5 Betriebssysteme und meine Erfahrungen


Vorgestellte Distributionen:

Zuerst einmal sollten wir uns grundlegend die Frage stellen, was denn ein Betriebssystem ist, ohne an dieser Stelle jetzt zu technisch zu werden: Es ist die Schnittstelle zwischen Benutzer und Maschine. Es übersetzt uns die Sprache der Maschine in menschliche Hochsprache und umgekehrt. Eine Reihe von Betriebssystemen ist jedem bekannt, nämlich Windows. Aber es wird heute nicht nur um Windows Systeme, sondern auch um Linux gehen.

Fangen wir bei dem ersten an, womit ich meine ersten Erfahrungen als Computeraffiner machen durfte. Es handelt sich hierbei um Windows 7. Kurze Zeit nachdem ich mir meinen eigenen Desktop-Computer zusammengebaut hatte, installierte ich es mir. Dort lief es für gut ein Jahr, bis es sich zu einem technischen Wrack entwickelte. Dies ist bei Windows 7 ein echtes Problem, denn auch viele anderer Nutzer im Internet machten dieselben Beobachtungen, weswegen ich dies auf den Quellcode von Windows zurückverfolge.

Ich hatte nach diesem Vorfall genau 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows 10 aufrüsten, oder auf Linux umsteigen.  Ersteres kam für mich überhaupt nicht in Frage, da seit der Veröffentlichung dieser Version, sowie der Bekannwerdung des Inhaltes der AGBs und Datenschutzbestimmungen, wissen, dass Microsoft das Geschäft mit den personbezogenen Daten ebenfalls genau wie Facebook und Google für sich entdeckt hat. Da Microsofts Windows das am verbreitete Betriebssystem ist, hat dieser US-Konzern ein gewaltiges Potenzial, extrem hochwertige personenbezogene Daten zu sammeln. Dies wird auch nicht weniger werden oder gleich bleiben, sondern Schritt für Schritt, ganz nach der guten alten Salami-Taktik, umgestellt werden, bis es keinen Weg zurück mehr gibt. Darum rate ich nur die Pfoten von diesem System zu lassen, auch wenn es noch so schön „klicki-klicki-bunti-bunti“ aussieht.

Zu dieser Zeit liebäugelte ich bereits mit Linux Mint, welches dann nach dem entgültigen Versagen von meiner Maschine installiert wurde. Mit anderen Worten: Ich warf mich selbst ins kalte Wasser, um diese, mir damals noch fremden Gewässer zu erforschen. In dieser Zeit lernte ich soviel über Computer und Betriebssysteme, dass ich einen regelrechten Wissenshunger entwickelte, welcher bis heute anhält. Zu dieser Zeit erlebte ich auch meine politische Erweckung, da das Thema Globalisierung einen hohen Stellenwert erhielt.

Doch irgendwann reizte ich die Grenzen von Linux Mint aus, da diese Distribution von Ubuntu Linux im Vergleich zu anderen progressiven Vertretern schon recht konservativ und mehr auf Stabilität ausgelegt ist. Jedoch ist diese Distro extrem benutzer- und anfängerfreundlich.

Die Nummer 3, welche ich glaubte für mich entdeckt zu haben, hört auf den Namen Manjaro Linux, dessen Geburtsort in Deutschland liegt. Für die Leute, denen dies gar nichts sagt: Es basiert auf dem Quellcode von Arch Linux, einer Distribution für Fortgeschrittene und Profis. Damit sollte auch die Wortdefinition Distribution weitestgehend geklärt sein: Es bedeutet, es basiert auf dem Code eines anderen Betriebssystems; so basiert Arch z.B. auf dem Originalcode von GNU/Linux und Manjaro in diesem Fall auf Arch Linux. Was mir an Manjaro Linux gefiel, war das System des Rolling Release, also das Änderungen am Code und Updates für Programme kontinuierlich durchgereicht wurde. Damit wurden Upgrades auf neuere Versionen obsolet. Jedoch stieß dieses System an seine Grenzen, als ich ihm meine Einstellung von zwei verschlüsselten logischen Partitionen vorstellte.

Die 4. Runde sollte dann OpenSuse machen. Diese Distributionen meisterte dann mit Bravur die gewünschte Festplattenpartitionierung, bestehend aus einer Platte mit logischen Partitionen für System und Auslagerungsspeicher und einer zweiten für den persönlichen Ordner; beide jeweils verschlüsselt. Doch so sehr mich dieses Betriebssystem reizte, so sehr bekam ich von Haus aus zu viel Software, welche ich gar nicht benötige, sowie einen Grade der Systemhärtung, mit welchem ich damals noch nicht umzugehen vermochte. Mein Laptop beispielsweise, entwickelte früher oder später einige Probleme mit dieser Distro, weswegen ich darauffolglich zu Fedora wechselte.

Dieses verwende ich nun und bin vollständig damit zufrieden. Sie ist nicht so mächtig, wie Suse, doch beliebig bis dahin erweiterbar; sie hat ein besseres Update- und Upgrade-System als Linux Mint und die Paketverwaltung mit DNF ist sehr leicht zu bedienen und zuguterletzt erlaubt sie auch meine utopischen Festplattenpartitionierungen. Ebenfalls ist Fedora in der Lage .rpm-Dateien zu verarbeiten, welches mir den Zugang zu einer großen Menge an Software auch außerhalb des offiziellen Repositoriums bietet.

Wem ich mit diesem Video neugierig gemacht habe: Unten in der Videobeschreibung ist der dazugehörige Blogbeitrag verlinkt, wo auch die Links zu den Webseiten von Fedora, Suse, Manjaro und Linux Mint vorhanden sind. Dort erhaltet ihr die jeweiligen Installationsmedien in Form von .iso-Dateien, welche ihr sowohl auf DVDs brennen, sowie auf USB-Sticks flashen oder das Betriebssystem in virtuellen Maschinen installieren könnt.

 

 

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7 Kommentare

  1. Also ich benutzte WIndows 10, ich spiele einige Computerspiele und diese sind meistens nur für Windows verfügbar. Viel schlimmer finde ich die abhänigkeit der Regirungen von Microsoft, es müsste auch jeden fall eine Europäische alternative zu WIndoof geben.

    MFG

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