Der heutige Neoliberalismus – Wirkung auf die Gesellschaft


Wir können es heutzutage richtig beobachten. So etwas, wie einen Zusammenhalt des Volkes gibt es bei uns kaum noch. Die Menschen scheinen alle nur noch eigenzubrödeln und auf ihren Vorteil bedacht zu sein.

Diese Entwicklung geht nun schon seit einigen Jahren so. Meine Eltern sind selbst beide in Vereinen aktiv und seit Beginn meiner Jugend beobachte ich, wie sich die einzelnen Mitglieder immer mehr zurückziehen und immer weniger von ihnen Aufgaben und damit auch Verantwortung übernehmen. Man begnügt sich eher damit zu Hause vor dem großen Flachbildfernseher zu sitzen und fern zu sehen. Und seitdem es Streaming-Dienste, wie etwa Netflix, „Amazon Prime“ gibt, welche man auf modernen Fensehern auch aufrufen kann, nimmt es nicht ab. Während man sich früher gedulden musste, um etwas zu sehen, hat man das meiste heute per Knopfdruck zur Verfügung.

Mit dem Aufkommen der sogenannten „Smartphones“ wurde die Situation kein Stück besser, sondern schlimmer. Nun rückte das „Web 2.0“ mit Facebook, Twitter und Co. immer mehr in Vordergrund und viele Menschen begannen sich in den Irrgärten des weltweiten Netzes zu verirren und übernahmen gerade aus dem, von Massen geschautes, vollkommen toxische Werte, welche ebenfalls auf dem Beschriebenen lastet. Besonders die ersten Geburtenjahrgänge der Generation Z bekommen durch die großen Youtuber meiner Generation das Gefühl, sie würden es nur über die Mauer schaffen, wenn sie berühmt werden. Doch gerade solch zum Teil egoistische Ziele lassen einen ziemlich vereinsamen.  Dieses Phänomen ist gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr verbreitet.

Aber es sollte keine Diskussion geführt werden, ob diese neue aufgekommenen Medien gut oder schlecht sind, sondern wir sollten eine Diskussion führen, wie wir mit diesen Medien umgehen und, wie wir den korrekten Gebrauch an unsere Kinder vermitteln. Und außerdem habe ich noch nicht aufgelöst, wie das ganze mit der Überschrift zusammenhängt.

Heute hat der Begriff Neoliberalismus eine gewaltige Wandlung in der Wortdefinition erlebt. Stand dieser früher noch für eine Kategorisierung wirtschaftlicher Schulen, mitunter die Freiburger Schule und die Chicagoer Schule, repräsentiert er heute auch ein System für unser gesellschaftliches Miteinander. Und dieses gesellschaftliche Miteinander möchte ich in diesem Artikel beleuchten, denn immer mehr Großkonzerne und Aktionäre aus dem amerikanischen Raum dringen in unser Wirtschaftssystem ein und bringen die extremen Auswüchse der Chicagoer Schule mit. Diese Leute, die da über den Teich zu uns kommen, wollen unsere Märkte maximal liberalisieren und scheuen dabei die Öffentlichkeit. Siehe TTIP oder CETA z.B.

Ebenfalls kennen diese Investoren und Geschäftsleute keine Grenzen, wenn es darum geht, Geld zu verdienen. Somit gehen sie sogar soweit, und stellen auch unsere kulturellen Güter gnadenlos zur Frage, ob man damit Geld verdienen kann oder nicht. Wenn dies dann mal nicht möglich ist, lässt man dieses Gut über die Planke ins Haifischbecken springen. Und irgendwann werden nur noch die Derivate vorhanden sein, welche den „Zaster“ in die Kassen spülen.

Die jüngeren Generationen, meine Wenigkeit mit einberechnet, kriegen heute in den Schulen immer wieder das Mantra von einer dicken Karriere in den Schädel gehämmert. Entweder wir starten eine saubere, mustergültige Karriere und ziehen diese durch oder werden auf der Straße enden. Einen anderen Weg solle es angeblich nicht geben für uns.

