnen zusehen, anstatt selbst ein solches Leben zu führen, was um einiges erfüllender ist, als einfach nur der passive Zuschauer zu sein. Wie wäre es, wenn die ganzen Menschen Dir zuschauen würden? Wenn sie sich mit Dir und Deiner Person identifizieren würden, einfach, weil sie selber keine Löwen, sondern Schafe sind?

Jeder der für etwas brennt, der Ziele im Leben hat, wird irgendwann Niederlagen wegstecken. Dies ist so sicher, wie das »Amen« in der Kirche. Wie man mit ihnen umgeht ist häufig eine Frage der mentalen Einstellung. Prinzipiell gibt es zwei Szenarien:

  1. Man gibt auf, gibt sich diesen negativen Gefühlen hin und versinkt in einem Sumpf aus negativen Gedanken und der ganze hart erarbeitete Selbstglaube siecht dahin; oder
  2. man akzeptiert, daß es einen Rückschlag gegeben hat, daß man selbstverständlich für den Moment auch traurig und erschüttert ist. Dies wird morgen aber wieder anders sein und man kann ganz pragmatisch analysieren, was falsch gelaufen ist, um es beim nächsten Mal besser zu machen.

Das wohl häufigste Gegenargument zu meiner letzten Aussage in Punkt 2 wird gerne von Perfektionisten und Pessimisten genutzt, welches wie folgt lautet:

Es gibt keine zweite Chance!

Ganz unrecht haben sie jedoch nicht: Dies betrifft hauptsächlich das Leben als Ganzes. Jedoch nicht Ziele, die man im Leben verfolgt. Mit anderen Worten:

Das Leben gibt Dir keine zweite Chance! Koste das Leben voll aus, der Tod kommt irgendwann kostenlos!

Damit wäre das schwache Argument von oben wohl widerlegt.

Zum Schluß kann ich nur sagen: Es ist schlichtweg die mentale Einstellung zu Niederlagen, welche man hat. Bestimmt man sein Leben durch Niederlagen, so ist das Leben auch eine Niederlage (Mein Gruß an die Pessimisten).

Lernt man jedoch aus Niederlagen und sieht sie als Lektion, so wird man unzerbrechlich!

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