Mediale Abstumpfung


Wir alle kennen es sehr gut: Es ist ein rein menschliches Bedürfnis auf dem neuesten Stand bleiben zu wollen. Das Erste,was zumeist unsere Blicke erhaschen, sind die neuesten Schreckensmeldung. Hier einmal wieder ein sogenannter Einzelfall, da ein von der Antifa verprügelter Aktivist und woanders gab es wieder ein Mord.

Tatsächlich ist es so, dass die Masse, dieser Meldungen und Berichte, dafür sorgen, dass wir immer mehr abstumpfen und das Ganze irgendwann nur noch als Satire in Bezug auf Gutmenschen aufnehmen. Dadurch geht jedoch das Verständnis verloren, dass wir es bei den Opfer mit einzelnen Schicksalen zu tun haben, welche zerstört werden.

Aus Beobachtungen der letzten Jahre konnte ich mitnehmen, dass die Anzahl oben beschriebener Meldungen zunimmt und bisweilen auch immer grausamer werden. Dies treibt uns dann zunächst noch zu Weißglut. Jedoch irgendwann, wenn diese Stufe die neue Norm wird, versetzt uns nur noch etwas schlimmeres in Rage.

Warum dies so ist, muss den Lesern dieses Beitrages wohl nicht erklärt werden. Die heutigen sowohl gesellschaftlichen, als auch politischen Zustände leisten ganze Arbeit. Viele durchaus relevante Meldungen werden von den jeweilig eigentlich zuständigen Massenmedien nicht einmal aufgegriffen oder gar ideologisch verdreht. Auch dieser Missstand läßt irgendwann unsere Wut in Sarkasmus umschlagen.

Jedoch ist dieses Abstumpfen nicht gut, denn es läßt uns mit der Zeit passiv und unglücklich werden. Wir sollten uns immer noch an eine Zeit erinnern können, wo es noch keine Fluchtsimulanten in Deutschland gab, wo die Gesellschaft noch nicht so gespalten war und wo Wörter noch genau das bedeuteten, wofür sie stehen, ohne jeden politisch korrekten Neusprech.

Wenn wir diese oben erwähnten Erinnerungen festhalten, kommt auch die Wut und die Empörung wieder in uns hoch. Dies ist gut, denn von nun an realisieren wir wieder, dass dieser Wahnsinn, der heute leider normal ist, alles andere als gut ist. Jetzt muss dieser Gefühlscocktail nur noch richtig kanalisiert werden. Am besten in eine produktive Richtung, welche uns sowohl individuell erfüllt, wie auch unserer Gemeinschaft gut tut.

Und die meine Generation Ü20 wird die letzte sein, welche sich empören kann, da wir aus unserer Kindheit durchaus noch besseres gewohnt sind. Die darauffolgenden Generationen werden jedoch mit diesem Wahnsinn groß. Folglich sind sie nichts anderes gewöhnt.

Mein Respekt gilt ganz besonders den Journalisten alternativer Medien, welche von uns am meisten mit dem beschriebenen Sumpf zu tun haben und darüber berichten, was in der Irrenanstalt Deutschland momentan abläuft.

 

Bilquelle: pixabay.com

Kategorien:Gesellschaft, Patriotismus, PublikationSchlagwörter:, , , , , , , ,

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