Der Fels in der Brandung


Hallo Kameraden,

bis vor kurzem habe ich hauptsächlich Plädoyers abgeliefert, warum jeder sich aus unseren Reihen mit den Themen der Selbstexellenz und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen sollte. Nun möchte ich aber auch mal konkreter werden.

Und zwar wie wir unsere Geister stärken können, mit unserem Inneren ins Reine kommen. Dies ist absolut essentiell, wenn man im Außen etwas bewegen möchte. Viele kennen es durchaus noch, daß man, sobald man seine eigene Meinung unabhängig von anderen vertritt, als eine Art Sonderling behandelt wird. Viele Menschen die ich kenne, haben genau jenes Vertrauen nicht. Die folgende Übung hat mehrere geniale Effekte. Vor einigen Monaten habe ich sie selber in mein Leben integriert und hat mich kognitiv, sowie geistig, als auch in der Steigerung der Leistung meines Gehirns weitergebracht.

Meditation

Meditation half oder hilft mir nach wie vor

  • mein Selbstbewusstsein zu steigern,
  • meine Standhaftigkeit zu verbessern,
  • mich zu disziplinieren,
  • mit dem Rauchen aufzuhören,
  • meine Gedächtnisleistung zu heben,
  • Schwächung von Angstgefühlen,
  • und mein Selbstwertgefühl zu heben.

Habe ich Dein Interesse geweckt. Gut, dann klick nicht weg, sondern ich erkläre Dir wie es funktioniert. Es braucht dafür nicht viel Zeit; am Anfang wird kein Anfänger z.B. länger als zehn Minuten meditieren.

Wo wir dann schon bei der Frage sind: Wann und wie oft sollte man meditieren, damit es einen hohen Effekt hat? Am besten jeden Tag ein- bis zweimal. Wann genau ist Dir überlassen; ich bevorzuge es einmal morgens direkt nach dem Aufstehen, weil da der eigene Geist noch frisch ist und wenn ich von der Arbeit wieder nach Hause komme.

Wie lange sollte man meditieren? Als Anfänger, wird man in einer Zeit der Dauerbeschallung und permanenten Reizüberflutung kaum länger drei Minuten durchhalten. Ich meditiere 15 Minuten lang, bin aber auch schon erfahrener. Die Länge kann man stetig erhöhen, wenn man sich dies zutraut.

Wo sollte man meditieren?  Der Ort ist prinzipiell egal, er sollte nur ruhig sein. Also eine Verkehrskreuzung wäre z.B. ein No Go. Ich bevorzuge entweder draußen im Garten oder in meinem Zimmer zu meditieren. Die Haltung spielt ebenfalls nicht die große Rolle. Viele bevorzugen den klassischen Lotus-Sitz, jedoch lässt dies die Physik der Beine bei vielen, mir inklusive, nicht zu. Ich sitze tatsächlich am liebsten auf einem Stuhl während der Meditation.

Und jetzt zuguterletzt die Frage: Wie meditiert man nun eigentlich? Was ich wohl nicht zu erwähnen brauche: Es gibt dutzende Meditationen da draußen. Meine Art ist eine Art Aufmerksamkeitsmeditation; also man konzentriert sich über Zeit auf eine einzige Sache, z.B. was man hört. Gerne darf man auf einem Kopfhörer ruhige Naturgeräusche hören und diese als Mantra verwenden. Ihr könnt aber auch das klassische Mantra »Ommmhhhhh« wählen und euch darauf fokussieren. Noch eine Variante wäre das bloße Anstarren einer Wand.

Hört sich einfach an; ist es aber nicht. Denn gerade, wenn man in dieser Meditation drin ist, kommen die Gedanken, Zweifel und Sorgen in einem hoch; und diese möchten Aufmerksamkeit: Eure Aufmerksamkeit! Genau in einem solche Moment, wenn ein solcher Gedanke angeflogen kommt, richtet man seine Aufmerksamkeit, wieder auf das gewählte Mantra, ohne jedwede Form der Selbstverurteilung, wohl gemerkt!

Ein Ressentiment, dem sich die Meditation immer wieder unterziehen muß: Es sei irgendein asiatischer Voodoo-Hokuspokus. Dem widerspreche ich liebendgerne: Es hat mein Leben unglaublich bereichert in einem Zeitraum von mehreren Monaten, ohne in irgendeinem Rauschzustand zu sein.

Alles was ich noch zum Schluß sagen kann, probiert es selber aus. Aber erwartet nicht in ein paar Tagen, ein paar Wochen die mega Resultate, welche sich bei einigen sogar erst in ein bis zwei Monaten zeigen. Also seit geduldig, und ein paar Minuten Zeit zum Meditieren hat jeder von uns am Tag. Und mit der Zeit der Praxis wird jeder von uns irgendwann der Fels in der Brandung sein, welcher auch den härtesten Wellen standhält.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit, wir sehen uns beim nächsten Mal.

Kategorien:Persönlichkeit

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