Die Aufklärung und ihre Folgen


Hallo Kameraden,

die letzte Zeit habe ich ein paar gute Bücher gelesen, um meinen eigenen Horizont zu erweitern. Dabei wurde mir gerade durch das Meisterwerk „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende„, von Manfred Kleine-Hartlage, bewusst, wie tiefgreifend unsere Kritik an der modernen Gesellschaft ist. Sie beschränkt nicht nur auf das allseits gern kritisierte Linksentum oder den Gutmenschenfetischismus. Dies sind die radikalen Auswüchse dessen, was die Aufklärung in jener Zeit vollbracht hat. Denn was möchten die heutigen Neulinken? Aufklärung. Die Aufklärung, dass alle Menschen gleich seien und sich keiner vom anderen unterscheidet. Diese Denke ist selbstverständlich toxisch, trug auch schon manche Menschen zu Grabe. Dann bleibt erst einmal die Frage, was es denn an der Epoche der Aufklärung zu kritisieren gibt.

Diese Epoche begann gut ein paar Jahrhunderte vor unser In-Erscheinung-Treten, im 18., 19. Jahrhundert. Zu Grunde liegt das Verb „hinterfragen“. Dies bezog sich damals auf nicht zu hinterfragene autoritäre Strukturen, wie die Monarchie, den Adel und die Kirche. Jedoch ging dies soweit, dass auch die Gesellschaft als Ganzes auf ihre rationale Grundlage hinterfragt wurde. Ebenfalls ein weiteres Schlüsselelement der Aufklärung ist die Rationalität, welche stets zu überprüfen sei, also der Bezug zur sachlichen Grundlage, jenseits eines jedweden Glaubens und jedweder Wertevorstellung.

Hier beginnt bereits die Widersprüchlichkeit zum Menschsein. Denn jeder Mensch glaubt an etwas. Der Muslim glaubt an Allah, der Christ und der Jude an Jahwe. Und selbst wenn man an keinen Gott glaubt, dennoch glaubt jeder von uns, z.B. an die große Reconquista. Nirgendwo steht es in Stein gemeißelt, dass wir unsere Souveränität zurück erlangen, geschweige denn die Neue Weltordnung aufhalten. Manche werden behaupten, dass es genüge, die Realität auf unserer Seite zu haben. Dies ist ein Trugschluss, denn unsere Gegner haben zur Aufrechterhaltung ihrer Lügen extrem viele Resourcen, sowie Geld und die gesellschaftliche Legitmierung auf ihrer Seite. Also muss der feste Glaube an unsere Sache aufrechterhalten bleiben und der laute Trommelsturm weitergehen, entgegen jeder Nazikeule und heuchlerischen Zeitungsbericht. Wir haben nie aufgegeben, an das Gute zu glauben in einer Welt, welche im Hass ertrinkt.

Und alleine wird keiner von uns dieses Ziel erreichen. Wir sind viele. Das Resultat: In eng vernetzten Gebieten haben sich Stammtische und Aktivistengruppen gebildet, woraus wiederum eine Gesellschaft entsteht. Wenn man jedoch die Rationalität einer Gesellschaft hinterfragt, ist man definitiv auf einem Holzweg unterwegs, sprich, eine rationale Begründung dazu zu finden, warum sich der Mensch überhaupt in Gesellschaften zusammen findet, denn es gibt genügend Gründe, die dagegen sprechen: Alleine ist der Mensch absolut frei von jeglichen sozialen Zwängen und kann sich dementsprechend selbst maximal verwirklichen. Es liegt jedoch in der Natur des Menschen auf Suche nach Gleichgesinnten zu sein. Der Mensch ist eben ein Sozialtier; er erfand die Lautsprache und später die Schrift nicht primär aus irgendeinem Fortschrittswillen heraus, sondern um mit anderen zu kommunizieren, auch um Erfahrungen und komplexe Informationen auszutauschen. Er stellte fest, dass man in einer Gruppe viel effektiver ist, als alleine, auch wenn die eigene maximale Selbstverwirklichung auf der Strecke bleibt. Dem ganzen kann natürlich ein rationales Ziel zugrunde liegen, welches man als Kollektiv verfolgt.

