Versklavung der Menschheit


Derzeit wird in Deutschland zu einem großen Teil im patriotischen Lager über Ausländerkriminalität gesprochen. Nicht nur weil es zuletzt den Anschlag in Manchester gab und generell auch eine kriminelle Bereitschaft alteingesessener Muslime steigt. Jedoch geraten dabei auch andere essentielle Themen mehr und mehr in den Hintergrund.

Die Elite, welche Geld aus Schulden generiert, quetscht auch die dritten Weltländer aus, bis auf den letzten Cent. Dabei kommen Konstellationen zustande, dass die reichsten Menschen 94% des Gesamtvermögens für sich beanspruchen. Und davon die reichsten 2% besitzen soviel, wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Und die Ärmsten besitzen sage und schreibe nur 0,5% des Geldes in der Welt. Die Zahlen stammen aus dem Videobeitrag Die Wahrheit über Globale Ungleichheit, vom Alternativmedium N23.

Und wie sieht es bei uns in Deutschland aus. Die Medien trichtern uns mittlerweile immer wieder gebetsmühlenartig ein, dass Deutschland ein Land im Wohlstand sei. Doch sehr viele Leute in der deutschen Bevölkerung sehen das mittlerweile ganz anders, weil sie vom angepriesenen Reichtum wenig mitbekommen. Aus meiner eigenen Beobachtung kann ich dies so schildern, dass sich die Anzahl der Flaschensammler auf den Straßen in meiner Region in Westdeutschland sich immer mehr die letzten Jahre erhöht hat. Dies konnte ich auf meinem Schulweg immer beobachten, wenn ich auf den Bus wartete.

Allein im Jahre 2012 gab es in NRW 312 000 Haushalte ohne Strom, da diese die Kosten, die sich die letzten Jahre abrupt erhöht haben, nicht mehr bezahlen können. Bundesweit wird die Zahl auf ca. 600 000 hochgerechnet. Außerdem dazu kommen noch die 18 233 Obdachlosen. Diese Zahlen kann man aus der Reportage Wohlstandslüge: Reiches Deutschland? vom WDR entnehmen. Also können wir sagen, dass auch in Deutschland eine riesige Schere zwischen arm und reich existiert. Der Mittelstand wird sich also langsam auflösen. Und die Reichen werden immer reicher. Dabei zeigen diese null Empathie gegenüber den Ärmeren.

Aber dafür muss man fühlen können. Und sehr viele haben es entweder nie gelernt oder vergessen. Wie aus dem oben verlinkten Beitrag herausgeht, werden alle Entscheidungen im Bundestag ausschließlich, in ganz technokratischer Manier, nur mit dem Verstand getroffen. Da geraten dann auch die Armen unter die Räder und man guckt nur noch von oben auf sie herab, die eigene Karriere im Vordergrund.

Meine These: Man kann keine Empathie empfinden, wenn das eigene Herz leer ist. Und an diesem Punkt hat das eigene Leben keinen Sinn. Ihr, die sich in Deutschland zu den noch Wohlhabenen zählt, seit aber selber arm. Ihr habt zwar viel Geld, aber vertretet aber keine Werte, außer Geld. Ihr guckt deswegen nur auf andere herab, die es im Leben nie leicht haben wegen unseres noch so „tollen“ Systems.

Die Folge und eines unserer heutigen Probleme: Narzisstische Normopathie.

Wir müssen uns wieder auf uns selbst besinnen. Also wieder ein Gefühl dafür entwickeln, wer wir sind. Wir müssen wieder zusammenhalten und als Team agieren. Nur so können wir eine Veränderung herbeiführen.

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