Und Themen, wie Kultur und Heimatlehre, sind nicht mehr von Relevanz, da sie den wirtschaftlichen Invasoren keine hohen Renditen versprechen. Somit wurde der Grundstein für eine grenzenlose Konsumgesellschaft gelegt. Denn sie brauchen dies als Ersatzbefriedigung für den Zerfall ihrer Heimat.

Natürlich kann man mir widersprechen und sagen, wir haben doch solche Sachen, wie Radio, wo doch Musik gespielt wird. Nur die Musik, die da gespielt wird,  stammt nicht aus unserer Kultur, denn dieser „Pop-Schrott“ ist zumeist absolut mit billigsten Methoden produziert. Das beste Beispiel dafür dürfte der „Künstler“ „Avicii“ sein. Wer seine Lieder mal analysiert, muss zwangsläufig zu der Kenntnis gelangen, dass er ab 2012/13 so gut wie immer die selbe Basslinie verwendet hat. Also simples Kopieren und Einfügen. Eine solche Musik hat aus emotionaler Sicht absolut keine Seele, da der „Künstler“ diese Nummer nicht mit Liebe zum Detail schrieb, sondern für den Mammon des Geldes. Ein solches Verhalten ist eine absolute Farce im Vergleich zu großen deutschen Künstlern, der vergangenen Zeit, welche mit Herzblut komponierten und sich dies auch in ihren Liedern widerspiegelte.

Natürlich leben die alten Kunstwerke noch, es wird jedoch immer mehr beiseite gedrängt. Stattdessen möchte man lieber sogenannte „Ultra-Hipster“, wie Mark Forster vermarkten.

Auch ist bei den jüngeren Generationen, als der meinen (ich selbst bin 22), eine ganz andere Beziehung zu sogenannten „Stars“ entstanden. Zu meiner Zeit erkannte man diese maximal als Idole an, doch heute, gerade bei den „Youtube-Stars“, beobachtet man, dass diese von ihren Abonnenten, wie Götter behandelt werden.

Dies resultiert daher, dass auch der christliche Glaube verschwindet und wir uns in eine gottlose Gesellschaft transformieren. Doch jeder Mensch glaubt, ohne wenn und aber, auch wenn es sich nicht um einen Gott handelt, woran er glaubt. Und wenn wir uns die Bibel zur Argumentation heranziehen, gelangen wir zu der Erkenntnis, dass diese Youtube-Stars und sonstige Prominente nichts weiter, als uns von der Bild-Zeitung und Youtube vorgeschmissene Götzenbilder. Jugendliche, die diese Welt gerade erst verstehen lernen, werden absolut fragwürdige Werte vermittelt.

Natürlich ist es da nur eine Frage der Zeit, bis Sprösslinge dann zu Trittbrettfahrern werden. Gerade, wenn sie mehr und mehr zu bemerken glauben, dass sie nur eine Chance in dieser Gesellschaft haben, wenn sie berühmt werden. Doch dieser Weg kann sie ziemlich vereinsamen lassen, denn das Ziel berühmt zu werden, hängt nicht von einem selber ab, sondern darüber wird die Gemeinschaft richten.

Das Endergebnis ist heute, dass es außerhalb der Identitären Bewegung keinerlei nennenswerte rebellische Jugend gibt. Denn die meisten Jugendlichen, mögen sie noch so hart polarisieren, haben nur noch die Absicht von den anderen Altersgenossen akzeptiert zu werden. Mit einer solchen Haltung gerät man jedoch ganz schnell in Konflikt mit sich selber, denn man kann entweder von allen geliebt werden, oder man macht sein Ding, egal was Dritte sagen. Bei Ersterem muss einem bewusst sein, dass man immer mit der Herde rennt und man somit jegliche Kritik auf den Scheiterhaufen wirft. Man wird grenzenlos opportunistisch und damit liberal aus einer Position der Schwäche. Auch die Charakterstärke, welche von Nöten ist, persönliche Grenzen zu ziehen, verschwindet.

 

 

 

 

 

 

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