Soviel also Theorie und ihrer Widerlegung. Lasst uns zu einem realen Vergleich kommen. Heute dominieren linksliberale Wertvorstellungen unsere Gesellschaft soweit, dass Wahrheiten, welche nicht ins Bild passen, einfach ausgelassen oder, um der eigenen Ideologie willen, umformuliert werden. Diese Vorangehensweise ist heute kein Einzelfall, sondern es existiert eine regelrechte Propagandamaschinerie, welche tunlichst darum bemüht ist, den Normalbürger auf Linie zu halten, anstatt ihn mit den Informationen zu versorgen, welche er benötigt, um sich ein eigenes, an der Wahrheit orientiertes Bild von Welt und der aktuellen Situation zu machen. Warum die Journalisten dies tun, ist recht leicht für die meine Generation zu verstehen. Wir leben in einem System, welches durch stetige Beschleunigung wächst. Dies spürt jeder von uns. Nur wenige haben den tatsächlichen Mut, das Selbstvertrauen oder noch besser, das soziale Umfeld dieses System zu verlassen. Somit sind die meisten, auch angehende Journalisten, in diesem Hamsterrad gefangen, lieber ihre Karriere nach vorne zu bringen, als ihre Verantwortung wahrzunehmen. Letzteres würde das Ende ihrer Karriere bedeuten. Und hier spielt der Gedanke, das Individuum als das Höchste anzuerkennen, eine wichtige Rolle. Da später gerne auch Referenzen in Vorstellungsgesprächen gesehen sind, gibt es so Plattformen, wie etwa „Vice“, wo sich die zukünftigen Journalisten austoben können. Und würden Lügen quietschen, würde die jetzige, als auch die Zukunftsgeneration der Journalisten den ganzen Tag mit einer Ölkanne durch die Gegend laufen.

Nur nicht jeder Mensch strebt eine Karriere als Journalist oder dergleichen an, sondern gibt sich damit zufrieden, ein konservatives Arbeiterleben zu führen. Auch in dieser gesellschaftlichen Schicht, welcher ich ebenfalls angehöre, sind die bereits erwähnten Krebsgeschwüre angekommen. Immer weniger Menschen möchten sich aktiv in Unternehmungen und Vereine einbringen. Sie hocken stattdessen lieber in ihrem stillen Kämmerlein und sehen fern. Dass dies die Menschen alles andere glücklich und erfüllt macht, sieht man ihnen gut an. Die Schlimmsten von ihnen kann man nur noch mit Alkohol und dergleichen aus dem Nest locken. Es baut sich ein schleichender persönlicher Absturz auf, ähnlich wie mit Drogenabhängigen. Sie brauchen von dem bereits Konsumierten immer mehr. Dadurch werden für diese Menschen auch Hobbys und andere Dinge, die man gerne macht, obsolet. Sie werfen ihr Leben weg und sehen stattdessen Schauspielern zu, wie sie eine ganz spezifische Rolle in einem Film spielen.

Im Gegenzug dazu stehen Menschen, welche Ihresgleichen suchen, finden und sich mit Erfolg einbringen. Man kann es ihnen ansehen, dass sie Energie ausstrahlen, aktiv sind und viel bewusster leben. Also können wir annehmen, dass der Mensch genau dann das Höchste für sich erreicht hat, wenn er sich mit seinen individuellen Stärken und auch Schwächen in eine Gemeinschaft einbringt und sich mit diesen Menschen identifizieren kann. Er kann sich innerhalb der Gruppe bis zu einem gewissen Grade selber verwirklichen und genießt den Bonus sozialer Kontakte zu Gleichgesinnten und Freunden.

Doch den ersten Schritt in diese Richtung zu wagen, ist für viele Menschen schwierig bis extrem schwierig, weil sie immer nach rationaler Begründung, eines Warums suchen, mit ihren Mitmenschen ehrlich zu kommunizieren. Sehr viele unserer Mitbürger haben gerade im Punkto Ehrlichkeit versagt, da sie zumeist sogar unbewusst versuchen, ihr soziales Umfeld zu manipulieren. Auch ich bin kein unbeschriebenes Blatt: Auch ich habe mich dabei schon mehrfach erwischt. Doch alleine diese Erkenntnis ermöglicht es uns ein besserer und liebenswerterer Mensch zu werden; was in keinem Fall bedeutet, dass wir von jedem akzeptiert und geliebt werden sollen. Gerade dieser Gedankentrojaner verleitet uns zu manipulativen Herangehensweisen. Wer auf Basis dessen sich ein soziales Umfeld aufbaut, errichtet sich ein Kartenhaus, welches beim kleinsten Windhauch in sich zusammen fällt.

Zu lieben bedeutet immer auch zu spalten. Während wir unsere Heimat Deutschland, Österreich oder die Schweiz lieben, grenzen wir uns von anderen Ländern, wie Frankreich, Spanien usw. automatisch ab, da es sich um Länder mit einer anderen Kultur und Sprache handelt. Während zwei Menschen sich lieben und später eine Familie gründen, spalten sie sich auch mit ihrem Grundstück, ihrer Wohnung von anderen ebenfalls, bis zu einem gewissen Grade, ab. Dieses Revier wird dann auch vom Vater vor Angreifern mit dem vollen Einsatz auf Leben und Tod verteidigt. Wenn es jedoch nach linksliberaler Logik geht, muss er auch Angreifer willkommen heißen. Worin ein solches Fehlverhalten enden kann, sollte allgemein bekannt sein.

Sowieso haben die Neulinken und Liberalen, die Kernthematiken der Aufklärung bis auf die Spitze getrieben. Soweit, dass sie selbst ihre rationale Existenzgrundlage verloren haben. Dies geschah aufgrunddessen, dass sie einfach nicht genug bekommen können. Das beste Beispiel dafür ist die Feminismus-Bewegung. Anfangs ging es ihnen um die gesellschaftliche Gleichstellung der Frau. Heute jedoch will man zu der Erkenntnis gelangt sein, dass Geschlechter nicht biologisch, sondern kulturell anerzogen sind und es unendlich viele mehr gibt, als männlich oder weiblich. Nicht anders davon kommen auch die Marxisten, welche ebenfalls den Liberalismus hochhalten. Sie predigen zwar nicht ganz die Freiheit des Individuums, jedoch aber die Freiheit des einfachen Arbeiters.

Gerade sie sind der beste Beleg, warum Liberalismus nichts weiter als eine Blase ist, die irgendwann platzt und sich in ihr Gegenteil verkehrt. Dies können wir sowohl bei den Revolutionären der Sowjetunion, wie auch denen des Nationalsozialismus beobachten. Sie machten den großen Fehler, das Volk von oben steuern zu wollen, da der einfache Bürger ja zu dumm für ihre Inhalte sei, anstatt langatmig zu sein und ihn langfristig zu sensiblisieren. Mich da bitte nicht falsch verstehen: Ich bekenne mich zu keiner dieser schrecklichen Ideologien. Jedoch ist diese Perspektive sehr gut um zu veranschaulichen, dass sich die Geschichte erneut wiederholt. Während die bürgerliche Mitte schweigt und mitt allerlei anderen Dingen beschäftigt ist, gibt unsere Regierung Linksextremisten Freifahrtsscheine, um ihre eigene Macht zu festigen und Kritiker mit Gewalt mundtot zu machen. Und ratet mal welche Spezis dies ebenfalls taten. Und hier erneut meine offene Frage: Muss sich die Geschichte tatsächlich wieder und wieder wiederholen?

Fassen wir nochmal kurz für den Schluss zusammen. In der Renessaince begann in Europa ein kritischer Wind zu wehen, welcher die damals in der Gesellschaft vorherrschenden Dogmen hinterfragte. Jedoch wurde weit über dieses Ziel hinausgeschossen und begann den Glauben und die Gesellschaft, rational zu hinterfragen. Liberalismus und persönliche Freiheit wurden großgeschrieben. In unserer heutigen Misere mit den Neulinken sollte dies enden, welche Dinge in Frage stellen, die absolut der menschlichen Natur entsprechen, also begonnen haben, den Menschen von den Klauen Mutter Natur zu befreien. Ebenfalls glauben unsere politischen Gegner auch, dass die bürgerliche Mitte zu primitiv für ihre Inhalte sei und damit eine radikale und extrem progressive Herangehensweise vorziehen. Natürlich denken sie nicht einen Moment darüber nach, ob sie damit nicht eine ganze zivile Gesellschaft in den Ruin treiben und damit eine weltweit agierende globale Agenda unterstützen.

Jedoch sollte Mutter Natur immer unser Wegweiser sein. Genauso sollten wir, soweit es möglich ist, den einfachen Bürger sensiblisieren, auf das sich die Geschichte nicht immer und immer wiederholt. Genau hier haben wir als Patrioten angesetzt und machen weiter. Die Zeit zum Durchbruch der Gegenaufklärung, also uns, kommt näher, weil wir uns stetig verbessern und in die Zukunft marschieren, anstatt von der NS-Diktatur zu schwärmen, wie unsere politischen Gegner.

Bis hierhin, ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Wir sehen uns wieder.

 

 

Kategorien:Gesellschaft, Patriotismus, PublikationSchlagwörter:, , , , , , ,

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